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Frank Churchill

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©Disney

Frank Churchill (*20. Oktober 1901 in Rumford, Maine; †14. Mai 1942 in Castaic) war ein US-amerikanischer Komponist und Oscar-Preisträger, der für die Walt Disney Studios arbeitete. Er gilt als einer der besten Trickfilmkomponisten seiner Zeit.

Biographie[Bearbeiten]

Frank Churchill wurde am 20. Oktober 1901 in Rumford, Maine (USA) geboren und spielte bereits seit seiner Kindheit Klavier. Der musikbegeisterte Amerikaner wurde an der Universität von Kalifornien ausgebildet und schlug sich danach als Pianist in Filmtheatern und im Radio durch, zweitweilig auch im Nachbarland Mexiko. In der frühen dreißiger Jahren kam er nach Hollywood und kontaktierte Walt Disney, um in seinen Studios als Komponist und Musiker zu arbeiten.

Dort unterstützte er zunächst den eigentlichen Studio-Komponisten Carl Stalling bei den Disney’schen Silly-Symphony-Kurzfilmen, bis er 1933 für den Cartoon Die drei kleinen Schweinchen das Lied „Who’s Afraid of the Big Bad Wolf“ (deutsch „Wer hat Angst vorm großen, bösen Wolf“) schrieb, der Dank seiner fantastischen Umsetzung Disneys erster Hit wurde und als Inspiration für viele andere Musikstücke diente.

Seine nicht zu leugnende Genialität verhalf der Musik, ein wichtiger Punkt in den folgenden Produktionen zu werden. Churchills Lieder verhalfen den Cartoons zu zusätzlichem Ruhm und lockten auch Publikum in die Kinos, das davor den Disney-Produktionen eher skeptisch entgegen gestanden waren. Dabei hatte er es nicht nötig, sich weiter an seinem ersten Erfolgswerk „Who’s Afraid of the Big Bad Wolf“ zu orientieren, sondern kreierte immer wieder neue Melodien, die allseits gut ankamen.

Arbeit an Meisterwerken[Bearbeiten]

Für „Pink Elephants on Parade“ (Dumbo) erhielt Churchill den Oscar für den Besten Filmsong

Der Komponist arbeitete eng mit seinem Kollegen Larry Morey zusammen. Die beiden zeichnen auch hauptverantwortlich für die Musik in Walt Disneys erstem Meisterwerk und abendfüllenden Zeichentrickfilm Schneewittchen und die sieben Zwerge von 1937. Die vier Lieder der beiden, die im Film vorkamen („Heigh Ho“, „I’m Wishing“, „Whistle While You Work“ und „Someday My Prince Will Come“) waren, wie nahezu alle Kritiker äußerten, keine plumpen Texte und Melodien, sondern mathematisch genau auf die Persönlichkeiten der singenden Charaktere zugeschnitten. Zusammen mit Paul J. Smith und Leigh Harline wurden Morey und Churchill 1939 für ihre Arbeit an „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ für einen Academy Award nominiert, schließlich sollte der Oscar aber an einen anderen gehen.

Aber bereits 1941 erhielt er für die instrumentale Begleitung für das Lied „Pink Elephants on Parade“ aus dem Meisterwerk Dumbo (Original-Filmplakat siehe oben) zusammen mit Oliver Wallace die begehrte Trophäe; die anderen Songs für „Dumbo“ und Peter Pan (Uraufführung erst 1953) schrieb er mit Ned Washington. Danach erhielt er noch für Lieder aus Bambi zwei Oscar-Nominierungen, hier ging er abermals leer aus.

Tod[Bearbeiten]

Am 14. Mai 1942 wurde der erfolgreiche Komponist im Alter von 41 Jahren tot in Castaic, Kalifornien (USA) gefunden. Nach der Fertigstellung von „Bambi“ 1942 hatte er Suizid begangen. Die Hintergründe für den unerwartenden Selbstmord konnten nie vollständig geklärt werden, in den Disney-Studios herschte Entsetzen über den Tod eines ihrer bekanntesten Gesichter. Er wurde im Hollywood nahen „Forest Lawn Cemetery“ beigesetzt.

Filmographie[Bearbeiten]

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

Songs (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]