LTB Spezial 60

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Lustiges Taschenbuch Spezial
Band 60
Die Macht des Geldes
Lustiges Taschenbuch Spezial 60.jpeg

Erscheinungsdatum: 11.09.2014
Chefredakteur: Peter Höpfner
Übersetzer: Alexandra Ardelt, Gerlinde Schurr, Gudrun Penndorf, u.a
Geschichtenanzahl: 20
Seitenanzahl: 512
Preis: 8,99 € (D), 8,50 € (A), 15.90 SFR (CH)
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher Spezial
Ind.PNG Infos zu LTBSP 60 beim Inducks
Hardcover
LTB Spezial 60 ist als Enthologien 41: Die Macht des Geldes – Enten hoch im Kurs (im Rahmen der Enthologien-Reihe) auch im Hardcover erschienen.
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Im LTB Spezial 60 dreht sich alles um das Geld. Der passende Hauptcharakter zu solchen Geschichten ist natürlich der reichste Mann der Welt, Dagobert Duck. Aber nicht nur von seinen geschäftlichen Erfolgen und Misserfolgen ist in dieser Ausgabe die Rede, denn in Entenhausen gibt es auch genügend Verbrecher, die sich durch den Druck von Falschgeld bereichern wollen.

Erwähnenswert ist die Reihe Dagobert Ducks kleine Finanzkunde, die in diesem LTB Spezial erstmals in Deutschland veröffentlicht wird. Hier wird dem Leser auf humorvolle Art das Wesen des westlichen Marktsystems anhand von Bürgern aus Entenhausen nähergebracht.

Inhalt[Bearbeiten]

Hochfliegende Pläne[Bearbeiten]

D 98458

Donald will endlich das große Geld machen. Während er noch über dem ausgeklügelten Geschäftsplan brütet und als Startkapital seinen Hausstand verpfändet, erkennen seine Neffen, dass die Vase aus seinem Verkauf eine Million Taler wert ist. Um seine Vase wieder aus dem Pfandhaus auszulösen, fehlt ihm der geringe Betrag von einem Taler. Er beschließt, sich den Taler von Onkel Dagobert zu leihen und wettet gleichzeitig mit diesem, dass er innerhalb von 24 Stunden eine Million Taler daraus machen kann. Obwohl der Einsatz sein gesamtes Vermögen beträgt, willigt Onkel Dagobert ein. Als Tick, Trick und Track ihm erzählen, wie einfach ihr Onkel die Million machen kann, setzt er alles daran, Donald aufzuhalten.

Obwohl es Donald letzen Endes über Umwege trotzdem gelingt, die Million aufzutreiben, steht er am Ende als Verlierer da, weil er nicht mit dem Wucherzins seines Onkels auf den geliehen Taler gerechnet hatte.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Die Bank[Bearbeiten]

I TL 2844-3

  • Originaltitel: La banca
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Ottavio Panaro
  • Erstveröffentlichung: 1. Jun 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung des Bankenwesens.

Das Feilschersyndrom[Bearbeiten]

I TL 2163-4

Dass Onkel Dagobert immer auf der Suche nach dem nächsten Geschäft ist, kennt man ja bereits. Neu in dieser Geschichte ist, dass er um alles, was nicht ihm gehört, feilschen möchte. Da dies zwanghafte Ausmaße annimmt, ziehen seine Neffen die Experten Primus von Quack und Daniel Düsentrieb zu Rate. Geheilt werden kann er jedoch erst nach dem erfolgreichen Eingreifen genauso sturen Schwester Dorette Duck.

Erwähnenswert ist, dass der Leser hier Dagobert Ducks Rezept für finanziellen Erfolg kennenlernt, das da schlicht und einfach lautet: „ein Zehntel Fantasie und einen Mann voller Energie“.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Die Kunst des Konsums[Bearbeiten]

I TL 2845-3

  • Originaltitel: Consumo e risparmio
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Alessandro Del Conte
  • Erstveröffentlichung: 8. Jun 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung der Eigenheiten des richtigen Konsumierens.

