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Jago

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Jago (©Disney)
Jago ist der Gehilfe des Großwesirs Dschafar aus dem Film Aladdin von 1992. Er wird synchronisiert von Wolfgang Ziffer und in allen nachfolgenden Produktionen von Michael Pan. Er ist benannt nach dem Schurken Jago aus William Shakespeares Othello.



Charakter[Bearbeiten]

Der rote Papagei, der der Gattung der Aras angehört, ist der ständige Begleiter des Großwesirs Dschafar, der ihn als Haustier und als Berater gleichermaßen nutzt. Jago hat ein überschäumendes Temperament, kann seine Meinung kaum für sich behalten und verkündet sie selbst in den unpassendsten Momenten. Das hat dazu geführt, dass er von fiktiven wie auch realen Personen als ungemein nervtötend und lästig beschrieben wird.
Eine seiner größten Schwächen ist die Gier nach Luxus und Reichtum, den er trotz mehrerer Versuche nicht erreichen konnte. Auch dieser Fakt lässt ihn zeitweise charakterlich äußerst schwach dastehen. Zudem ist er nicht sehr mutig und zeigt Heldenmut nur dann, wenn es sich nicht vermeiden lässt und kein anderer da ist. Tief innen hat Jago ein Gewissen, doch selbst gute Taten versucht er öfters zu vertuschen oder sie mit eigenen Vorteilen, die er dadurch erreichen wollte, zu erklären.

Fähigkeiten[Bearbeiten]

Jago ist in der Lage, die Sprache der Menschen perfekt und fließend zu sprechen und kann die Stimmen anderer Charaktere perfekt imitieren. Diese Begabung ist besonders hilfreich, wenn er andere Leute übers Ohr hauen oder zitieren will. Seine Sprachkünste hat er laut Dschafar von ihm gelernt.
Weiterhin besitzt Jago noch einige Kenntnisse in der schwarzen Magie, die er ebenfalls durch Dschafar bekam.
Für den Papagei ist es ein Leichtes, andere von seinen, für sie positiven, Absichten zu überzeugen, selbst wenn sie das am Ende teuer zu stehen kommt.

Aladdin (1992)[Bearbeiten]

Jago war ursprünglich der Gehilfe des Großwesirs Dschafar und unterstützte diesen bei seinem Vorhaben, die Macht über Agrabah mit Hilfe einer magischen Lampe zu übernehmen, da er das Leben unter dem einfältigen Sultan satt hatte. Dieser war von dem "kleinen Papageichen" höchst angetan und fütterte ihn immer mit alten Keksen, die Jago aber auf den Tod nicht ausstehen konnte. Das ließ einen großen Hass auf den Herrscher entstehen.
Nachdem die Jagd nach der Lampe vorerst gescheitert war, brachte Jago Dschafar auf die Idee Prinzessin Jasmin zu heiraten, um so die Macht an sich reißen zu können, was dann von diesem auch sofort umgesetzt wurde. Nur kam ihm dabei Aladdin in die Quere, der sich durch die magische Lampe vom Bettler zum Prinzen verwandelt hatte. Nun kam Jago die Aufgabe zu, sie dem "Prinzen" abzunehmen. Eine seiner leichtesten Übungen, als er Jasmins Stimme imitierte und Aladdin somit aus seinem Gemach lockte.
Daraufhin konnte Dschafar mit seinem ersten Wunsch zum Sultan werden. Jago bekam seine Rache und stopfte den Sultan mit den schimmligen Keksen voll. Als Aladdin Dschafar in die magische Lampe sperrte, klammerte dieser sich verzweifelt an den fliehenden Jago, womit beide gefangen waren und in die Wunderhöhle verbannt wurden.

