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Vorlage:Artikel der Woche 1 2007

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Am 31. Dezember konnte Virginia Davis, Walt Disneys erste Schauspielerin, ihren 88. Geburtstag feiern. Ihr zu Ehren ist Ihr Artikel diese Woche Artikel der Woche.

Virginia Davis[Bearbeiten]

Virginia Davis bei Aufnahmen in den Zwanzigern (©Disney)

Virginia Davis (heute Virginia Davis-McGhee)(*31. Dezember 1918 in Kansas City, Missouri) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die Mitte der zwanziger Jahre die Alice in Walt Disneys gleichnamiger Real- und Trickfilmserie spielte. Virginia Davis war die erste Schauspielerin, die Walt Disney jemals unter Vertrag nahm. Sie ist auch die am frühesten beschäftigte, noch lebende Mitarbeiterin des bekanntesten Produzenten und damit auch seit dem Tod Rudolf Isings 1992 die letzte Angehörige von Walt Disneys ursprünglichem Filmstudio.

In ihrer Rolle als Alice begleitete sie Walt Disney bei seinen ersten erfolgreichen Schritten in der Welt von Hollywood. Zwar wurde sie später durch eine jüngere Schauspielerin ersetzt, blieb aber im Kontakt mit ihrem Mentor. Sie wurde 1998 offiziell als Disney Legend ausgezeichnet, im Jahr 2005 dann mit dem renommierten Winsor McCay Award der Annie Awards, der zuvor auch schon Disney-Größen wie den Nine Old Men verliehen worden war.

Leben[Bearbeiten]

Virginia Davis-McGhee wurde an Silvester 1918 unter dem Namen Virginia Davis in Kansas City, Missouri (USA) geboren. Ihr Vater Jeff war Möbelverkäufer und oft mehrere Wochen nicht zu Hause, sondern meistens unterwegs, so dass sie automatisch eine starke Bindung zu ihrer Mutter aufbaute. Diese, Margaret Davis war Hausfrau und arbeitete selbst nicht, förderte ihr kleine Tochter aber, so gut es ging. Schon mit 2 Jahren absolvierte die junge Davis 1921 Lehrstunden in einer Tanzschule in Kansas City. Ihre Mutter war sehr ehrgeizig und duldete selten Fehler, schon in jungen Jahren lernte sie deshalb Disziplin. Heute würde man die Art und Weise, wie Virginia Davis "Trainiert" wurde in der Öffentlichkeit kaum dulden, für ihre späteren Ziele, die sie erreichte aber unbedingt notwendig. Zwar gab es kein sonderlich großes Angebot an kleinen "Prinzessinnen", die in Filmen eine heile Welt symbolisieren sollten, gleichzeitig waren solche Kinoprojekte aber auch Mangelware. Zu dieser Zeit trug Virginia Davis lange Locken, was einen Bekannten der Familie auf die Idee brachte, den Versuch zu starten, sie als Kindermodel bei einem Fotographen vorzustellen. So erfüllte sie 1922 ihre erste Aufgabe im "Showbusiness", verkleidet als Butterblume für eine Anzeige, die für eben diese warb. ...weiterlesen

Als Alice[Bearbeiten]

Virginia Davis mit Fan R. Souders

Walt Disney entdeckte Virginia Davis persönlich. Sie viel ihm auf bei einer der Vorstellungen, die sie durch ihre Tanz- und Schauspielschule hatte. Walt Disney hatte schon länger die Idee im Hinterkopf, eine Alice-Serie mit einem realen Mädchen als Hauptfigur in Verbindung mit Zeichentrick zu produzieren. Als er sie sah, soll er, nach dem Motto "die könnte es sein" die Eltern von Virginia Davis kontaktiert haben. Er erklärte ihnen, dass er zuerst einen Probefilm machen wolle, später die Serie eventuell fortsetzen wollte. Die Eltern stimmten zu. Sie kannten Walt Disney zu diesem Zeitpunkt noch nicht, er drehte all seine Filme auch noch für Winkler, von denen er sich erst nach einem Streit im Zusammenhang mit einem zu niedrigen Preis für seine Aufwändigen und damit Kostenverursachenden Trickfilme trennte. 1923 wurde der erste Zeichentrickfilm mit Virginia Davis um Alice gedreht, Alice's Wonderland. Insgesamt wurden die Filme im Zeitraum von vier Jahren gedreht, mit wechselnden Darstellern der Hauptperson. Zwei Jahre lang war es Virginia Davis, anschließend Margie Gay und Anne Shirley, die sich damals noch Dawn O'Day nannte. Diese war im gleichen Jahr geboren worden wie Davis, starb aber schon 1993 an Lungenkrebs. Sie drehte nur einen Film für Walt Disney, Alice's Egg Plant, im Jahr 1925. Ihre Nachfolgerin wurde Margie Gay. Mit dieser konkurrierte Davis auch um andere Rollen in ihren frühen Jahren. Auf Castings trafen sie sicher immer wieder. Für die letzten Filme 1927 stand Lois Hardwick vor der Kamera, die spätere Ehefrau von Donald Sutherland. Virginia Davis selbst sieht sich durchaus als damalige Idealbesetzung, hat aber sonst keine Meinung zu ihren Nachfolgerinnen. Die Produktion eines Alice-Filmes spielte sich während der Zeit von Virginia Davis immer gleich ab. Walt Disney selbst führte Regie. Da die Rolle der Alice keinen Text enthielt, konnte Disney Davis während des Drehs Anweisungen geben. Geprobt wurden die Filme nicht, Walt Disney stand gegenüber der Schauspielerin und sagte genau, was sie zu machen hatte. ...weiterlesen