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Anwantzer

Aus Duckipedia
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Anwantzer (© Disney)

Anwantzer (früher Schmidt bzw. Müller, ital. Lusky) ist der persönliche Assistent, Berater und Handlanger von Klaas Klever. Er vertritt ihn, spioniert Leute für ihn aus und sorgt dafür, dass die Wünsche und Anliegen seines Chefs schnell und präzise erfüllt und ausgeführt werden. Er erledigt für Klever alle unmöglichen Aufgaben und ist somit quasi das Pendant zu Dagoberts Butler Baptist, mit dem er sich erstaunlicherweise gut versteht. Allerdings geht Anwantzer im Gegensatz zu Baptist für seinen Chef auch gerne einmal über die Grenze der Legalität hinaus.

Dennoch hält er nicht immer zu seinem Chef: Einmal, als Klever von den Panzerknackern gekidnappt worden war, weigerte sich Anwantzer Lösegeld zu zahlen. Herr Duck war zuvor schon entführt worden und Herr Klever wollte dessen Besitz übernehmen. Nun sah auch Anwantzer die Chance, reichster Mann der Welt zu werden. Vor der Presse behauptete er, Klever hätte gewollt, dass er sein Vermögen und das Unternehmen übernimmt. Letztendlich fanden jedoch sowohl Duck als auch Klever wieder nach Entenhausen zurück und Anwantzers Plan ging schief – die Geschichte endet mit einem feurigen Abgang von Klevers Assistent.[1]

Äußeres[Bearbeiten]

Betrachtet man Anwantzers Auftritt, wird er als etwas größer als der Durchschnitt und eher schlanker Mann dargestellt, dessen Mimik ein fieser Blick obliegt, der seinem Umfeld mit einer "komm mir nicht zu nahe"-Haltung signalisiert, dass mit diesem Herrn nicht zu spaßen ist. Ebenso markant an seinem Aussehen ist seine große, runde Nase, die in seinem Gesicht thront und lediglich durch seine Frisur noch übertroffen wird: das schwarze Haupthaar hat sich Klevers Sekretär zu einer flotten Tolle frisiert, um modern und dem Trend folgend zu überzeugen, vermag aber eher einem schlechten Elvis-Imitator zu gleichen – dennoch trägt er sie mit Stolz und kombiniert sie gern mit edlen Anzügen.

Anwantzer und Baptist[Bearbeiten]

Anwantzer hätte gern ein besseres Verhältnis zu seinem Chef, und würde ihn mit Freude "Chefchen" nennen dürfen, wie Baptist es bei Dagobert Duck darf. Die persönliche Beziehung ist allerdings nicht so intensiv wie gewünscht, stattdessen muss er auch an Klevers Stelle dessen Melonen bei einer Niederlage gegen Dagobert verspeisen. Baptist und Anwantzer haben zwei gemeinsame Auftritte: zum einen als heldenhafte Butler, die ihre Chefs gemeinsam aus einer bedrohlichen Lage retten müssen und andererseits auch in der Geschichte Gelernt ist eben gelernt, in der sie nach ihrer Entlassung zusammen das A & B Kontor gründen, ein Konzern, der denen Dagobert Ducks und Klaas Klevers schnell Konkurrenz macht. Während einer Kreuzfahrt für die Mitglieder des Milliardärsclubs allerdings sehnen sich die Beiden nach ihren alten Anstellungen zurück und werden prompt wiedereingestellt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Zu allem entschlossen!“, in LTB 454, S. 169
  2. „Gelernt ist eben Gelernt“, in: LTB 358, S. 197ff