LTB 564: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 564 rezensiert. Welche Geschichten erfreuen das Fan-Herz und welche sollte man dem Gemütszustand halber lieber weglassen? Das erfährst du hier! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 564.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 564 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Ziemlich überzeugend finde ich die Gestaltung des Covers, das von Andrea Freccero fast abgezeichnet wurde aus einem Panel der ersten Geschichte. Die Startseite des zweiten Teils von Im Mikroland (S. 55) lässt Ähnlichkeiten nicht leugnen. Interessant, denn normalerweise ist man in der Titelbildgestaltung ja sehr unabhängig.

Auf ein weiteres Problem möchte noch angesprochen werden, denn direkt auf der Seite vor dem Inhaltsverzeichnis – die Fans wahrscheinlich kaum eines Blickes würdigen, außer um die Übersetzer zu erfahren – waren die Herren Egmont mal wieder schön schusselig: Dort wird klar „Neues aus Entenhausen“ beworben, darunter die Neuauflage des EGB und zwei weitere Hardcoverbände aus dem Bereich der ECC. Es handelt sich um den 4. Schuber der Floyd Gottfredson Library und den 10. Band der Don Rosa Library. Beides wurde mehrmals nach hinten verschoben. Einer der Verschiebungstermine war Mitte Oktober (für beide Bände), jetzt ist es aber für den FGL-Schuber der 10.11.2022 und für den 10. Band der DRL sogar erst der April 2023. Es wurde mal wieder geschnarcht, denn jetzt schon Werbung für Sachen zu machen, die teils erst in einer Ewigkeit erscheinen, kann man wohl klar als Fehler abstempeln.

Hoffen wir, dass der Band besser wird als die Einleitung an dieser Stelle vermuten lässt. Es sind gleich zwei lange Abenteuer enthalten, eins mit 69, das andere mit 116 Seiten. Die Geschichtenanzahl liegt bei 7, und darunter sind auch noch zwei Einseiter. Dem Aufbau nach müsste das LTB 564 an alte Erfolge anknüpfen können, denn so wenige Geschichten erinnern stark an die „LTB-Hochphase“ Ende der 1980er. Auf interessante Lektüre und Bewertungen! Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Gut Auch ich finde das Cover sehr schön gestaltet, die aufgerissenen Schnäbel von Tick, Trick und Track gefallen mir jedoch weniger. Die Insekten(bzw. Wirbellose, nichts hasse ich mehr als falsch zugeordnete biologische Begriffe :) ) sind jedoch sehr schön anzusehen und auch die Atmosphäre ist sehr schön Dunkel. Die geringe Geschichtenanzahl lässt wie schon erwähnt Großes erwarten. Also dann, ich freue mich auf den Inhalt. Darkenblot (Diskussion) 18:04, 12. Okt. 2022 (CEST)

Gut Ein schönes Cover hat Freccero hier geschaffen. Man sieht Insekten und Krabbeltiere aller Art, dazu mittendrin die drei Neffen. Die Hintergrundgestaltung gefällt mir ebenfalls, besonders der Pilz sieht schön aus. Einzig und allein der Schriftzug sorgt für einen kleinen Abzug, meines Erachtens passt die neongrüne Farbe nicht zu den vorherrschenden dunkleren Grüntönen. Generell bin ich mit der Gestaltung der letzten Cover sehr zufrieden, es kommt nun ein weiteres gutes dazu! Poco23 (Diskussion) 18:59, 14. Okt. 2022 (CEST)

Im Mikroland[Bearbeiten]

I TL 3400-1P

Schaurige Verfolgung... (© Egmont Ehapa)

Es ist ein ganz normaler Tag und in der Metropole Entenhausen tut sich Vieles, was in einer Großstadt nunmal so passiert. Dazu gehört auch, dass sich Dagobert Duck, schlichtweg wutanfälliger Milliardär, halsbrecherisch aufregt und daraufhin ein gewaltiges Gewitter aufzieht. Pech für Donalds Neffen, denn sie sollen im Auftrag von ihrem Großonkel zu Herrn Düsentrieb gehen. Als sie jedoch in seiner Erfinderwerkstatt angekommen sind, finden sie niemanden vor und das Wetter wird immer schlechter. Plötzlich passiert es: Ein Blitz schlägt ein und trifft eine der düsentriebschen Erfindungen! Doch mit dem Ruin des Schrumpfstrahlers nicht genug, denn vor seinem Kaputtgehen hat er noch schnell Tick, Trick und Track auf die Größe von Insekten verkleinert. Die drei realisieren schnell, in welcher Lage sie sich befinden, und haben auch bald schon einen Plan, was anzustellen ist...

