Der Fuehrer’s Face

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© Disney
Warnung! Dieser Artikel behandelt einen Disney-Propagandafilm, welcher unter Umständen in Deutschland indiziert ist. Dafür können rohe Gewaltdarstellung, verbotene Symbolik und/oder die explizite Darstellung von kriegerischen Handlungen verantwortlich sein (Jugendgefährdende Schriften und Symbole).


Donald Duck in Nutzi Land (Arbeitstitel)
Der Fuehrer's Face
Derfuehrersface-plakat.jpg
© Disney • Quelle: duckfilm.de
Uraufführung: 1. Januar 1943
Titelheld: Donald Duck
Regie: Jack Kinney
Animation: Les Clark, Bob Carlson, Andy Engman, Bill Justice, Milt Neil, Charles Nicholas, John Sibley, Don DaGradi (Layout)
Drehbuch: Joe Grant und Dick Huemer
Produktion: Walt Disney
Musik: Oliver Wallace
Länge: 8 Minuten

Der Fuehrer's Face (zu deutsch: Des Führers Angesicht) ist ein 1942 produzierter Propagandakurzfilm der Walt Disney Studios. Regie führte Jack Kinney, das Drehbuch schrieben Joe Grant und Dick Huemer. Dieser Zeichentrickfilm wurde am 1. Januar 1943 als ein Anti-Nazi-Propagandafilm zur Untermauerung des US-Einsatzes im Zweiten Weltkrieg uraufgeführt. 1943 wurde er mit einem Oscar für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Donald als Nazi (© Disney)

Zu Beginn des Films befindet sich Donald Duck offensichtlich in Deutschland, wo er durch den Lärm einer vorbei marschierenden Militärkapelle geweckt wird. Nachdem er die Portraits von Adolf Hitler, Kaiser Hirohito und Benito Mussolini, die in seiner Wohnung hängen, ordnungsgemäß gegrüßt hat, setzt er sich an den Frühstückstisch und holt aus einem Tresor, welcher hinter einem Hitlerbild versteckt ist, eine Kaffeebohne heraus, um – seinem paranoiden Gesichtsausdruck zufolge – verbotenerweise seinem Wasser etwas Kaffeegeschmack zu verleihen. Danach sprüht er sich per Spraydose den Geschmack von Schinken mit Ei in den Mund und holt einen steinharten Brotlaib hervor, schneidet mit einer Säge eine Scheibe ab und verzehrt sie anschließend mühsam kauend. Ein Bajonett kommt von der Seite und hält ihm „Mein Kampf“ unter die Augen mit der auffordernden Geste, das Buch zu lesen.

Das Buch „Mein Kampf“

Der zweite Akt zeigt den mühseligen und eintönigen Arbeitsalltag am Fließband einer Munitionsfabrik, wo Donald von Lautsprechern gequält wird, die ihm – gemäß der damaligen Propaganda – vorgaukeln wie glücklich er denn (nicht) sei; die ihn aber auch anbrüllen und als „Schweinehund!“ bezeichnen. Eine weitere Parodie findet man in der Szene, wo den Granaten, bei denen Donald die Zünder einzuschrauben hat, jeweils ein Bild von Hitler folgt, worauf hin Donald ordnungsgemäß mit dem Führergruß grüßen muss. Sein in rascher Folge gequaktes: „Heil Hitler!“ mit der unvergleichlichen Stimme von Clarence Nash zählt zu den unverwechselbaren Charakteristika des Cartoons. Es folgt ein Fitness-Drill in der Fabrik mit einem Panoramabild der Alpen im Hintergrund – das dem Fabrikarbeiter das Gefühl vermitteln soll, er sei auf Urlaub – um sich für den Führer in Form zu halten.

Donald hält es aber nicht lange in der grausamen Produktionsstätte aus und wird irgendwann fast verrückt. Die nachfolgenden, verworrenen Szenen spiegeln den Irrsinn des Krieges, die Personifikation von Waffen (beispielsweise Munition, die „Heil!“ schreit, oder die Funktion der Blaskapelle übernimmt) und die Materialisation von Personen (beispielsweise Hitler als Granate vor einem als Hitler verkleideten Donald) wider.