Der Karatearm[Bearbeiten]

I TL 881-A

Eine Fälscherbande treibt in Entenhausen ihr Unwesen. Zufällig gelangen Micky und Goofy zu ihrem Versteck. Aufgrund ihres Wissens wollen die Fälscher sie und die Ausrüstung nun im Versteck verbrennen lassen und sich selbst ins Ausland absetzen. Micky schafft es aber sich zu befreien und die Polizei zu verständigen, die die Gauner auch gleich verhaften.

Der Titel der Geschichte spielt auf den mechanischen Arm Goofys in dieser Geschichte an, den er auf seinem Dachboden gefunden hat. Mit diesem wollte er zur Karatemeisterschaft nach Tokio fahren. Die Pointe der Geschichte läuft darauf hinaus, dass Micky sich gar nicht kompliziert hätte befreien müssen, da Goofy den Arm, mit dem er Holz zerschlagen kann, die gesamte Zeit getragen hatte.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Das liebe Geld[Bearbeiten]

I TL 2846-3

  • Originaltitel: Il denaro
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Luciano Milano
  • Erstveröffentlichung: 15. Jun 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung der Währung

Drei Prüfungen in der Wüste[Bearbeiten]

I TL 809-A

Onkel Dagoberts Geld hat Fieber. Und da sein Geld sein zweites Ich repräsentiert, geht es ihm auch nicht gut. Auf Rat eines Medizinmanns hin, durchläuft er mit seinem Geld und seinen Neffen besagte drei Prüfungen in der Wüste, bei denen sie schweren Strapazen ausgesetzt sind. Als sie wieder zu Hause ankommen, erfährt Dagobert, dass sein Geld nur so warm war, da eine Wärmeleitung, die direkt unter seinem Geldspeicher verläuft, undicht war. Diese Nachricht erschüttert ihn so sehr, dass er aus dem Alptraum, der das ganze nur war, aufwacht.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Arbeit und Einkommen[Bearbeiten]

I TL 2850-3

  • Originaltitel: Reddito e lavoro
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Ottavio Panaro
  • Erstveröffentlichung: 13. Jul 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung des Arbeitsmarkts

Die Muse der Finanzkunst[Bearbeiten]

I TL 2057-1

Dagobert Duck, der reichste Mann der Welt, hat sich sein Reichtum selbst und ohne jegliche Hilfe aufgebaut. So denkt man immer. In dieser Geschichte träumt Dagobert jedoch von der Muse der Finanzkunst, die behauptet, er konnte nur durch ihre Hilfe so erfolgreich werden. Dagobert, der nichts von Sentimentalitäten hält, schlägt ihre Ratschläge aus. Tags darauf muss er feststellen, dass all seine Aktien gefallen sind. Nun glaubt er doch an eine gewisse Kraft der Muse, Ökonomia genannt, und macht sich daran, ihre Gunst zurückzugewinnen. Obwohl er krampfhaft versucht, an den Erfolg seiner ersten Geschäfte, wie das Limonadeverkaufen, Schuheputzen oder den Bleistifthandel, anzuknüpfen, kommt die Muse nicht zurück. Erst als er einem kleinen Jungen Bonbons spendiert, wie er es in seiner Kindheit bereits einmal getan hat, erbarmt sich Ökonomia. Dagobert hat seine Lektion gelernt und weiß jetzt, dass er nur mit ihrer Hilfe geschäftlichen Erfolg erlebt.