Gut Das LTB wird eröffnet von einem fast 70-seitigen und dreiteilig abgegliederten Abenteuer im Mikroformat. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn Tick, Trick und Track befinden sich ganz schön im Schlamassel, nachdem sie durch eine Düsentrieb’sche Erfindung miniaturisiert wurden. Beinahe ungewöhnlich ist es, dass mal wieder eine so lange italienische Geschichte den Anfang ins Buch macht. Normalerweise ist man es gewöhnt, erst einmal 30 Seiten von Egmont mit langweiligen Geschichten gelangweilt zu werden, ehe das Bessere kommt. Sergio Cabella ist ebender Autor, welcher uns im LTB 550 fantastisch unterhalten hat mit der ähnlich ausgearbeiteten epischen Erzählung Mickys „Die Abenteuer des Sir Mausleton“. Assistiert hat ihm dabei der Zeichner Paolo Mottura, welcher atemberaubende Naturbilder von der verschneiten Polarwelt parat hatte. Bereits damals konnte diese Geschichte unsere Rezensenten voll und ganz überzeugen, gab es doch so ein interessantes und spannendes Mausabenteuer lange nicht mehr.

Jetzt, nach einiger Zeit, darf man sich zurecht wieder über solch eine Story Cabellas freuen. Zwar punktet diese nicht ganz so stark wie Die Abenteuer des Sir Mausleton, dennoch konnte sie mich überzeugen. Vor allem die gesunde Mischung an Verständnis und Achtung vor der Natur ist in heutigen Zeiten eine wichtige Botschaft – jeden Tag verschwinden Fußballfelder voller Regenwald in Südamerika, es werden tonnenweise Lebensmittel weggeworfen und hart arbeitende Kakaobauern in den Tropenregionen müssen sich mit einem Hungerlohn zufriedengeben. Da tut es gut, zu wissen, dass sich Pfadfinderorganisationen wie das Fähnlein Fieselschweif auch in Entenhausen dafür einsetzen, dass es den Tieren und Pflanzen, aber auch Menschen, gutgeht. Im Mikroland wird diese Rolle vertreten durch die drei Neffen, die schon kurz nach ihrem Schrumpfen Bekanntschaft machen mit den gefährlich wirkenden kleinen Insekten. Aber sie erkennen schnell, dass die Asseln, Raupen und Maulwurfsgrillen eigentlich nichts Böses im Sinn haben, sondern sich viel mehr für sie einsetzen wollen. Schöne Momente also, durch die diese Geschichte mein Wohlgefallen findet.

Juhu, wir fliegen! (© Egmont Ehapa)

Giampaolo Soldati ist nicht der stärkste Zeichner, den man Cabella hätte zur Seite stellen können, aber er macht seinen Job hier ganz gut. Nur der etwas unpersönliche Stil seiner Zeichnungen gefällt mir nicht so ganz. Dazu kommt die etwas tollpatschig wirkende Verwandtschaft beziehungsweise Herr Düsentrieb, die ungewöhnlich lange brauchen, um die paar Meter vom Ingenieurshaus zu den Kindern zu schaffen. Am Ende muss ich die Geschichte leider mit einem Gut abwimmeln, zum Highlight hat es nicht gereicht, trotz der vielen Seiten. Gut. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Gut Es beginnt mit einer überdurchschnittlich langen Geschichte voller Krabbeltiere und Insekten, die von einem Panel zum nächsten laufen. Ich bin an diese Geschichte mit ziemlich niedrigen Erwartungen herangegangen, da in letzter Zeit viele der längeren Geschichten zu recht langweiligen Pseudo-Abenteuern geworden sind. Man denke an Die Reise zur Erdmitte aus LTB 550 oder Das Zeitportal aus LTB 558. Doch schon beim Lesen hat sich meine Einstellung zu der Geschichte schnell wieder geändert. Cabella hat hiermit ein schönes Natur-Abenteuer erschaffen, das meine Ansicht zu Insekten ein klein wenig verändert hat. Es ist schön zu sehen, wie die Tierchen den geschrumpften Neffen helfen wollen und ihre hilfreichen Eigenschaften – Hummeln als "Flugzeuge", Glühwürmchen als Wegweiser und Asseln als Landeräder – zugunsten der Rettung anbieten. Erschreckend böse ist in dieser Geschichte der Vogel, welcher die Drillinge in ihrer Flugkonstruktion um jeden Preis abstürzen lassen will. Das Lustige daran ist, dass wir Menschen diesen Vogel als kleinen, friedlichen Piepmatz abstempeln würden, doch dieses Mikroabenteuer beweist das Gegenteil.