Nach dem Erwachen aus diesem Alptraum bemerkt Donald einen Schatten an der Wand neben seinem Bett, der dem Führer ähnelt. Er will gleich wieder ordnungsgemäß grüßen, bemerkt aber dann, dass der Schatten jener eines Modells der Freiheitsstatue ist und er in seinem Bett in den USA liegt. Er ist überglücklich, dass er alles nur geträumt hat. Nun wechselt die Stimmung ins pro-amerikanische. Donald trägt als Schlafanzug die „Stars & Stripes“, seine Gardinen und die Tapete sind ebenfalls mit Sternen bedruckt und auf der Fensterbank thront ein Modell der Freiheitsstatue, welches er umarmt, küsst und dann laut sein Glück – über die Tatsache, dass er ein US-Bürger ist – ausspricht.

Der Film endet mit den letzten Sätzen des Titellieds und es erscheint eine Karikatur von Adolf Hitlers Angesicht, das eine Tomate auf's Auge bekommt.

Das Lied[Bearbeiten]

Die Faschisten machen Musik. Auffällig sind auch die Hakenkreuzförmige Wolke und der Busch, sowie das Haus mit Hitlerscheitel (© Disney)

Neben dem Film existiert auch ein gleichnamiges Lied von Oliver Wallace, das in der ersten Szene des Cartoons zu hören ist, eingespielt und gesungen von „Spike Jones & his City Slickers“. Es wurde bereits vor dem Film veröffentlicht, infolge seiner Beliebtheit wurde der Cartoon kurzfristig sogar umbenannt. Das Lied wird am Anfang und am Ende des Cartoons gesungen – am Anfang als einleitende Szene während ein Orchester aus bekannten Nazigrößen (so spielt beispielsweise Goebbels Posaune) marschierend die Begleitung spielt und singt, am Ende als Ausspann während ein Hitlerportrait mit Tomaten beworfen wird. Außerdem ist das Lied in Das Tribunal zu hören.

Lyrics[Bearbeiten]

Interessant ist, dass das Lied für den Cartoon an einigen Stellen mit – in Amerika durchaus geläufigem – deutschem Akzent versehen wurde. So brüllt Goebbels nicht: „Are we not the Supermen?“ – sondern: „Ist wir not der Supermen?“ Görings feistes Gesicht verspricht dem Zuschauer nicht: „We bring the World to Order!“ – sondern: „Wir bring der World new Order!“ Worauf hin ihm der japanische Kaiser Hirohito statt mit: „Heil Hitler's World new order!“ in breitestem stereotypischen japanischem Akzent („r“ statt „l“ und „l“ statt „r“) antwortet: „Heir Hitrel's Wolrd and Oldel!“

When der Führer says we is de master race
We heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face
Not to love der Führer is a great disgrace
So we heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face
When Herr Goebbels says we own the world and space
We heil (pffft) heil (pffft) right in Herr Goebbels' face
When Herr Göring says they'll never bomb dis place
We heil (pffft) heil (pffft) right in Herr Goering's face
Are we not the supermen?
Aryan pure supermen?
Ja, we is the supermen
Super duper supermen
Is this Nazi land so good?
Would you leave it if you could?
Ja, this Nazi land is good
We wouldn't leave it if we could
We bring to the world New Order
Heil Hitler's world New Order
Everyone of foreign race
Will love der Führer's face
When we bring to the world dis order
When der Führer says we is de master race
We heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face
Not to love der Führer is a great disgrace
So we heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face
When der Führer says we never will be slaves
We heil (pffft) heil (pffft), but still we work like slaves
While der Führer brags and lies and rants and raves
We heil (pffft) heil (pffft), and work into our graves
When der Führer yells, I got to have more shells
We heil (pffft) heil (pffft), for him we make more shells
If one little shell would blow him right to (clang)
We heil (pffft) heil (pffft), and wouldn't that be swell
When der Führer says we is de master race
We heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face
Not to love der Führer is a great disgrace
So we heil (pffft) heil (pffft) right in der Fuehrer's face

