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Cèsar Ferioli Pelaez

Aus Duckipedia
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César Ferioli (Quelle: Twitter)

Cèsar Ferioli Pelaez (* 22. Juli 1957 in Barcelona), besser bekannt unter den Kürzeln Ferioli oder Cèsar Ferioli, ist ein spanischer Disney-Comiczeichner.

Leben[Bearbeiten]

Erste Lebensjahre und frühe Arbeit an Comics[Bearbeiten]

Sein Vater stammte aus Italien, seine Mutter aus Spanien. Seine erste Begegnung mit Barks-Geschichten kam im Alter von vier Jahren zustande. Obwohl er sich in seiner Schulzeit viel mit Zeichnen beschäftigte, begann Ferioli ein Biologiestudium, wechselte aber schließlich doch zu den Comics. Anfangs zeichnete er für den französischen Verlag Vaillant die Titelserie des Magazins Pif Gadget (dt. als Pif und Herkules in Yps).

Disney-Comics[Bearbeiten]

Nachdem Ferioli sich bei Disney beworben hatte, absolvierte er ab Juli 1979 mehrere Tests und wurde zunächst damit beschäftigt, Scribbles zu Manuskripten zu zeichnen. Nach einer gewissen Weile durfte er auch Bleistiftzeichnungen von Comics anfertigen und sie selber tuschen. Das Inken übernahm ab 1986 jedoch meistens seine Frau María Ángeles.

Feriolis erster Disney-Comic wurde im Mai 1981 veröffentlicht und zum ersten Mal fiel er als einer der Zeichner der ersten drei Abenteuer aus Onkel Dagoberts Schatztruhe angenehm auf.

Während er anfangs für italienische, französische, deutsche und niederländische Disneyproduktion arbeitete, ist er seit 1988 insbesondere für den Egmont-Verlag tätig.

Ursprünglich vor allem dem Maus-Universum verpflichtet, hat Ferioli seit etwa 2006 auch eine große Menge an Duck-Geschichten produziert. Bei Egmonts Crossover-Geschichten, in denen sowohl Enten als auch Mäuse auftreten, ist der Zeichner in der Regel die erste Wahl. Zu den Highlights seiner Karriere gehören unter anderem die Story-Zyklen um Mauslor (ab 1998) und die Insel der Mythen (2003). Eine Sonderstellung als ungewöhnliches Experiment nimmt der Comic „Fall oder Falle?“ („The Mystery Of Freefer Hall“) ein. Diese Geschichte, eine Quasi-Fortsetzung von Floyd Gottfredsons „In der Geistervilla“ („The Seven Ghosts“), zeichnete Ferioli nämlich in einem Stil, der ein Hybrid zwischen Gottfredsons und seinem eigenen Stil darstellt. Zu den Figuren, deren Äußeres der Zeichner entworfen hat, gehören Dr. Zweistein und Der komische Kobold.

Ferioli ist für seinen Hang zum Perfektionismus bekannt; tatsächlich sieht er sich seine fertiggestellten Geschichten nicht wieder an, da er befürchtet, er würde sie sonst aus Unzufriedenheit ein weiteres Mal zeichnen. Diese Pingeligkeit trug Früchte: Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, bei denen sich über die Jahre Abnutzungserscheinungen bemerkbar gemacht haben, ist Ferioli tatsächlich immer besser geworden und heute einer der unangefochten besten Egmont-Zeichner.

Quellen[Bearbeiten]