Einen inhaltlichen Abzug habe ich für diese Geschichte leider gefunden – Donald stellt sich während der gesamten Suche etwas zu schusselig an. Es hätte meiner Meinung nach auch etwas weniger Tollpatschigkeit gereicht. Dennoch sind einige Stellen sehr rührend geworden, in denen Donald sich um seine Neffen sorgt und wie ein Elternteil das Beste für sie hofft. Das zeigt einen schönen Kontrast zu den vielen Geschichten, in denen es nur um Streit zwischen den Ducks geht.

Giampaolo Soldati hat diese Geschichte meiner Meinung nach ganz schön zeichnerisch umgesetzt, es ist jedoch kein Meisterwerk geworden. Die Panels sind klar gezeichnet, doch es sind wenig herausstechende Zeichnungen dabei, die dem Leser im Kopf bleiben. Der eine oder andere Zeichner hätte die naturbezogenen Szenen wahrscheinlich etwas detailtreuer und farbenfroher gezeichnet. Ansonsten bin ich mit der künstlerischen Umsetzung der Geschichte sehr zufrieden. Aufgrund der beiden angemerkten kleinen Abzügen, vergebe ich für diese Geschichte kein Highlight, sondern ein zufriedenes Gut+. Poco23 (Diskussion) 19:28, 14. Okt. 2022 (CEST)

Der geheime Sänger[Bearbeiten]

D 2021-202

Regelmäßig wird im TV Entenhausen in letzter Zeit eine Sendung übertragen: „Der Sänger in der Box“, so der Name, ist bestes Programm und zugleich Stadtgespräch Nummer 1. Verschiedene Sänger treten gegeneinander um den besten Song an. Aber es gibt eine Besonderheit, denn niemand kann sie sehen. Sie stecken in bunt verzierten Kisten. Theoretisch könnte also jeder dahinterstecken. In wenigen Tagen ist der Geburtstag von Tick, Trick und Track. Spontan haben sie die Idee, einen der Sänger ausfindig zu machen und seine Identität zu entlarven. Darauf winkt ein hübsches Preisgeld, und das könnten sie für ihre Geschenke gut gebrauchen. Wird es ihnen gelingen, jemand zu enttarnen?

Die Rückblende offenbart Einiges. (© Egmont Ehapa)

Gut Und schon ist sie da, die erste Egmont-Eigenproduktion. Übrigens eine von nur zwei Storys aus Dänemark in diesem Band, die 28. Seite darf der berühmt langweilige Dagobert-Einseiter am Schluss einnehmen. Doch Troelstrup gelingt etwas, was unter dänischen Autoren nicht selbstverständlich ist. Er schafft es, eine ziemlich gute Geschichte zu verfassen, die sich unter dem 30-Seiten-Rahmen bewegt. Bei Der geheime Sänger steht wohl die lustige Handlung im Vordergrund: ein nicht zu erkennender Sänger in einer geheimnisvollen Box, der einen Hit nach dem anderen raushaut. Natürlich kommen da Tick, Trick und Track an, die sogleich die Chance wittern, bei einem Wettbewerb mitzumachen und die Identität des Sängers zu enttarnen. Darauf winkt ein Preis, und in ein paar Tagen ist ihr Geburtstag – eine überaus zum Moment passende Situation. Massimo Fecchis Zeichnungen haben sich auch im Jahr 2021 (Entstehungsdatum Geschichte) nur sehr wenig gewandelt, immer noch hat er einen ziemlich zeitgelösten Stil, der irgendwie zu jeder Geschichte passt. Auch hier kann er die 27 Seiten durch seine gelungenen Panels unterstützen; wenngleich sie keine große Besonderheit darstellen, sondern der Story vielmehr noch zum Sprung auf das Gut helfen – Gut-. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Gut Die gewohnte dänische Geschichte ist dieses Mal nicht die Titelstory geworden, wobei ich mir einen Band namens Der geheime Sänger gut vorstellen könnte. Doch in dieser Ausgabe hatte das Mikroland Vorrang. Troelstrup hat eine lustige, zeitgemäße Geschichte geschrieben, die mir persönlich beim Lesen viel Spaß bereitet hat. Ganz Entenhausen und besonders Tick, Trick und Track rätseln herum, wer der mysteriöse Mr. X aus der Box sein könnte. Die Geschichte zeigt eine sehr realistische Situation, in der eine bestimmte Fernsehshow total angesagt ist und ein sehr hohes Ansehen hat. Außerdem spielt sie stark auf eine real existierende Fernsehshow namens The Masked Singer an, die in Deutschland sehr erfolgreich war und ist. Nur dass der Sänger hier nicht in einem Kostüm, sondern in einer geheimnisvollen Box steckt.