Die Aderlasskur[Bearbeiten]

I TL 1715-B

Eine Geldvergiftung ist wohl kaum förderlich für einen Geschäftsmann wie Dagobert Duck. Doch genau das wird ihm von Daniel Düsentrieb diagnostiziert. Immer wenn er sich nun also von einem Teil des Geldes trennen kann, geht es ihm besser. Jedoch muss er dabei das Gefühl haben, damit sein restliches Geld zu verteidigen. Linderung verschafft ihm demnach ein Schuss mit einer mit Talern geladenen Kanone. Als Kur verschreibt ihm Herrn Düsentrieb das regelmäßige Abfeuern solcher Schüsse auf seinen Neffen Donald. Dieser soll dafür einen prozentualen Anteil an dem Geld erhalten.

Obwohl Onkel Dagobert nach seiner Heilung Donalds Bezahlung wie immer mit seinen Schulden verrechnet, können sich Donald und die Kinder einen Urlaub leisten, da sie noch die „Munition“ von einem der ersten, probeweisen Abschüsse zu Hause hatten.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Sparen und investieren[Bearbeiten]

I TL 2853-4

  • Originaltitel: Risparmio e investimento
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Maurizio Amendola
  • Erstveröffentlichung: 3. Aug 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung der Geldanlage

Verschwender oder nicht?[Bearbeiten]

I TL 299-A

Als Dagobert Duck von der Kampagne „Das 24-Stunden-Sparen“ erfährt, ist er begeistert. An drei Teilnehmer soll ein Betrag von 100 Talern versendet werden, den diese dann entweder gewinnbringend anlegen oder sparen müssen. Sollten sie nach 24 Stunden weniger von dem Geld als die 100 Taler übrig haben, müssen sie den vollen Betrag zurückzahlen. Dagoberts Begeisterung von dieser Kampagne erhält jedoch einen starken Dämpfer, als er erfahren muss, dass die Bank, die die 300 Taler versendet hat, ihm gehört. Deshalb setzt er alles daran, die drei Teilnehmer Donald, Kuno Knäul und die Panzerknacker zum Geldausgeben zu bewegen. Bei Donald, der sich schon lange zwei Funkgeräte zum Spielen wünscht, fällt ihm das nicht schwer. Kuno hat sich währenddessen ein Atelier für moderne Kunst gekauft und die Panzerknacker einen Roboter zum Tresore Knacken. Als Kunstwerk in Kunos Atelier getarnt, schaffen es die Panzerknacker den Roboter in den Geldspeicher zu bringen. Nur Donald, der immer noch mit seinen neuen Walkie-Talkies spielt, bekommt etwas von dem Raub dder Panzerknacker mit. Dadurch gelingt es, das Geld wieder in den Geldspeicher zurückzuführen und der begeisterte Donald bekommt als Dank eine große Amateurfunkanlage.

Lohnende Geschäfte[Bearbeiten]

I TL 1870-B

  • Originaltitel: Zio Paperone e il valore "aggiunto"
  • Story: Rodolfo Cimino
  • Zeichnungen: Stefano Intini
  • Erstveröffentlichung: 29. Sep 1991
  • Deutsche Erstveröffentlichung: DD 449
  • Genre: Komödie/Wettbewerb
  • Figuren: Dagobert Duck
  • Seiten: 29

Um ein Vielfaches des eigentlichen Werts eines kargen Wüstenlands herauszuschlagen, hat Onkel Dagobert eine hervorragende Idee. Er bietet das Land zu einem spottbilligen Preis an, sodass er viele Interessenten hat. Da er es aber nur einem verkaufen kann, müssen alle eine Anzahlung leisten und wer ihm zuerst eine Sesterzine des römischen Kaisers Caligulus bringt, bekommt das Land. Onkel Dagobert ist der einzige Besitzer solcher Sesterzinen und verkleidet sich deshalb als Händler der genau eine Sesterzine verkaufen kann, die er teuer verlost. Da dieses Geschäftsmodell ein durchschlagender Erfolg war, will er es beim Verkauf einer schwarzen Perle wiederholen. Donald hat aber in der Zwischenzeit herausgefunden, dass man Sesterzinen beliebig oft kopieren darf, weil sie nie offizielles Währungsmittel waren. Nachdem er den Rechtsstreit hierzu gewonnen hat und die Perle billig ersteigert hat, ist Onkel Dagobert so unglücklich, dass selbst Baptist sich Urlaub nehmen möchte, bevor sein Arbeitgeber in Selbstmitleid versinkt.

