LTB 553: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 553 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 553.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 553 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover / LTB-Sammelkarte Nr. 3[Bearbeiten]

Die LTB Sammelkarte Nr. 3, die für Abonnenten dem Buch beigefügt war (© Egmont Ehapa)

Das neueste LTB kommt daher mit gar zwei Folien und dem wenig fantasievollen Titel „Wie alles begann“, den auch schon eine Enten-Edition verwendet hat und der ja wohl zum erzählerischen Titelstandardrepertoire gehört, wenn es darum geht, eine Origin-Story unter die zahlungswilligen Leute zu bringen. Das Cover ist im Prinzip nicht neu, denn eine grimmige Gundel, die eine Glaskugel ins Visier nimmt, war bereits auf LTB 385 zu sehen. Nur war dort in der Kugel das Objekt ihrer Begierde zu sehen – Dagobert samt Nummer eins – während sie hier in die Vergangenheit eintaucht und ihr jugendliches Selbst betrachtet. Coverstandardzeichner Andrea Freccero hat diesmal einen besonders hässlichen offenen Schnabel aufs folierte Papier gebannt. Das LTB wird begleitet von einem fantastischen Weihnachtsmotiv Frecceros auf einer beigelegten Karte, auf der sich Ducks und Mäuse gleichermaßen Weihnachtslieder singend tummeln. Aber genug der Vorreden, schauen wir, ob der Inhalt verzaubern kann! --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Cover: Schon etwas Besonderes ist das Cover: Zuletzt wurde diese Art, die je nach Neigung des Buches unterschiedlich helle Farben suggeriert, bei LTB 465 verwendet. Aber da erkennt man auch schon die Gemeinsamkeit: Viel zu oft wurde Gundel so positioniert. Der Titel macht zumindest neugierig auf mehr. Mal schauen, was uns erwartet!

LTB-Sammelkarte Nr. 3: Schönes Weihnachtsbild Frecceros, auch farblich perfekt an die Stimmung angepasst. Netter kleiner Zusatz, der ja beim LTB äußerst selten vorkommt. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Wie alles begann …[Bearbeiten]

D 2019-160

In dieser Geschichte erfahren wir, wie es dazu kam, dass Gundel Gaukeley ständig in den Besitz von Dagoberts Glückszehner kommen will: Schon ihre Eltern wollten es vollbringen, eine Münze, die oft von einem Reichen angefasst wurde, einzuschmelzen und viel Macht zu erlangen. Aber irgendwie funktionierte es nicht. Auch mit schwarzer Magie wurde es nicht besser – aber dafür schlimmer: Gundels Eltern verschwanden in einer Art Portal. Seitdem lebt sie bei ihrer Tante Donata und diese will sie davor bewahren, dass Gundel Gleiches widerfährt. Aber so schnell gibt Gundel nicht auf… Sie findet das Tagebuch ihrer Mutter und lernt daraus so einiges über Zauberei. Damit versucht sie seitdem, in den Besitz des Glückszehners zu gelangen.

Gut Schön, dass endlich mal ein paar Hintergrundinformationen über Gundel zu finden sind! Auch die Handlung spielt mit und verstärkt meine Meinung. Cavazzanos Zeichnungen machen die Story dann so richtig gut. Da gibt es so viel Positives, dass eine 2+ dies wohl gut zusammenfasst. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

© Egmont Ehapa

Gut Die Geschichte lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits ist das Erzählen von Gundels Origin-Story anlässlich ihres Jubiläums (ein Hoch auf 60 Jahre herrliche Hexereien!) sehr lohnenswert, vor allem, da Don Rosa dies nicht bereits gemacht hat. Andererseits würde ich sagen, dass eine noch etwas zauberkräftigere Geschichte verdient gehabt hätte, der ich eine Highlight-Bewertung hätte geben können. Dafür wiederum wäre eine Zusammenarbeit mit den besten italienischen Skriptschreiber:innen und eine doppelt so lange Geschichte wünschenswert gewesen. Immerhin wurde die Ehre des Storyschreibens Maya Åstrup zuteil, die sicher zu den talentiertesten Egmont-Autorinnen zählt, und die Zeichnungen übernahm mit Giorgio Cavazzano eine absolute Traumbesetzung. Nur die letzten beiden Panels, die Barks' Stil perfekt imitieren oder direkt von ihm stammen, passen leider nicht zum Rest, sodass ein optischer Bruch entsteht, der mir nicht gefällt. An sich wäre das Ende erstklassig.