Auf nur 27 Seiten entwickelt sich diese Story spannend und lustig zugleich zu einem angenehmen Lesevergnügen, welches durch Massimo Fecchis Zeichnungen unterstützt wird. Wie gewohnt zeichnet Fecchi sehr deutlich und detailtreu. Besonders die Emotionen kommen hierbei nicht zu kurz. Einige Splashpanels und eine nicht immer einheitliche Anordnung der Bilder verleihen dem ganzen einen modernen Wink. Ich bin glücklich und zufrieden, weshalb ein Gut+ vergeben wird. Bereits die zweite gute Geschichte in diesem Band, das ist vielversprechend! Und da kommt sicher noch etwas... Poco23 (Diskussion) 19:55, 14. Okt. 2022 (CEST)

Ein Katzenleben: Schnurren und schnorren[Bearbeiten]

I TL 3437-01

Dussel und Schnurri im Sessel…

Mittelmaß Ein typischer Einseiter mit dem Gag am Schluss. Gibt es auch noch mal am Ende dieses LTBs, dieser hier ist noch ganz okay. Mittelmaß. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Mittelmaß Ein mäßiger Einseiter, der mich leider nicht vom Hocker reißt. Immerhin eine Geschichte mit Schnurri, den sieht man ja selten im LTB. Für mich ein Mittelmaß-. Poco23 (Diskussion) 10:07, 16. Okt. 2022 (CEST)

Schönwetter-Superheld[Bearbeiten]

Eigentlich doch normal, dass bei Phantomias alles am Schnürchen läuft, oder? (© Egmont Ehapa)

I PPK 61-1

Dauerregen in Entenhausen. Phantomias, superheldenes Gegenbild zu seinem tollpatschigen Verwandten Donald Duck, hat in letzter Zeit beim Fangen der Schurken ausschließlich Misserfolge zu verbuchen. Die Ausrüstung wird vom vielen Regen nass und unbrauchbar. Also sucht er den Rat seines befreundeten Ingenieurs auf: Daniel Düsentrieb soll in der Lage aushelfen.

Mittelmaß Ich frage mich, was ich von diesem Zehnseiter halten soll. Einerseits wird Phantomias ja immer schlicht als der Held dargestellt, der alles geradegebogen kriegt und allen Einbrechern, Dieben, Übeltätern und Halunken der Stadt das Handwerk legt, andererseits konnte man auch schon im LTB Rätsel 1 entscheiden, ob ihm das Glück hold oder fernbleiben soll. In einer Spielgeschichte finde ich die Idee recht witzig, und der Ausgang dieser damaligen Story von Bruno Concina und Giulio Chierchini war offen. Doch auf 10 anstatt 45 Seiten nutzt sich die Sache schnell ab, da können auch die Zeichnungen von Gianfranco Florio nicht mehr helfen. Wieder einmal bleibt das Gefühl, dass man aus dieser Phantomias-Komödie hätte mehr rausholen können, aber am Ende bleibt man stehen bei einem langweiligen Grundkonzept und einem wenig ausgereiften Skript. Mittelmaß-. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Mittelmaß In Entenhausen herrscht eine schwierige Großwetterlage für Phantomias. Er verbringt die nass-kalten Nächte damit, Verbrecher zu fangen, nur funktionieren seine Spezialwaffen nicht im Regen. Doch zum Glück gibt es den stadtbekannten Erfinder Daniel Düsentrieb, der ihm hilft. Dieser stattet ihn mit lustigen Erfindungen gegen den Regen aus. Doch weder die spezielle Schutzblase, noch das Protektorarmband oder der Schönwetterbeamer sind ausgereift. Die Idee der Geschichte gefällt mir, vor allem die lustigen Erfindungen entwickeln den Witz. Florios Zeichnungen sind nicht meine liebsten, doch die passen zu der Geschichte. Das letzte Panel gefällt mir aber ganz gut. Da es diese Art von Story mit ähnlicher Handlung schon mehrmals gegeben hat, vergebe ich dem schlechtwettertrotzenden Phantomias ein knappes Mittelmaß+. Poco23 (Diskussion) 10:07, 16. Okt. 2022 (CEST)

Sabotage im Stadion[Bearbeiten]

Ein bisschen Gottfredson bei Di Vita. (© Egmont Ehapa)

I TL 3073-5

Micky hat es mit zwei Fällen zu tun: Einerseits ist gerade erst ein Diamantenraub vorgefallen und der Dieb noch nicht gefunden, da wird Kommissar Maus zu einem anderen Vorfall beordert. In einer Baseballmannschaft passieren in letzter Zeit merkwürdige Zwischenfälle: Die Ausrüstung und der Rasenplatz werden sabotiert. Die Mannschaft droht, auseinanderzubrechen. Der Trainer liefert Micky gleich einen Verdächtigen...

