Einsame Geister

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Einsame Geister
Lonesome Ghosts
Einsamegeistereins.png
© Disney • Quelle: fandom
Uraufführung: 24. Dezember 1937
Titelheld: Micky Maus
Regie: Burt Gillett
Animation: Art Babbitt, Wilma Baker, Rex Cox etc.
Drehbuch: Dick Friel
Produktion: Walt Disney
Musik: Albert Hay Malotte
Länge: 8:26 Minuten


Der Cartoon Einsame Geister (im Original Lonesome Ghosts) kam am 24. Dezember 1937 in den USA in die Kinos. Vier Geister ärgern die Gespensterjäger Micky, Donald und Goofy in einer verlassenen Villa.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Micky, Donald und Goofy auf Geisterjagd (© Disney)

In einer alten heruntergekommenen Villa sitzen in einer kalten Winternacht, in der der Wind eisig ums Haus weht, vier Geister im staubigen Inneren. Sie langweilen sich, da sie alle verscheucht haben, die sie gruseln können. Da entdeckt einer der Geister ein Inserat in der Zeitung, in der die Vertreibung von Geistern angeboten wird. Sogleich begeben sich die vier ans Telefon, um die Geisterjäger in die Villa zu bestellen. Bei den Jägern handelt es sich um Micky, Donald und Goofy, die sich über ihren neuen Auftrag freuen. Gespannt schauen die Geister aus dem Fenster, als die drei Geisterjäger gut gerüstet auftauchen. Micky klopft mehrmals an die Tür, die dann mit einem Schlag ins Haus kracht. Als die drei über die Türschwelle treten und über die Tür am Boden gehen, spielen die Geister ihnen einen Streich. Sie heben zuerst die Tür an, ehe sie die Tür ihnen unter den Füßen wegziehen. Micky, Donald und Goofy purzeln ins Haus. Sie entscheiden sich daraufhin, sich aufzuteilen, um die Geister besser fangen zu können. Micky, mit der Schrotflinte bewaffnet, erwischt es gleich als erstes, als ein Geist sich hinter ihm anschleicht und ihm auf den Kopf klopft. Micky dreht sich um, will die Schrotflinte abschießen, doch der Geist blockiert die Löcher mit seinen Finger, woraufhin das Schießeisen implodiert. Wütend jagt Micky dem Geist hinterher, doch er kann ihn nicht zu fassen kriegen. Stattdessen wird er Streichopfer der Geister, die sich kreativ mit Tricks bei den Türen austoben, die nur sie betreten können oder aus denen sie Wasser fließen lassen können.

Donald geht es auf seiner Suche nicht besser. Einmal erschrecken ihn die Geister, indem sie hinter ihm Sachen abwerfen und grausig lachen. Einer der Geister klopft ihm mit zwei Holzbanken auf den Hintern. Zudem verwirren sie Donald mit Illusionen von Wasser. Goofy, mit einer Axt ausgerüstet, wird ebenfalls von einem Geist von hinten erschreckt. Aus Furcht rennt er an eine Wand und reißt in der Panik die Tapete samt Verkleidung von der Wand, ehe er in ein Zimmer flüchtet. Goofy meint, dass er sich nicht vor Geistern fürchte. Da tritt ihm einer der Geister in den Hintern. Goofy setzt ihm nach und versucht ihn in einer Kommode zu suchen, in die der Geist sprang, kann ihn jedoch nicht finden. Da schaut er in den Spiegel, der oberhalb der Kommode angebracht ist. Zwar ist der Geist im Spiegel zu erkennen, doch Goofy ist sich nicht ganz sicher, ob es sich wirklich um den Geist oder nicht doch sein Spiegelbild handelt. Also macht er ungewöhnliche und verschiedene Bewegungen, um den Geist so aus der Reserve zu locken. Zwar verrät sich der Geist hin und wieder mal, doch es dauert, bis Goofy dieses Spiel durchschaut hat. Er versucht den Geist zu fangen, indem er Richtung Spiegel springt, kracht aber stattdessen hindurch. Weil er durch den Stoß mehrmals um die eigene Achse rotiert, kracht er in die Kommode. In dem Glauben immer noch gegen den Geist in der Kommode kämpfen zu müssen, prügelt sich Goofy hin und her. Dabei beißt, schlägt und würgt er sich selbst. Zuletzt pikst er sich mit einer Nadel selbst in den Hintern. Egal wie er sich windet, er schafft es nicht aus der Kommode heraus. Die vier Geister kommen herbei und amüsieren sich dabei köstlich. Sie schubsen die Kommode von sich weg, sodass sie die Treppe Richtung Keller runterrollt. Unten sehen Micky und Donald wie Goofy in der Kommode auf sie zugerast kommt, weshalb die beiden Schutz hinter Fässern aus Molasse und Säcken aus Mehl suchen. Doch Goofy kracht in die Kisten mit Lebensmittel hinein. Alle drei werden mit Molasse überschüttet und daraufhin mit Mehl bestäubt. Als die Geister in den Keller kommen, um ihr Unwerk zu sehen, erschrecken sie fürchterlich, da sie die in weiße Klebmasse gehüllten Gespensterjäger für Geister halten. Hals über Kopf stürmen sie durch das Haus nach draußen in die kalte Winternacht. Donald, Micky und Goofy, die sich zwar aus der Masse befreien konnten, aber davon immer noch beschmiert sind, schauen den Geistern am Fenster, aus denen sie gesprungen sind, nach. Donald lässt noch einen Spruch ab, ehe der Cartoon endet.

Synchronisation[Bearbeiten]

Rolle Originalsprecher Deutsche Sprecher
Micky Maus Walt Disney Jonas Ziegler
Donald Duck Clarence Nash Peter Krause
Goofy Pinto Colvig Walter Alich
Kleiner Geist Billy Bletcher -
Andere drei Geister Jack Bergman, Don Brodie, Harry Stanton -

Referenzen in Videospielen[Bearbeiten]

Die Geister in anderen Disney-Produktionen[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Dieser Cartoon ist auf der DVD-Sammlung Walt Disney Kostbarkeiten: Micky Maus im Glanz der Farbe zu finden.
  • Dieser Cartoon ist ebenso auf Disney+ verfügbar.
  • Einige Menschen glauben, dass Goofys Ausspruch I ain't scared of no ghost als Inspiration für die gleich lautende Textzeile des Titelsongs zum Film Ghostbusters von Ray Parker Jr. diente.
  • Eine bearbeitete und stumme Version des Cartoons konnte auf einem Spielzeug von Fisher-Price angeschaut werden.

Weblinks[Bearbeiten]


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 1,2 „Lonesome Ghosts (characters)“. disney.fandom.com