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LTB 223: Rezension

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In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB 223 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht, mit 3 oder 4 Tilden. Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzung miteinbezogen werden.

Cover von LTB 223 (© Disney, © Egmont Ehapa)

Cover[Bearbeiten]

Gut Es wirkt leicht überfüllt, ist aber ansonsten ganz hübsch anzusehen. Die dargestellte Szene passt zur Titelgeschichte, nette Kolorierung, so darf ein Cover sein. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)

Die Zeitwanne[Bearbeiten]

Gut Eine meiner Lieblinsgeschichten von Flemming Andersen, deren Anzahl aber eher gering ist, neben denen in LTB 201 („Das Hexenlicht“) und LTB 205 („Fantastische Zinsen gehen in die Binsen“). Die Zeichnungen sind hübsch, aber gewöhnungsbedürftig, wie bei Andersen üblich. Die Story ist sehr gelungen, glücklicherweise wurde sie nicht Bancells oder Carrion anvertraut, die meist für Geschichten dieses Genres zum Zeichenbrett greifen. Die Zeichnungen passen sehr gut zum Inhalt der Geschichte, welcher Glaubhaft erzählt wird. Gut, ganz klar. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Der Talisman des Elfenkönigs[Bearbeiten]

Mittelmaß Leider versprechen Titel und Zeichner mehr, als am Ende herauskommt. De Vitas Zeichnungen sind nicht so gut wie sonst, der Inhalt wirkt einfallslos und zu berechenbar. Die Idee ist aber gut und neu, mit mystischem (dieser Art) hatte Micky bis dato wenig zu tun, auch die Begeisterung von Minni, die den Leser in das Thema einführt, frischt die Story doch etwas auf. Das des Rätsels Lösung jedoch eine in den Raum projetzierte Gestalt ist, gilt wohl als ältester Trick von scheinbar Mystischen Wesen, die sich am Ende als Verbrecher enttarnen. Zudem wird Micky in die übliche Rolle des nichts aus der Ruhe bringenden Denkers gequetscht, was weiter nicht schlimm wäre, würde das den glaubhaft rüber gebracht. Deshalb am Ende nur Mittelmaß, knapp am Gut vorbeigeschrammt. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Denken ist Glückssache[Bearbeiten]

Gut Eine sehr gute Idee, die inhaltlich aber mehr ausgebaut hätte werden können, so ist sie wieder mal nur eine Aneinanderreihung von (guten) Gags, mit einem kleinem Finale. Dass Onkel Dagobert tatsächlich so zerstreut ist, dass er seine Geldspeicherkombination im Fernsehen sagt, scheint nicht zu Onkel Dagoberst Charakter zu passen. Der Auftritt der einzelnen Verwandten ist sicherlich der Höhepunkt, die Geschichte schafft es mehr oder minder gut, die aufkommende Soap-Welle durch den Kakao zu ziehen. Knapp Gut, auch wegen den schönen Zeichnungen Intinis. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Der große Santori[Bearbeiten]


Gut Eine etwas ältere Geschichte von Intini nun, sie steht dem neueren Modell auf den Seiten davor aber in nichts nach. Lustig, wie die drei Neffen von Anfang bis Ende das Geschehen dominieren. Sehr schöne Gags, auch der leicht zu beeinflussende aber von sich selbst absolute überzeugte Donald wird super rüber gebracht. Leider ist die Auflösung so wie bei 90 % Prozent dieser Geschichten: Am Ende hypnotisert sich der Verbrecher selber. Ebenfalls knapp gut, gegen solche Gaggeschichten hat kein Disney-Fan etwas.--Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Magische Zeichen[Bearbeiten]

Highlight Sisti scheint ein Faible für Magie und Mystisches zu haben, hier schon die zweite Story dieses Genres. Eine fabelhafte Geschichte, gezeichnet von Guiseppe Dalla Santa, erinnert vom Stil sehr stark an den Micky von Romano Scarpa Ende der Achtziger Jahre, zweifelsohne hat sich Dalla Santa hier vom alten Meister inspirieren lassen, was man ihm aber in keinster Weise vorwerfen kann – ihm ist dies sehr gut gelungen. Die Story ist glaubhaft, die Idee auch gut, Sisti scheint hier, ich erwähne es noch einmal, einen großen Erfahrungsschatz zu haben. Auch das Graffiti als Kunst und nicht nur als Schmiererrei dargestellt wird und dass ein fehlerhafter Micky durch die Geschichte „stolpert“, fällt positiv auf. Interessant auch das Ende der Geschichte. Sicherlich keine Jahrhundertgeschichte, man sieht, das sie kein Barks, Gottfredson oder Scarpa aufs Papier gezaubert hat, aber dennoch ein respekttables Highlight. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Studieren kommt vor kassieren[Bearbeiten]

Schlecht Ein bis jetzt sehr schönes LTB findet sein trauriges Ende in dieser Geschichte von Carrion, er und Bancells scheinen, zumindest vom Zeichenstil her, eineiige Zwillinge zu sein. Neben Fecchi, Andersen und (zumindest in früheren Werken) Miguel, scheint Egmont keine Talente auf Lager zu haben, zudem fehlt wohl das nötige Selbstbewusstsein, um bei den Kollegen in Italien nach einer anständigen Abschlussgeschichte zu fragen, auch das Verhältnis der beiden Lizenzträger scheint ja nicht das Beste zu sein. Am Ende ist immer der Leser der Arme. Und statt sich bei der traumhaften Topolino-Auswahl zu bedienen, greift man in Dänemark lieber selbst du Bleistift und Tusche. Die Geschichte erscheint langweilig, langweilig, langweilig – Mit irgendwelchen Wundermitteln und dem Zuschreiben von seltsamen Eigenschaften, kann jeder neue Geschichten schreiben, deshalb ist die hier voll daneben. Schlecht, Punkt und Ende. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)


Fazit[Bearbeiten]

Im Allgemeinen gilt die LTB 220-Grenze als Beginn eines schleichenden Qualitätsverfalls beim Lustigen Taschenbuch, diese Ausgabe gehört allerdings noch nicht dazu. Zwar verpasst die letzte Story dem guten Gesamtergebnis noch einen herben Schlag und Sturz nach unten, sonst ist das LTB 223 aber zu empfehlen. Kaufen, wenn es einem beim Zeitschriftenhändler des Vertrauens über den Weg läuft, vielleicht klebt ja auch noch ein „3.95 €“-Schildchen drauf, dann hat man wieder 0.25 € gesparrt, die man sinnvoll investieren kann, um 10 Minuten früher Feierabend zu machen und noch einen hübschen Artikel für das LTB Wiki zu schreiben. --Kevin 18:38, 30. Dez 2005 (GMT)