Auf der Haben-Seite steht ferner, dass die Geschichte Gundel als Autodidaktin zeigt, die zunehmend skrupelloser wird und schwarzmagische Mittel einsetzt, und nicht als begabte Zauberschülerin, dass ein zusätzliches familiäres Motiv für die Suche nach den Münzen und dem Midas-Effekt hinzukommt und dass – im LTB eine absolute Ausnahme – der Tod der Eltern thematisiert wird. Unglaublich faszinierend. Etwas schade finde ich allerdings, dass Åstrup neue Verwandte erfunden und nicht die Gelegenheit genutzt hat, Tante Karoline zu verwenden. Die Szene, in der Nimmermehr zum Leben erweckt wird, hätte ich nicht gebraucht. Was mich aber am meisten stört, ist, dass die Kontinuität zu Barks' Klassiker Der Midas-Effekt nicht ganz hinkommt. Bei Barks ist es eindeutig, dass Gundel keine große Zauberin ist, sondern nur einige tricks beherrscht und dass der Midas-Effekt-Zauber auch mit einem x-beliebigen anderen Zehner Dagoberts gewirkt hätte. Er ist mit der Nummer eins nur um ein Vielfaches stärker.

Na ja, ich gebe der Geschichte trotzdem ein Gut+, im Großen und Ganzen hat sie mich trotz etlicher Mängel überzeugt und ich will ja nicht nur unfreundlich sein. --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Gut Eine Geschichte, auf die ich mich sehr gefreut habe. Und nun finden nach gut zwölf Jahren auch die Diskussionen aus dem Leserforum verschiedener DDSHs aus dem Jahre 2009 endlich ihre Aufklärung, in welchem Verwandtschaftsverhältnis Nimmermehr zu Gundel steht. (siehe → Abschnitt Verhältnis zu Nimmermehr im Artikel zu Gundel Gaukeley) Wer im Anschluss mehr über die Geschichte erfahren möchte, die ja noch ziemlich neu ist, (Erstveröffentlichung 2020) muss bis ins Jahr 1961 gehen und einen entsprechenden Comic von damals lesen. Diese Geschichte gefiel mir folglich echt gut! Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Highlight Meiner Ansicht nach eine der besten Geschichten dieses Jahres! :D Ich freue mich darüber, dass endlich eine Geschichte zu Gundels Kindheit und ihrem vorherigen Leben erschienen ist, da wir meistens nur ihre Attacken auf den Geldspeicher zu Gesicht bekommen und wenig über sie erfahren. Außerdem gefällt mir das Ende der Geschichte sehr, da ein Übergang zu Carl Barks Der Midas-Effekt eingebaut worden war. - Donald Duck 123 (Diskussion) 18:38, 30. Dez. 2021 (CET)


Der Eisstern[Bearbeiten]

D 2020-156

Es schneit wie verrückt in Entenhausen! Da stößt Donald auf eine Reporterin, die ihm anbietet, Fotos des sogenannten „Eissterns“ zu machen. Nur drei Tage im Jahr verzieht sich sonst so dicht um ihn befindenden Nebel, dass eine Fotografie möglich ist. Donald nimmt das Angebot in Angedacht der hohen Entlohnung an und macht sich auf den Weg. Aber ohne seine Neffen. Wie es sein Pech will, schlägt ihn sofort gefrorener Schnee k.o. und als er aufwacht, ist schon überall Nebel…