Gut Spannender werden soll das erste und einzige Micky-Abenteuer in diesem Band. Und bei der Tatsache, dass es wieder mal nur eine Maus-Story gibt im LTB, frage ich mich direkt, ob man nicht die kurze Phantomias-Geschichte hätte austauschen können gegen eine kurze, knackige und lustige Goofy-Gagstory. Zu wenig Micky ist immer ein blödes Thema, auf das ich nicht gern zu sprechen komme, aber Phantomias muss wohl sein, auch wenn er dann auf einer Bananenschale ausrutscht. Immerhin ist Sabotage im Stadion schon deutlich anderes Fahrwasser. Gleich zwei spannende Kriminalfälle verwickeln den tapferen Herrn Maus, der – Zufall? – in einem etwas mit Sport zu tun bekommt. Schön für den Gottfredson-Fan sind auch die regelmäßigen und ähnlichen Zeichnungen Giorgio Di Vitas anzusehen, den ich in erster Linie mit den Ducks in Verbindung gebracht hätte. Der Micky auf S. 114 unten rechts hätte fast direkt von Gottfredson stammen können. Mazzoleni lässt die Spannung nicht weichen; eine kleine Täterjagd elektrisiert die Stimmung. Dazu kommt ein – Achtung, Spoiler! – Zusammenhang zwischen beiden Fällen, der es in sich hat. Auf nur 26 Seiten ein in sich so stimmiges Detektivabenteuer zu entwickeln, muss wahren Talents bedürfen. Schöne, wenn auch einzige, Maus-Geschichte in diesem LTB! Gut. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Verdächtige Personen! (© Egmont Ehapa)

Gut Beim Baron von Bimbes wurde eingebrochen und wertvolle Diamanten geklaut. Micky nimmt sich gemeinsam mit Kommissar Hinter den Fall an. Gleichzeitig wird Micky vom Trainer der Entenhausener Giganten beauftragt, den Saboteur zu entlarven, welcher das Trainingsprogramm der Giganten stört. Auf dieser Suche stößt Micky auf einige falsche Fährten, die aber allesamt gut ausgeklügelt und vernünftig sind. Da hat sich er Autor gut Gedanken gemacht, wie er die Story spannend gestalten kann. Außerdem wird der Kriminalfall gekonnt mit dem Sport verbunden, sodass eine angenehme Mischung zum Lesen entsteht. Das Ende bleibt spannend und es wird bis zum Schluss nicht aufgelöst, wer es denn schlussendlich war. Giorgio di Vita setzt die Geschichte zeichnerisch gut um. Die Zeichnungen erinnern mich ein wenig an Blasco Pisapias. Dieser hat im LTB 560 mit Der Fall Villa Girlanda eine vergleichbare Micky-Story geschrieben und gezeichnet. Zwei Dinge stören mich leider an dieser Geschichte. Zum einen ist Inspektor Issel strohdumm, so dämlich habe ich ihn nicht erlebt. Da hat der Autor ein wenig übertrieben. Wer versucht denn bitte, einen Getränkeautomaten zu verhaften? Selbst Issel kenne ich so nicht. Außerdem gibt es eine Namensinkonsistenz innerhalb der Geschichte. Am Anfang ist der Graf von Bimbes noch ein Graf, zum Schluss aber heißt er Baron von Bimbes. Solche Ungereimtheiten sollten nicht innerhalb von einer Geschichte entstehen! Dennoch gefällt mir die Handlung der Geschichte gut, sodass ich guten Gewissens die Wertung Gut- vergebe. Poco23 (Diskussion) 10:34, 16. Okt. 2022 (CEST)

FC 313: Der Weg zur WM[Bearbeiten]

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T-Shirts, die wohl eher zu den Interessen einer bestimmten Person passen als zur Mannschaft... (© Egmont Ehapa)

Die Vorbereitungen sind getroffen, die Trainer ausgewählt und die Spieler trainiert. Jetzt kann es losgehen: Die Qualifikation des FC 313 für die Jugendfußballweltmeisterschaft in Wakatopi. Schon nach einigen Gesprächen und ersten Fernsehsendungen wird ausgelost. Der FC 313 kommt in die Gruppe A und muss sich in einem ersten Spiel gegen den BSC Jagwal behaupten. Nach diesem Spiel wartet, egal ob Sieg oder Niederlage, noch ein weiterer Gegner auf die tapferen Entenhausener Jugendlichen. Trainer Donald und Dussel Duck sind zuversichtlich, genauso wie Vereinspräsident Dagobert Duck. Dann kann ja alles losgehen – auf den Ball, fertig, los!

