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Julie Andrews

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Julie Andrews in ihrer Paraderolle der Mary Poppins

Lady Julie Andrews (geboren Julia Elizabeth Welles (* 1. Oktober 1935, Walton-on-Thames, Surrey, England) ist eine britische Kino- und Broadway-Schauspielerin, die 1964 in ihrer Rolle als Mary Poppins im gleichnamigen Disney-Realfilm den Oscar als Beste Hauptdarstellering gewonnen hat. Der Titel Dame wurde Julie Andrews am 31. Dezember 1999 von der britischen Königin Elizabeth II. verliehen.

Biographie[Bearbeiten]

Julie Andrews wurde am 1. Oktober 1935 in Walton-on-Thames, Surrey (England, United Kingdom) geboren und bereits sehr früh von ihren Eltern gefördert. Bereits mit 12 Jahren hatte sie ihre erste Rolle im Musical, allerdings gelang ihr erst mit 18 Jahren der entgültige Durchbruch, mit The Boy Friend (1953). 1956 erhielt sie vom jüdisch-amerikanischen Theater-Regisseur Moss Hart (1904-1961) die Chance im Musical My Fair Lady die Rolle der Eliza Doolittle zu spielen. Dafür soll sie knapp 48 Stunden lang von dem damals Mitt-Fünfziger regelrecht gequält worden sein - Lieder, Bewegungen und der richtige Akzent wurden pauesenlos eingeprobt. Der Erfolg der Musicals ist hoch, so dass Julie Andrews bald als Broadway-Star bezeichnet wird, ohne je eine Spielfilmrolle angenommen zu haben.

1964 nimmt Julie Andrews die Rolle als Mary Poppins im Disney-Realfilm an. Das Musical wird ein in diesem Ausmaß nicht erwarteter Erfolg und gilt auch heute noch als einer der größten Erfolge der Disney-Studios. Für Mary Poppins, einer der letzten Spielfilme Walt Disneys, wird Julie Andrews der Oscar als Beste Hauptdarstellering verliehen. Im gleichen Jahr war auch My Fair Lady mit Audrey Hepburn (1929-1993) in der Hauptrolle verfilmt worden - dieser Film räumte zwar mit 8 Oscars ab, Hepburn gewann den Oscar aber nicht, sondern ihre Broadway-Vorgängerin Andrews.

Nach dem Erfolg von Mary Poppins spielte Julie Andrews ein Jahr später bei Meine Lieder, meine Träume (1965) die Hauptrolle, der Film ist auch im gleichen Genre angesiedelt. In Deutschland erzielte der Film keine Erfolge, international wurde er ein großer Erfolg. Zwar wurde Andrews diesemal nicht von der Academy of Motion Picture Arts and Siences ausgezeichnet, gewann aber den Golden Globe als Beste Hauptdarstellering für ihr Spiel der sensiblen Nonne und Haushälterin Maria.

1969 fand sie mit der Heirat des Filmregisseurs und Oscar-Preisträgers Blake Edwards (*1922) in zweiter Ehe auch ihr persönliches Glück. In seinen Filmen spielte sie zahlreiche Hauptrollen, bis sie Anfang der Neunziger-Jahre an den Broadway zurückkehrte. Dazu veranlasst hatte sie die Musical-Fassung von "Victor/Victoria", einer Verwechslungskomödie ihres Mannes. Für ihre Leistungen in Film und Theater erhielt sie einen Stern auf dem Walk Of Fame. Julie Andrews hat sieben Kinder, mit ihnen und ihrem Mann lebt sie seit 15 Jahren in Los Angeles. Zwei der Kinder sind adopiert und stammen ursprünglich aus dem Vietnam. Mittlerweile ist sie sechsfache Großmutter.

Bei einer Operation verlor Julie Andrews 1997 komplett ihre Stimme, was ihre Laufbahn jäh unterbrach. Der mißglückte Eingriff brachte sie aber auf die Idee, sich als Autorin zu betätigen. Ihr erstes Buch, Mandy erschien daraufhin an ihrem 64 Geburtstag am 1. Oktober 1999. Glücklicherweise erholte sich Julie Andrews von der Operation und gewann ihre Stimme nach einem Jahr zurück.

Am 31. Dezember 1999 wurde Julie Andrews für ihre Leistungen von der britischen Königen persönlich geehrt. Queen Elizabeth II. erhob sie in den Stand einer Dame, der analog zum männlichen Sir steht.