LTB 194: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 194 rezensiert. Ist dieser Band einen Kauf wert oder sollte er lieber im Kiosk stehen bleiben? Du weißt es nicht? Dann lies das! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 194.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 194 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!



Cover[Bearbeiten]

Das Cover stimmt auf die Titelgeschichte ein und macht neugierig. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)


Das Elixier der ewigen Jugend[Bearbeiten]

I TL 1968-A

Primus von Quack macht als Bauleiter für das neue Opernhaus Entenhausens eine sensationelle Entdeckung: Tonscherben eines Gefäßes des Alchimisten Daniel D‘Aurus. Diesem gelang es, das Elixier der ewigen Jugend zu entwickeln. Onkel Dagobert wittert sofort ein gutes Geschäft und beauftragt ihn mit Nachforschungen. Bei dem Nachfahren Tom D‘Aurus suchen Dagobert und Primus nach weiteren Hinweisen und finden dort die Aufzeichnungen des Alchimisten. Tom will jedoch kein Geld, sondern möchte, dass Dagobert und Primus ihm helfen, eine Freundin zu finden. Aber durch seine Schusseligkeit vergrault er alle Frauen und Onkel Dagobert muss den angerichteten Schaden auch noch teuer bezahlen...
Doch Dagobert muss noch einen Reinfall verkraften: Die angeblichen Tonscherben gehören zu einer Vase, die Donald dort vor einiger Zeit verloren hat. Das Geheimnis der ewigen Jugend bleibt also ungelüftet...

Gut Sehr gute Zeichnungen, aber warum hat man nicht mehr daraus gemacht? Eine archäologische Reise Primus‘ mit Dagobert wäre sicherlich spannender gewesen, als sich die ganze Zeit in Entenhausen rumzutreiben. Auch dass am Ende alles nur ein großer Bluff ist, erfreut mich nicht gerade. Der Ansatz wurde aber dennoch recht gut umgesetzt. Note: 2-. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)

Der doppelte Rockstar[Bearbeiten]

D 91213

Äksel Pose ist der umschwärmteste Rockstar in ganz Entenhausen, doch er kann nicht mal in Ruhe außer Haus gehen. Als er durch Zufall Micky und Goofy trifft, hat er eine Idee: Goofy, der ihm haargenau gleicht, tauscht mit ihm für einen Tag die Rolle. Dann kann Äksel mal ganz entspannt einen Tag genießen.
Doch wie der Zufall will, wird Äksel alias Goofy von einem Widersacher namens Locky entführt. Goofy, der sich als Äksel ausgibt, fordert ihn heraus, dass er zum Konzert kommen solle...

Doch als Goofy alias Äksel beim Konzert auftritt, wird er von Locky und seinen Männern betäubt und gekidnappt. Nur durch Micky und die Polizei können Äksel und Goofy wieder befreit werden und ihre Rollen zurücktauschen. Äksel wird von seinen Fans groß gefeiert, während bei Goofy wieder Ruhe einkehrt.

Highlight Ebenfalls gute Zeichnungen und eine wirklich sehr gute Handlung. Da gibt es nichts zu bemängeln, deswegen bekommt diese Geschichte von mir eine 1-. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)

Die Leiden des jungen Ganthers[Bearbeiten]

I TL 1930-A

Donald vertieft sich in die Leiden des jungen Werthers und schläft ein. Im Traum spinnt er die Geschichte selbst weiter:
Der glücklose Ganther begegnet der holden Daisylotte, der er von nun an jeden Dienst erfüllt, nur weil er sich nicht traut, ihr seine Liebe zu gestehen. Daisylotte berichtet allerdings von ihrem Verlobten Gustalbert, der Ganther sehr herablassend behandelt. Aus verschmähter Liebe gedenkt sich Ganther zu ertränken...

Doch er wird aber vom Fluss an Land angespült, wo ihn eine holde Dame findet und bei ihrem Oheim gesundpflegt. Immer noch voller Kummer schreibt er seine Leiden nieder, die verlegt und zu einem Bestseller der damaligen Zeit werden. Ganze Städte fallen in Tränen. Sie verhelfen Ganther zu großem Reichtum. Eines Tages sieht er seine holde Daisylotte wieder, die gerade Gustalbert verjagt. Aber so schön und lieb wie früher ist sie längst nicht mehr...
Wieder in der Wirklichkeit, wird Donald wird unsanft von einem herunterfallenden Buch geweckt. Schlaftrunken vertauscht er die gerade neben ihm stehende Daisy mit Daisylotte und handelt sich sogleich einen heftigen Streit ein.

Gut Gute Zeichnungen; guter Plot. Aber wenn Ganther und Daisylotte am Ende wieder zusammengefunden hätten, wäre das Ende besser geworden. Daher nur eine 2. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)


Seltsame Nachbarn[Bearbeiten]

I TL 1943-B

Minni hat neue Nachbarn, die sich mehr als seltsam benehmen. Sie hört, wie über einen Coup gesprochen wird, woraufhin sie sofort Micky anruft und ihn bittet, die Nachbarn zu überwachen...

