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Lewis Carroll

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Charles Lutwidge Dodgson (* 27. Januar 1832 in Daresbury; † 14. Januar 1898 in Guildford) besser bekannt unter seinem Künstlernamen Lewis Carroll schrieb die Bücher Alice im Wunderland, Alice im Spiegelland und viele weitere Bücher.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Er gehörte einer nordenglischen Familie an, die der oberen Gesellschaft in der Angelikanischen Kirche angehörten. Entweder ging man als Mitglieder dieser Familie zum Militär oder arbeitete in der Kirche. Sein Urgroßvater war in der Kirche sogar bis zum Bischof aufgestiegen. Aber sein Großvater der Hauptmann gehörte dem Militär an. Seine Vorväter hießen ebenfalls wie er Carles.

1832 wurde der kleine Charles Lutwidge Dodgson in einem kleinen Pfarrhaus geboren. Insgesamt hatte er 6 Brüder und 4 Schwestern. Mit 11 Jahren verließ der kleine Charles seine bisherige Heimat Daresbury und ging mit seinem Vater nach Ripon der dort immerhin zum Erzdiakon ordiniert wurde.

Durch die Predigten und seine Einmischungen in Streitfragen seines Vater spaltete sich die Kirche um ein Stück. Der junge Charles wuchs währenddessen aber zu aufgeweckten und redegewandten Jungen heran. Im Alter von 12 Jahren durfte er eine Privatschule in Richmond besuchen die ihm besondere Freude bereitete.

Aber wenige Zeit später musste er nach Rugby zur Schule und dieser mochter überhaupt nicht. In der Zeit von 1849 bis 1851 muss er Rugby verlassen haben und ging nach Oxford.

Mit 17 erlitt er die Krankheit Keuchhusten und wurde auf dem rechten Ohr schwerhörig. Dies ließ ihn für den Rest seines Lebens stottern.

Dort studierte er Mathematik und mußte durch eigene Faulheit auf ein wertvolles Stipendium verzichten. Im Alter von 47 Jahren verstarb seine Mutter und er wurde während des Studium nach Ripon zurück. Sein Studium bestand er im übrigen mit der BESTNOTE.

Trotz aller Faulheit erlangte er einen Lehrstuhl in Mathematik bei der Christ Church. Diesen Posten behielt er mit Verachtung seiner Schüler 26 Jahre lang.

1857 widmete er sich der Fotografie und genoß es Bilder von berühmten Personen und Aktbilder von hübschen Mädchen zu schießen. Er erklärte dies durch Philosophie, den Glauben an die Göttlichkeit in der Schönheit. Zu deutsch er wollte die Moral wieder auf das unschuldige Niveau des Paradieses zurückstellen. Diese Moral trieb in auch immer wieder zum Theater wo er es genoß zuzusehen wie die Darsteller mit den Vorstellungen der damaligen Zeit spielten. Dies passte nicht zu den Moralvorstellungen seiner Glaubensrichtung.

1865 veröffentlichte er sein wohl berühmtes Buch Alice's Adventures in Wonderland. 1871 folgte schließlich die Fortsetzungen von Alice Through the Looking-Glas, and What Alice Found There. 5 Jahre erschien The Hunting of the Snark (Die Jagd nach dem Schnatz).

Um sein Gestottere rankt sich eine Legende. Man sagt das er nur in Anwesendheit von Erwachsenen stotterte und nicht in Anwesendheit von Kindern. Zu Kindern hatte er ein hervorragendes Verhältnis. Ob dies nun pädophile Neigungen oder gar sexuelle Handlungen waren, nicht weder erwiesen noch ernsthaft bestritten.

Am 14. Januar 1898 verstarb er in Guildford.

Disney und Lewis Carroll[Bearbeiten]

Disney produzierte ab 1923 aufgrund der Bücher von ihm die durchaus erfolgreiche Cartoon-Reihe Alice Comedies. Sie wurden aufgrund Motive der Figur Alice produziert. Hier erlebte das kleine Mädchen jede Menge Abenteuer. Nachdem Disney diese Reihe zu Ende gehen sah beschäftigte er sich einige Jahre nicht mehr mit dem Autor. Erst 1937 sollte Micky Maus im dem Cartoon Thru the Mirror Abenteuer in einer verrückten Welt hinter dem Spiegel erleben. Dieser Cartoon bediente sich der Motive des Spiegellandsromans. Micky liest sogar das Buch bevor davon träumt. Am 28. Juli 1951 präsentierte Walt Disney das Meisterwerk Alice im Wunderland das auf dem gleichnamigen Romanklassiker von Lewis Carroll basierte. Allerdings mochte Disney den Film angeblich nicht besonders und verwarf ihn. Aber wegen einiger schräger Figuren wie die rauchende Raupe erlangte der Film bei einigen Hippies Kultstatus.

Werke[Bearbeiten]

  • 1865: Alice im Wunderland
  • 1869: Phantasmagorie
  • 1871: Alice hinter den Spiegeln
  • 1876: Auf der Suche nach dem Schnatz
  • 1885: A Tangled Tale
  • 1886: Das Spiel der Logik
  • 1889: Sylvie & Bruno, Teil 1
  • 1893: Pillow Problems
  • 1893: Sylvie & Bruno, Teil 2
  • 1898: Rhyme? and Reason?