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Della Duck

Aus Duckipedia
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Della mit Vater Duck auf Don Rosas Stammbaum der Ducks (© Egmont Ehapa)

Della Duck (1920–?) (auch Dumbella) ist die eine Verwandte Donalds, je nach Autor dessen Schwester oder Cousine. Sie ist die Mutter von Tick, Trick und Track, die sie jedoch bei Donald wohnen lässt, da sie zusammen mit ihrem Mann überfordert war. In den Comics ist Della eine fast mystische Figur, über die sehr wenig bekannt ist, in den neuen DuckTales tritt sie jedoch sehr regelmäßig auf.

In den Comics

Della Ducks erste Erwähnung

Erste Erwähnung findet Della im Sonntagsstrip vom 17.10.1937 (Plot und Zeichnungen von Al Taliaferro, Skript von Ted Osborne), in dem auch Tick, Trick und Track ihren Erstauftritt haben. Wie immer bei den prüden Disney-Comics durften diese aber natürlich nicht Donalds direkte Kinder sein. So wurden sie zu seinen Neffen. Dafür mussten Eltern her, die aber nicht gezeigt wurden: Della und Vater Duck. In dem Strip schickt Della die damals noch schwer zu bändigenden Drillinge also zu Donald, da deren Vater aufgrund eines Streiches mit Feuerwerkskörpern, andere Quellen besagen Knallerbsen, im Krankenhaus lag. Ihr Name ist lediglich auf dem Brief zu sehen, außerdem wird sie hier noch als Donalds Cousine bezeichnet. Im Sonntagsstrip vom 21.11.1937 verlassen die Drillinge Donald wieder und kehren zu ihrer Mutter zurück, in einem Strip ein halbes Jahr später ruft Della jedoch wieder bei Donald an und bittet ihn, die Kinder aufzunehmen, da sie für einige Zeit verreisen müsse, worauf die Kinder sich wieder bei Donald einquartieren.

Della Ducks bei Don Rosa

Lange Zeit wurde Della nicht verwendet. Erst Don Rosa brach dieses Tabu und zeigte sie sogar erstmals in Der gewissenlose Geschäftsmann aus Calisota, dem zwölften Kapitel seiner Saga Sein Leben, seine Milliarden. Allerdings wird sie hier als kleines Kind gezeigt und als Zwillingsschwester Donalds vorgestellt. Außerdem war sie kurz darauf auf Don Rosas Stammbaum der Ducks zu sehen, hier allerdings als erwachsene Frau und sogar in Begleitung ihres unbekannten Mannes! Dennoch verwendete Rosa sie später nicht mehr, nur auf Fotos oder Ähnlichem war sie noch zu sehen. Sogar in der Geschichte Gustav, der Pechvogel, in der noch einmal in Donalds und Gustavs Jugend zurückgeblendet wird, fehlt sie.

Doch das sollte nicht immer so sein: Tatsächlich hatte Don Rosa lange Zeit vor, eine Geschichte anzufertigen, in der die Drillinge sich auf die Suche nach ihren Eltern begeben! Bereits zu deren 50-jährigem Jubiläum im Jahre 1987 wollte er diese Geschichte schreiben – verwarf die Idee jedoch wieder.[1] Einige Jahre darauf arbeitete er dann an der Geschichte Rückkehr nach Xanadu. Hier wollte er ursprünglich eine Seit einbauen, in der angedeutet wird, dass die Eltern in Tralla La verschollene sind und so die Grundlage für ein weiteres Abenteuer schaffen, in denen Tick, Trick und Track nach Tralla La reisen, um ihre Eltern wiederzufinden – aus verschiedenen Gründen wurde die Seite gestrichen.[2] Schließlich griff er 1997 wieder auf die Idee zurück, diesmal sollte die Geschichte zum 60. Jubiläum der Drillinge entstehen – stattdessen entstand [[Reif fürs Fähnlein Fieselschweif.[1] Doch warum verwirklichte er die Idee nie? Ganz einfach, weil es nicht erwünscht ist und weil er selber nicht so richtig wusste, wie. Tatsächlich gibt es grob gesehen drei Möglichkeiten, wie die Auflösung aussehen könnte:

  1. Die Drillinge finden ihre Eltern. Es gibt ein glückliches Wiedersehen und sie bleiben bei ihren Eltern. Absolut unmöglich, eine so große Änderung im Disney-Universum geht nicht, die Drillinge müssen bei Donald wohnen bleiben!
  2. Tick, Trick und Track finden ihre Eltern. Es gibt ein glückliches Wiedersehen und nach ein paar Tagen reisen sie wieder ab. Möglich, aber absolut unlogisch.
  3. Tick, Trick und Track suchen nach ihren Eltern. Schließlich merken sie, dass diese tot sind. Möglich und logisch, aber absolut Disney-untauglich.

So kommt es, dass es eine Art Tabu gibt, Della und ihren Mann zu verwenden. Sie dürfen nicht gezeigt werden, weil dann schlecht erklärt werden kann, dass Tick, Trick und Track nicht bei ihnen wohnen. Und es darf nicht explizit gesagt werden, dass sie tot sind, weil der Tod auch ein Tabu der Disney-Comics ist. So findet sich Della nur auf Fotos oder Ähnlichem, sowie in ein paar niederländischen Geschichten, in denen eh alle Entenhausener vorkommen und in ein paar niederländischen Einseitern. Eine Ausnahme ist hier die Geschichte Die Comic-Kur (Donald Duck – Die Anthologie), in der gezählt wird, Della sei eine Pilotin und Astronautin und im All unterwegs. Auch in den Geschichten rund um Donni Duck fehlt sie, obwohl diese in Donalds Jugend spielen.

Im Trickfilm

Della Duck bei den neuen DuckTales

In dem Film Kurzbesuch bei Onkel Donald („Donald's Nephews“, 1938) hat Della ihren ersten Auftritt im Zeichentrick, hier unter dem Namen Dumbella. Erzählt wird in etwa die gleiche Geschichte wie beim ersten Sonntagsstrip mit ihr, sie schickt ihre Kinder zu Donald. Viele Jahre später kommt sie dann regelmäßig auf den Bildschirm: In dem [[|DuckTales (2017)|DuckTales-Reboot]] von 2017 spielt sie eine nicht unwichtige Rolle. Wie im Comic ist sie erst verschollen, bis Nicky und die Jungs hinter das Geheimnis kommen: Della startete für Dagobert mit einer Rakete und musste einige Jahre auf dem Mond verharren.[3] Sie setzt alles daran auf die Erde zurückzukehren und es gelingt ihr am Ende auch. Sie ist also wieder mit der Familie vereint, hat aber anfänglich Schwierigkeiten damit ihre Rolle als Mutter aufzunehmen.[4]

Verwandschaft

Literatur und Veröffentlichungen

„Normale“ Geschichten:

DuckTales (2017):

Die neuen DuckTales Episoden sind auf dem Disney Channel und über Disney+ veröffentlicht worden.

Trivia

  • Carl Barks nannte Donalds Mutter auf einem in den 1950er Jahren für den Privatgebrauch angefertigten Stammbaum „Thelma Duck“
  • In der ersten französischen Version des ersten Sonntagsstrips werden Tick, Trick und Track nicht von Della, sondern von Klarabella Kuh gesandt!!
  • Al Taliaferros Tante hieß Della

Weblinks

Einzelnachweise