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LTB 129

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LTB 129: Einer spielt falsch!

ab 1997: Die Klima-Krise

Erscheinungsdatum: 19. Juli 1988
Chefredakteur: Dorit Kinkel
Übersetzer: Gudrun Penndorf
Geschichtenanzahl: 5 Geschichten
Preis (1. Auflage): D: 6,20 DM

A: 48 öS


Weiterführendes
Ind.PNG Infos zu LTB 129 beim Inducks
vorherg. Ausgabe folgende Ausgabe
Cover der ersten Auflage (© Egmont Ehapa)
Cover der Neuauflage (© Egmont Ehapa)
Geschichten:
Name Seiten Hauptfigur Genre
Der Golfstrom (Die Klima-Krise) 59 S. Onkel Dagobert
Die Gedanken-Uhr 61 S. Phantomias
Die Dolmetsch-Pille 40 S. Onkel Dagobert
Das indianische Tauschgeschäft 36 S. Donald Duck
100 Jahre Automobil 62 S. Onkel Dagobert

LTB-Geschichten[Bearbeiten]

Der Golfstrom[Bearbeiten]

(Neuauflage: Die Klima-Krise)

Daniel Düsentrieb hat eine Möglichkeit gefunden, den wärmenden Einfluss des Golfstroms auf das Klima angrenzender Küsten zu nutzen und so bisher brachliegendes Gebiet auf natürlichem Weg nutzbar zu machen. Sein Plan ist, die Richtung des Golfstroms so zu beeinflussen, dass er das warme Wasser aus der Karibik der Südküste Grönlands zufließen lässt. Onkel Dagobert erkennt darin sofort den wirtschaftlichen Nutzen und lässt vor der Küste Neufundlands eine Hochseeplattform errichten, von der aus der Golfstrom umgeleitet werden soll. In Grönland kauft er den Einheimischen die nahezu wertlosen Küstengrundstücke ab, um sie später mit Gewinn zu verkaufen, sobald der Küstenstrich eisfrei ist. Nachdem das Projekt angelaufen ist, ändert sich nicht nur auf Grönland das Klima radikal. In Skandinavien und an der Nordküste Englands ist es nun deutlich kälter geworden, die Menschen haben ganzjährig Winter, die Meere vereisen, und Landwirtschaft ist nicht mehr möglich. Die Meteorologen machen bald die Ursache für die Klimaänderung ausfindig und wollen Onkel Dagobert zwingen, seinen Hochseeturm aufzugeben, aber erst als die Marine seinen Turm mit Raketen beschießt, muss er einsehen, dass er seine Pläne nicht weiter verfolgen kann.


Erste Seite von „Die Gedanken-Uhr“ (© Egmont Ehapa)


Die Gedanken-Uhr[Bearbeiten]

Kurz vor seiner Goldgräberzeit am Klondike hat Onkel Dagobert eine Schachtel mit 1000 Goldtalern versteckt, die er mehr oder weniger ehrlich beim Pokern gewonnen hatte. Nach vielen Jahren erinnert er sich wieder an das Versteck in dem alten Haus, in dem nun aber sein Neffe Donald wohnt. Um ungestört nach der Schachtel suchen zu können, spendiert er Donald und den Großneffen einen bezahlten Campingurlaub in den Bergen. Donald hat derweil von Herrn Düsentrieb zwei Erfindungen bekommen: ein Pulver, das bei Kontakt mit Wasser die umliegende Luft sofort stark abkühlt, und eine Armbanduhr, mit der man die Gedanken anderer „hören“ kann. Mit dieser Gedanken-Uhr erfährt Donald, dass sein Onkel Dagobert mit dem Campingurlaub gewisse Pläne verfolgt, und er beschließt, als Phantomias seinem Onkel einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nachdem er die Goldtaler an einem anderen Ort versteckt hat, fährt er mit Tick, Trick und Track in die Berge. Nachts kehrt er als Phantomias zurück zum Haus, wo er Onkel Dagobert beim Öffnen des Verstecks überrascht. Dagobert gesteht, beim Pokern falschgespielt zu haben, und Phantomias zwingt ihn, Grundstück und Haus Donald zu schenken. Am nächsten Tag benutzt Donald am Bergsee Düsentriebs „Gefrierolin“, um den Campingurlaub abbrechen zu können. Als sie heimkommen, hängt der Baum vor ihrem Haus voller Goldtaler, doch Dagobert kann sich sein altes Vermögen nicht zurückholen, denn er hat Donald Haus und Garten „einschließlich aller Früchte“ überschrieben...


