Maharadscha für einen Tag

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Maharadscha für einen Tag
Maharajah Donald
Erstveröffentlichung: 1947
Entstehungsdatum: 13. August 1946
Storycode: W MOC 4-01
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 28
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Ich Donald Duck 1
Weiterführendes
Liste aller Comicgeschichten von Carl Barks

Ind.PNG Infos zu Maharadscha für einen Tag

beim I.N.D.U.C.K.S.

Maharadscha für einen Tag oder Donald Duck in Indien (engl. Maharajah Donald) ist eine von Carl Barks im Jahr 1946 gezeichnete und getextete Comicgeschichte. Durch Glück und Zufall verschlägt es Donald Duck mit seinen Neffen nach Indien, wo er überraschenderweise zum Maharadscha von Majoran gekrönt wird. An dieses hohe Amt sind aber auch Verpflichtungen geknüpft, die sich als problematisch erweisen.

Figuren[Bearbeiten]

  • Donald Duck
  • Tick, Trick und Track
  • Der Radscha von Rupfepur (engl. Maharajah of Hoopadoola, bei Chotjewitz: Maharadscha von Hupadula)
  • Der königliche Steuereinehmer (bei Chotjewitz: Der königliche Steuereintreiber)
  • Der Verwalter der staatlichen Schulden und Zinslasten (bei Chotjewitz: Der königliche Verlustminister)
  • Der Steward (bei Chotjewitz: Der Bordkontrolleur)
  • Dicky (engl. Piggy, bei Chotjewitz: Schweinchen)
  • Charly (engl. Bud, bei Chotjewitz: Kumpel)
  • Knut (engl. Joe, bei Chotjewitz: Blondie)

Handlung[Bearbeiten]

Das Splashpanel…
(© Egmont Ehapa)

Donald beschließt seine Garage zu entrümpeln. Allerdings überlässt er die Arbeit dann lieber seinen Neffen, statt sie selbst zu erledigen. Als Lohn sollen die Drei irgendwas von dem Gerümpel aus der Garage erhalten. Donald übertrifft sich im Anschluss fast selbst an Großzügigkeit, als er seinen Neffen zum Dank einen Bleistiftstummel überreicht. Die Freude der Neffen hält sich arg in Grenzen, doch sie versuchen auf gut Glück den Bleistift gegen irgendetwas Anderes einzutauschen. Tatsächlich ist ein Freund lustlos bereit, ihnen dafür ein Knäul Bindfaden zu überlassen. Das Glück ist Tick, Trick und Track anschließend recht hold, da ein weiterer Bekannter gerade seinen Drachen steigen lässt und für den Faden tatsächlich sein Taschenmesser herausrückt. Einige Tauschstationen später haben sich die Drillinge tatsächlich zu einer Perle hochgearbeitet, die angeblich sogar echt sein soll. Auch diese behalten sie nicht lange, denn als sie das gute Stück beim Juwelier schätzen lassen wollen, gibt ihnen ein interessierter Mann dafür ein Schiffsticket nach Indien. Dort wollte er selbst nach solch einer Perle suchen, aber das sei nun ja nicht mehr nötig.


„Onkel Donald, wir…“
„…fahren nach…“
„…Indien!“
Tick, Trick & Track


Als Donald davon erzählt bekommt, nimmt dieser ihnen die Fahrkarte ab. Seinen Neffen erklärt er, dass sie zu jung seien und die Fahrkarte gelte ohnehin nur für eine Person. Die Neffen lassen ihrem Onkel zum Abschied noch drei Obstkörbe auf das Schiff schicken. Doch bald darauf bemerkt er, dass sich die Drillinge selbst darin versteckt haben. Er versucht sie zu verstecken, doch dem Schiffspersonal fallen die blinden Passagiere bald auf – Donald behauptet sie nicht zu kennen und weigert sich, ihnen Fahrkarten zu kaufen. In der Folge verbringen seine Neffen die Überfahrt damit, verärgert das Deck zu schrubben.

Als das Schiff schließlich in Indien anlegt, kommt es zu einem Streit – Tick, Trick und Track haben Donalds Ausweispapiere versteckt, er kann nicht an Land gehen. Nur wenn Donald seinen Neffen ebenfalls Papiere beschafft, geben sie ihm die seinen. Kurz bevor der Zwist eskaliert, mischt sich ein orientalisch aussehender Herr ein. Er bietet den Ducks an, sich um die nötigen Dokumente zu kümmern.


