LTB Enten-Edition 15: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB Enten-Edition 15 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein fataler Flop oder einfach nur müdes Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB Enten-Edition 15.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB Enten-Edition 15 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!

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Cover/Allgemein[Bearbeiten]

Mit freudiger Erwartung habe ich mir heute mal wieder die neueste Enten – Edition gekauft und habe mich schon über das Äußere aufgeregt! Der Titel „Ein tolles Trio“ hätte ja wohl vollkommen gereicht. Dieses „T hoch 3“ ist einfach nur dämlich! Dafür ist das Cover eigentlich ganz gelungen. Und noch eine Sache missfällt. Beim Text auf der Rückseite des Buches verzichtet man zugunsten von Wortwitz (kann man diesen Schund überhaupt so nennen?) auf irgendeinen Sinn: „Kein Tick ihrer Onkel ist so vertrackt, dass ihn die Drillinge nicht mit ihren Tricks in einen Lacher verwandeln können.“ Ha ha ha. Wie witzig. Und jetzt erklär mir bitte mal einer den Satz... Desweiteren waren bei meiner Ausgabe einige Seiten außen nicht getrennt worden. Ich musste sie mit einem Brieföffner außeinanderschneiden. Ich meine, für die gerade durchgeführte Preiserhöhung kann man wenigstens einen guten Zustand der Ausgaben erwarten (und ein bisschen mehr Sinn im Rückseitentext). Natürlich kommt es nach wie vor besonders auf den Inhalt an, und der sieht folgendermaßen aus: -- ZicheFan

Gut Nettes Cover. Ich finde T hoch 3 durchaus originell. Bei den Wortwitzen auf der Rückseite muss ich allerdings meinem Vorredner zustimmen, aber das ist ja typisch für die Rückseite^^ Slash27


Der Schatz von Moneymac City[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Tick, Trick und Track gehen für zwei Tage auf Klassenfahrt in den Wilden Western. Unter anderem kommen sie auch in die Geisterstadt Moneymac City, in der früher der berühmte „Schießbruder“ Moneymac gelebt hat. Dieser hatte eine Blei- und eine Goldmine. Es geht das Gerücht um, dass Moneymac aus Blei Geld gemacht habe. Donalds drei Neffen wollen dem Geheimnis um Moneymac auf die Spur kommen und so reisen sie wenig später mit ihrem Onkel (nicht Großonkel) erneut in den Wilden Westen... Story ist ganz nett, bis auf das unlogische und unbefriedigende Ende. Entweder ich habe die Story nicht kapiert, oder der Autor hat einen eklatanten Logikfehler begangen. Dagobert hat doch den wahren Wert des Fundes erkannt, also bringt die Schlusshandlung von Donald, Tick, Trick und Track doch nichts... Ich habe mir mit dem vorherigen Satz ziemlich viel Mühe gemacht, um nichts zu verraten, und ich hoffe das ist mir gelungen... Jedenfalls ist die Grundidee der Geschichte ganz passabel, Tick, Trick und Track sind wirklich die Hauptpersonen (es gibt auch Geschichten, in denen sie einfach nur teilnehmen, doch dazu später mehr) und die Zeichnungen sind schlicht und ergreifend überzeugend. Note: 2 ZicheFan 19:48, 22. Mär 2006 (CET)

MittelmaßGute Grundidee, aber ich hätte mir unter einer Geschichte mit diesem Titel, die noch dazu am Anfangsteht deutlich mehr versprochen. Das unlogische ist mir auch aufgefallen. Slash27

Wilddiebe in der Savanne[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Das Fähnlein Fieselschweif verbringt seinen Erlebnisurlaub in einem afrikanischen Nationalpark. Sie kümmern sich dort um die Tiere. Als sie jedoch zu einer Safari eingeladen werden, sind plötzlich alle Tiere verschwunden. Das Fähnlein Fieselschweif braucht nicht lange, um die Ursache dafür zu finden, doch wie können sie den Tieren helfen? Eine wirklich tolle Geschichte, die wirklich etwas vermittelt: Tieren in Not muss man helfen! Von der Geburt eines Antilopenbabys bis zu der Klugheit von Affen wird hier wirklich gezeigt, wie wichtig und einzigartig Tiere sind und wie man ihnen begegnen sollte. Die Zeichnungen zeigen die Tierwelt eindrucksvoll und in einer fast schon einzigartigen Naturschönheit. Auch die Colorierungen von Gianmarco Villa überzeugen voll und ganz und sorgen für ein einnehmendes afrikanisches Flair. Wunderbar! Ein absolutes Highlight! Note: 1- (Abzug deshalb, weil der Lesespaß schon nach 21 Seiten ein Ende hat) Mehr davon! ZicheFan 19:49, 22. Mär 2006 (CET)