Mittelmaß Flemming Andersen ist ja in letzter Zeit nicht mehr so präsent im LTB, und diese 16 Seiten sind ziemlich wenig für das, was er kann. Die Handlung ist eher mittelmäßig, die Expedition viel zu einfach. Eine Geschichte zum schnellen Durchblättern, wirklich viel Spannung kommt nicht auf. Note: 3. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Entweder sind meine Lachmuskeln während dem Lesen eingefroren, denn bewegt haben sie sich nicht, oder ich muss eiskalt sagen, dass die Geschichte unlustig ist. Vielschreiber Carlo Panaro hat das erste Mal ein Skript für Egmont abgeliefert (abgesehen von einigen Toy Story-Kleinigkeiten, die aufgrund der Kürze und der Tatsache, dass sie nur von Italiener:innen gezeichnet wurden, schwer mitzuzählen sind). Die Geschichte ist, für Panaro durchaus typisch, solide, aber nicht originell und keinesfalls überzeugend, denn ähnliche Themen hat man schon dutzendfach in Umsetzungen erleben dürfen. Die Auflösung am Ende lässt mich kalt, sie war nämlich äußerst erwartbar, und nur die Herzlichkeiten der Familie Duck sind für ein bisschen weihnachtliche Wärme in dieser zwar kühlen, aber keinesfalls coolen Geschichte gut. Mittelmaß' --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Eine Geschichte, die ausgesprochen gut gezeichnet ist, jedoch unfassbar lang dahinplätschert, ehe sie an ihr erwartbares Ende gelangt. Schade, da war mehr drin. Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Aus dem Entenhausener Kurier: Einmal Gauner, immer Gauner[Bearbeiten]

I TL 3409-1

Kann man ihm vertrauen? (© Egmont Ehapa)

Dieser neue Teil der Geschichten rund um den Entenhausener Kurier führt den Handlungsstrang des älteren Teils Geheimformel in Gefahr (LTB 540) fort. Letztes Mal hatte Gandolf Gurr, Dagoberts Partner aus Klondike-Zeiten versucht, seinen alten Bekannten zu hintergehen und war dafür im Gefängnis gelandet. Doch nun macht er sich wieder an Dagobert ran, der ihm jetzt aber natürlich gar nicht mehr traut, zumal Gurr eigentlich sogar damals am Klondike hin und wieder mal Schwierigkeiten gemacht hatte – doch können Menschen sich wirklich nie ändern?

Gut Schöne Geschichte, die zeigt, dass auch ganz fiese Menschen nett werden können. Die Zurückblicke in den schneeverschneiten Klondike sind realistisch und sauber gezeichnet; die Handlung ebenfalls angenehm zu verfolgen. Ich komme auf eine 2. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Das Negativste zuerst: Corrado Mastantuono hat schon wesentlich schöner gezeichnet und während seine selbstgeschriebenen Stories nach wie vor eine gewisse Qualität aufweisen, die von anderen Autor:innen so nicht erwartbar ist, musste ich bei den Zeichnungen dieses Mal eher schlucken. Und zwar kein Lola Cola. Gut gefallen hat mir an der Geschichte das Changieren zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat seinen eigenen Reiz und Gurr ist als Figur äußerst interessant, sodass ich froh bin, dass wir in dieser Geschichte noch mehr von ihm sehen dürfen. Weniger gemocht habe ich den parallelen Handlungsstrang des Versuchs von Donald und Dussel, Kioskbesitzer auszufragen (und ihre Misshandlungsmethoden), weil er für die Handlung nebensächlich war. Und die Posse der Auflösung muss nicht zwangsläufig gefallen. Ich gebe Mittelmaß+ --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Gut Insgesamt gefällt mir die Geschichte unter dem Aspekt der Menschlichkeit recht gut. Aber sie könnte tatsächlich mehr. Dass Dagobert Gandolf heimlich auf die Probe stellt, ist hinsichtlich Dagoberts Charakter nur logisch. Ich hätte mir dennoch am Ende eine Seite, oder vielleicht nur eine halbe Seite mehr gewünscht. Daher hier eine 2- Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Verschollen im Schnee[Bearbeiten]

I TL 3397-2

Kommissar Hunter und Micky stehen vor einem Rätsel: In ganz Entenhausen verschwinden plötzlich Personen. Wenn sie wieder auftauchen, sind sie völlig benommen. Was ist wohl der Grund dafür? Ein eigenartiges Gerät, das Goofys Uronkel Fidel Goofmut gebaut, aber nicht zu Ende gedacht hatte. Alle Fahrgäste reagieren komisch auf die Fahrt und sind danach total neben der Spur…