Hintergrund[Bearbeiten]

Oliver Wallace erinnerte sich folgendermaßen an die Entstehung des Titelsongs:

„Walt encountered me in the hall and gave me a rush order. ‚Ollie, I want a serious song, but it's got to be funny.‘ The further information that is was going to be for a picture telling Donald Duck's adventures in Naziland didn't help very much. ‚What do you mean?‘ I asked. ‚Suppose the Germans are singing it,‘ Walt offered. ‚To them it's serious. To us it's funny.‘ Walt walked away. I stood in the hall. Once more I was on the spot.“
„Walt begegnet mir in der Konzerthalle und gab mir einen Eilauftrag. „Ollie, ich möchte ein ernstes Lied, aber es hat lustig zu sein.“ „Als weitere Information, bekam ich ein Bild von „Donald Duck's Adventures in Naziland“, welches mir allerdings nicht viel half. „Was soll ich machen?“, fragte ich. „Wenn die Deutschen es singen würden“, sprach Walt, „wäre es ernst für sie. Für uns ist es lustig.“ Walt ging einfach. Ich stand in der Konzerthalle. Einmal mehr war ich auf mich alleine gestellt.“

Wallace schrieb den Refrain, während er mit seiner Frau mit dem Fahrrad einkaufen fuhr – eine halbe Stunde später sei der Song vollendet gewesen. Am nächsten Tag trug er das Ergebnis im Studio vor:

„I sang it all over the place. The sound brought Walt out into the hall. ‚Let's hear it,‘ Walt said. I stalled. ‚Orchestration...there's a funny sound in it...can't be made without an instrument...has to be practised.‘ The truth is, I didn't know what Walt would think of a highly robust Bronx cheer. Could such a sound be used in a Disney picture? ‚Let's hear it,‘ Walt said. I let loose. Walt laughed. The rest is history.“[1]
„Ich sang das Lied so laut ich konnte. Walt hörte es und kam sofort in die Konzerthalle. „Lass hören“, sagte Walt. Ich kam ins stocken. „Orchester...da ist eine witzige Melodie drin...ohne ein Instrument nicht zu machen...muss man ausprobieren.“ Die Wahrheit ist, ich wusste nicht was Walt vom Geräusch einer herausgestreckten, flatternden Zunge halten würde. Konnte man solch ein Geräusch in einem Disney Film verwenden? „Lass es uns hören“, sagte Walt. Ich begann. Walt lachte. Der Rest ist Geschichte.“

Am 28. Juli 1942 nahmen Spike Jones & his City Slickers den Song auf. Der Song wurde schnell so erfolgreich, dass die überforderte Plattenfirma Eilbestellungen aufgeben musste, die Engpässe wurden allerdings auch benutzt um Geld für die Armee einzutreiben. So wurde einem für Kriegsanleihen von 50 $ eine Gratisplatte versprochen – nach kurzer Zeit wurden bereits für 60 000 $ Kriegsanleihen verkauft.[2]

Hintergrund des Films[Bearbeiten]

Der Fuehrer’s Face entstand im Jahre 1942, als die USA gerade in den zweiten Weltkrieg gezogen waren. Somit waren immer mehr Amerikaner mit dem Krieg und seinen Folgen konfrontiert. In dieser Zeit entstanden viele Propaganda-Filme, in denen Disney versuchte, die Überlegenheit der Amerikaner gegenüber Nazi-Deutschland darzustellen und so die Notwendigkeit zu zeigen, gegen die Deutschen in den Krieg zu ziehen. So entstanden sowohl Filme, in denen an die Leute appelliert wurde, um ihr Land zu unterstützen (zum Beispiel The New Spirit, der die Leute zum regelmäßigen Steuerzahlen bewegen sollte), als auch welche, die die Bestialität der Deutschen und die Notwendigkeit, gegen sie vorzugehen, darstellten. So sollte aus der kriegsfaulen und zweiflerischen US-Beölkerung klar gemacht werden, dass ein Eingreifen in den Krieg unerlässlich sei (was auch gut funktionierte).[2] Während einige dieser Filme, wie Education for Death, einen sehr ernsten Unterton hatten, baute Der Fuehrer's Face eher auf Humor.