SchlechtFür mich ist dies die schlechteste Geschichte im Band. Dies liegt daran, dass man hier nun wirklich alles voraussehen kann. Zusammen mit der ersten Geschichte kein guter Einstieg, aber es geht zum Glück besser weiter... Slash27


Invasion von Krakknar[Bearbeiten]

Gut Die Seitenzahl auf Seite 45 steht bei mir links anstatt rechts. Doch zur Geschichte selbst: Tick, Trick und Track sehen eines Nachts Phantomias in Donalds Zimmer hopsen. Bei näherer Nachforschung entdecken sie dann auch noch das Phantomias – Kostüm im Schrank ihres Onkels. Als sie ihn mit ihrer Entdeckung konfronieren, behauptet Donald, er sei die Urlaubsvertretung für Phantomias. Da wollen Tick, Trick und Track, dass er sie des Nachts mitnimmt... Schöne Story, in der Phantomias mehr „Familienvater“ als Superheld spielt. Mal was anderes jedenfalls. Die Zeichnungen sind makellos von Perina umgesetzt. Note: 2+ ZicheFan 19:50, 22. Mär 2006 (CET)

GutEine schöne Phantomiasgeschichte, weil sie neue Elemente einbringt, die aber nicht von der Art sind wie in LTB 247 und sich nicht auf weitere Geschichten auswirken können. Einzig die Spannung fehlt mir in einigen Passagen. Slash27


Die Medaillen des Generalmajors[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Das Fähnlein Fieselschweif geht im Eulenforst zelten. Dort zelten auch gerade Dagobert und Donald. Donald bringt Dagobert auf die Idee, sich doch eine Medaille vom Fähnlein zu erkämpfen. Dagobert bekommt seine Chance früher als gedacht: Im Eulenforst lebt der Indianerstamm der „Landlosen“. Und da Dagobert das Eulenforst gehört, müssen die Landlosen an ihn Pacht zahlen. Doch die letzte Pacht ist ausgeblieben und trotz Dagoberts Kündigung sind die Indianer im Eulenforst geblieben. Um Dagobert zu erpressen, entführen die Indianer die Großmutter des Fähnlein – Majors, im Glauben, es handele sich um Dagoberts Frau... Nette Geschichte, die allerdings mit den etwas langweiligen Zeichnungen nicht so toll rüberkommt, wie sie es eigentlich verdient hätte. Weiterer Kritikpunkt: Tick, Trick und Track haben nicht wirklich die tragenden Rollen in dieser Geschichte. Dagobert zum Beispiel ist wichtiger. Daher ist die Geschichte in diesem Band der Enten – Edition eigentlich fehl am Platz. Note: 3+ ZicheFan 19:51, 22. Mär 2006 (CET)

Highlight "Die Medaillen des Generalmajors" wurde vom Starautor Guido Martina erdacht und vom Starzeichner Giovan Battista Carpi zeichnerisch klasse umgesetzt. Und man merkt, dass hier nicht irgendein Autor bzw. Zeichner am Werk war. Die Story ist gut aufgebaut und abwechslungsreich und die Zeichnungen gewohnt klasse und auf keinen Fall langweilig, wie mein Vorgänger behauptet. Leider passt sie nicht wirklich in diesen Band, da Dagobert Duck der Hauptcharakter ist. Wenn man davon absieht, ist es wahrscheinlich das Highlight dieses Bandes. Schulnote: 1- (deutsches Schulnotensystem) ││ Rezension von DE


Schatzsuche im Untergrund[Bearbeiten]

Gut Egmont ist in diesem Band mit insgesamt zwei Geschichten vertreten. In dieser ersten Story geht es um Tick, Trick und Track, die sich an einer Entenhausen – weiten Schatzsuche beteiligen. Ein Verbrecher hat nämlich vor einigen Jahren seine Beute aus der Entenhausener Zentralbank bei der Flucht vor der Polizei in der Kanalisation verloren (oder war’s versteckt?). Und nun angeln viele Bürger in den Gullys herum. Doch Tick, Trick und Track treffen einen Mann, der behauptet, er wisse ganz genau wo der Schatz sei. Gemeinsam macht man sich auf zum Schatz... Schöne, etwas verrückte Geschichte, zu der die Zeichnungen Andersens haargenau passen. Ein Lesevergnügen! Man hätte die Story allerdings noch etwas weiter ausführen können, dann hätte man länger Spaß daran gehabt. Note: 2+ ZicheFan 19:52, 22. Mär 2006 (CET)