Die Goldparasiten[Bearbeiten]

I TL 1163-A

Gold und Parasiten, zwei Begriffe, die für jemanden wie Dagobert Duck eigentlich nicht zusammen passen. Dennoch muss er bei einer morgentlichen Wanderung durch seinen Geldspeicher feststellen, dass dort Pflanzen wachsen, die sich von seinem Gold ernähren. Tick, Trick und Track, die eine Pflanze vor der folgenden Vertikutierung retten, pflanzen sie bei sich daheim an und stellen fest, dass das bohnenähnliche Gewächs goldene Früchte austrägt. Kaum erfährt dies Onkel Dagobert, beginnt er auch schon, die Pflanze systematisch in seinem Geldspeicher zu züchten und in Blumenläden als Luxusprodukt zu verkaufen. Klaas Klever, der von diesem lukrativen Geschäft auch etwas abhaben möchte, plant, ein Grundstück als angeblich goldhaltig an Dagobert zu verkaufen, damit dieser dort seine Bohnen anbauen kann. Als er herausfindet, dass Klever ihn getäuscht hat, und das Feld gar keinen Goldanteil besitzt, sieht es kurz so aus, als würde Dagobert am Ende als Verlierer dastehen. Glücklicherweise kommt ein reicher Golfclubinhaber, der Dagobert das Land für eine hohe Geldsumme abkauft, wodurch Klaas Klever mal wieder zur Melone greifen muss.

Jagd nach dem Hacker[Bearbeiten]

I TL 2060-4

Offenkundig hat sich jemand in Dagoberts Computersystem gehackt und verkauft dort jetzt Warenposten, an denen sich schon das Finanzgenie Dagobert Duck die Zähne ausgebissen hat. Um der Sache auf den Grund zu gehen, heuert Dagobert den besten, weil billigsten, Detektiv Hubert Bogart an. In der Zwischenzeit erfährt der Leser, dass der angebliche Hacker das ganze nur für ein Computerspiel hält, in dem er seine Geschicklichkeit beweisen muss. Nach einigen hilflosen Ermittlungsversuchen findet Hubert Bogart dann doch noch das junge Finanzgenie.

Dagobert Ducks kleine Finanzkunde: Markt und Preise[Bearbeiten]

I TL 2855-3

  • Originaltitel: Prezzi e mercati
  • Story: Marco Bosco
  • Zeichnungen: Alessandro Del Conte
  • Erstveröffentlichung: 17. Aug 2010
  • Deutsche Erstveröffentlichung
  • Genre: Dagobert Ducks kleine Finanzkunde
  • Figuren: Dagobert als Erzähler
  • Seiten: 6

Eine humorvolle, mit charakteristischen Beiträgen der Entenhausener Figuren ausgeschmückte, Erklärung des Markts

Es grünt so grün, wenn Blüten blühen[Bearbeiten]

I TL 1442-A

Durch ein bedauerliches Missgeschick beim Festnehmen einer Geldfälscherbande, sorgt Micky dafür, dass sich echte und gefälschte Scheine vermischen. Er bietet sich an, das Sortieren dieser Scheine zu übernehmen. Aufgrund der enormen Belastung, die dadurch für ihn entsteht, beginnt er, grüne Gegenstände aus seinem Hausrat wegzuwerfen. Da er nicht glauben kann, dass er Schlafwandelt, verdächtigt er den Affen Berta, den Maxi bei Micky zu Hause aufgenommen hatte. Nachdem sich dies als Irrtum herausgestellt hat, machen alle zusammen Urlaub auf dem Land.

