Der gesprenkelte Elefant

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der gesprenkelte Elefant
The Billion Dollar Safari
Erstveröffentlichung: 1. Oktober 1964
Entstehungsdatum: 11. Mai 1964
Storycode: W US 54-01


Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 20
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 1967 Nr. 32-34
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu Der gesprenkelte Elefant beim Inducks

Der Der gesprenkelte Elefant (Original: The Billion Dollar Safari) ist eine Abenteuergeschichte von Carl Barks aus dem Jahre 1964.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Dagoberts Privatzoo leidet enorm unter Einnahmenrückgängen. So bringt ihn Donald auf die Idee ein seltenes Tier einzukaufen und so die Umsätze wieder anzukurbeln. Dagobert greift das auf und lässt aus Gründen der Publicity einen gesprenkelten Elefanten mit vierkantigem Rüssel ausschreiben. Wer ihm diesen bringt, soll eine Million Taler erhalten.

Als Dagobert die Annonce an einem Mast anschlägt, liest Gustav davon und will seinem Onkel helfen. Durch Zufall gelangt Gustav zum Flughafen, doch er hat zu wenig Geld für ein Ticket, das 1000 Taler kostet. Doch er stolpert über ein Bein und landet so in einem Koffer, der bis nach Asien gelangt. Währenddessen wirkt Dagoberts Maßnahme und sie lockt Heerscharen an Gästen an.

Gustav landet nach seiner abenteuerlichen Reise im Koffer bei einer Tanzgruppe, die aus fünf Frauen besteht. Sie sind im Besitz von fünf gesprenkelten Elefanten. Nun informiert Gustav umgehend Dagobert, der sich nun Sorgen macht die Million bezahlen zu müssen. Daher reisen sie im Flugzeug nach Jumbostan in Indien zu Gustav. Um Geld zu sparen, muss Donald sich als Frau verkleiden, da Familientickets günstiger sind. Vorort weist Dagobert Gustav darauf hin, dass die Elefanten zwar gesprenkelt sind, aber keinen vierkantigen Rüssel besitzen. Außerdem sind die Flecken aus Showgründen nur aufgemalt.

Nun macht sich Gustav erneut auf die Suche nach dem gesprenkelten Elefanten. Dagobert versucht indessen eine List anzuwenden und lässt einen Elefanten tätowieren und den Rüssel mit Schaumgummi versehen, um Gustav weiszumachen, dass sie den Elefanten schon gefunden hätten. Doch als der Elefant mit dem Namen Jumbo Wasser aus einem Brunnen trinkt, quillt der Rüssel auf und die List wird als Intrige entlarvt.

Gustav läuft in den Dschungel wo er auf einem Bauernhof tatsächlich einen Elefanten mit Punkten findet. Es handelt sich um einen Albino, der Sommersprossenflecken hat und der vierkantige Rüssel hat sich dadurch geformt, da der Elefant durch den Zaun immer das Gras des Nachbars genommen hat. Gustav kauft den Elefanten mit Edelsteinen, die er von der Tanztruppe erhalten hat, ab. Dagobert, Donald sowie Tick, Trick und Track sind Gustav gefolgt und Dagobert wird beinahe ohnmächtig. Donald zerrt ihn weiter in den Dschungel, damit Dagobert die Million nicht zahlen muss. Dabei gelangen sie in eine Tempelanlage, wo sie sich vor Gustav verstecken. Der sucht nach ihnen und findet dabei eine mit Smaragden bestickte Decke, die er über den Elefanten legt.

Als die Ducks von Tigern angegriffen werden, eilt Gustav mit dem Elefanten herbei. Doch als er anschließend die Punkte des Elefanten zeigen möchte, sind diese verschwunden. Die Dunkelheit der Decke hat die Punkte verschwinden lassen und Dagobert muss die Million nicht begleichen.

Gustav erhält zumindest die Smaragddecke und Dagobert lässt die Showtruppe mit den fünf Tänzerinnen und den Elefanten in seinem Zirkus auftreten.

Trivia[Bearbeiten]

  • Auf der ersten Seite der Geschichte sind einige Kuriositäten zu sehen, wie einen Doppelkopfadler, die es nicht wirklich gibt oder bereits ausgestorben sind (Dodo).
  • Ein einzelnes Blatt auf einem Mast löst in Entenhausen ein gigantisches Echo aus.
  • Gustavs Beweggründe sind in der deutschen Übersetzung primär die Hilfe für Dagobert und erst sekundär das Geld. So sympathisch wie in dieser Geschichte war Gustav sehr selten.
  • Dagobert lässt einen Elefanten tätowieren und pflanzt ihm einen Schaumgummirüssel ein, was eindeutig Tierquälerei ist.
  • Zirkusse und Zoos stehen heute stark in der Kritik und artgerechte Tierhaltung ist heute wichtiger als noch in den 60iger Jahren.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]