Rudi in ungewohnter Rolle (© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Die Geschichte kommt nicht wirklich über das Mittelmaß hinaus. Die Handlung erweckt zwar Spannung, aber die wird zu schnell und unspektakulär genommen. Und dazu kommt auch noch, dass am Ende kein Schurke, sondern nur der ahnungslose Goofy dahintersteckt. Meine Note beläuft sich auf eine 3-. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Hübsch gezeichnete, schöne Winterstimmung vermittelnde Geschichte, die aber ansonsten nicht über ein Mittelmaß+ rauskommt. Mehrere Handlungsebenen werden etwas unbefriedigend zu einem Schneemann zusammengepappt, der zwar ganz passabel aussieht, aber keinen Schneemannbauwettbewerb gewinnen würde. Man kann vielleicht Spaß beim Lesen dieses comicgewordenen metaphorischen Schneemanns haben, so wie Rudi Spaß beim Bauen seines winterlichen Kunstwerks hat, aber zu mehr Begeisterung reicht es nicht. Dafür fehlt die Atmosphäre eines bedrohlichen Kriminalfalls, die sich auf 26 Seiten, die immerhin mehrere Handlungsstränge inkludieren müssen, auch gar nicht entwickeln kann. Prädikat nett, aber nicht wertvoll. Das Abschlusspanel ist hübsch. --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Ich gebe hier ein gnädiges Mittelmaß. Allerdings auch nur, weil eine der nächsten Geschichten es wirklich in sich hat. 3- Leider eine recht fade Story, aus der man hätte mehr rausholen können. Bspw. wodurch werden die Entenhausener in diesen Geisteszustand versetzt? Diese Hintergründe hätte ich gerne erfahren. Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Die klingende Münze[Bearbeiten]

I TL 3412-3

Durch zwei fast gleichzeitig passierende Unfälle von Donald und Anwantzer entbrennt ein heftiger Streit zwischen Dagobert und Klaas Klever, wer die von den beiden entdeckte Insel in Besitz nehmen darf. So besonders an der Insel ist eine riesige Münze, die fröhliche Töne erklingen lässt. Da sich nicht eindeutig klären lässt, wer zuerst auf der Insel war und wer dann folglich Anspruch erheben könnte, wird ein Wettstreit ausgetragen: Wer wüsste besser, wie man einen möglichst hohen Gewinn erzielt? Aber auch da liegen die ewigen Konkurrenten gleich auf…

Schlecht Eine wirklich schlechte Story: Die Handlung ist überaus komisch und erscheint, als wäre sie einfach schnell ausgesucht worden. Die Umsetzung ist noch katastrophaler. Das einzig gute sind da noch die Zeichnungen Franzòs, die die Geschichte auf eine 5 retten.

Kurios: Wahrscheinlich das erste Mal seit der Jahrtausendwende, dass eine andere Schriftart (hier eine sehr verdünnerte Helvetica Neue) verwendet wird. (Siehe Seite 127.) Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Man erkennt Carlo Panaros Versuch, an klassische Geschichten aus der Feder Rodolfo Ciminos anzuknüpfen. Aber besonders viel Sinn macht diese musikspielende Münze nicht. Cimino hat in solchen Fällen versucht, bemerkenswerte Naturereignisse entweder durch bestimmte Windverhältnisse, die beim Durchstreichen durch Öffnungen Töne produzieren, oder durch Magie zu erklären. Erklärungsversuche spart sich Panaro hier aber vollends, die Münze spielt sowohl in der Luft als auch im Wasser. In derselben Manier belässt es Panaro bei der Feststellung, dass die Insel auf wundersame Weise noch nie entdeckt worden ist, und liefert keinerlei Erklärung dafür, etwa ein plötzliches Entstehen dank Vulkan wie bei Rosas Die Insel am Rande der Zeit. Das ist mir zu dürftig. Und die absurden Ideen der beiden Milliardäre sind mir zu absurd, sodass ich nicht verstehe, warum den Seeamtschef diese so begeistern. Im Übrigen erwarte ich mir bei einem derartigen Naturwunder, dass es nicht in klingende Münze umgewandelt wird. Schade. Zumindest die Zeichnungen sind gut. Mittelmaß --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Eine kleine Insel, knapp vor der Küste Entenhausens mit einer riesigen, unübersehbaren Münze auf dem Gipfel, die noch keiner entdeckt hat? Einerseits denke ich immer: "Hey! Es sind Comics! Das muss nicht glaubwürdig sein." Aber hier war's doch leider ein wenig zu weit hergeholt. Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Der Wald des weißen Pumas[Bearbeiten]