Showdown in Cybertown[Bearbeiten]

D 2000-083

  • Originaltitel: End of Days
  • Story: Rune Meikle
  • Zeichnungen: Fecchi
  • Erstveröffentlichung: 2002
  • Deutsche Erstveröffentlichung: LTB 305
  • Genre: Science Fiction
  • Figuren: Dagobert Duck
  • Seiten: 39

Onkel Dagobert befindet sich plötzlich in der Zukunft wieder. Doch sein Geldspeicher ist zerstört und Entenhausen wird von Androiden bevölkert. Die letzten Überlebenden der "Entenheit" leben im Untergrund. Dagobert muss mit ihnen das gigantische Programm EGO zerstören, um wieder in seine Gegenwart zurück zu gelangen. Die Geschichte übernimmt wesentliche Handlungselemente des Films Matrix.

Der Geschäftemacher[Bearbeiten]

I TL 1179-A

Donald als erfolgreicher Geschäftsmann, das kann sich wohl niemand vorstellen. Doch genau das muss sein Onkel Dagobert erkennen, als er eines Tages bei Donald vorbeischaut, und dieser ihm den Zusammenhang zwischen zwei Zeitungsmeldungen erläutert. Aus der Tatsache, dass immer weniger Bart getragen wird, schließt Donald, dass es einen höheren Verbrauch an Rasierklingen, welche aus Stahl hergestellt werden, geben muss. Da derzeit auch ein großes Schlachtschiff versteigert wird, lässt er Onkel Dagobert die Anzahl an Rasierklingen, die aus diesem Schlachtschiff hergestellt werden können, berechnen. Aufgrund des zu erreichenden Gewinns, den Dagobert so erzielen könnte, setzt er Donalds Vorschlag sofort in die Tat um und kauft das Schiff. Donald, der mit einer großzügigen Entlohnung für seine Geschäftsidee gerechnet hatte, ist von lebenslänglich einer Rasierklinge am Tag enttäuscht.

Durch einen Zufall erfährt Klaas Klever von Donalds neuer Geschäftstüchtigkeit und stellt ihn prompt für gutes Geld bei ihm ein. Aufgrund der guten Arbeitsatmosphäre kommt Donald nach dem Essen auch die Idee, Buchen zu kaufen um daraus Zahnstocher herzustellen. Der errechnete Gewinn wäre wieder astronomisch. Der Markt macht diesem Geschäftsmodell jedoch einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, weil in Entenhausen derzeit Zahnstocher aus der Mode gekommen waren und die Bürger eher Zahnseide benutzen. Somit steht Donald am Ende doch wieder als Verlierer da.

Der Kiwikrieg[Bearbeiten]

I TL 1555-BP

Auf einer entlegenen Insel Namens Kunga-Kunga verkauft ein Vetreter der Kunga-Plantagen-GmbH 600 Tonnen unreife Kiwis für 100.000 Taler an zwei Vertreter der Südfrucht-Import-AG. Beide Geschäftspartner sind begeistert und telegrafieren ihren Chefs in Entenhausen vom jeweilig erfolgreichen Vertragsabschluss. Diese beiden sind die stadtbekannten Multi-Milliardäre Dagobert Duck und Klaas Klever und haben gerade, ohne es zu wissen, ein Geschäft abgeschlossen, das noch Folgen haben wird...

