Pluto als Weihnachtsgeschenk

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Pluto als Weihnachtsgeschenk
Mickeys Good Deed
[[Bild:|200px]]
© Disney • Quelle: ???
Uraufführung: 09. Dezember 1932
Titelheld: Micky Maus
Regie: Burt Gillett
Animation: ???
Drehbuch:
Produktion: Walt Disney
Musik: Bert Lewis
Länge: 7:34 Minuten

Der Cartoon Pluto als Weihnachtsgeschenk (im Original Mickeys Good Deed) kam am 09. Dezember 1932 in den USA in die Kinos. Micky verkauft Pluto an eine reiche Familie, um mit dem Geld arme Kinder zu Weihnachten beschenken zu können.

Figuren[Bearbeiten]

  • Micky Maus
  • Pluto
  • Schweinevater
  • Schweinesohn
  • Hundebutler
  • Katzenmutter
  • Katzenkinder
  • diverse Leute

Handlung[Bearbeiten]

Am Weihnachtsabend spielt Micky auf der Straße Weihnachtslieder auf seinem Kontrabass. Bei ihm ist Pluto, der manchmal dazu jault. Die Leute, die vorbeikommen, werfen ihm was in den Becher, den er aufgestellt hat. Dafür bedankt sich Micky und wünscht den Leuten frohe Weihnachten. Als er sein Stück beendet hat, will er sich und Pluto in einem Restaurant etwas zu essen kaufen. Doch die Spenden der Leute entpuppen sich als Nägel und Schrauben. Verärgert lässt er diese in den Schnee fallen. Er nimmt sich sein Kontrabass und zieht weiter. Pluto leckt sehnsüchtig den Teil des Schaufensters ab, bei dem der große Schinken zu sehen ist. Dann folgt er Micky. Vor einem gut situierten Haus versucht Micky mit seinem Spiel erneut sein Glück. Drinnen versucht ein Schweinevater seinen plärrenden Sohn zu beruhigen. Doch dieser ist mit dem geschenkten Spielzeug nicht zufrieden. Als er die Melodie von draußen hört, rennt er voll Freude zum Fenster. Er sieht Micky und Pluto. Vor allem Letzterer hat es ihm angetan, weshalb das Kind wieder zu plärren anfängt und den Hund verlangt. Der Vater drückt dem Butler Geld in die Hand, damit er den Hund kaufen soll. Der Butler tut, wie ihm gesagt. Doch Micky will Pluto nicht verkaufen, weil er sein Freund ist. Sie rennen davon, der Butler hinter ihnen her. Erst als Pluto dem Butler in den Hintern beißt, gibt dieser auf. Micky achtet nicht darauf, wo er hinläuft, weshalb er auf einer rutschigen Fläche herumschlittert. Dabei gleitet ihm sein Kontrabass aus der Hand. Das Instrument rutscht weiter auf die Straße, wo es von einer Eselskutsche zerstört wird. Micky schaut traurig auf das kaputte Ding. Da nimmt er ein Schluchzen wahr. Er geht zu der alten Hütte, wo er durchs Fenster reinschaut. Eine Frau sitzt am Küchentisch und weint. Der Vater sitzt im Gefängnis, verrät ein Bild. Ansonsten ist die Familie sehr arm. Sie haben nichts zu essen. Die Socken hängen über dem erloschenen Kamin. Die Katzenbabys liegen im Bett und träumen vom Weihnachtsmann. Die traurige Situation gehen Micky und Pluto sehr zu Herzen. Da kommt Micky eine Idee. Er entschließt sich, Pluto doch zu verkaufen. Der Schweinesohn freut sich über sein Geschenk. Jedoch quält er den armen Pluto mit einem Hammer und seiner Spielzeugeisenbahn. Vater und Butler schütteln sich zufrieden die Hände. Micky hat derweil viele Geschenke und einen Weihnachtsbaum eingekauft. Mit Mütze und Bart verkleidet bringt er die Sachen zu den armen Leuten. Die Mutter ist am Tisch eingeschlafen. Leise tritt er hinein. Er trägt die Sachen ins Haus, wo er alles vorbereitet. Obwohl die Spielsachen Geräusche von sich geben, wecken sie glücklicherweise die Kinder nicht. Dafür schafft es Micky beim Hinausgehen viel Lärm zu machen. Er rutscht auf einem Spielzeugkarren aus, knallt gegen die Wand, sodass die Töpfe herunterfallen. Schnell rennt er aus dem Haus und schließt die Tür hinter sich. Schon springen die aufgeweckten Kätzchen aus ihrem Bett. Durchs Fenster kann Micky beobachten, wie die Kinder freudig mit ihren neuen Sachen spielen. Schlechter geht es hierbei Pluto, dem einige Sachen an den Schwanz angebunden wurden. Der Sohn steht auf dem Tisch und beschmeißt sowohl Pluto als auch seinen Vater mit allerlei Sachen. Pluto versucht zu fliehen, doch der Sohn eilt ihm hinterher. Dabei werden Vater und Butler in Mitleidenschaft gezogen. Der Kleine lacht sich scheckig. Dem Vater ist das alles zu viel. Er beauftragt seinen Butler, Pluto aus dem Haus zu schmeißen, was dieser sogleich tut. Schon kommt der Kleine plärrend angelaufen, weil er seinen Hund wieder haben will. Doch dem Vater ist es egal. Zur Strafe für sein Benehmen legt er den Sohn übers Knie. Pluto hört dies mit und freut sich. Dann macht er sich auf die Suche nach Micky. Dieser grillt sich traurig auf einem Hügel eine Wurst. Er hat einen Pluto aus Schnee gemacht, der ihm als Ersatz dienen soll. Durch den Schnee gekrochen kommt Pluto durch den Schneemann heraus. Er springt sein Herrchen freudig an und schleckt ihn ab. Micky entdeckt das Hähnchen, das an Plutos Schwanz noch gebunden ist. Er löst es davon ab. Dann teilt er das Essen mit Pluto, während er ihm frohe Weihnachten wünscht.

Rassismuskritik[Bearbeiten]

Einer der Geschenke ist ein Ballon, der das stereotypische Aussehen einer schwarzen Person hat.

Trivia[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]