Highlight Highlight. Das ist das Erste, was einem zu diesem mega-Fußballabenteuer einfällt. Es gibt eine enorme Anzahl an gelungen Dingen, für die man eigentlich fast eine Auflistung herbeiziehen müsste. Doch fangen wir mal von vorne an: Zuerst einmal hat es die Reducktion nämlich tatsächlich einmal geschafft, eine Story ohne Unterbrechung durch eine andere abzudrucken – das ist eine kleine Premiere, nachdem viele Jahre und wie auch bei der Titelgeschichte von diesem LTB, teilweise sogar Einseiter zwischen lange Geschichten geschoben wurden, die fast eine Unterbrechung wie in einer Werbepause simulierten. Und noch etwas wurde richtig abgedruckt. Nämlich der Prolog zur Geschichte. Der wurde, wie etwa beim 2. Teil der Phantom-Saga im LTB Weihnachten 28 (EV: 02.11.2022), mal nicht weggelassen. Des Weiteren möge man sich bemüht haben, alles bei der Veröffentlichungsreihenfolge richtig zu machen. Ein Teil wird in Deutschland sogar noch früher erscheinen als in Italien, obwohl dieser Teil ebenda produziert wurde. Eine wunderbare Absprache von Egmont und Panini, damit dieser Teil nicht am Ende völlig abgestückelt in irgendeiner Nebenreihe nachgeliefert werden muss. Ein bisschen danebengelaufen ist vielleicht der Hinweis auf das LTB Extra 7, das erst am 27. Oktober erscheint, aber einen vorherigen Wettkampf enthält, denn diesen kann man zurzeit noch nicht lesen. Leider also doch ein bisschen misslungene Chronologie.

Bei 116 Seiten und noch kommenden 163 plus die im LTB Extra 7 dazu bald vorhandenen 122 kann ein episches Erlebnis eigentlich nicht mehr nicht entstehen. Marco Nucci, auch Autor der schon angesprochenen Phantom-Saga, macht seinen Job wirklich gut: Er schreibt lange und bedeutende Geschichten, versetzt die Ducks und Mäuse in spannende und empfehlenswerte Abenteuer und macht sich damit zu einem angesehenen jungen Comicautor. Bei dieser 116-seitigen Story dosiert er Gags wohlgesonnen, aber sie haben es in sich und lösen kleine Lachkrämpfe aus. Die Stimmung ist munter, man fühlt sich in der Lage, es mit allem aufnehmen zu können. Perfekt ergänzen sich die Rückblenden Dagoberts im neuen und alten Dawson. Nucci verwendet drei charakterlich hochinteressante Balladengänger sowie ebenfalls von berufswegen Bankräuber, die auch nach vielen Jahren, genau wie Dagobert, noch im und am alten Dawson hängen. Ihnen kommt später eine überaus wichtige Schlüsselrolle zu und sie tragen schließlich maßgeblich zur Handlung bei. So clever verstrickte Geschichten sind einfach nur toll zu lesen. Langsam könnte man Nucci fast mit Don Rosa vergleichen: In gewisser Weise ein Fan-Freak, der lauter Details in die Comics einstreut und sie besser machen will als alle Autoren, die je vor ihm geschrieben haben.

Eine beeindruckende, wichtige und bemerkenswert gute gestaltete Szene des Rückblicks. (© Egmont Ehapa)

Mit Stefano Intini hat er sich für diese Handlung genau den richtigen Zeichner ausgesucht, denn der Italiener kann gut sportliche Szenen aufgreifen und liefert den Humor; aber auch die vielen anderen verschiedenen Gefühle und Situationen kann er gekonnt widerspiegeln. Ich war nie einer, der sich aufregen kann an seinem Zeichenstil, für mich ist der leicht hämisch schauende Dagobert, wenn er ein gutes Geschäft macht, oder der niedergeschlagene Donald, der nach seinem Pech traurig ist, eine völlig zu ihm und seinem Stil passende Sache. Die Vielseitigkeit, die Nucci braucht, liefert Intini, und das tut der Story unheimlich gut. So gut sogar, dass ich ihr mein viertes Highlight+ zuspreche. Ein unfassbar großartiges Comichighlight, das zum Glück noch lange nicht zu Ende ist! Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Highlight Highlight ist die Geschichte auf jeden Fall. Die Story von Marco Nucci ist einfach unfassbar gut geschrieben, insbesondere die Rückblenden, die Orten bei den Spielen und die vielen Charakteren gefallen mir sehr gut. Auch die Rückkehr für Dagobert nach Dawson und das Treffen auf alte Bekannte ist sehr schön da dargestellt. Auch finde ich die Zeichnung von Stefano Intini sehr gelungen und sie harmonieren gut zur Story. Er schafft es auch die Fußballspiele spannend und schön dazustellen. Auf finde ich gut das als Zielort eine fiktive Stadt und nicht Katar genommen wurde. Schade finden ich das die Vorstory erst am 22. Oktober im LTB Extra 7 erscheint und nicht vor dieser Geschichte erschienen ist.