Gemeinsam beobachten sie, wie die Nachbarn einen Plan aushecken und auch Waffen angeliefert bekommen. Micky versucht, mehr herauszufinden und nähert sich den Nachbarn, wird jedoch von ihnen entdeckt und gefangengenommen. Minni verständigt daraufhin Kommissar Hunter, der sogleich mit seinen Polizisten ankommt und das Haus nur widerwillig stürmt.
Schließlich löst sich die Szene auf: Hier wird ein Film gedreht, unter der Regie von dem berühmten Regisseur Kitschock! Minni will wutentbrannt wissen, warum der Regisseur sich einfallen lässt, sie und Micky so zu erschrecken, und er antwortet, nur so sei es möglich gewesen, eine spontane Reaktion einzufangen. Aber als Wiedergutmachung stellt er Micky und Minni aber einen Scheck über 20.000 Taler aus – auch wenn Minni davon leider morgen erst etwas mitbekommen wird, weil sie schon gegangen ist.

Mittelmaß Mittelmäßige Zeichnungen, befriedigender Plot. Warum muss ein Regisseur denn ausgerechnet eine spontane Reaktion einfangen? Dafür gibt es doch top Schauspieler! Wie die Geschichte verläuft, kann man allerdings nicht vorhersagen. Deswegen reicht es noch für eine 3-. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)


Wohltäter wider Willen[Bearbeiten]

I TL 1964-A

Das Emil-Erpel-Denkmal muss wieder mal gereinigt werden, doch diesmal wird nicht Onkel Dagobert zur Kasse gebeten, sondern ein reicher Fremder aus Übersee will für die Reinigung aufkommen. Dieser kommt Onkel Dagobert nicht ganz richtig vor und so legt er sich zusammen mit Quacky auf die Lauer. Als die Reinigung beginnt, schrumpft der Goldstand im Geldspeicher immer mehr und auf Quackys Anraten hin, wird der Privatdetektiv Hubert Bogart engagiert. Dieser tappt zunächst im Dunkeln, kommt durch Quacky und dessen Drang seine Untertasse in einer Goldmünze zu finden, aber auf des Rätsels Lösung:

Die Panzerknacker haben, als sie im Gefängnis saßen, herausgefunden, dass es unter Dagoberts Geldspeicher einen Tunnel gibt. Dieser Tunnel endet beim Emil-Erpel-Denkmal. Die Reinigung als Vorwand, haben die Panzerknacker täglich ein wenig den Geldspeicher geleert. Hubert Bogart hat den Fall aber gelöst und wünscht sich von Dagobert, dass er das Denkmal reinigt. Dieser schont mit der Do-it-yourself-Methode seinen Geldbeutel.

Gut Für 34 Seiten eine gute Handlung; exzellente Zeichnungen. Aber für die Höchstwertung fehlt das gewisse etwas. Daher eine 2+. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)


Der unerklärliche Monetensegen[Bearbeiten]

I TL 1962-C

Micky und Minni treffen Kater Karlo und Trudi in einem feinen Restaurant in Entenhausen. Kater Karlo erklärt, dass er im Lotto gewonnen habe und jetzt seinen Gewinn verprasst, mit einem neuem Auto, neuem Segelschiff, neuem Haus, und ganz viel weiterem Luxus... Micky misstraut ihm und lässt natürlich Kommissar Hunter nachkontrollieren, aber Karlos Lottogewinn scheint wasserfest zu sein...

Doch wie so oft trügt der Schein: Micky lässt nicht locker und findet tatsächlich den richtigen Lottogewinner! Natürlich stellt sich da die Frage, woher Kater Karlo all das Geld nimmt? Micky und nun auch die Polizei verfolgen ihn weiterhin und finden heraus, dass er das Altgeld, welches für die Verbrennung bestimmt ist, abfängt und durch vorher präparierte Zeitungsasche ersetzt. Auch in dieser Geschichte wird Karlo also wieder überführt.

Gut Guter Einfall, dass Karlo das alte Geld abfängt und so alle austrickst. Auch durch den vermeintlichen Lottogewinn scheint er keine Spuren hinterlassen zu haben. Aber Micky hat eben immer den richtigen Riecher... Wie auch bei den anderen Geschichten eine klare und gute Handlung. Die Zeichnungen liegen im oberen Mittelfeld. Note: 2. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

Viele gute, aber auch eine mittelmäßige Story. Doch hier überwiegen die Vorteile und der Band kann u. a. durch eine klare Struktur der Geschichten punkten. Kein absolut empfehlenswerter Band, aber auch hier wird man bestimmt seinen Spaß finden. Glückstaler (Diskussion) 12:08, 31. Okt. 2021 (CET)