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Land unter der Erdkruste: Unterschied zwischen den Versionen

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(Ab hier kann ich's nicht mit 100-prozentiger Sicherheit voraussagen, daher lasse ich es lieber :-))
 
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Aktuelle Version vom 29. Oktober 2020, 09:34 Uhr

Land unter der Erdkruste
Land Beneath the Ground!
Erstveröffentlichung: März 1956
Entstehungsdatum: 18. August 1955
Storycode: W US 13-02


Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 27
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 1975 46 bis 49
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu

Land unter der Erdkruste

beim Inducks

Land unter der Erdkruste (Original: Land Beneath the Ground!) ist eine Comicgeschichte von Carl Barks aus dem Jahre 1956.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Dagobert liest in der Zeitung von einem Erdbeben in Japan und ist sogleich über das Wohl des Rathauses und seines Geldspeichers besorgt. Auf dem Weg zu einem Experten trifft er seinen Neffen Donald und berichtet über seine Sorgen. Dieser rät von Experten ab, da diese nur mutmaßen können, und empfiehlt einfach selbst den Untergrund zu untersuchen und festzustellen, ob Gefahr besteht. Sogleich lässt Dagobert spiralförmig einen Schacht unter seinem Geldspeicher bohren, um herauszufinden, ob Hohlräume oder andere Gefahrenquellen vorhanden sind.

Nach zwölf Wochen Arbeit fliehen die Bergarbeiter hektisch, sie haben in 6000 Metern Tiefe einen gewaltigen Hohlraum entdeckt und dort Stimmen vernommen. Donald, der sich vor sechs Jahren 50 Kreuzer von Dagobert geliehen hat, hat mit Zins und Zinseszins mittlerweile 500 Taler Schulden. So werden Donald sowie Tick, Trick und Track auf eine Expedition in den Untergrund zwangsrekrutiert. Noch auf der Oberfläche bemerken die Neffen einige runde bunte Gebilde, die sie als Murmeln bezeichnen. Die Lore mit Donald und Dagobert stürzt, nachdem jemand den Sicherungsbolzen gelöst hat, den Schacht hinunter. Auch die zweite Lore mit den Großneffen erleidet dasselbe Schicksal. Am Ende des Schachtes angekommen, machen sich die drei Großneffen auf die Suche nach ihren Onkeln. Sie finden einen dunklen Tunnel, in den sie von den „Murmeln“ geschupst werden. Am Ende des Tunnels befindet sich eine helle und sehr große Höhle. In der Höhle finden sie auch endlich ihre Onkel wieder, die sich noch in der Lore befinden.

Die Kullern (© Egmont Ehapa)

Als die Ducks feststellen, dass in der Höhle eine Art Straßennetz erschaffen wurde, geben sich die „Murmeln“ als Kullern zu erkennen. Die Sprache haben sie übers Radio gelernt, das sie durch die Erdung hören können. Dabei erzählen sie auch, dass sie die Westkuller sind und die Ostkuller unter Asien leben. Unmittelbar darauf erzählen die Kullern, dass sie Arbeit ablehnen und dafür Sport bevorzugen. Ihre Lieblingssportart ist das „Erdbeben-Spiel“, indem tausende von Kullern sich gegen die Erdkruste stemmen. Die Ducks können sogar eine Nachwuchsklasse dabei beobachten. Als die Kullern dann den Nachrichten entnehmen, dass das nur zu einem leichten Erdbeben geführt hat, sind sie enttäuscht. Weiters erklären die Kullern, dass die Ostkullern eine Fliege tragen und die Westkullern einen Schlips. Das große Endspiel der Kullern, der Kuller-Cup steht auch unmittelbar bevor und so treffen sich unzählige Kullern in der Höhle sowie der Säule unmittelbar unter Entenhausen.

Erdbebenspiel (© Egmont Ehapa)

Donald und Dagobert wollen ihre Mitbürger warnen und sich selbst auch schützen. Doch es scheint kein Entrinnen zu geben, solange es die Kullern nicht wollen. Den algenbehangenen Tunnel können die Ducks nicht erklimmen. Notgedrungen fordert Dagobert einen Stemmer gegen Donald zum Wettkampf heraus. Wenn Donald gewinnen sollte, muss das Erdbeben abgesagt werden. Die Kullern willigen ein und Donald geht heldenhaft in den Kampf. Doch als sie aufeinander zurollen, wird Donald in einen unterirdischen See geschleudert und verliert so den Wettkampf. Daraufhin lässt Dagobert sich eine neue List einfallen und schlägt seinen Großneffen vor, den Cup zu entwenden. Wo es keinen Preis gibt, findet auch kein Spiel statt, so die Devise. Der Cup wird von einem Westkullern bewacht. Donald lockt ihn weg, indem er den Westkullern provoziert. Als der Kuller den Diebstahl bemerkt, warnt er die anderen durch Trommelschläge.

Die Ducks versuchen nun mit dem Cup zu fliehen, doch der algenbedeckte Hang hindert sie daran. Das Schlaue Buch gibt den entscheidenden Hinweis. Nicht über den Algenteppich, sondern darunter, so gelingt die Flucht. Die Kullern verfolgen sie, doch bergauf sind die Beine von Vorteil. Nun verbünden sich die Ost- und die Westkullern, um die Ducks durch ein gewaltiges Erdbeben wieder zurück in die Höhle zu befördern. Ganz Entenhausen wird erschüttern. Die Ducks werden zwar nicht ins Erdinnere befördert, aber der Geldspeicher bricht und sämtliche Münzen landen in einer Spalte. Dagobert ist am Boden zerstört und verzweifelt.

Erdbeben in Entenhausen (© Egmont Ehapa)

Die Kullern ärgern sich über das Geld im Erdinneren und nehmen an, dass Dagobert das als Gegenleistung für den Cup ins Erdreich beförderte. Sie wollen es wieder nach oben befördern und den Schacht versiegeln. Weil sie Arbeit verschmähen, machen sie aus der Aufgabe einen Sport und Dagoberts Zylinder, den er bei seiner Flucht verloren hat, wird zur neuen Trophäe auserkoren. Das Geld landet wieder im Geldspeicher und der Schacht wird versiegelt. Am Ende erklärt ein Experte Dagobert, dass Erdbeben beim Schrumpfungsprozess der Erde entstehen, Dagobert meint nur zwinkernd, dass der Gute wohl noch nie etwas von Kullern gehört habe.

Hintergrund und Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Bedeutung[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]