Die Tabellen und die Punkte sind aber in dieser Geschichte völlig falsch dargestellt. Am Anfang wird gesagt, dass es 2 Punkte für einen Sieg gibt (normalweiser gibt es 3 für einen Sieg) und einen für ein Unentschieden. Doch auf Seite 219 2 Panel sieht man eine Tabelle wo der FC 313 4 Punkte hat und der FC Kliffort auch 4 hat. Die anderen beiden Teams haben null. Doch der FC 313 und der FC Kliffort haben beiden eigentlich 3 Punkte (beide ein Unentschieden und ein Sieg) und die beiden anderen Teams müssten eigentlich 1 Punkt haben. Auch als auf Seite 240 gesagt wird, dass der BSC Jagwal 5 Punkte hat, kann nicht Stimmen. Sie müssten 3 Punkte haben. Wenn sie 5 hätten, wäre der FC Kliffort nicht weiter gekommen. Doch die Tordifferenzen sind in dieser Geschichte vollkommen richtig dargestellt. Ob diese Fehler an der Übersetzung oder am Autor liegt kann ich leider nicht beantworten.

Trotz dieses Tabellenfehler ist die Geschichte für mich ein Highlight+ und freue mich auf die Vorstory im LTB Extra 7 und die Fortsetzung im nächsten LTB. Fantomius (Diskussion) 21:12, 13. Okt. 2022 (CEST)

Die Spannung lässt nicht missen, was ausschlaggebend ist für eine gute und unterhaltsame Handlung! (© Egmont Ehapa)

Highlight Auftakt zur Fußball-WM in Wakatopi. Tick und Tricks Fußballmannschaft unter der Leitung des Trainers Donald Duck und mit Sponsor bzw. Manager Dagobert Duck nimmt an der Qualifikation für die Weltmeisterschaft teil. Hierfür treten sie gegen drei andere Mannschaften an und nur die beiden besten aus der Gruppe qualifizieren sich für die WM. Die Motivation in der Mannschaft ist somit hoch.

Eine handlungstechnisch sehr ausgeklügelte Geschichte, die sich auf 116 Seiten gut entwickelt und dem Leser einen guten Vorgeschmack auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft bietet. Marco Nucci hat hier eine sportliche Geschichte aus dem neuen Kinderuniversum geschrieben, die von Stefano Intini in Szene gesetzt wurde. Es beginnt mit einem Prolog, der seinesgleichen sucht. Über 7 Seiten wird aus Donalds Erinnerungen erzählt, die super in die Geschichte einleiten. Danach beginnt die wahre Story und somit auch die WM-Vorbereitungen.

Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt, wovon jeder ein Qualifikationsspiel behandelt. Die drei gegnerischen Mannschaften wurden von Nucci nicht einfach nur so ausgewählt, sondern hinter jeder steckt eine Geschichte und eine eigene Taktik. Besonders interessant ist das Spiel gegen Neu Dawson und die Geschichte dahinter. Es entsteht ein gelungener Bezug zu den Abenteuern am White Agony Creek. Auch die anderen beiden Matches sind interessant, wie das erste Spiel gegen den BSC Jagwal.

Jedoch ist ein großes Tohuwabohu um die Tabellen und Punkteverteilung entstanden. Generell finde ich die Idee super, dass nach jedem Spiel ein Sportmoderator über die Tabelle informiert, nur ist dabei einiges vertauscht worden. Pro Sieg erhält man 2 Siege und für ein Unentschieden einen Punkt. Nachdem der FC 313 einen Sieg und eine Niederlage erlangt hat, müsste er eigentlich bei 3 Punkten stehen, genauso wie der FC Klippfort. Auch war die Information falsch, dass der FC 313 nach den ersten beiden Spielen noch um den Einzug in die WM bangen muss. Als Tabellenführer wären Sie so oder so weitergekommen, auch wenn der SV Yukon oder BSC Jagwal gewinnen würden, kämen sie nicht über 2 Punkte. Sinn machen würde es nur, wenn man für einen Sieg 3 Punkte bekommt. So ist entweder die Tabellenführung oder die Erklärung der Spieleregeln fehlerhaft.

