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Theodore Roosevelt

Aus Duckipedia
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Theodore Roosevelt 1904

Theodore Roosevelt (1858–1919) war ein US-amerikanischer Politiker, von 1901 bis 1909 Präsident der Vereinigten Staaten. Er spielt jedoch auch im Universum der Ducks eine entscheidende Rolle, denn Don Rosa adaptierte ihn für seine Saga Sein Leben, seine Milliarden, laut der er eine entscheidende Rolle in Dagoberts Leben spielt.

Leben[Bearbeiten]

Theodore Roosevelt wurde am 27. Oktober 1958 als Sohn eines Kaufmannes in New York geboren. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf, aufgrund von Asthma konnte er jedoch kaum die Schule besuchen und bekam hauptsächlich Privatunterricht. 1876 bewarb er sich bei der Harvard-Universität für das Studium der Politikwissenschaft und wurde angenommen. Dort lernte er Alice Lee kennen, die er 1880 heiratete, die zwei bekamen eine Tochter. Ein Jahr später schloss er sein Studium ab und stieg in die Politik ein, wo er sofort als Vertreter der Republikaner in das New Yorker Parlament gewählt wurde. Unter anderem für seinen Kampf gegen Korruption erhielt er Zustimmung. Kurz darauf zog er sich jedoch, in Folge des plötzlichen Todes seiner Frau und seiner Mutter, nach Dakota zurück, wo er eine Ranch kaufte. 1886 kam er zurück, heiratet seine zweite Frau und bekam fünf Kinder. Von 1895 bis 1898 war er dann in der Polizei, bevor er im Jahre 1900 zum Vizepräsidenten unter William McKinley wurde. Der wurde ermordet und so trat Roosevelt 1901 sein Amt als jüngster Präsident der USA aller Zeiten an.

Als Präsident kämpfte er für die Arbeiter, er wollte, dass die Regierung für das Allgemeinwohl handelt. Außerdem setzte er sich für den Naturschutz ein, so schuf er 51 Naturreservate. Andererseits mischte er sich immer mehr in die Weltpolitik ein. So besetzten die Vereinigten Staaten unter seiner Leitung im Jahre 1903 Panama, um dort eine Republik zu gründen und sich für den Bau des Panamakanals einzusetzen. 1905 vermittelte er erfolgreich zwischen Russland und Japan (wofür er den Nobelpreis bekam) und 1906 griff er in die Marokko-Krise ein. Doch er lehnte die Kandidatur für eine weitere Amtszeit ab und 1909 trat William Taft seine Nachfolge an.

Daraufhin unternahm Roosevelt eine ausgedehnte Reise durch Afrika und Europa. Später versuchte er sich wieder in der Politik, allerdings ohne Erfolg. Ferner beteiligte er sich am Ersten Weltkrieg, indem er einen raschen amerikanischen Kriegseintritt forderte. Insgesamt kritisierte er die lahme Mobilmachung der amerikanischen Truppen, bekam aber das Verbot, selber Söldner in den Krieg zu schicken. 1918 galt er wieder als möglicher Anwärter für die Präsidentschaftswahlen im Jahre 1920, allerdings vereitelte seine schlechte Gesundheit diese Pläne. Roosevelt starb am 6. Januar 1919. Übrigens war Roosevelt der erste bekannte Besitzer eines Teddybären, der auch nach ihm benannt wurde: Teddy ist der Spitzname für Theodor.

Rolle im Duck-Universum[Bearbeiten]

Der Wert harter Arbeit! (Der Held der Badlands, © Egmont Ehapa)

In der Comicserie Sein Leben, seine Milliarden von Don Rosa, in der es um das Leben Dagobert Ducks geht, spielt Roosevelt eine entscheidende Rolle. Erstmals trifft Dagobert ihn im dritten Kapitel der Reihe, Der Held der Badlands in den Dakota-Badlands (wo Roosevelt ja seine Politikpause machte). Hier bringt Roosevelt ihm die Bedeutung harter Arbeit bei, einen Grundsatz, den Dagobert nie vergessen und der für ihn von entscheidender Bedeutung sein wird. Andererseits ist es Dagobert, der Roosevelt rät, in die Politik zurückzukehren.

Zwei alte Freunde (Der Eroberer von Fort Entenhausen, © Egmont Ehapa)

Einige Jahre später treffen sich die beiden wieder. Zwar stehen sie sich bei der Schlacht um Fort Entenhausen im zehnten Kapitel der Reihe, Der Eroberer von Fort Entenhausen, erst einmal gegenüber (mittlerweile ist Roosevelt Präsident), doch als sie sich erkennen, lassen sie die Waffen fallen und plaudern wie alte Freunde. Schon 4 Jahre darauf treffen die beiden sich wieder, in Der Jaguargott von Culebra (Kapitel 10b). Roosevelt ist gerade in Panama, um den Bau des Panamakanals zu beaufsichtigen. Dagobert ist zufällig auch dort, allerdings um Gold zu suchen. Theodore hilft ihm. Zusammen erinnern sie sich an ihre alten gemeinsamen Zeiten und bewundern die Schönheit der Natur. Doch als sie das Gold in Form eines alten Indianerschatzes finden, ist die Harmonie am Ende, denn natürlich kann Roosevelt nicht erlauben, dass Dagobert diese ganzen Kulturgüter an sich nimmt. Es entbrennt ein harter Kampf, doch am Ende schafft Roosevelt es, Dagobert von der Greueltat abzuhalten. Dafür bekommt Dagobert Roosevelts legendären Teddybären geschenkt.

Dagobert und Roosevelt waren also zwei sich sehr gut zusammenfügende Personen, die dem jeweils anderen sehr viel geholfen haben: Während Dagobert Roosevelt dazu bewegt hat, Präsident zu werden, war es Roosevelt, der Dagobert den Wert harter Arbeit beibrachte und ihn gleichzeitig davon abhielt, Untaten zu begehen und ihm somit zwei seiner wichtigsten Grundsätze mit auf den Weg gab.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]