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Dussel Duck: Unterschied zwischen den Versionen

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In den 70er Jahren ging Dussel für einen untypisch langen Zeitraum einer Tätigkeit als Journalist und Fotograf des [[Entenhausener Kurier]]s nach. Meistens geht er aber völlig selbstständig – ein Freigeist eben – seinen eigenen Weg und versucht sich mal als Skiläufer, als Tiertrainer, als Lehrer oder gar als Eheberater. [[Bild:Bild 234.png‎|thumb|right|[[Flederduck]] (© [[The Walt Disney Company|Disney]])]][[Bild:MMMDussel.JPG|thumb|right|100px|[[MMM]]-Sammelblatt zu Dussel]]
 
In den 70er Jahren ging Dussel für einen untypisch langen Zeitraum einer Tätigkeit als Journalist und Fotograf des [[Entenhausener Kurier]]s nach. Meistens geht er aber völlig selbstständig – ein Freigeist eben – seinen eigenen Weg und versucht sich mal als Skiläufer, als Tiertrainer, als Lehrer oder gar als Eheberater. [[Bild:Bild 234.png‎|thumb|right|[[Flederduck]] (© [[The Walt Disney Company|Disney]])]][[Bild:MMMDussel.JPG|thumb|right|100px|[[MMM]]-Sammelblatt zu Dussel]]
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In dem Reboot der Fernsehserie [[DuckTales]] trat Dussel als Hausmeister einer verlassenen Forschungsstation im Meer auf, der von [[Tick]] und [[Track]] besucht wird. Fälschlicherweise halten die Kinder ihn anfangs für einen genialen Wissenschaftler, doch später klärt sich zum Leid der Kinder alles auf. Außerdem war er in der Serie der Freund eines Unterwassermonsters, welches später die Erde vor einer Mondinvasion rettet.
  
 
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Dussel wurde 1963 in Geschichten der Disney Studios für die Überseeproduktion erfunden. Diese Geschichten wurden von [[Dick Kinney]] geschrieben und von [[Al Hubbard]] gezeichnet. Die erste Geschichte mit ihm war „''The Health Nut''“ / „''[[Der Gesundheitsapostel]]''“ und wurde zu allererst im italienischen [[Topolino|Topolino 453]] (2. August 1964) abgedruckt. Zu uns nach Deutschland gelangte diese Geschichte erst 38 Jahre später, in [[Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Sonderheft|Die tollsten Geschichten von Donald Duck]] 181. Später schrieben und zeichneten auch andere Zeichner Geschichten mit Dussel, allen voran [[Tony Strobl]], der auch die Ehre hatte, Dussel in den amerikanischen Comic-Markt einzuführen („''Donald's Buzzin' Cousin''“ / „''Vetter Freddy''“). In dieser Geschichte hat Dussel noch dichte, weiße Haare anstatt wie später – beim selben Zeichner und Autorenduo ([[Dick Kinney|Kinney]]/[[Hubbard]]) – strähnige, schwarze Haare.
 
Dussel wurde 1963 in Geschichten der Disney Studios für die Überseeproduktion erfunden. Diese Geschichten wurden von [[Dick Kinney]] geschrieben und von [[Al Hubbard]] gezeichnet. Die erste Geschichte mit ihm war „''The Health Nut''“ / „''[[Der Gesundheitsapostel]]''“ und wurde zu allererst im italienischen [[Topolino|Topolino 453]] (2. August 1964) abgedruckt. Zu uns nach Deutschland gelangte diese Geschichte erst 38 Jahre später, in [[Die tollsten Geschichten von Donald Duck – Sonderheft|Die tollsten Geschichten von Donald Duck]] 181. Später schrieben und zeichneten auch andere Zeichner Geschichten mit Dussel, allen voran [[Tony Strobl]], der auch die Ehre hatte, Dussel in den amerikanischen Comic-Markt einzuführen („''Donald's Buzzin' Cousin''“ / „''Vetter Freddy''“). In dieser Geschichte hat Dussel noch dichte, weiße Haare anstatt wie später – beim selben Zeichner und Autorenduo ([[Dick Kinney|Kinney]]/[[Hubbard]]) – strähnige, schwarze Haare.
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== Dussel in Europa und Südamerika ==
 
== Dussel in Europa und Südamerika ==

Version vom 16. Oktober 2020, 20:21 Uhr

Dussel

Dussel Duck, auch genannt „Freddy“ (engl. Fethry Duck) ist der Vetter von Donald Duck. Es handelt sich bei ihm um einen äußerst delikaten Charakter, den nur fähige Autoren zu voller Entfaltung bringen können. Ähnlich wie Micky im Maus-Universum kann er in den falschen Händen leicht zu einer Figur degenerieren, die den puren Hass des Lesers auf sich zieht.