Dennoch schadet es der Geschichte nicht, es macht sie nur ein wenig spannender. Besonders gut gefällt mir die Rolle von Track in dieser Geschichte, welcher sich nicht für Fußball interessiert, anders als seine Brüder. Stattdessen fotografiert er lieber für einen Foto-Wettbewerb. Das ist meiner Meinung nach ein schönes Zeichen, dass nicht jeder Junge verrückt nach Fußball ist und auch Brüder unterschiedlich sein können. Ebenfalls finde ich die gemischten Fußballmannschaften, bestehend aus Jungen und Mädchen gut. Unter diesem Aspekt ist Marco Nuccis Geschichte sehr modern.

And the winner is... (© Egmont Ehapa)

Stefano Intini war für diese Geschichte sicher die richtige Wahl. Er verleiht der Story mit seinen modernen, jugendlich wirkenden Zeichnungen einen sportlichen Eindruck. Passend zum neuen Kinderuniversum finde ich es gut, auch einen neueren Zeichner zu wählen. So entsteht eine ganz andere Atmosphäre. Intini trifft besonders den Admiral Adam Albatross, seines Zeichens Trainer des BSC Jagwal, gut. Alles in allem ist dies eine unglaublich gelungene Geschichte, die im Jahresrückblick des LTBs auf jeden Fall erwähnt werden sollte. Ich bin sehr glücklich und vergebe im Fußballwahn ein eindeutiges Highlight+! Unglaublich, wie Nucci eine Highlight-Geschichte nach der nächsten schreibt! Poco23 (Diskussion) 11:41, 16. Okt. 2022 (CEST)

Highlight Ich muss zugeben, dass ich kein Fußballfan bin, auch wenn ich es gerne spiele. Und hier haben wir nun die längste Geschichte des Bandes und es geht: natürlich um Fußball. Tja, und was soll ich sagen… Es ist mit Abstand eine der besten Geschichten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Nucci liefert uns hier eine großartige, emotionale und witzige Geschichte, die dazu noch fast druckfrisch (OK, zumindest von diesem Jahr) aus Italien kommt. Es gibt mehrere gut eingesetzte Wendungen, die Geschichte ist logisch und wirkt m.E. nach überhaupt nicht konstruiert. Auch die Charaktere gefallen mir ausgesprochen gut, jeder halbwegs wichtige Charakter bekommt sogar eine eigene Persönlichkeit und auch Donald und Dagobert sind hier sehr freundlich. Hinzu kommen die Zeichnungen. Normalerweise bin ich kein Fan von Intinis Stil, hier jedoch hätte kein anderer Zeichner die Geschichte besser zeichnen können. Solche Geschichten sollte es öfter geben. Highlight+++. Darkenblot (Diskussion) 16:46, 17. Okt. 2022 (CEST)

Mit Stock, Charme und Zylinder: Geschäftssinn XXL[Bearbeiten]

D 2021-041

Zu groß geratene Stühle? – Kein Problem für Dagobert Duck!

Schlecht Mannomann Egmont, wann sind denn diese faden Einseiter endlich mal vorbei? Die Ideen kann man ja wirklich auswendig lernen und den Schluss sehen sogar schon die Bingokugeln, bevor sie ausgelost worden sind. Schlecht. Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Schlecht Dieses Mal ist leider kein reißender Gag daraus geworden. Vielleicht wird es im nächsten LTB besser... Schlecht+ Poco23 (Diskussion) 21:27, 22. Okt. 2022 (CEST)

Fazit[Bearbeiten]

Ein Band mit vielen netten und guten Geschichten, aber auch einem Comicjuwel, für das sich der Kauf sicherlich lohnt: Fast die Hälfte des LTB kann man mit einem richtig guten Gefühl genießen, und auch die Titelstory im Winzformat holt die meisten ab. Dazu gibt es einen schönen und gut aufgerollten Kriminalfall mit Micky. Lediglich die Kurzgeschichten und Einseiter waren etwas unter dem überdurchschnittlich hohen Rest des Buches. Einen Kauf empfehle ich stark. Freuen wir uns auf das LTB 565, in dem es weitergeht mit der bisher 1A-Fußballserie! Glückstaler (Diskussion) 16:07, 12. Okt. 2022 (CEST)

Zweimal nur Mittelmaß, drei gute Geschichten und ein Highlight füllen diesen Band (wenn man den Einseiter auf der letzten Seite vergisst). Wir hatten es sicherlich mit einem der besseren LTBs dieses Jahres zu tun, wenn nicht sogar dem besten, auf die Gesamtauswahl der Geschichten bezogen. Demnach spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus, vor allem wegen der langen und gut umgesetzten Fußballgeschichte, die in LTB 565 weitergeführt wird. Wir können uns also schon auf eine baldige Fortsetzung freuen! Poco23 (Diskussion) 21:32, 22. Okt. 2022 (CEST)