„Ich könnte die nötigen Papiere besorgen, falls Sie mir einen – hüstel – kleinen Gefallen täten!“
Der Radscha von Rupfepur


Ein Ritt auf dem Mogulelefanten…
(© Egmont Ehapa)

Nachdem sich der Radscha als solcher vorstellen lies, willigen die Ducks ein und lernen seinen enormen Reichtum kennen. Sein Palast hat ein Dach aus Gold, ganze Zimmer bestehen samt Einrichtung aus Gold und in den Schatzkammern türmen sich Berge von Edelsteinen. Vom Dach eines Turmes aus zeigt der Radscha den Ducks Ländereien auf der anderen Seite des Flusses. Dabei handelt es sich mehr um Dschungel als um Land, wie Donald treffend bemerkt, doch der Radscha wünscht sich eben diesen, da eine seiner Leidenschaften die Tigerjagd ist. Die Vier erhalten landestypische Kleidung. Anschließend erklärt man Ihnen, um welchen kleinen Gefallen es sich handelt: Donald und die Kinder sollen nichts weiter machen, als einen Elefanten besteigen, den sogenannten Mogulelefanten. Auf diesem sollen sie dann über den Fluss ins benachbarte Reich Majoran reiten. Bereits kurz nachdem das Tier losgetrabt ist, zeigt sich ein erster Haken bei der Sache: Umkehren ist nicht gestattet und wird vom Radscha von Rupfepur mit schwerer Artillerie verhindert.

Den Elefanten zu lenken ist nicht nötig, er trottet von alleine des Weges, denn er kennt dem Weg. Abgesehen von einem Vorfall mit einem Tiger, bei dem Tick, Trick und Track zum ungezählten Male die Haut ihres Onkels retten, verläuft die Reise recht friedlich. Schließlich erreichen die Ducks die Hauptstadt von Majoran.

Im Palast dieser Stadt stehen der königliche Steuereinehmer und der Verwalter der staatlichen Schulden und Zinslasten vor einem Problem. Denn bereits morgen wird die Rückzahlung eines Darlehens fällig, und zwar an den Radscha von Rupfepur. Entweder wird er 100 Pfund Diamanten oder 100 Quadratkilometer vom besten Tigerland erhalten. Ein Palastdiener unterbricht die Beiden und informiert sie darüber, dass der Mogulelefant zurückgekehrt ist. Das löst bei beiden alles andere als Freude aus – vor allem als sie sehen, was für ein kleiner und schmächtiger Kerl Donald ist.

Auf der Straße steuert der Mogulelefant derweil in aller Seelenruhe auf den Palast zu. Verwundert stellen die Ducks fest, dass die Bevölkerung vor ihnen auf die Knie geht und Donald zu verehren scheint. Schließlich klären die Minister ihn auf: In Majoran ist es Sitte den Mogulelefanten einmal im Jahr freizulassen. Wer ihn einfängt und auf ihm in die Stadt reitet, wird zum neuen Maharadscha von Majoran. Tick beteuert sofort, dass der Elefant gar nicht von ihnen gefangen wurde, doch das wundert die Minister kein bisschen. Dass der Radscha von Rupfepur den Elefanten einfangen lässt und anschließend einen Kandidaten seiner Wahl zum Maharadscha machen lässt, ist den Beiden wohl bekannt.

Die Besichtigung seiner Armee und seines Harems senken Donalds Laune bereits wieder ein wenig, doch als er sein erstes Mahl einnehmen will, kommt es richtig dick. Was zuerst nach Kaviar aussah, entpuppt sich als Schrotkugeln aus Blei. Er fordert umgehend eine Erklärung von seinem Minister, die dieser ihm liefert. Es ist nämlich Brauch und Sitte, das der neue Maharadscha beim Abzahlen der Schulden gewogen wird. Erreicht er ein Gewicht von 100 Pfund oder mehr, ist alles gut – denn dann werden die Schulden mit Diamanten zurückgezahlt, und davon hat man in Majoran mehr als genug. Wiegt Donald jedoch weniger, so erhält der Radscha stattdessen das wertvolle Tigerland.