Dschafars Rückkehr[Bearbeiten]

Jago konnte sich schließlich aus der Lampe befreien, hatte jedoch von Dschafar und seinen Befehlen genug und warf die Lampe in einen Brunnen, um alleine wieder die Macht in Agrabah zu erreichen. Zuerst war er entsetzt darüber, dass Alladin nun im Palast lebte, dachte dann jedoch, dass genau er die perfekte Gelegenheit bieten würde, um sein Ziel zu erreichen. Um Aladdin für sich zu gewinnen, wollte Jago ihn mit der Mitleidstour einwickeln und schmierte sich mit Dreck ein. Jedoch fiel Aladdin nicht darauf herein. Mehr durch Zufall als gewollt rettete er Aladdin kurz darauf vor El Fatal und seinen Räubern, dennoch hatte er nun bei dem Jungen einen Stein im Brett. Aladdin schaffte es auch, die Anderen von Jagos Gutmütigkeit zu überzeugen, so dass dieser (wenn auch vom Sultan missbilligt) im Palast leben durfte. Sein erster selbstloser Akt war, als er Jasmin und Aladdin nach einem Streit wieder versöhnte.
Die schöne Zeit war bald vorbei, als Dschafar und El Fatal im Palast auftauchten und ihn zwangen, gegen seine neuen Freunde zu arbeiten. Er erledigte alle Aufträge, lieferte Dschafar einen nach dem anderen von Aladdin und seinen Freunden aus, wodurch er von diesen als eiskalter Verräter angesehen wurde, dafür aber wieder in Dschafars Gunst gestiegen war. In der Tat jedoch hatte Jago schwere Schuldgefühle wegen seiner Taten und half, alle zu befreien und Dschafar letztendlich zu vernichten, wobei er sogar fast sein Leben verlor.

Serie[Bearbeiten]

Nach dem Tode Dschafars konnte Jago nun zum festen Freundeskreis Aladdins gezählt werden, auch wenn er zeitweise anderen Charakteren durch sarkastische Bemerkungen oder ständiges Gemeckere auf die Nerven fällt. Oftmals schon hat er bewiesen, dass er, wenn die Not am größten ist, für seine Freunde einsteht und sie im Notfall auch retten kann. Doch meistens handelt zu erst in seinem eigenen Interesse, um später seinen Fehler einzugestehen. Jago ist stets auf der Suche nach dem großen Geld, so zeigt er mitunter überraschenden Mut, wenn es um Schatzsuchen geht und ist z.B. von Aladdins Verhaltensweise, für das Retten einer Stadt kein Geld anzunehmen, kaum angetan. Seine Gier nach dem Gold bringt ihn öfters auch in große Schwierigkeiten. So drohte er einmal zu ertrinken, als er sich mit schwerem Goldstaub eingerieben hatte, wonach ihn jeder Ganove der Stadt nach dem Leben trachtete.
Auf einer Reise in den Regenwald lernt Jago die Hüterin des Wetters kennen, Donna, den Regenvogel. Diese hat sofort Gefallen an Jago gefunden, der ihre Gefühle jedoch nicht zu erwidern scheint. Aladdin benutzt Jago als Ablenkung, um Donna eine Regenwolke zu klauen, dabei verliebt sich dieser in sie. Nachdem sie den Diebstahl bemerkt hatte, flog sie sofort nach Agrabah, um es Jago bereuen zu lassen, dieser jedoch konnte sie schließlich beruhigen und war mit ihr seit dem Tag zusammen. In diesem Zusammenhang wurde er auch einmal stellvertretend der Herrscher des Wetters und machte sich sofort einen neuen Feind: Malcho, die riesige fliegende Schlange, nutzte die Gelegenheit, um die Macht an sich zu reißen und das Wetter zu kontrollieren. Schließlich war es Jago, der sich Malcho als Gehilfe anbot, somit dessen Vertrauen gewann und ihn schließlich reinlegen konnte, wodurch Malcho in die eisige Arktis verbannt wurde. Sobald er wieder befreit wurde, dachte er an nichts anderes als an die Rache an dem Verräter.
Auch Aladdins andere Feinde, wie El Fatal, Mechanikles oder Mogelrath konnte er das ein oder andere Mal besiegen.

Der König der Diebe[Bearbeiten]

Im finalen Film der Trilogie verließ Jago das angenehme Palastleben, um mit Aladdins Vater zu reisen.

Weitere Auftritte[Bearbeiten]

Wie viele andere Disney-Charaktere hatte Jago einige Auftritte in Mickys Clubhaus, wo er allerdings weiter als Gehilfe von Dschafar dient.