Titel und erstes Panel von „Die Dolmetsch-Pille“ (© Egmont Ehapa)

Die Dolmetsch-Pille[Bearbeiten]

Bei Verhandlungen mit ausländischen Partnern hat Onkel Dagobert bisher immer die Hilfe von Dolmetschern in Anspruch genommen, doch um Kosten zu sparen, will er nun selbst Fremdsprachen erlernen. Als er sich in einer tibetanischen Klosterschule zum kostenlosen Sprachkurs anmelden will, scheitert er jedoch wegen seiner Geldgier schon an der Aufnahmeprüfung. Er beauftragt also seine Techniker und Wissenschaftler, etwas zu entwickeln, mit dem man Sprachen beherrschen kann, ohne sie erlernt zu haben. Mit entsprechendem Druck Dagoberts erfinden seine Wissenschaftler eine Pille, die man einnimmt und dann sofort jede beliebige Sprache sprechen kann. Rasend schnell wird die Wunderpille für Dagobert zum Verkaufsschlager, doch in der Zwischenzeit hat Professor Hackeberg eine Nebenwirkung entdeckt: wer die Pille länger als drei Wochen nutzt, kann seine eigene Muttersprache nicht mehr sprechen. Da Dagobert der erste war, der die Pille eingenommen hat, bekommt er die verheerende Nebenwirkung als erster zu spüren, und nach und nach bricht auf der ganzen Welt ein babylonisches Sprachenwirrwarr aus, bei dem niemand den anderen versteht. Als sich nach weiteren acht Wochen das Problem auf „natürlichem Weg“ von selbst entsorgt hat, überrollt Dagobert nun eine Welle von Schadenersatzforderungen....


Erste Seite von „Das indianische Tauschgeschäft“ (© Egmont Ehapa)

Das indianische Tauschgeschäft[Bearbeiten]

In der Nähe eines Indianergebietes unterhält Dagobert Duck eine Tomatenplantage, die er mit Donald und seinen drei Großneffen besucht. Tick, Trick und Track unternehmen einen Ausflug an die Grenze zum benachbarten Gebiet, wo sie den Indianerjungen Kleiner Bär kennenlernen. Dieser erzählt ihnen, wie sich ihr Großonkel Dagobert vor vielen Jahren unrechtmäßig einen Teil des Indianerlandes angeeignet hat, um dort nach Gold und Öl zu suchen. Als Dagobert beides nicht fand, legte er kurzerhand die Tomatenplantage an. Tick, Trick und Track beschließen, den Indianern zu ihrem Land zu verhelfen und lassen sich zum Schein an den Marterpfahl binden. Dagobert und Donald eilen sofort zur Befreiung, doch der Häuptling will die drei Neffen nur im Tausch gegen die Tomatenplantage freilassen. Widerstrebend willigt Onkel Dagobert ein, und als Entschädigung erhält er von den Indianern das Gebiet „Doogie Dogie“. Als Tick, Trick und Track allerdings erzählen, dass es sich bei diesem Gebiet um einen alten Hundefriedhof handelt, bekommen ihre Onkel heraus, dass sie von den dreien hereingelegt wurden...


Erste Seite von „100 Jahre Automobil“ (© Egmont Ehapa)

100 Jahre Automobil[Bearbeiten]

Tief unter seinem Geldspeicher lagert Onkel Dagobert eine eindrucksvolle Sammlung von alten Autos, die er anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Automobils der Stadt Entenhausen schenken möchte. Da seine Sammlung von Originalfahrzeugen nicht vollständig ist, bittet er Donald, Daisy und Gustav, ihm beim Kauf der fehlenden Modelle zu helfen. Primus von Quack und Daniel Düsentrieb erzählen den dreien das wichtigste und interessanteste aus 100 Jahren Automobilgeschichte und –technik, von Gottlieb Daimlers Motorkutsche über Henry Fords millionenfach gebautes Modell T bis zum Raketenauto „Blue Flame“. Onkel Dagobert schickt Daisy und Gustav los, die fehlenden Autos der Moderne aufzutreiben, zum Beispiel einen Bugatti Royale von 1933, einen Rennwagen von Ferrari oder das Mondfahrzeug der NASA. Donald und Daniel Düsentrieb hingegen haben die anspruchsvolle Aufgabe, dem exzentrischen Sammler Otto Zylinder die seltenen Oldtimer abzukaufen. In immer neuen Verkleidungen treten die beiden auf, um unauffällig die Motorkutsche, den ständig plattfüßigen „Blitz“ und schliesslich den Fiat Topolino von 1936 für Onkel Dagoberts Prestige-Sammlung zu erwerben, die gerade noch rechtzeitig zur Eröffnung von Entenhausens Automuseum komplettiert werden kann.


Weblinks[Bearbeiten]

LTB 129 bei Inducks Die Daten in diesem Artikel basieren auf Informationen von Inducks