Mickys Känguruh

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Mickys Känguruh
Mickey's Kangaroo
[[Bild:|200px]]
© Disney • Quelle: ???
Uraufführung: 13. April 1935
Titelheld: Micky Maus
Regie: Dave Hand
Animation:
Drehbuch:
Produktion: Walt Disney
Musik: Bert Lewis
Länge: 8:57 Minuten

Der Cartoon Mickys Känguruh (im Original Mickey's Kangaroo) kam am 13. April 1935 in den USA in die Kinos. Ein Känguruh samt Kind sorgen bei Micky und Pluto für allerlei Aufregung.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Micky hat Plutos neue Hundehütte fertiggestellt. Mit einem Pinsel schreibt er Plutos Namen über den Eingang. Der Hund bellt erfreut. Fröhlich umkreist Pluto sein neues zuhause und springt fröhlich hinein. Dann schleckt er Micky freudig ab. Da kommt der Postbote mit einem großen schweren Kiste herbei, die er auf Mickys Briefkasten abstellt. Es ist ein Geschenk von Leo Buring aus Australien. Als Micky versucht es mit Hammer und Meißel zu öffnen, springt es davon. Nach einer kurzen Weile bleibt es wieder stehen. Pluto eilt herbei und schnüffelt daran. Das Paket springt ihm zuerst auf die Nase, dann auf den Schwanz. Pluto jault vor Schmerz auf. Als er wieder versucht, es zu beschnüffeln, fährt ein Boxhandschuh aus einem Loch der Kiste und boxt ihn direkt ins Gesicht. Jaulend läuft Pluto davon, doch die Kiste verfolgt ihn. Pluto flüchtet in die Gartenhütte. Die Box springt auf die Holztreppe zur Gartenhütte und zerbricht. In der Kiste befindet sich ein Känguruh, das Boxhandschuhe trägt. Micky freut sich darüber sehr. Fröhlich schüttelt er dem Tier die Hand. Sogleich rennt er ins Haus, um seine Boxhandschuhe zu holen. Das Känguruh hüpft weiter. Pluto schaut aus der Hütte heraus und bellt dem springenden Tier nach. Dieses hupt in seinem Tierlaut ihm zurück, woraufhin sich Pluto unter der Treppe versteckt. Das Känguruh hat Plutos neue Hütte entdeckt. Es quetscht sich hinein, macht jedoch die Hütte dabei kaputt. Pluto ist entsetzt. Er wendet sich an den Zuschauer, um seinen frustrierten Gedanken freien Lauf zu lassen. Als das Känguruh seinen Namen vom Eingang wegschleckt, reicht es ihm endgültig. Mit Anlauf springt er knurrend zum Känguruh hin. Doch das boxt ihn in den nächsten Wäschekorb mit Wäscheklammern, bei denen einige an Pluto hängen bleiben. Pluto setzt erneut zum Angriff an. Doch dieses Mal bekommt er eins auf die Nase geboxt vom Känguruhkind, das dazu extra aus dem Beutel hervorschaut. Pluto ist verwirrt. Er schnüffelt am Beutel des Känguruhs herum und bekommt wieder eins vom Kind übergebraten. Jaulend rennt er davon. Micky kommt mit seinen Boxhandschuhen aus dem Haus. Er nimmt das Känguruhkind aus dem Beutel und setzt es ab. Das Kleine boxt fröhlich auf Micky ein, doch diesen kitzeln die Schläge nur. Pluto übergibt das Känguruhkind in die Obhut von Pluto. Mit der Mutter springt er rüber in den Stall, den er zur Turnhalle umfunktioniert hat. Er steigt mit dem Känguruh in den Ring. Erst teilt Micky kräftig aus. Doch als er das Tier auffordert, zurückzuschlagen, wird ihm vom Känguruh ordentlich eingeheizt, sodass er keinen einzigen Treffer mehr landet. Pluto hat seine Schwierigkeiten mit dem Känguruhkind, das aus seinem Napf trinkt. Was er auch versucht, er erwischt es nicht. Der Kleine trickst ihn immer wieder aus. Pluto landet bei der Verfolgung des Kleinen in einer Schubkarre, mit der bis zum Graben mit dem Sperrmüll rollt, worin er auch reinfällt. Dabei landet er in einem alten Bettgestell, sodass zwei Sprungpolster an seinen Hinterbeinen hängen bleiben. Damit springt er nun unbeholfen hin und her. Dennoch versucht er das Känguruhkind zu fassen, was ihm misslingt. Er springt versehentlich in ein Korsett, das an einer Wäscheleine hängt, wodurch er es jetzt selbst trägt. Bei seinem nächsten Sprung landet er im kleinen Gewächshaus. Das Kind kommt angehopst. Es springt in das Korsett, weil es das für einen Beutel wie bei seiner Mutter hält. Dort macht es sich gemütlich und schmiegt sich an Pluto. Der Hund verwirft sein Wut und wird weich. Er hat das Kleine nun in sein Herz geschlossen. Da hören die beiden voll Schrecken Kampfgeräusche aus dem Stall. Sämtliche Tiere rennen erschrocken hinaus. Als sie hinlaufen und nachsehen, was passiert, können sie sehen, wie das Känguruh Micky weiterhin in die Mangel nimmt. Mit einem Schlag landet Micky in der Heuballenpresse. Diese stopft sich noch etwas Heu inne und spuckt anschließend einen Heuballen aus. Dann bricht sie in sich zusammen. Der benommene Micky boxt sich ein Stück weit frei und hat immer noch nicht genug vom Boxen. Das Känguruh hat es sich derweil vorm Kamin gemütlich gemacht. Wie bei einem Schaukelstuhl sitzt es auf seinem Schwanz und wippt hin und her. Dabei liest es Zeitung. Das Kind kommt aus dem Beutel und schleckt die Mutter ab. Auch Pluto erscheint und tut selbiges. Die Mutter nimmt beide in den Arm und schleckt sie ebenfalls ab. Der Cartoon endet.

Trivia[Bearbeiten]

  • Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung Walt Disney Kostbarkeiten – Micky Maus in Schwarz-Weiß 2 zu finden.
  • Obwohl Rudi und Minnie auf dem Filmplakat abgebildet sind, kommen sie nicht im Cartoon vor.
  • Leo Buring war ein australischer Weinhersteller, bekannt für seinen Riesling.
  • Dies ist der letzte Classic-Cartoon in Schwarz-Weiß mit Micky.

Weblinks[Bearbeiten]