Der wackere Dorfschmied

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Der wackere Dorfschmied
The Village Blacksmith
Erstveröffentlichung: August 1960
Entstehungsdatum: 15.01.1960
Storycode: W WDC 239-01
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 10
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 17/1961
Weiterführendes
Liste aller Comicgeschichten von Carl Barks

Ind.PNG Infos zu Der wackere Dorfschmied

beim I.N.D.U.C.K.S.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Donald, der wackere Dorfschmied…
© Egmont Ehapa

Donald Duck hat die alte Dorfschmiede in Entenhausen übernommen - sein Problem: nachdem er dem Pferd des Bürgermeisters ein Hufeisen falsch herum aufgenagelt hat, bekommt er keine Aufträge mehr. Seine Neffen Tick, Trick und Track wollen ihm helfen und sammeln bei Freunden und Verwandten Dinge, die ihr Onkel reparieren kann. So zum Beispiel eine defekte Pumpe bei Daniel Düsentrieb, eine kaputte Rechenmaschine von Dagobert Duck und eine alte Spieluhr von ihrer Tante Daisy. Donald gibt sein Bestes, allerdings haben alle von ihm „reparierten“ Gegenstände nach der Instandsetzung mehr Macken als zuvor. Seine drei Kunden sind nicht zufrieden, doch Onkel Donald erhält eine letzte Chance: er soll im Auftrag der Stadt eine alte Kanone als Zeichen des Friedens in einen Pflug umgießen. Sie steht auf einer Anhöhe, nicht weit entfernt von seiner Schmiede.

Kabumm!
© Egmont Ehapa

So kommt er, unter Protest seiner Neffen, auf die Idee, die Kanone einfach den Hang hinunterrollen zu lassen. Um alles so sicher wie möglich zu machen, bindet er sie an eine Statue, die neben der alten Waffe steht. Dieses zerbricht allerdings unter dem Gewicht der Kanone, so dass diese ungebremst Richtung Schmiede fährt - bis sie ihm letzten Moment in einen alten Brunnen stürzt, der ihre Fahrt bremst. Nachdem sie mit Hilfe eines Krans geborgen ist, will der Schmied Donald sie einschmelzen - und stellt dabei zu spät fest, das sie noch geladen ist! Das Schießpulver entzündet sich über dem Schmiedefeuer sofort und schleudert eine Kanonenkugel durch das Gebäudedach. Hingegen dem allgemeinen Wunsch landet sie aber nicht im Nirgendwo, sondern direkt in einem riesigen Kessel voller Erdbeereis, den die Stadt zur Feier des Tages hergerichtet hatte…

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Geschichte ist eine Parodie auf Henry Wadsworths Gedicht „The Village Blacksmith“. An Anfang und Ende der Geschichte zitiert Barks einige leicht ironisch veränderte Strophen.

Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]