„Eure Verträge sind mir schnuppe! Ich esse keine Schrotkugeln! Nein, Schrotkugeln esse ich nicht!“
Donald Duck, der Maharadscha von Majoran


Ein Maharadscha, der das nötige Gewicht nicht erreicht, wird den Tigern zum Fraß vorgeworfen. Donald möchte sofort abdanken und sein Amt niederlegen, doch diese Möglichkeit steht ihm nicht zu Wahl. Verzweifelt lässt er nach seinen Neffen rufen. Diese sitzen traurig auf der Straße herum, weil ihr Onkel sie anscheinend aus den Augen und aus dem Sinn verloren hat, seit er zum Maharadscha wurde. Eine Palastwache richtet den Dreien aus, dass ihr Onkel sie zu sehen wünscht.

Manchmal muss es nicht viel sein…
(© Egmont Ehapa)

Donald berichtet seinen Neffen von der Misere. Mit schwerer Kleidung zu betrügen ist nicht möglich, da im Unterhemd gewogen wird. Glücklicherweise gibt es im Palast eine Schatzkammer in der auch Goldstaub zu haben ist. Tick, Trick und Track reiben Donald so viel wie möglich von dem schweren Metallpulver zwischen die Federn, was ihn auch schnell ein paar Kilo zunehmen lässt. Doch leider ist das Fassungsvermögen seines Gefieders begrenzt, auch nach einer gründlichen Goldbehandlung bringt Donald nur 98 Pfund auf die Waage. Die Zeit eilt, denn in einer Minute soll er bereits gewogen werden. Die einzige Möglichkeit scheint es also, schnell noch einen Liter Wasser zu trinken um die fehlenden zwei Pfund noch zuzulegen. Leider übersieht Trick dabei, dass der Schlauch den er holt, an einem Gasanschluss hängt, und nicht an einem Wasserhahn. Als Donald einen tiefen Schluck aus der Leitung nehmen möchte, wird er aufgebläht wie ein Luftballon und beginnt zu schweben. Nachdem man ihn auf der Waage festgebunden hat, zeigt sich, dass der hinterhältige Plan des Radschas aufging. Donald ist viel zu leicht und Majoran verliert 100 Quadratkilometer seiner besten Jagdgründe. Als er mit einem kräftigen Rülpser das Gas wieder loswird, bekommt der Radscha zumindest einen kleinen Denkzettel – Donald kracht ihm mit voller Wucht auf den Kopf. Davon hat er selbst aber nichts, denn er wird nun den Tigern vorgeworfen. Der Kartenvorkauf für das Spektakel hat bereits begonnen. Um zu verhindern, dass Tick, Trick und Track ihrem Onkel zu Hilfe kommen, lässt der Minister sie aus dem Palast werfen. Donald schmorrt derweil in einer Gefängniszelle.

Die Lage scheint aussichtslos und Donald steht ein schlimmes Schicksal bevor. Doch dann erblicken Tick, Trick und Track die Rettung: ein Bleistiftstummel liegt auf dem Boden! Die drei Tauschprofis finden auch sofort einen Abnehmer, einen alten Guru der sich damit den weißen Bart einfärbt um jünger auszusehen. Er gibt den Drillingen voller Freude im Gegenzug ein Amulett. Auch dafür haben Tick, Trick und Track schnell einen Tauschpartner gefunden, und so arbeiten sie sich über Nacht durch die indischen Gassen, bis sie eine Wagenladung voll mit einer viertel Tonne Katzenfutter besitzen. Im Morgengrauen werfen die Drei das Futter über die Mauer des Tigergeheges und vernehmen auf der anderen Seite zufriedenes Schmatzen.

Das Stadion, in dem die große Show stattfinden soll, ist komplett gefüllt, als Donald in die Arena geschickt wird. Zum großen Missmut der Zuschauer, des Moderators und der natürlich auch anwesenden Minister, sind die Großkatzen aber vollgefressen, träge und müde. Sie schleichen desinteressiert an Donald vorbei und suchen sich lieber einen Platz für ein Nickerchen. Die Bewohner von Majoran empfinden dies als große Schmach und wollen Donald loswerden. Er fordert vier Schiffskarten Erster Klasse für sich und seine Neffen. Die Ducks treten die Heimfahrt an und sind glücklich und zufrieden.