Auf dem Schiff, das die Kiwis nach Entenhausen transportiert, ertönt auf einmal, mitten auf dem Ozean, ein lauter Knall. Nach kurzer Überprüfung wird es traurige Gewissheit: die Kühlanlage ist ausgefallen, wodurch die Kiwis viel zu früh reifen und, bis sie in Entenhausen ankommen, nur noch Matsch sein werden. Als Klaas Klever das hört, ist er am Boden zerstört, da er die 100.000 Taler bereits überwiesen hat. Er schaut sich den Kaufvertrag noch einmal an und stellt nun entsetzt fest, mit wem er da ein Geschäft getätigt hat. Er weiß, dass sich ein Dagobert Duck nicht so leicht übers Ohr hauen lässt und denkt sich eine List aus. Er befiehlt seinem Assistenten Müller, alle Kiwis zu kaufen, die auf dem Markt erhältlich sind, um den Preis für die Südfrüchte in die Höhe schnellen zu lassen. Als die anderen Geschäftsleute Wind davon bekommen, kaufen sie ebenfalls wie wild, da sie ein großes Geschäft vermuten. Als Onkel Dagobert dann die neuesten Zahlen von der Börse sieht, fällt er beinahe in Ohnmacht, da er vor einer Woche die schon angesprochene Ladung Kiwis für einen Spottpreis verkauft hat. Mehr oder weniger zufällig taucht kurz darauf ein seltsam erscheinender Mann bei ihm auf, der anbietet, seine 600 Tonnen Kiwis zu verkaufen, die er selbst erst kürzlich auf Kunga-Kunga eingekauft hat.

Die beiden Frachter treffen aufeinander (© Egmont Ehapa)

Onkel Dagobert vermutet, dass es sich dabei um die von ihm verkaufte Ware handelt und wittert ein gutes Geschäft. Zwar ist er misstrauisch, lässt sich dann aber von der Begründung des Mannes, eine zu große Menge eingekauft zu haben, überzeugen. Für 120.000 Taler kauft er so eine bald wertlose Ladung Kiwis, die er selbst vor kurzem für 100.000 verkauft hatte. Tick, Trick und Track überzeugen ihren Onkel davon, der Angelegenheit nachzugehen, um ganz sicher zu sein, dass die Sache keinen Haken hat. Er überprüft, wem die Südfrucht-Import-AG gehört und stellt so entsetzt fest, dass er wohl hereingelegt wurde. Trotzdem kommt er nicht dahinter, wieso Klaas Klever die Kiwis wieder verkauft hat. Währenddessen erhält Müller von seinem Chef einen neuen Auftrag: Er soll die Kiwis wieder verkaufen, egal zu welchem Preis. Wieder tun es ihm alle gleich, worauf der Preis in den Keller fällt. Als Onkel Dagobert das erfährt, glaubt er Klevers Plan zu kennen, kommt aber immer noch nicht hinter den eigentlichen Grund der Aktion, da sein Verlust eigentlich immer noch zu gering ist, als dass Klever solch einen Aufstand um die Sache macht. Auch nach einem Anruf bei seinem Konkurrenten sieht er noch nicht klar, so dass er seine Neffen zu einer Inspektion auf dem Frachter antreten lässt, der die Südfrüchte transportiert. Als sie dort ankommen, stellen sie scheinbar nichts Sonderbares fest, da die Früchte zuckersüß schmecken und reif sind. Der Kapitän bringt es nicht übers Herz, ihnen zu sagen, dass das eigentlich nicht so sein sollte. Erst als Donald dies seinen Neffen übermittelt, fällt der Groschen. Onkel Dagobert beschließt verzweifelt, die Früchte ins Meer zu kippen, bevor sie das Schiff zu einem stinkenden Kahn machen. Doch die Neffen haben eine rettende Idee: sie fordern ihren Onkel in Entenhausen dazu auf, nachzusehen, ob eines seiner in der Gegend des Kiwifrachters fahrenden Schiffe Zucker geladen hat. Sie wollen mit Hilfe des Zuckers Kiwi-Marmelade aus den Früchten machen, die nicht gekühlt werden muss. Sie fahren die ganze Nacht dem anderen Schiff entgegen und scheuen keine Mühen, es rechtzeitig zu erreichen. Als sie es erreicht haben, übermittelt Dorette das richtige Mischverhältnis für eine gute Marmelade. Alles funktioniert, und Onkel Dagobert ist glücklich, denn für eine feine Kiwi-Marmelade bekommt er ein Vielfaches an Geld als für das pure Obst...


Weblinks[Bearbeiten]