I TL 3402-1

Das Fähnlein Fieselschweif unternimmt eine Exkursion in einen Nationalpark, in dem weiße Berglöwen leben. Doch Tick, Trick und Track sind besorgt, denn Dieter Düsentrieb hat sich ihnen angeschlossen und der steht immer im Verdacht, sein Genie mit irgendeiner abstrusen Idee unter Beweis stellen zu wollen, dabei aber genial zu scheitern und eine Katastrophe auszulösen… Dieses Mal benimmt Dieter sich zwar zurückhaltend und sogar konstruktiv, doch dann kommt natürlich alles anders…

Schlecht Nicht einmal mehr die Seitenzahlen sieht man hier! Da wurde doch tatsächlich vergessen, weiße Seitenzahlen einzufügen, damit man sie auch bei schwarzem Hintergrund noch sieht. Aber auch die Geschichte macht es nicht besser: Ständig wird lange das erzählt, was passieren könnte, aber natürlich passiert etwas anderes. Und dann am Schluss das völlig fehl am Platze wirkende Ende, das sich mir überhaupt nicht erschließt. Bei so viel Negativem sind eigentlich nur noch die Zeichnungen positiv. Note: 5-. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

© Egmont Ehapa

Gut Marco Nucci ist als talentierter Jungautor sowohl im Maus- als auch Duck-Universum im LTB bereits in Erscheinung getreten und wird in Italien als neue Größe gefeiert. In seinen in der Regel eng verknüpften Geschichten hat er unter anderen einen Reboot des Fähnlein Fieselschweifs gestartet und fokussiert nun viel stärker auf Dieter – im LTB Weihnachten 27 Diddi genannt – Düsentrieb. Es mag nun aufgrund der fehlenden Zuordnung zu einer offiziellen Serie auf Inducks schwierig sein, die Zusammenhänge zu erkennen und einen Abdruck in der richtigen Chronologie sicherzustellen. Was aber so herauskommt, ist eine Geschichte, die schlicht nicht verstanden werden kann. Notwendig zum Verständnis wären etwa all die Geschichten Nuccis gewesen, in denen Dieters Erfindungen bereits grauenhaft schief gehen – das hätte gezeigt, dass die Befürchtungen gerechtfertigt waren. Nur die Geschichte in LTB Weihnachten 27, die sicher etliche LTB-Leser:innen noch gar nicht lesen konnten, reicht dann eben auch nicht. Und genauso wenig ohne den Kontext verständlich ist es, dass Dieter sich mittlerweile in die Manie hineingesteigert hat, ein genauso großer Erfinder wie sein Onkel zu werden. Noch ein weiterer Punkt ist vielleicht erwähnenswert: In vorherigen, auf Deutsch noch nicht veröffentlichten Geschichten fällt Dieter gerne mal ein Apfel auf den Kopf. In genau dieser Geschichte scheint er das gesunde Obst zu seinem Hauptnahrungsmittel zu erkiesen. Aufgrund der schlechten Storyauswahl bleibt mir mal wieder nur, der Reducktion ein schlechtes Zeugnis auszustellen. Ein Blick in die Fanforen hätte vielleicht sinnvoll sein können...