„Wir haben kuriose Bräuche kennengelernt, entdeckt, dass gekrönte Häupter, auch wenn sie einen Turban tragen, keineswegs Unschuldslämmer sind, und dass wir Gefahren zu trotzen wissen! Das sind eigentlich unbezahlbare Erfahrungen.“
Donald Duck

Hintergrund[Bearbeiten]

Maharadscha für einen Tag gehört mit 28 Seiten Länge zu den umfangreicheren Werken von Carl Barks.

Als typisches Barks-Element retten auch in dieser Geschichte die drei Neffen Tick, Trick und Track ihrem Onkel mehrfach die Haut – obwohl sich dieser den Dreien zuvor nicht gerade fair verhalten hat. Wie in vielen seiner Comics verknüpft er den Beginn und das Ende, in diesem Fall durch das legendäre Tauschgeschick der drei Duck-Neffen. Dabei wirken Tick, Trick und Track hier nicht einmal sonderlich siebenschlau, stechen nicht mit Allgemeinwissen hervor und lassen auch ihr Pfadfinderbuch stecken. Das ist dieses Mal auch gar nicht nötig, denn abgesehen von einem mutigen und beherzten Einsatz gegen einen wilden Tiger können die Drillinge alle großen Sorgen und Probleme durch ihre neu entdeckte Begabung des Tauschens lösen – vorausgesetzt ein Bleistiftstummel ist zur Hand. Scheinbar wertlos, und eben deswegen von Donald regelrecht sarkastisch als Geschenk ausgewählt, erweist er sich als Startkapital für Tick, Trick und Track – und am Ende als Rettung für ihren Onkel.

Dass es die Ducks in Barks-Geschichten in ferne und exotische Länder verschlägt, ist nicht weiter ungewöhnlich. Die Darstellung von Indien ist in dieser Geschichte aber bewusst auf humorvolle Art klischeehaft gestaltet – eine Comicversion eben. Das Land Indien erlangte am 15. August des Jahres 1947 seine Unabhängigkeit. Das war fast exakt ein Jahr nachdem Carl Barks am 13. August 1946 die Geschichte Maharadscha für einen Tag fertigstellte. Er mied dabei aber jegliche Anspielung auf Politik und die Kolonie Indien. Stattdessen verlegte Barks die Handlung in den Orient in die fiktiven Reiche Hoopadoola und Bumpay.

Tatsächlich aber gab es auch im von Großbritannien regierten Indien Maharadschas: Es gab viele kleinere Königreiche, die technisch gesehen unabhängig waren, de facto aber dem britischen Weltreich unterstanden. Die Maharadschas waren dabei oft durch die Steuereinnahmen ihrer Reiche sehr wohlhabend und trotzdem zum Nichstun verdammt: Sie waren oft exzentrisch und übten ungewöhnliche Hobbys aus, besaßen riesige Sammlungen oder luden westliche Stars in ihre Heimat ein.[1] Die winzige Armee, über die Donald als Maharadscha verfügt, ist eine Anspielung auf die ebenfalls nicht nennenswert großen Armeen, die zu den indischen Königreichen jener Zeit gehörten. Denn für den militärischen Schutz des Landes war Großbritannien verantwortlich und die Armeen bestanden nur zu dem Zweck, die Unabhängigkeit besser vorgaukeln zu können.

Versionen[Bearbeiten]

Ein Panel aus der ummontierten Chotjewitz-Version…
(© Egmont Ehapa)

Fuchs[Bearbeiten]

Für diesen Duckipedia-Artikel wurden die Handlung, die Zitate und drei Panele aus der Version in der Entenhausen-Edition 57 verwendet. In diesem Band wurde die Übersetzung von Erika Fuchs mit alter deutscher Rechtschreibung abgedruckt. Eine überarbeitete Fassung des Fuchs-Textes gibt es von dieser Geschichte nicht. Es ist aber möglich, dass es in dieser Ausgabe noch zu kleineren nachträglichen Textanpassungen durch die Redaktion kam.