Die Propaganda[Bearbeiten]

Deutschland… (© Disney)
…und die USA! (© Disney)

Der Fuehrer’s Face steckt voller zynischer Anspielungen auf das Dritte Reich und vermeintlich „typisch deutsche“ Tugenden. Die Absicht des Films war es, den Alltag eines Durchschnittsdeutschen unter dem Naziregime so negativ wie möglich darzustellen, um so die Überlegenheit der USA, der Demokratie und der Freiheit zu demonstrieren.

Der Film verspottet (zu Recht) diverse Personen, Verhaltensweisen und Symbole des Dritten Reichs:

  • Das Hakenkreuz ist allgegenwärtig: Als Tapetenmuster in Donalds Zimmer, in Form von Wolken, Büschen und Bäumen vor dem Haus, an Stelle von Ziffern auf Donalds Wecker sowie als Windmühlenflügel im Hintergrund
  • Besonders Adolf Hitler, der Führer Nazideutschlands bzw. dessen charakteristische äußerlichen Merkmale werden im Film mehrfach zur Zielscheibe des Spotts: Der Kuckuck aus der – natürlich typisch deutschen – Kuckucksuhr trägt Bärtchen und Seitenscheitel und erhebt „Heil!“-schreiend die Hand zum Hitlergruß. Und auch das Haus von Donald Duck trägt dank gekonnt eingesetzter Schatten (als Scheitel), Dachgiebel und dem Fenster (als Bart) das Gesicht Adolf Hitlers. Am Ende des Cartoons wird er mit einer Tomate abgeworfen.
  • Eine vorbei ziehende Blaskapelle spielt Marschmusik. Die Musiker ähneln diversen Nazigrößen: Göring spielt Klarinette, Goebbels spielt Posaune, Japans Kaiser Hirohito spielt Sousaphon, Italiens Diktator Mussolini schlägt die große Trommel etc.
  • Donalds Wecker trägt eine preußische Pickelhaube und seine Zeiger deuten einen Hitlergruß an
  • „Mein Kampf“ ist Donalds Pflichtlektüre am Frühstückstisch
  • Es herrscht Lebensmittelknappheit: Donald hat für die Zubereitung einer Tasse Kaffee nur eine Bohne zur Wiederverwendung. Er benötigt eine Säge, um das steinharte Brot zu schneiden
  • Auf dem Weg zur Arbeit erhält Donald knapp gebrüllte Anweisungen von einem deutschen Soldaten („Auf! Sofort! Mach schnell!“) und wird dabei mit einem Bajonett bedroht.

Dem gegenüber steht die heile amerikanische Welt, in der Donald am Ende des Films erwacht. Hier ist „der Sternenbanner“ (die US-Flagge) das vorherrschende Symbol. Über dem Bett hängt ein Schild mit der Aufschrift „Home Sweet Home“ und das Zimmer ist hier, im Gegensatz zur grauen Welt der Deutschen, sonnendurchflutet. Eine Miniatur der Freiheitsstatue, deren erhobene Fackel im ersten Moment an einen Hitlergruß erinnert, steht auf dem Fensterbrett und wird von Donald freudig in den Arm geschlossen. Der Cartoon endet mit den Worten: „Oh boy! Am I glad to be a citizen of the United States of America!“ („Oh Mann! Bin ich froh, ein Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein!“)

Aufgrund der Tatsache, dass Donald Duck im Film zeitweise als Nazi porträtiert wird, wurde der Film von Disney nach dem Ende des zweiten Weltkrieges lange unter Verschluss gehalten. Seit 2004 ist er in den USA auf DVD erhältlich, in Deutschland wurde er jedoch bisher nie offiziell veröffentlicht oder aufgeführt. Im Zeitalter des Internets ist er allerdings ohne Probleme zu finden.

Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

Joe Grant und Dick Huemer waren bereits an der Verwirklichung von früheren Propaganda-Filmen beteiligt. Bei den Recherchen für Education for Death stießen sie auf die katastrophalen Zustände in den Muitionsfabriken in Deutschland und beschlossen, daraus einen Film zu machen. Dass die Wahl dabei auf Donald fiel, ist wenig verwunderliche. So sagte Grant selbst später:

„Wir haben das Gefühl, dass die Sache für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind in diesem Land glasklar wird, sobald sich solch eine öffentliche Person wie Donald Duck vor Widerwillen krümmend in den Klauen der Nazis befindet. Donald ist für alle ein Teil der eigenen Familie, und wir garantieren, dass [die Zuschauer] Hitler zwanzig Mal mehr hassen werden, als hätten sie die selbe Tortur mit irgendeinem gelockten Helden durchgemacht, der letzten Endes doch nichts weiteres, als irgendein Schauspieler ist.“[2]

Der Handlungsablauf des Cartoons änderte sich während der Produktion mehrmals. In einer nicht verwendeten Fassung zum Beispiel sollte Donald Hitler, Hirohito und Mussolini höchstpersönlich entgegentreten – am Ende des Films blieb von den drei Diktatoren nicht mehr übrig, als einem Haufen Staub mit Hitler-Bärtchen, einem krummen Gebiss mit Goldzahn und Nickelbrille und einer Schüssel Pasta… Diese offenen Aggressionen passten jedoch nicht zur eher humorvollen Grundstimmung des Films und wurden daher entfernt.[2] Viele Szenen spielen auf Charlie-Chaplin-Klassiker an, so ist die Sequenz in der Donald in der Bombenfabrik arbeitet, ist eine Parodie auf den 1940 von Charlie Chaplin produzierten Film Der große Diktator in der die gleiche Szene gespielt wurde.

Doch nicht nur der Handlungsverlauf wurde regelmäßig geändert, sondern auch der Titel. Einer der ersten Entwürfe hieß „Donald in Axis Land“[2] Danach sollte der Film den Titel „Donald Duck in Nutziland“ (englisch gesprochen wie: „nuts“ – „verrückt“, „Nutzi“ wird englisch ausgesprochen wie „Nazi“) tragen (die Plakate trugen bereits diese Aufschrift), doch nachdem der vorab veröffentlichte Titelsong „Der Fuehrer's Face“ von Oliver G. Wallace bereits ein Hit wurde, benannte man den Film entsprechend um. So heißt der Film heute nach dem Lied „Der Fuehrer's Face“.

Rezeption[Bearbeiten]

Wie das Lied wurde auch der Film sehr erfolgreich. Sowohl visuell als auch storytechnisch wird er von vielen als einer der besten Donald-Duck-Cartoons gezählt. 1943 erhielt er bei den ganz im Zeichen des Krieges stehenden Academy Awards den Oscar. Einige ehemalige Disney-Mitarbeiter und Animationshistoriker bezeichnen den Film nicht nur aus künstlerischer Sicht, sondern auch kommerziell als erfolgreichste Disney-Kriegs-Produktion – hierzu gibt es allerdings keine Zahlen.[2] Aus heutiger Sicht kann allerdings die sehr überspitzte und stereotypisierte Darstellung Deutschlands kritisiert werden, die allerdings der damaligen Zeit entspricht.

Sonstiges[Bearbeiten]

Storyboard (© Disney)
  • Oskar Lebeck hatte die Idee basierend auf diesem Cartoon das Buch Donald Duck's Schnitzelbank zu veröffentlichen, es blieb allerdings nur bei einigen Zeichnungen und einem Cover.
  • Am 8. November 1943 erschien mit dem Gagcomic Right In Der Fuehrer's Face! in einigen Tageszeitungen eine indirekte Fortsetzung des Cartoons, später wurde der Gagcomic auch in der 48. Ausgabe von Walt Disney's Comics and Stories abgedruckt. Auf Deutsch wurde der Gag noch nicht veröffentlicht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Die Zitate stammen aus dem Studio-Newsletter „Dispatch From Disney's“ von 1943.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Artikel über Der Fuehrer's Face bei SDB-Film (2011)

Weblinks[Bearbeiten]