Aber was gibt es zur Geschichte an sich zu sagen? Selbst mit all dem Hintergrundwissen wird daraus keine übermäßig überzeugende Unterhaltung, dafür ist der Handlungsverlauf alles in allem zu dröge, erst das düstere Ende erzeugt ein erkleckliches Maß an (nicht aufgelöster) Spannung. Die Zeichnungen sind stellenweise ganz gut, stellenweise nicht besonders schön (TTT auf S. 140!). Aufgrund all des Hintergrundwissens gebe ich Gut-, ohne das wäre es vermutlich Mittelmaß- geworden. Weiße Pumas gibt es übrigens tatsächlich, aber ihre Anzahl lässt sich an einer Hand abzählen. --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Eine Geschichte, die es leider verpasst, den Höhepunkt zu erreichen. Schließlich suggeriert der Titel mit den weißen Pumas Spannung, die aber leider so überhaupt nicht aufkommen mag. Leider gibt die Story zu den gut gezeichneten Panels sehr wenig her. Eine glatte 3 Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Gesichter eines Superhelden[Bearbeiten]

I TL 2894-3

Phantomias‘ Identitäswandler macht Probleme und bringt ihn in die eine oder andere ungewöhnliche Lage…

Schlecht Wie jetzt, schon das dritte Mal Schlecht hintereinander? Ja. Und zwar zurecht: Wieder eine kurze, nicht wirklich gagreiche Story, ohne großes Ende. Das einzig Positive auch hier die Zeichnungen – Note: 5. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Schlecht Beginnt unvermittelt und endet noch viel plötzlicher. Bloß – wo ist die Story in der Mitte geblieben? Ich hab sie nicht gefunden. Schade für die zehn Seiten. Schlecht --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Schlecht Ich freue mich über jede noch so kleine Phantomias-Geschichte. Aber eine Geschichte, wo Phantomias an Dussel erinnert? Unfassbar. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Und das nicht nur, weil sich Phantomias anfangs in Dussel verwandelt. Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Das Prärieduell[Bearbeiten]

I TL 3282-2

Dagobert gehen die Ideen aus und so bringt er eine neue Reality-Show auf den Markt: Das Treiben einer Schafherde, blöken unter den Sternen… dumm nur, dass Klever noch weniger Ideen hat und bei Dagobert klaut. Nun lässt sich nicht mehr beweisen, wer die Idee als erstes hatte und die beiden Wettbewerber müssen gegeneinander antreten und beweisen, wer in diesem interessanten Format der Bessere ist!

Highlight Der absolute Wendepunkt im Buch. Genau das erwartet man von einer guten Story: spannender Plot, gute Zeichnungen – wenn diese beiden Komponenten stimmen und sich auch noch perfekt ergänzen, bleibt kaum Spielraum für Beanstandungen. Deshalb kann ich hier auch getrost eine 1- vergeben. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Los geht's (© Egmont Ehapa)

Gut Ich will mal absehen davon, dass Nicolino Picone gewöhnungsbedürftig zeichnet und man nicht so recht weiß, ob jetzt Menschen oder Schafe dümmer dreinschauen, dass die Grundidee der Story so wenig neu ist, dass ihr bereits ein schafswollener Bart gewachsen ist, und dass sich mir nicht erschließt, warum alle Entenhausener:innen mit Begeisterung allabendlich den Wuscheltieren beim Blöken und den Hüter:innen beim gelegentlichen Herumhampeln zuschauen. Abgesehen von all dem ist die Geschichte einigermaßen solide und sicher nicht die schlechteste in diesem Band, Klevers und Dagoberts unterschiedliche Herangehensweisen klassisch, aber wirkungsvoll gezeigt, die Aufgaben werden auch verhältnismäßig fair vom einen oder anderen Team gewonnen, auch wenn Klever mal wieder zu gewissen üblen Tricks greifen muss. Ganz allgemein haben mich in letzter Zeit Dagoberts dauernde Siege gestört, aber diesmal finde ich die Story und das Ende ziemlich stimmig – nichts Neues, aber eine gewisse klassische Qualität ist dennoch vorhanden. Der Originaltitel „Belando sotto le stelle“ spielt auf die italienische TV-Serie „Ballando con le stelle“ an, was die Grundidee der Story erklärt: Aus Tanzen mit den Sternchen wird Blöken unter den Sternen. Gut- --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Gut Gut? Ja. Tatsächlich findet sich unter meinen Bewertungen nochmal ein gut. Die Story ist zwar schon total altbacken, aber sie ist gut erzählt und es kommt gut Stimmung rüber. Und dass insgeheim Oma Duck die Fäden in der Hand hat, ist umso besonderer. Toll! Glatt 2 Mattes (Diskussion) 19:50, 16. Dez. 2021 (CET)

Eine Busfahrt, die ist lustig[Bearbeiten]

I TL 3249-4

Als Donald auf seinen Bus wartet, passieren so einige unschöne Dinge…

…die ihn schlussendlich einen Bus nach Gansburg führen. Dabei wollte er doch nur nach Hause!

