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Die Jagd auf das Einhorn

Aus Duckipedia
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Die Jagd auf das Einhorn
Trail of the Unicorn
Erstveröffentlichung: Februar 1950
Entstehungsdatum: September 1949
Storycode: W OS 263-03


Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 24
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Ich, Donald Duck 1
Weiterführendes

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Die Jagd auf das Einhorn

beim Inducks


Die Jagd auf das Einhorn (Original Trail of the Unicorn) ist eine Comicgeschichte von Carl Barks. In dieser Geschichte begeben sich Donald, seine Neffen und Gustav auf die Suche nach einem Einhorn im Himalaya.

Figuren[Bearbeiten]


Handlung[Bearbeiten]

Dagoberts Privatzoo (© Egmont Ehapa)

Dagobert hat Donald zu seinem neuen Privatzoo kommen lassen. In diesem Zoo gibt es jede auf der Welt existierende Tierart. Jede? Nein, denn eine leistet den Jägern und Forschern erbittert Widerstand: Das Einhorn. Und deshalb soll Donald ein Einhorn suchen gehen. Dass es das gibt, ist bewiesen, denn erst kürzlich wurde über dem Himalaya ein Foto mit Einhorn geschossen. Und wenn er es schafft, bekommt Donald 10 000 Taler! Das lässt auch Gustav, der gelauscht hat, sich nicht zweimal sagen und so machen sich Donald, Tick, Trick und Track, sowie Gustav, auf nach Shangri-La, Indien.

Donald und die drei Neffen machen sich gleich auf die Suche. Da treffen sie einen Fakir, der meint zu wissen, wo das Einhorn ist. Nachdem Donald ihm zehn Taler gezahlt hat, schaut er in seine Kristallkugel (die einer Glühbirne sehr ähnlich sieht): „In Geduld fasse dich und bei Mondlicht folge der Reisspur!“ Und tatsächlich, als Donald in der Nacht wiederkommt, ist da eine Reisspur! Der folgt er dann auch, raus aus der Stadt, zu einem alten, zerfallenen Tempel. Dort ist wieder ein Fakir – der auch tatsächlich ein Einhorn besitzt! Für 10 000 Rupien ist es zu haben! Donald zahlt auf der Stelle. Doch die Neffen waren aufmerksam und haben herausgefunden, dass sowohl der Fakir von vorhin, als auch der Fakir von jetzt gerade – Gustav ist! Und das „Einhorn“ ist ein Pferd mit Möhre! Als Donald das erfährt, wird er natürlich sehr wütend und Gustav bekommt, was er verdient hat.

Die Ducks haben ganz schön zu kämpfen… (© Egmont Ehapa)
…aber Gustav kann sich auf sein Glück verlassen! (© Egmont Ehapa)

Und da beginnt die wahre Suche. Donald und die Neffen steigen hinauf in den Himalaya, in immer luftigere Höhen. Doch von dem Einhorn keine Spur. Dann, in 6000 Metern Höhe, sehen sie endlich Moos mit Spuren von Einhorn-Zähnen. Hier sind sie richtig! Kurz darauf finden sie sich plötzlich auf einer schneefreien Ebene wieder. Die Ebene, auf der das Einhorn auf dem Foto stand! Doch das hat sie schon gesehen und lässt nicht mit sich spaßen. Nur knapp entkommen die vier seinem scharfen Horn, das sogar Steine zu spalten vermag. Erst mit Moos schaffen sie es zu bändigen. Sie verbinden ihm die Augen und bringen es runter. Unten angekommen, entbinden sie ihm die Augen auf einer großen Wiese. Die jedoch scheint dem Einhorn gar nicht zu gefallen und es flieht. Geradewegs auf Gustav zu, der sich zufälligerweise auch gerade in der Gegend rumtreibt. Gerade als das Einhorn bei ihm ist, findet er eine Kette, bückt sich. Das Einhorn rast über ihn hinweg und bleibt in einem Baum stecken. Er hat es gefangen! Stolz bringt er es nach Entenhausen und kassiert die die 10 000 Taler.

Donald und die Neffen sind natürlich sehr niedergeschlagen. Doch als auch sie zurück in Entenhausen sind, vernehmen sie interessante Neuigkeiten: Das Einhorn ist krank! Da bekommt Tick eine Idee: Das Einhorn braucht das Moos aus dem Himalaya! Zufällig hatte er einen moosbewachsenen Stein als Andenken mitgenommen. Als sie in Dagoberts Zoo ankommen, ist der gerade am Boden zerstört und bietet zwei Millionen Taler für den, der es schafft, das Einhorn zu heilen. Tick waltet seines Amtes. Tja, ehrlich währt am längsten…

Bedeutung[Bearbeiten]

Der alte Tempel – exotisch und authentisch (© Egmont Ehapa)

Die Jagd auf das Einhorn stellt einen großen Meilenstein in Barks' Schaffen dar. Tatsächlich handelt es sich bei dieser Geschichte um die erste, in der die Ducks in ferne, exotische Länder aufbrechen, um für (später auch mit) Dagobert einen Schatz zu suchen. Mit Das Gespenst von Duckenburgh gab es zwar schon eine Schatzsuche mit Dagobert, doch spielte die noch vor nicht so exotischer Kulisse. Das ändert sich hier schlagartig: Himalaya, Fakire, gruselige, aber authentische alte Tempel… Damit bringt er verschiedene Merkmale, die er bereits zuvor verwendet hatte, zusammen: Die authentische Schatzsuche in exotischen Breiten aus, beispielsweise, Der Geist der Grotte, diesmal übrigens erstmals nach einem populären, bekannten Schatz, mit Onkel Dagobert. So schafft er ein völlig neues Genre, das er später noch häufiger verwenden wird.


Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]