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Entenhausener Münster

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Entenhausener Münster (© Disney)

Das Entenhausener Münster ist die Kathedrale von Entenhausen und eines der meistbesuchten und auch mysteriösesten Bauwerke der Stadt. Im Original heißt die Kirche „Cathedral of Notre Duck“, eine Anspielung auf „Notre Dame“ in Paris.

Auftauchen[Bearbeiten]

  • Das Münstermännchen (auch Onkel Dagobert und das Geheimnis der Kathedrale), Originaltitel: The Phantom of Notre Duck, Storycode W US 60-01 (USA 1965, in Deutschland veröffentlicht in MMM 48/1967, MMM 27/1986, MMM 46, 47 und 48/1996, Ich Onkel Dagobert 2, DDSH 71, Barks Library Special OD 32, Die großen Klassiker 11)
  • A Volta do Fantasma de Notre Dame, Storycode B 800079 (Brasilien, 1981, in Deutschland unveröffentlicht)
  • O Casamento do Pato Donald, Storycode B 870024 (Brasilien, 1987, in Deutschland unveröffentlicht)
  • Paperinik e il tesoro di Dolly Paprika, Storycode I TL 2675-1 (Italien, 2007, in Deutschland unveröffentlicht)

Bauweise[Bearbeiten]

Der Sakralbau in hochgotischem Stil ist mitten im Stadtzentrum von Entenhausen inmitten in einer parkartigen Freifläche loziert. Über ihre Entstehung gibt es mehrere Theorien. Nach Wessely[1] wurde sie als Bestandteil einer Klosteranlage im frühen 16. Jahrhundert errichtet; dass der gotische Stil zu dieser Zeit schon lange nicht mehr Bestandteil der architektonischen Formsprache war, erklärt er mit einer umstrittenen Theorie zur Herkunft der Errichter. Alternativ wird von einer wesentlich späteren Errichtung ausgegangen und ein Bau Ende des 19. Jahrhunderts im "neugotischen" Stil erwogen (zu einer Zeit, als die Gothik wieder „in“ war und man andere unfertige Bauwerke aus der Zeit der Spätgotik, etwa den „Kölner Dom“ oder das „Ulmer Münster“, vollendete oder auch neue Bauwerke in gotischem Stil errichtete, etwa den Palast von Westminster mit dem berühmten Glockenturm "Big Ben"). Wackerhagen vermutet sogar eine noch spätere Errichtung im Zuge der Entenhausener Weltausstellung. Wenig ist über die Bauweise der Kathredrale bekannt, man sieht nur eine komplette Außenansicht sowie einige Innenansichten, davon nur eine des Kirchenschiffs. Nachgewiesen ist die Ausstattung mit sieben Türmen und die ungewöhnliche Platzierung des Geläutes im zentralen Vierungsturm. In der deutschen Version wird gesagt, dass das Münster so groß sei wie der Stephansdom in Wien, „nur nicht ganz so schön“.

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Das Münster hat einen Brunnen im Eingangsbereich, in der man Münzen hinein wirft, um sich Glück zu wünschen, ähnlich der „Fontana di Trevi“ in Rom. Ein dort eingetauchter Gegenstand bleibt auf ewig unversehrt, sagt man.
  • Es lebt ein Phantom im Münster, ein Exzentriker, der das Münster aus Münzen nachbauen will
  • Eines der Deckengemälde des Münsters zeigt den Kampf mit einem Drachen, möglicherweise die Darstellung des Drachenkampfes des heiligen Georg
  • Die Kirchenruhe scheint im Münster nicht zu gelten, da die Ducks in der Geschichte Das Münstermännchen schreiend durch die Kirche rennen, Kissen stapeln, Orgel spielen, auf dem Dach herumkraxeln etc. (dies z.B. im Kölner Dom zu versuchen, sollte man unterlassen)

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Wessely: Das Entenhausener Münster – eine erste Annäherung (Der Donaldist 145; DDSH 338 (hier um 14 Seiten auf 2 Seiten verkürzt), donaldistischer Forschungsbeitrag zum Entenhausener Münster)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Donaldist 145/2013, 4-20