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Donald Ducks kosmische Bombe

Aus Duckipedia
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Donald Ducks kosmische Bombe
Donald Duck's Atom Bomb
Erstveröffentlichung: 1947
Entstehungsdatum: September 1946
Storycode: W CGW Y 1-01


Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 10 (bei drei Streifen pro Seite)
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Barks Library Special Donald Duck 6
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu

Donald Ducks kosmische Bombe

beim Inducks

(© Egmont Ehapa, © Disney)

Donald Ducks kosmische Bombe (Originaltitel Donald Duck's Atom Bomb) ist eine Comicgeschichte von Carl Barks, die 1946 entstand. Die Figur des Professors Radebeul hat Don Rosa in Satellitenjäger im Jahre 1991 wiederverwendet.

Figuren[Bearbeiten]

Inhalt[Bearbeiten]

Donald bastelt an einer Atombombe. Als er sie stolz seinen Jungs präsentiert, erntet er Spott und Hohn. Als der Test keine Wirkung zeigt („fut“ statt „bumm“), ruft er verzweifelt bei Professor Radebeul an. Er bringt Professor Raderow mit und versucht, mit Donald das Problem zu lösen.

Schließlich entdecken sie, dass diese Bombe eine radioaktive Strahlung ausstrahlt und man die Wirkung nicht unbedingt sehen kann. Als Donald und Professor Radebeul einen Moment nicht aufpassen, verschwindet Professor Raderow mit der Formel und der Bombe in die Stadt. Sie verfolgen ihn so schnell es geht und er wirft die Bombe, nachdem er sie gezündet hat, ins Wasser, woraufhin zahlreiche Bewohner von Entenhausen ihre Haare verlieren.

Es gelingt Donald und Professor Radebeul schließlich während einer wilden Verfolgungsjagd, die Formel wieder zurück bekommen. Daraufhin eröffnet Donald einen Stand für radioaktives Haarwuchsmittel.

Professor Raderow/Sleezy[Bearbeiten]

Professor Sleezy ist in der Originalgeschichte ein Mann mit einem deutschen Akzent. Dieser deutsche Akzent ist mit der amerikanischen Sprache intensiv vermischt. Seine Pläne werden in der Geschichte allerdings nicht offenbart. Er trägt bewusst einen falschen Bart, um Donald und Professor Radebeul zu täuschen. Beide Professoren halten Donald für einen Professor, der mit Chemikalien sehr gut umgehen kann.

In der deutschen Übersetzung wird Professor Sleezy zu einem offenkundig russischen Spion mit entsprechendem Akzent.

Hintergrund[Bearbeiten]

Barks beschäftigt sich in dieser Geschichte stark mit der Atombombe und radioaktiver Verstrahlung. Die Atombombe war ein gutes Jahr zuvor erstmals im Krieg gezündet worden und ihre Gefahren waren stark präsent. Zugleich bestand die Sorge, dass sowjetische Spione Pläne der Atombombe stehlen und so ihre eigene entwickeln könnten (was schließlich tatsächlich geschah). Gleichzeitig war aber die neue Bedrohung des Kalten Krieges noch nicht Allgemeingut geworden, sodass der Bösewicht immer noch als deutscher Spion dargestellt wird.[1] Barks macht die Gefahr der Bombe allerdings zu einem „absurden Krieg zwischen den Geschlechtern“, da hauptsächlich Frauen von der Wirkung der Strahlen betroffen sind. Barks zeigt hier einmal mehr seine Misogynie.

Veränderungen[Bearbeiten]

Für die deutsche Fassung wurde die Geschichte zu großen Teilen verändert. Diese Version wurde von Daan Jippes gezeichnet. Hierbei wurden kleine Details wie ein Polizeiknüppel durch Handschellen, eine Registierkasse durch Tuben von Haarwuchsmittel ersetzt.

Die Geschichte wurde über die Jahre hinweg mehrmals nachkoloriert.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Thomas Andrae (2006): Carl Barks and the Disney Comic Book (Jackson, Mississippi: Univ. Press of Mississippi) S. 123.