Schlecht Auch von dieser Geschichte weiß ich wieder nicht so recht, was ich davon halten soll. Wieder 14 verschwendete Seiten, total unverständliche Handlung. Donald in solch ein Pech zu manövrieren, finde ich als der Leser, der es nicht gernhat, wenn Donald leidet, überhaupt nicht toll. Bisher mit einer 6 der tiefste Punkt des Bandes. Hoffentlich wird der Rest nicht noch schlimmer… Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Schlecht Die Story hat im Original „una questione di porte“ getragen, also „eine Frage der Türen“ und wurde auf Deutsch zu einem Begeisterungsstürme auslösenden „Eine Busfahrt, die ist lustig“ abgeändert. Das ist aber ganz offensichtlich der falsche Titel, denn in Wahrheit hätte sie lauten müssen: „Eine Geschichte, die ist nicht lustig“. Selten so eine schlechte Gaggeschichte gelesen, die nicht mal Alessandro Gottardos ganz hübsche Zeichnungen retten können. Donald stellt sich in der Geschichte dümmer an als sein dusseliger Vetter. Schlecht --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Schlecht Hatte ich eben geschrieben, Phantomias erinnert mich an Dussel? Hier in dieser Geschichte hätte man tatsächlich Dussel statt Donald zeichnen können - es wäre niemandem aufgefallen. Vergeudetes Papier. Schade um die Bäume, die dafür gefällt wurden. 5- Mattes (Diskussion) 19:49, 16. Dez. 2021 (CET)

Die liebe Verwandtschaft[Bearbeiten]

I TL 3405-3

Micky und Goofy landen bei einem von Goofys Verwandten, der sehr genau ist. Für Goofy aber etwas zu genau. In so einem ordentlichen Haus hält er es kaum aus…

Mittelmaß Naja. Nicht das, was man erwartet. Immerhin ganz witzig, dass der unordentliche Goofy mal einem pedantischen Menschen gegenübergesetzt wird. Das bietet auf diesen kargen 12 Seiten zumindest Platz für eine durchschnittliche Handlung. Ich komme auf eine 3. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Eine relativ unverbrauchte Idee, den chaotischen, nie um witzige Ideen verlegenen Goofy mit seinem kompletten Gegenstück, der noch dazu mit ihm verwandt ist, zu kontrastieren. Die Kürze der Geschichte verlangt eigentlich, dass es eine Gaggeschichte wäre, aber so richtig viele Gags wollen sich nicht entwickeln und das finde ich dann wieder etwas arg schade, sodass ich gar keine so gute Wertung abgeben kann. Leonis Zeichnungen sind routiniert sehr gut. Mittelmaß+ --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Mir erschließt sich Goofys panische Abneigung gegenüber seinem Cousin Grufy nicht. Und dass Micky, der ja eigentlich alles aufklären will, hier keinen Einwand gegenüber Goofy findet, bleibt mir ein Rätsel. Schade, da war mehr drin. Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Am letzten Zipfel[Bearbeiten]

I TL 3410-3

© Egmont Ehapa

Ein unerreichbar scheinender und doch lang ersehnter Augenblick ist gekommen: Donald hat seine Schuldenliste fast abgezahlt! 20 Kreuzer fehlen ihm noch, nur einen Tag Münzen polieren und er hat es geschafft, oder aber er zahlt mit der 20-Kreuzer-Münze, die Oma ihm in Kükentagen für einen besonderen Moment gegeben hat… ist dieser besondere Moment jetzt? Die Erlösung und das neue Leben scheinen nahe, doch dann brauchen die Neffen 5 Taler für eine neue Kamerabatterie… Donald will ihnen unbedingt dabei helfen, doch er versaut sich damit sein fast schuldenfreies Leben…

