Die Insel im All

Aus Duckipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Insel im All
Island in the Sky
Erstveröffentlichung: März 1960
Entstehungsdatum: 5. Juni 1959
Storycode: W US 29-01
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 18
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 1962-29 bis 31
Weiterführendes

link= W US 29-01 Infos zu Die Insel im All beim Inducks

Die Insel im All (Original: Island in the Sky ) ist eine Science-Fiction-Geschichte von Carl Barks aus dem Jahre 1960.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Die Reise geht los…
Panel aus Die besten Geschichten mit Donald Duck 36
(© Egmont Ehapa)

Die Ducks betrachten das rege Treiben am Himmel von Entenhausen. Viele sehr futuristische Fahrzeuge sind unterwegs und eine Raumstation schwebt über der Erde. Dagobert sucht mit dem Teleskop nach Himmelskörper, auf denen er sein Gold lagern kann. Zwischen dem Mars und dem Jupiter findet er Planetoiden und beschließt diese zu besuchen.

Die Ducks besichtigen einige Raketen und Dagobert kauft eine gebrauchte. Diese befüllt er mit Treibstoff, verzichtet aber auf unnötigen Ballast wie Gesellschaftsspiele. Sogar das Bett besteht aus Treibstoffkanistern und an Verpflegung gibt es nur Zwieback und Wasser. Die Station Freundschaft II, auf der die Ducks tanken und essen könnten, wird umflogen, da die Kosten zehnmal so hoch sind wie auf der Erde.

Das wildeste an diesen Wilden ist ihr Hunger…
Panel aus Die besten Geschichten mit Donald Duck 36
(© Egmont Ehapa)

Die Enten erreichen ihr Ziel und prüfen einige Planetoiden auf ihre Eignung hin. Nach Sechshundertzehn Planetoiden finden sie einen, der dem Schlaraffenland gleicht. Es gibt Bananen, Papayas, Äpfel, Nüsse, Reis und Fische. Die Ducks landen und füllen ihre Vorratskammern auf. Dagobert kontrolliert ständig den Tankpegel, um nicht im All zu stranden. Mit gefüllten Vorratsräumen geht es weiter zum nächsten Planetoiden, der unweit vom vorherigen ist. Dort nisten einige Vögel und als die Ducks aus der Rakete aussteigen, werden sie von Weltraumindianern begrüßt. Während Dagobert und Donald sich verstecken, bleiben Tick, Trick und Track stehen und die Indianer verbeugen sich unterwürfig vor den Neffen.

Donald hat Angst um die Neffen und denkt, dass sie Kannibalen sind. So schießt er mit einem Revolver, um die Indianer zu verjagen. Das gelingt zwar, aber auch die Vögel fliegen zum anderen Planeten. Als Donald dann noch Eier der Vögel als Proviant einsammeln will, verärgert er die Indianer, die ihn gefangen nehmen. Auch die Neffen werden gefangen und die Indianer reden unverständliche Wörter. Doch das Schlaue Buch hat die passende Übersetzung parat und so erkennen die Ducks, dass die Eier die Nahrungsquelle der Indianer sind. Dagobert, der sich in der Rakete verschanzt hat, gibt den Indianer die in den Vorratsräumen befindlichen Nahrungsmittel.

Dagobert erkennt, welches Unheil den Indianern droht. Also startet er mit der Rakete zum in der Nähe befindlichen paradiesischen Planetoiden und verbindet die zwei Himmelskörper mit einem Sei. Die Indianer klettern nun vom kahlen Nistplatz der Vögel ins Schlaraffenland. Donald hat Bedenken nun im All zu stranden, doch Dagobert beruhigt, er müsse nun doch an der Raumstation tanken. Die Ducks kommen an der Raumstation an und essen dort im Imbiss zu Wucherpreisen.

Außer Spesen nix gewesen…
Panel aus Die besten Geschichten mit Donald Duck 36
(© Egmont Ehapa)

Trivia[Bearbeiten]

Zum Entstehungszeitpunkt der Geschichten befanden sich die USA und die Sowjetunion gerade im „Wettlauf ins All“. Ende der 1950er Jahre wurden die ersten Satelliten beider Nationen ins All geschickt. Juri Gagarin flog erst ein Jahr später, 1961 ins All und Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins betraten erst 1969 den Mond. Die Raumstation Mir war von 1986 bis 2001 im Weltall und der Mars wurde bis heute nicht von Menschen betreten.

Weitere Weltraumgeschichten von Carl Barks sind z.B. Der Lockruf des Mondgoldes oder Verlorenes Mondgold. Für viele Fans zählen die Raumreisen der Familie Duck zu den eher schwachen Geschichten von Barks.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]