Chotjewitz[Bearbeiten]

Für den Hardcover-Band Ich Donald Duck 1 von Melzer/Bertelsmann aus dem Jahr 1974 wurde die Geschichte neu montiert und von Renate Chotjewitz und Peter O. Chotjewitz vertextet. Diese Fassung wurde in Deutschland als erste, und somit noch vor der bekannteren Version von Dr. Erika Fuchs veröffentlicht. Die Unterschiede betreffen unter anderem:

  • Der Titel lautete hier ausnahmsweise Donald Duck in Indien.
  • Im Splashpanel wurden alle ursprünglichen Beschriftungen wegretuschiert, selbst der Name von Walt Disney.
  • Die Anordnung betrug auf einer normalen Seite sechs Reihen bei je drei Bildern. Die erste Seite hat nur fünf Reihen, die 13. und letzte Seite nur drei Reihen. Nur das Splashpanel nimmt doppelten Platz ein.
  • In dieser Fassung fehlen im Vergleich zum Original von Barks zwei Bilder:
    • Das fünfte Panel von Seite 6: Donald sagt bei Fuchs nachdenklich „Hmm…“.
    • Das fünfte Panel von Seite 23: Donald wird mit Gas vollgepumpt.
  • Die Namen der Personen wurden im Vergleich zu Fuchs näher am Original gehalten. Der Radscha von Rupfepur heißt Maharadscha von Hupadula (Maharajah of Hoopadoola), und Donald wird nicht zum Maharadscha von Majoran, sondern zum Maharadscha von Bumpay (Maharajah of Bumpay), da auch das Land so heißt (offensichtlich als Wortspiel in Anlehnung an die indische Stadt Mumbai, die bis 1996 offiziell Bombay hieß, und da die englischem Wörter bum und pay für „Penner“ und „bezahlen“ stehen).
  • Aus dem grauen Mogulelefanten wurde in dieser Fassung ein weißer Heiliger Elefant gemacht.
  • Statt 100 Pfund muss Donald hier 60 Kilo wiegen.
  • Bei Fuchs wiegt Donald am Ende, obwohl er aufgrund des Gases schwebt, 60 Pfund. Bei Chotjewitz wiegt er „50 Kilo weniger als Null“.
  • Nahezu alle Panele sind am oberen und unteren Rand leicht beschnitten, die Sprechblasen weichen in Form und Größe ab.

Trivia[Bearbeiten]

Donalds Gewicht und Größe sind ja nun eher unbekannt, doch in dieser Geschichte ist es von elementarer Bedeutung, wieviel die Waage anzeigt. Im englischen Original von Barks soll Donald ein Gewicht von 100 amerikanischen Pound erreichen, das entspricht 45,3592 Kilogramm. Frau Dr. Fuchs machte daraus der Einfachheit halber 100 deutsche Pfund, also 50 Kilogramm. In der Chotjewitz-Übersetzung sind 60 Kilo gefordert. Es stellt sich in Folge dessen die Frage, wieviel Donald denn nun wirklich wiegen mag, doch die lässt sich kaum zufriedenstellend klären:

Auch die Donaldisten haben sich bereits mehrfach mit diesem Thema befasst:

  • Über die Stabilität der Entenkörper von H. v. Storch – (HD 4 (1977) auf Seite 21f)
  • Leserbrief zu Storch von W. Freise – (HD 5 (1977) auf Seite 20f)
  • Es ist ja alles falsch von U. Wais – (HD 6 (1977) auf Seite 15f)
  • Anziehungskraft von M. Müller – (Der Donaldist 84 (1993) auf Seite 28f)
  • Gedanken über die Gravitation auf stella anatium von O. Hansen – (Der Donaldist 85 (1993) auf Seite 35)


Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall noch die Barks-Geschichte Das Wiesenfest (engl. The Tuckered Tiger), die Carl Barks im Jahr 1954 zeichnete. Der große Meister griff dabei nämlich gleich auf mehrere Details aus Maharadscha für einen Tag zurück. Denn hier setzen sowohl ein Maharadscha als auch Onkel Dagobert ihr Eigengewicht in Edelsteinen als Preis für ein Rennen aus – beide im sicheren Glauben, diesen Preis am Ende selbst einstreichen zu könnnen. Und auch hier wird das Ergebnis der Waage massiv verfälscht, indem Dagobert zuvor einen kräftigen Schluck leichtes Gas zu sich nimmt und dann „weniger als nichts“ wiegt. Im Unterschied zu Donald in Indien tut der schottische Milliardär dies allerdings freiwillig, und kassiert dadurch am Ende doch noch einige Diamanten.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]