Gulliver Mickey

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Gulliver Mickey
Gulliver Mickey
[[Bild:|200px]]
© Disney • Quelle: ???
Uraufführung: 29. Mai 1934
Titelheld: Micky Maus
Regie: Bert Gillett
Animation: ???
Drehbuch:
Produktion: Walt Disney
Musik: Frank Churchill
Länge: 8:54 Minuten


Der Cartoon Gulliver Mickey (übersetzt Gulliver Micky) kam am 29. Mai 1934 in den USA in die Kinos. Micky erzählt den Mäusekindern die Geschichte von Gullivers Reisen mit sich selbst in der Hauptrolle.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Micky sitzt in seinem Sessel und liest sich die Geschichte "Gullivers Reisen" durch. Da erblickt er die Mäusekinder, die gerade Seemann spielen, indem sie einen Waschzuber zusammen mit anderen Haushaltsgegenständen als Boot umfunktioniert haben. Als sie über den Teppich fahren, kriecht Micky darunter. Er hievt das Boot auf seinen Rücken und simuliert einen heftigen Wellengang, sehr zur Freude der Kinder. Eines der kleinen Mäuse sticht ihm mit einer Gabel in den Hintern, sodass Micky laut aufheult. Dabei wirft er das Boot um, sodass alle Kinder aus dem Boot fliegen. Die Mäusekinder weinen, als sie auf den Boden fallen. Doch Micky kann sie beruhigen, nachdem er unter dem Teppich hervorkommt, indem er ihnen eine Geschichte von sich erzählt. Mit Haushaltsgegenständen und Pfeifen ahmt Micky ein Gewitter nach, das Teil der Geschichte ist. Die Mäusekinder hören gespannt zu. Micky befindet sich allein auf dem Meer während eines Sturms. Die Wellen schleudern ihn hin und her, bis er schließlich an einen Strand geschleudert wird. Weil es Nacht ist, legt er sich nieder und schläft ein. Am nächsten Morgen kräht ein Hahn, als Micky noch immer schlafend gefesselt da liegt. Kleine Leute klettern auf ihm herum und untersuchen ihn. Auch seine Sachen nehmen sie genauer unter die Lupe. Einer der kleinen Menschen will sich Mickys Mundhöhle genauer ansehen, wird dabei aber versehentlich eingesaugt. Er kann jedoch aus Mickys Mund entkommen. Micky wacht dadurch auf. Beim Aufstehen reißt er sich von den Seilen los, mit denen man versucht hat, ihn festzubinden. Erschrocken fliehen die kleinen Leute in ihre Häuser. Da kommt die Armee mit den Kanonen aus dem Schloss gelaufen, die Micky umzingeln. Ein hoher General tritt auf seinem Ross an Micky heran. Micky hebt ihn zu sich hoch und setzt ihn auf seiner Hand ab. Der General versucht Micky aus einer Verlautbarung etwas vorzulesen, doch Micky spielt lieber seine Spielchen mit dem General. Selbst als der General sein Schwert zückt, pariert Micky die Angriffe spielend leicht. Als das Schwert ihn in die Nase piekt, lässt Micky den General fallen. Dieser geht zum Angriff über. Die Soldaten feuern die Kanonenkugeln auf Micky ab. Doch die Kanonen prallen am Mäuserich spurlos ab. Selbst der Abschuss von Pfeilen pieksen nur ein Stück und haben ansonsten kaum Wirkung. Micky schnappt sich eine Kanonenkugel, die er wie eine Murmel auf die Soldaten abfeuert, sodass diese von ihren Pferden fallen. Die Soldaten greifen weiterhin an. Micky versteckt sich im Rathaus, wobei jedoch sein Hintern herausragt. Die Soldaten schießen einen großen Pfeil auf Micky, der ihn auf den Po trifft. Lachend springt Micky auf und landet im Hafengewässer. Da greifen ihn die Schiffe mit ihren Kanonen an. Doch Micky pustet oder spült die Schiffe einfach weg. In einem unachtsamen Moment gelingt es einem Schiff, Micky mit der Bootsspitze so stark in den Hintern zu pieksen, sodass dieser wieder aus dem Hafen in die Stadt springt, wo er sogleich wieder von Kanonenkugeln bombadiert wird. Da taucht plötzlich eine gefrässige Riesenspinne in der Stadt auf. Panisch fliehen die Bewohner. Auch Micky erschrickt sich kurz, doch er kann sich fassen, weil er den Kampf gegen die Spinne wagen will. Diese kann ihn mit ihren Beinen umzingeln, sodass Micky nicht mehr fliehen. Dieser weiß sich aber zu helfen, indem er von unten gegen ihren Bauch boxt. Dadurch kann er sich befreien. Es kommt zu einem Kampf gegen die Spinne, bei dem es so aussieht, als würde das Viech obsiegen. Doch Micky weiß sich zu wehren. Zurück bei Micky und den Kindern symbolisiert der Mäuserich den Kampf mit der Spinne so, indem er ein Kissen verprügelt. Alle Kinder freuen sich darüber sehr. Eines der Kleinen holt eine Angel, an der eine Spielzeugspinne an einem Faden hängt. Er hält sie über Mickys Gesicht, wodurch diese vor Schreck bis an die Decke springt und mit der Lampe nach unten fällt. Die Mäusekinder lachen sich schlapp. Auch Micky muss lachen, als er erkennt, dass er sich vor einer Spielzeugspinne erschreckt hat.

Rassismuskritik[Bearbeiten]

Als zwei kleine Leute Mickys Füller untersuchen, wird dem einen versehentlich Tinte ins Gesicht gespritzt. Dadurch sieht er wie ein stereotyper schwarzer Mann aus, dunkelhäutig und mit schwarzen Lippen. Diese Praxis, wenn sich weiße Menschen wie Schwarze schminken, wird als Blackfacing bezeichnet und gilt als rassistisch.

Trivia[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]