Der Retter der Duckenburgh

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Sein Leben, seine Milliarden
Kapitel V
Der Retter der Duckenburgh
The New Lair of Castle McDuck
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Zeit der Handlung: 1885
Ort der Handlung: Duckenburgh
Geschichte, auf der das Kapitel basiert: Die Geldquelle
Entstehungsdatum: 1992
Storycode: D 92191
Seiten: 15
Übersetzung: Peter Daibenzeiher, Jano Rohleder
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Magazin 13/1994
Weiterführendes

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© Egmont Ehapa

Der Retter der Duckenburgh (Original The New Lair of Castle McDuck) ist eine von Don Rosa gezeichnete Comicgeschichte und das fünfte Kapitel seines Opus magnum Sein Leben, seine Milliarden. In diesem Kapitel geht es darum, wie Dagobert die Whiskervilles endgültig von der Duckenburgh vertreibt und somit die Ehre des Clans der Ducks wiederherstellt.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Also fährt Dagobert wieder nach Schottland. Bei der Duckenburgh angekommen, sieht er, wie die Whiskervilles gerade von Dietbert, Jakob und vor allem Dortel vertrieben werden, doch sie schwören, wiederzukommen um die Burg endlich in ihren Besitz zu bringen. Tatsächlich sind die Ducks so weit mit den Zahlungen im Rückstand, dass sie die Burg am nächsten Tag abgeben müssten. Da kommen die Whiskervilles mit dem Sheriff (der übrigens auch ein Whiskerville ist) zurück und wollen die Burg konfiszieren. Doch Dagobert hat ja das Geld! Und er kann die Schulden begleichen!

Doch die Whiskervilles geben sich nicht geschlagen und Argus fordert Dagobert zum Kampf heraus. Sein Plan ist, dass der Sheriff den Scheck mit den 10000$ während des Kampfes klaut. Dieser Teil des Plans geht auch tatsächlich auf und der Sheriff will sich aus dem Staub machen. Doch Argus steckt in Schwierigkeiten, weil Dagobert sehr gut kämpft. Da flüchtet er auf einen Balkon, draußen tobt ein schweres Gewitter. Als Dagobert hinterher kommt, schlägt Argus ihm mit der Tür das Schwert aus der Hand. Dagobert ist eigentlich besiegt, doch da wird das Schwert von einer unsichtbaren Kraft wieder zu ihm gebracht und er siegt. Dagobert stellt sich auf die Mauer und feiert seinen Sieg, als er vom Blitz getroffen wird und in den Burggraben fällt.

Als er wieder aufwacht befindet er sich im Jenseits, zusammen mit Sir Donnerbold und anderen Vorfahren. Er ist tot! Doch das darf nicht sein und Donnerbold will ihn retten. Daher holen sie ein Buch, in dem steht, was später aus Dagobert wird und ob es sich lohnt, ihn wieder auf die Erde zu schicken, ob er den Ducks Ehre machen wird. In dem Buch steht tatsächlich alles über Dagobert: Die Whiskervilles haben ihm seinen Scheck gestohlen, alles wäre anders gekommen wenn Donnerbold sich nicht eingemischt hätte und Dagobert nicht das Schwert gegeben hätte und vor allem, dass Dagobert später zwar sehr reich wird, aber dafür sehr viele Gegner haben wird. Die anderen sind nicht sehr überzeugt. Doch da liest Dagobert, dass er später „der knausrigste, knickrigste, pfennigfuchsendste Geizhals der Welt“ wird. Als die anderen das sehen, erkennen sie, dass Dagobert ein richtiger Duck ist und schicken ihn zurück auf die Erde.

Dagobert ist wieder im Burggraben und schafft es, wieder hochzukommen. Mittlerweile wollen die siegessicheren Whiskervilles, die ihn tot glauben, gehen und am nächsten Tag wiederkommen, um die Burg in Besitz zu nehmen. Doch im Burgtor steht eine dunkle Gestalt: Dagobert. Er nimmt den Whiskervilles den Scheck ab (durch das Buch wusste er ja, dass sie ihn haben). Doch die geben sich nicht geschlagen und wollen ihn mit einem hinterhältigen Trick endgültig beseitigen. Plötzlich erscheint eine Reihe gespenstiger Köpfe von Dagoberts Vorfahren, die die Whiskervilles endgültig verscheuchen, da sie alle stolz auf Dagobert sind und ihn beschützen wollen. Der steht währenddessen mit seinem Vater auf dem Balkon. Dagobert beschließt, wieder zu gehen und diesmal nach Gold zu suchen und sein Vater unterstützt ihn dabei.

Entwicklung von Dagoberts Charakter[Bearbeiten]

Am Ende des Kapitels ist Dagobert ziemlich unglücklich, weil er es immer noch nicht zu viel Geld gebracht hat. Dietbert muntert ihn auf: „Du findest schon noch das Gold am Ende des Regenbogens!“. Da erscheint ein Regenbogen. Verblüfft von diesem Omen, beschließt Dagobert, Gold suchen zu gehen. Und vor allem sagt er etwas, das er sich immer zu Herzen nehmen wird, wenn es mal nicht so gut läuft: „Es gibt immer wieder einen neuen Regenbogen.“

Bezüge[Bearbeiten]

In Barks' Die Geldquelle heißt es, dass Dagobert für seine Augengläser 1885 in Schottland nur einen Dollar zahlte. Daher muss Dagobert zu dieser Zeit in Schottland gewesen sein. Die Vorfahren Dagoberts kommen aus den gleichen Geschichten wie in Kapitel 1 (vor allem Das Gespenst von Duckenburgh und die Whiskerwilles kommen aus Der Hund der Whiskervilles. Allerdings kommt in dieser Geschichte auch Sir Dagobert Duck vor, der aus Reise in die Vergangenheit kommt.

Für diese Geschichte ließ sich Don Rosa vom Film Irrtum im Jenseits inspirieren.[1]

Die D.U.C.K.-Widmung im Splash-Panel der ersten Seite befindet sich auf dem Golfschläger. Die Widmung auf dem Cover befindet sich in den Zweigen eines weiter hinten gelegene Baumes in der Mitte des Bildes.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Don Rosa: Ein kniffliges Erbe. In: Don Rosa Collection 4, S. 28.


Don Rosas Sein Leben, seine Milliarden

Hauptkapitel: Der Letzte aus dem Clan der Ducks (I) • Der Herr des Mississippi (II) • Der Held der Badlands (III) • Der Kupferkönig von Montana (IV) • Der Retter der Duckenburgh (V) • Der Schrecken von Transvaal (VI) • Der Jäger des heiligen Opals (VII) • Der Einsiedler am White Agony Creek (VIII) • Der Milliardär im Hochmoor (IX) • Der Eroberer von Fort Entenhausen (X) • Der gewissenlose Geschäftsmann aus Entenhausen (XI) • Der Einsiedler der Villa Duck (XII)

Nebenkapitel: Das Geheimnis des Glückszehners (0) • Abenteuer auf Java (3b) • Der Rächer von Windy City (6b) • Die Gefangene am White Agony Creek (8b) • Die zwei Herzen des Yukon (8c) • Der Jaguargott von Culebra (10b)