Gut Schön anzusehen, was passiert, wenn Donald seine Schulden abgearbeitet hat, auch wenn das nie realistisch passiert. Donalds plötzlicher Eifer, den Neffen zur Hand zu gehen, kommt aber unrealistisch daher. Ein kleiner Abzug ist gerechtfertigt, aber ansonsten glänzt die Geschichte. Note: 2. Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Gut Es scheint mir, als versuche die Reducktion zum Abschluss noch, meinen Gesamteindruck zu steigern, indem nach Leoni auch noch Guerrinis schöne Zeichnungen mein Herz erfreuen dürfen. Erfreuend ist auch die Geschichte, die zu den besten des Bandes gehört. Nach all dem Unbill, das Donald in der Geschichte durch seine eigene Übereifrigkeit provoziert, ist das Ende fast schon weihnachtlich-wonnig (auch wenn die Geschichte nicht zur Weihnachtszeit spielt), aber die familiäre Liebe zwischen Ducks ist auch einfach mal schön. Wenngleich das gesamte Setting – auch das muss angemerkt werden – etwas unrealistisch ist, sowohl bezogen auf Dagoberts als auch Donalds Art, und darauf, dass die Abarbeitung von Schuldenliste wohl nur ein guter Traum sein kann und keine wahr gewordene Hoffnung des malträtierten Münzpolierers. Ich gebe Gut+ --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Leider kann ich da nicht ganz mitgehen, was meine Vorschreiber so niedergeschrieben haben. So schön die Geschichte auch gezeichnet ist, finde ich Donalds Sucht den drei Neffen helfen zu wollen, übertrieben. Und dass Tick, Trick und Track nicht mehr Einspruch einlegen ist auch unbegreiflich. Mattes (Diskussion) 19:43, 16. Dez. 2021 (CET)

Fazit[Bearbeiten]

MittelmaßSchlecht Ein LTB, das sehr unter einigen schlechten Storys leidet, wenngleich auch ein Highlight und ein paar andere gute Geschichten dabei sind. Vom Cover und der Sammelkarte sollte man sich nicht zum Kauf anstecken lassen. Wer nicht damit zurechtkommt, gleich mehrere schlechte Geschichten über sich ergießen zu lassen, sollte vom Kauf eher absehen.

Schlechter Jahresabschluss, zu hoffen bleibt, dass die nächsten LTBs besser werden. LTB 554 hat ein eher nicht so schönes Cover. Mal schauen, was sich dann im Inneren findet! Glückstaler (Diskussion) 17:26, 9. Dez. 2021 (CET)

Mittelmaß Ein LTB ohne Highlight, aber dafür mit zwei von mir mit Schlecht bewerteten Geschichten. Ansonsten viel Mittelmaß oder fast schon Mittelmaß. Die erste und letzte Geschichte stechen etwas hervor. Eine Kaufempfehlung unter diesen Umständen kann ich nicht abgeben.

Das nächste LTB sieht Donald-Phantomias in alltägliche Ärgernisse mit seinem aufmuckenden Auto verwickelt, die ungelegen kommen, da Doktor Dark ein neues Schurkenstück plant. Zunehmend ebenfalls schurkische Planungen sind es, die das Schwarze Phantom in einer Adaption von H. G. Wells' Der Unsichtbare umtreiben, während Dagoberts Umtriebe wie üblich auf Gold und Geschmeide fokussieren, die er in der legendenumwobenen Stadt Paititi zu finden erhofft. Was es sonst noch im nächsten LTB zu entdecken geben wird, ob es sich mit den Preziosen Paititis messen kann oder ob des Phantoms Unsichtbarkeitsformel besser auf das LTB angewandt werden sollte, erfahren wir in vier Wochen. --McDuck (Diskussion) 22:07, 13. Dez. 2021 (CET)

Schlecht Ich bin kein großer Rezensionist. Wahrlich nicht. Aber nach so viel Mittelmaß bin ich wirklich enttäuscht. Ich habe mich im wahrsten Sinne vom wirklich schönen Cover und von der ersten Geschichte blenden lassen. Da hilft auch Das Prärieduell leider nicht. Wer nicht unbedingt die Sammelkarte haben möchte, sollte die Finger vom Buch lassen Mattes (Diskussion) 19:39, 16. Dez. 2021 (CET)

Weblinks[Bearbeiten]