Aktuelle Disney-News, spannenden Einblicke und viele Informationen! Über diesen Link gelangst du auf unsere neue 20px-Facebook-Logo 200px.pngacebook-Seite!

Eine peinliche Enthüllung

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Eine peinliche Enthüllung
Gladstone's Terrible Secret
Erstveröffentlichung: Mai 1952
Entstehungsdatum: August 1951
Storycode: W WDC 140-02
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 10
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: MMM 2/1953
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu

Eine peinliche Enthüllung

beim Inducks

© Egmont Ehapa

Eine peinliche Enthüllung (Original Gladstone's Terrible Secret) ist eine Comicgeschichte von Carl Barks. Es handelt sich um die erste Geschichte, in der der verrückte Erfinder Daniel Düsentrieb vorkommt und um eine kleine Charakterstudie des Glückspilz' Gustav Gans.


Figuren[Bearbeiten]


Handlung[Bearbeiten]

Donald und die Neffen können es einfach nicht glauben, dass Gustav tatsächlich so viel Glück haben soll, wie er immer behauptet. Vor allem, dass er sein ganzes Essen gratis bekommen soll, kann doch nur eine Lüge sein! Oder nicht? Das gilt es zu überprüfen und so beobachten sie Gustav, der gerade einkaufen gehen will. Und tatsächlich – er bekommt alles, was er will! Ob durch sich streitende (und mit Lebensmitteln um sich werfende) Nachbarn oder durch den verrückten Erfinder Daniel Düsentrieb, am Ende landet immer genau das im Einkaufskorb, was Gustav glaubt. Doch Donald will ihn trotzdem auf äußerste prüfen und stellt Gustav eine quasi unlösbare Aufgabe: Er soll Geld von Dagobert geschenkt bekommen! Währenddessen, bei Dagobert. Der ist äußerst niedergeschlagen, denn er macht nur eine Million Taler Gewinn die Stunde! Was tun? Laut „Ratgeber für alle Lebenslagen“ soll er etwas tun, was er noch nie getan hat. Also zum Beispiel Geld verschenken… Genau in dem Moment platzt Gustav herein. Und Dagobert gibt ihm einen Sack voller Geld! Das überrascht ihn und natürlich Donald noch mehr. Was kann nur der Ursprung eines solchen Glücks sein? Donald und die Neffen fangen gleich an, in Gustavs Haus zu schnüffeln. Ein Safe, in dem aber kein Geld gelagert wird, macht sie misstrauisch, aber Gustav lässt sie nicht sehen, was drin ist. Also schleichen sich die Ducks ins Haus, während Gustav abwesend ist. Dank Safe-Experte Dagobert ist der Schrank schnell geknackt. Drin ist – ein einziger Kreuzer!? Wieso lagert Gustav einen Kreuzer in einem Safe? In dem Moment kommt Gustav zurück und ist sehr wütend, doch Dagobert schafft es, ihn zu zwingen, zu erzählen, was es mit dem Kreuzer auf sich hat. Tatsächlich handelt es sich hier um Gustavs einzigen Lohn. Denn vor langer Zeit hat er einmal gearbeitet! Dafür schämt er sich so sehr, dass er den Kreuzer weggesperrt hat und den Safe nie wieder angesehen hat.


Bedeutung[Bearbeiten]

Daniel Düsentriebs erster Auftritt (© Disney)

Diese Geschichte ist eine kleine Charakterstudie von Gustav Gans. Hier wird sein phänomenales Glück besonders hervorgehoben und seine verschiedensten Charaktereigenschaften, besonders sein Verhältnis zur Arbeit, werden gezeigt. Dieser Aspekt wird besonders hervorgehoben, hier heißt es nicht wie sonst lediglich, dass Gustav Arbeit hasst, sondern dass er sich sogar dafür schämt, einmal gearbeitet zu haben, obwohl er da nur einen Kreuzer verdient hat! Übrigens gibt es in den Barks-Geschichten genau eine, in der Gustav arbeitet: In Ein Bärenspaß arbeitet Gustav als Parkwächter, allerdings genau, weil er bei dieser Arbeit nichts machen muss.

Außerdem wird hier erstmals der Erfinder Daniel Düsentrieb erwähnt und gezeigt. Bereits hier zeigt Barks dessen später herausstechendste Eigenschaften: Ein genialer aber verrückter Erfinder, der sinnlose Erfindungen macht. Dieser Aspekt geht nach Barks allerdings mehr und mehr wieder verloren und Daniel macht vermehrt geniale und auch sinnvolle Erfindungen. Allerdings bekommt Daniel in dieser Geschichte nur einen sehr kleinen Auftritt, die erste große Rolle bekommt er in dem einen Monat später entstandenen Zehnseiter Die Intelligenzstrahlen.


Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]