Die Welt von morgen

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Die Welt von morgen
The World of Tomorrow
Erstveröffentlichung: 31.07.1944–11.11.1944
Entstehungsdatum: 1944
Storycode: YM 064
Story: Bill Walsh
Zeichnungen: Floyd Gottfredson
Tusche:

Dick Moores

Seiten: 90 Tagesstrips, 15 Seiten in Micky Maus – Die Anthologie, 30 Seiten in der FGL
Deutsche Übersetzung: Gerd Syllwasschy in der FGL
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus – Die Anthologie
Weiterführendes
Liste der Micky-Maus-Fortsetzungsgeschichten von Floyd Gottfredson
link= YM 064 Infos zu

Die Welt von morgen

beim I.N.D.U.C.K.S.


Das verfluchte Piratenschiff

Die Welt von morgen (Originaltitel: The World of Tomorrow) ist eine von Floyd Gottfredson gezeichnete, von Bill Walsh geschriebene und von Dick Moores getuschte Comic-Geschichte. Die Geschichte entstand 1944 und damit ein Jahr vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. In der Geschichte sind einige Einflüsse des Krieges erkennbar.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Bei Micky kommt ein seltsames Paket ohne Absender an. Als Micky das Paket öffnet, fällt etwas Unsichtbares heraus. Micky findet jedoch einen Zettel auf dem steht: „Sehr geehrter Herr Maus, dieser unsichtbare Mantel wird ihnen die Wunder der Nachkriegszeit enthüllen.“

Unterschrieben ist der Zettel mit: „Ein Förderer des Fortschritts“. Also zieht Micky den Mantel an und alles verwandelt sich in "Die Welt von Morgen". Gemeinsam mit Pluto entdeckt Micky so einiges: Luftstraßen, Aquarien in Fußböden, Bildtelefone und noch einiges mehr. Micky findet auch Minni. Minni wird aber von Robotern entführt. Micky geht daher zur Polizei, doch auch dort hat sich etwas getan: die Polizei spürt den Täter anhand der Körperschwingungen auf. Beim Aufspüren von Kater Karlo scheint es so, als ob er ganz friedlich ein Buch über Gartenbau liest. Doch das ist falsch, da Kater Karlo einen Roboter hat bauen lassen, der genauso wie er aussieht und sogar seine Körperschwingungen reproduziert. Karlo hat also freie Hand. Die Polizei gibt Micky jedoch Hilfestellung: Sie stellen ihm Kommissar Kleinhirn zur Seite, dieser ist laut Polizei "etwas exzentrisch, aber unfehlbar". Kommissar Kleinhirn sagt nur Adjektive wie: "Verblüffend" oder "Außergewöhnlich!". Jedoch findet Kleinhirn den Weg zu Kater Karlo, wo Micky eine Roboter-Frau kennenlernt, Mimi. Micky lächelt sie an, verhält sich aber etwas schüchtern. Das sieht Minni und ist sauer. Karlo will Minni und Micky auf eine kleine Spritztour mitnehmen. Karlo führt die beiden in seinen Ort Robotopia, wo Karlo der einzige dort lebende "Mensch" ist. Karlo hat auch eine Roboter- Kopie von Micky anfertigen lassen. Karlo nimmt Minni mit zum Café, während die Micky-Kopie dem „echten“ Micky die Stadt zeigt. Als beide zusammen etwas trinken, hat der „echte“ Micky die Idee, dem Mickey-Roboter so viel Schmieröl zu geben, bis er ihm den Plan von Kater Karlo verrät mit dem er die Macht ergreifen will. In der Nacht will Karlo angreifen. Mimi hilft Micky, indem sie die Idee hat, dass Micky sich als die Micky-Kopie verkleiden soll. Dann stellen sie alle Roboter so ein, dass sie sich gegenseitig kaputt machen. Doch Karlo versucht, Micky umzubringen. Im großen Finale versucht, Karlo Mickey in den rotierenden Propeller eines Flugzeugs zu werfen, aber da ergreift Micky Karlo an seinen Hosenträgern und es kommt umgekehrt: Karlo gerät in den rotierenden Propeller und wird herumgeschleudert, bis er völlig erschöpft ist und aufgibt. Am Ende stellt sich heraus, dass alles nur Mickys Traum war. Als Schlusspointe spielt Mack Maus jedoch mit einem kleinen Roboterpüppchen, welches sich im letzten Panel der Geschichte selbst anschaltet und dem Leser zuzwinkert.

Tod in der Geschichte[Bearbeiten]

Bedeutung der Geschichte[Bearbeiten]

In dieser Geschichte wird zum ersten Mal das Thema Zukunft in Disney-Comics behandelt. Die Figur Gamma wurde erst drei Jahre später erfunden. Jedoch hat diese Geschichte nicht nur mit der Zukunft zu tun, sondern auch mit dem Zweiten Weltkrieg. Die Roboter können als Soldaten und Kater Karlo als Diktator aufgefasst werden. Karlo will mit allen Mitteln Herrscher über die Welt werden. Außerdem kommt in dieser Geschichte auch "das Bildtelefon" vor, Gespräche über dieses werden "Videotelefonat" genannt. Das weist weit voraus, zumal Videotelefonate heute alltäglich und zumindest im Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken sind.

Aussehen von Micky Maus[Bearbeiten]

Micky hat keine "Knopfaugen" mehr und er hat seine rote Hose an. Die Geschichte spielt fast die ganze Zeit in der Zukunft und in der Zukunft unterscheidet sich die Micky-Figur sehr von der Figur in der Gegenwart: Micky hat ein kurzärmliches T-Shirt an, trägt einen Gürtel und eine grüne Hose und die Schuhe sind mit Bändern befestigt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Das Aquarell[Bearbeiten]

1980 fertigte Gottfredson ein Aquarell zur Geschichte an. Es war das letzte Aquarell von Floyd Gottfredson.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]