Dussel ist ein mit einem schier unglaublichem Enthusiasmus versehener, nervtötender Neobeatnik mit übergroßem Pullover, einer Zipfelmütze und langen, fransigen Haaren. Er ist ständig unterwegs, um andere an seinen neuen Hobbys oder verrückten Ideen teilhaben zu lassen, von denen er sich persönliche Erfolge sowie eine Verbesserung der Welt im allgemeinen verspricht. Dafür hat er eigentlich alles was man braucht: Einen kreativen Geist, eine „Nur nicht verzweifeln!“-Haltung, seine eigene schlaumützige Logik und eine extra große Portion Nächstenliebe. Da Dussel aber nicht erkennt, was rings um ihn herum passiert, erweist er sich häufig nur als Nervensäge: Die anderen sind frustriert und er selbst verfängt sich in heillosem Chaos, für das er sich selten selbst verantwortlich sieht.

Eine Sache, die Dussel aber ausnahmslos beherrscht, sind seine Überzeugungstaktiken. Er schafft es immer wieder, andere in Aktionen, von denen er überzeugt ist, hineinzureden oder sie so mit Argumenten zu überhäufen, dass sie sich nicht mehr gegen ihn wehren können. Er vertritt den Standpunkt, dass sein Gegenüber ihm für seine Unterstützung dankbar sein wird, wenn er erstmal sein nobles Ziel erreicht hat. Zu Dussels Opfern zählen am häufigsten sein Cousin Donald, dessen Katze Schnurrli und sein Onkel Dagobert.

In den 70er Jahren ging Dussel für einen untypisch langen Zeitraum einer Tätigkeit als Journalist und Fotograf des Entenhausener Kuriers nach. Meistens geht er aber völlig selbstständig – ein Freigeist eben – seinen eigenen Weg und versucht sich mal als Skiläufer, als Tiertrainer, als Lehrer oder gar als Eheberater.

MMM-Sammelblatt zu Dussel

Dussel Duck in den DuckTales

In dem Reboot der Fernsehserie DuckTales trat Dussel als Hausmeister einer verlassenen Forschungsstation im Meer auf, der von Tick und Track besucht wird. Fälschlicherweise halten die Kinder ihn anfangs für einen genialen Wissenschaftler, doch später klärt sich zum Leid der Kinder alles auf. Außerdem war er in der Serie der Freund eines Unterwassermonsters, welches später die Erde vor einer Mondinvasion rettet.

Motto

„Knapp vorbei ist auch daneben!“

Dussels Entstehung

Dussel wurde 1963 in Geschichten der Disney Studios für die Überseeproduktion erfunden. Diese Geschichten wurden von Dick Kinney geschrieben und von Al Hubbard gezeichnet. Die erste Geschichte mit ihm war „The Health Nut“ / „Der Gesundheitsapostel“ und wurde zu allererst im italienischen Topolino 453 (2. August 1964) abgedruckt. Zu uns nach Deutschland gelangte diese Geschichte erst 38 Jahre später, in Die tollsten Geschichten von Donald Duck 181. Später schrieben und zeichneten auch andere Zeichner Geschichten mit Dussel, allen voran Tony Strobl, der auch die Ehre hatte, Dussel in den amerikanischen Comic-Markt einzuführen („Donald's Buzzin' Cousin“ / „Vetter Freddy“). In dieser Geschichte hat Dussel noch dichte, weiße Haare anstatt wie später – beim selben Zeichner und Autorenduo (Kinney/Hubbard) – strähnige, schwarze Haare.


Dussel in Europa und Südamerika

Später verwendete man Dussel in Geschichten aus Frankreich, Brasilien, Italien und, gehäuft erst seit den späten 1990ern, Dänemark.

Bei Egmont ist Dussel zusammen mit Donald Geheimagent der Organisation zum Kampf gegen Monster aller Art (kurz O.M.A.) und des Duckschen Geheimdienstes (kurz: DGD; selten auch Duckscher Abwehrdienst, kurz: DAD).

In Brasilien brachte er es zu einem Neffen (Didi Duck, bras.: Biquinho), einer Freundin (bras.: Glorinha) und einer Geheimidentität als Superheld (Flederduck; bras.: Morcego Vermelho). Didi und Flederduck tauchen auch in italienischen Comics auf, letzterer in Ultrahelden. In Brasilien erfreut sich Dussel besonderer Beliebtheit und erhielt dort sogar – wie Habakuk – eine eigene Heftreihe[1].

In der italienischen Reihe Geschichten aus Entenhafen assistiert Dussel unter dem Namen Dümpel dem alten Seebären Moby Duck.

Trivia

Bei seinen ersten Comicaufritten in Deutschland hieß Dussel noch Freddy; in der Rahmengeschichte von LTB 4 (frühe Auflagen) trat er gar als Vetter Philibert auf.

Verwandtschaft

Dussel in anderen Sprachen

  • Chinesisch: 范斯瑞
  • Dänisch: Fætter Vims
  • Englisch: Fethry Duck
  • Indonesisch: Didi Bebek
  • Finnisch: Touho Ankka
  • Französisch: Popop
  • Griechisch: Φέθρυ Ντακ (Fethri Dak)
  • Holländisch: Diederik Duck
  • Isländisch: Fiðri Frændi
  • Italienisch: Paperoga
  • Norwegisch: Klodrik
  • Polnisch: Dziobas
  • Portugiesisch: Peninha
  • Spanisch: Patoso, Pato Son, Pato Fedry

Weblinks

Einzelnachweise