Pharao Ha–ud–rufs Düne[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Die Ducks suchen in der Wüste Ha – ud – drufs immense Schätze. Der gerissene Pharao hat seine Schatzkammer mit einer Düne statt mit einer Pyramide getarnt. Mal ganz abgesehen von dem völlig unbefriedigenden, verwirrenden Ende spielen Tick, Trick und Track hier nun wirklich Nebenrollen, sodass diese Geschichte fehl am Platz ist. Sie hätte besser zu den Enten – Editionen 3, 5 oder 10 gepasst! Die Zeichnungen sind ganz passabel, nur Baptist sieht schrecklich aus. Note: 3- ZicheFan 19:53, 22. Mär 2006 (CET)

Wettkampf der Maskottchen[Bearbeiten]

Mittelmaß Andauernd führen das Fähnlein Fieselschweif und das Fähnlein Himmelsturm Wettkämpfe gegeneinander aus, um herauszufinden, wer mehr kann. Als den Fieselschweiflingen ein Hund zuläuft, nehmen sie ihn als Maskottchen auf. Bald soll nun der Hund der Fieselschweiflinge gegen den Hund der Himmelstürmer im Wettkampf antreten (das Fähnlein Himmelsturm hat seinen Hund schon länger). Die Story ist eigentlich vollkommen unsinnig und einfach nur doof und vorhersehbar aufgebaut. Die Zeichnungen retten so einiges. Note: 3+ ZicheFan 19:54, 22. Mär 2006 (CET)


Insel der Farben[Bearbeiten]

Mittelmaß Die Ducks gehen auf Schatzsuche. Schon wieder Tick, Trick und Track als Nebenfiguren. Bessere Story als in „Pharao Ha – du – rufs Düne“, allerdings sind die Zeichnungen schlechte. Und so lasse ich mich nicht weiter über den Inhalt aus, sondern habe mich entschlossen, die Inhaltsangabe dieser Geschichte zu boykottieren, weil sie thematisch nicht zu diesem Band passt. Note:3 ZicheFan 19:55, 22. Mär 2006 (CET)


Das Gold der Zwiebulonen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut In 15 Enten–Editionen kamen sage und schreibe 12 Geschichten von Luciano Gatto. Das ist ganz schön viel... Auch in dieser Geschichte, in der sich die Ducks zum Volk der Zwiebulonen aufmachen, sind Tick, Trick und Track Nebenfiguren. Immerhin ist die Geschichte schlüssig und die Zeichnungen sind – wie bereits von Gatto gewöhnt - gekonnt. Note: 2- ZicheFan 19:56, 22. Mär 2006 (CET)


Planet der Rüben[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Schlecht Die zweite Egmont – Geschichte in diesem Band. Und der erste (und hoffentlich auch der letzte) Auftritt von Bancells in der Geschichte der Enten – Edition. Donald und die Kinder werden auf den Planet der Rüben entführt, wo ausschließlich Runkelrüben leben. Und diese Runkelrüben wollen die Erde zerstören. Um das ganze noch zu toppen, taucht wie aus dem Nichts eine Horde riesiger Schnecken auf dem Planeten der Rüben auf und droht, alle Runkelrüben zu verschlingen. Völliges Chaos und Zeichnungen zum Davonlaufen. Da gebe ich mit Spaß die Note: 5- ZicheFan 19:56, 22. Mär 2006 (CET)

Der geheime Pfad[Bearbeiten]

Mittelmaß Die Ducks gehen (schon wieder) auf Schatzsuche. Diesmal nach Macchu Picchu. Die Story ist ganz annehmbar, die Zeichnungen lieblos (genau wie die Bewertung dieser Geschichte). Note: 4 ZicheFan 19:57, 22. Mär 2006 (CET)


Kunstvoll gescheitert[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Zum Schluss noch eine Gagstory rund um die Panzerknacker, eine Austellung, Tick, Trick und Track und Primus von Quack. Tick, Trick und Track helfen Primus beim „Interessantmachen“ einer Ausstellung. Aus dieser Ausstellung wollen die Panzerknacker allerdings die Exponate klauen. Ob das gut geht? Die amüsante Story wird von den sehr gut gelungenen Zeichnungen passend abgerundet. Note: 2+ ZicheFan 19:57, 22. Mär 2006 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

  • Mittelmaß 28 Seiten pro Geschichte
  • Highlight einige gute Zeichner (Andersen, Faccini, Palazzi, Panaro)
  • Schlecht einige Storys, die das Thema des Bandes absolut verfehlen (Tick, Trick, und Track haben Nebenrollen)
  • Schlecht schlechte äußere Qualität meiner Ausgabe trotz Preiserhöhung
  • Schlecht fast sinnfreier Klappentext
  • Highlight hübsches Cover
  • Schlecht dämlicher Titel „T hoch 3“

Gesamtnote: 3 ZicheFan 19:58, 22. Mär 2006 (CET)