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Rudolf Ising

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Rudolf Ising (* 7. August 1903 in Kansas City, Missouri; † 18. Juli 1992 in Newport Beach, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Produzent und Regisseur der zusammen mit Hugh Harman zahlreiche Cartoons entwickelt hat.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Rudolf Ising arbeitete bereits 1922 zusammen mit Walt Disney für die Werbefirma Kansas City Film Ad Company, wo er auch seinen späteren Geschäftspartner Hugh Harman kennenlernte. Als Walt Disney die Firma verließ und sein zweites Unternehmen die Laugh-O-Gram Film gründete folgten ihm beide als Trickfilmzeichner. So begann im Jahr 1922 seine Karriere als Trickfilmzeichner. Er war auf jeden Fall bei der Produktion des Cartoons Little Red Riding Hood, dem ersten großen Cartoonerfolg der Filmfirma Laugh-O-Gram Film beteiligt. Er sollte etwas später zu einem festen Bestandteil des Teams von Walt Disney werden und trat ein Jahr später auch als Schauspieler in Alice's Wonderland auf.

Als die Filmfirma von Walt Disney Konkurs anmelden musste, blieb er zusammen mit Hugh Harman und Carman Maxwell in Kansas um ihre eigenen Trickfilmideen zu verwirklichen. [1] Allerdings folgten sie Walt Disney schließlich nach Hollywood. Hier arbeitete er als Trickfilmzeichner an der Produktion von mehreren Alice Comedies-Cartoons.

Mit dem Ende der Reihe begann Rudolf Ising langsam aber sicher eigene Wege zu gehen. 1928 veröffentlichte Robert Winkler Productions unter anderem den Cartoon High Up der unter seiner Regie entstand. Daneben wirkte er als Trickfilmzeichner auch an der Verwirklichung des ersten Micky Maus Cartoons Plane Crazy mit.

1929 feierte Walt Disney mit Toncartoon Steamboat Willie seinen ersten großen Kinoerfolg. Dieser Erfolg beflügelte Hugh Harman und Rudolf Ising dazu selbst einen synchronisierten Cartoon zu produzieren. Die Figur namens Bosko wurde die erste bedeutende Cartoonfigur der Looney Tunes die von Leon Schlesinger produziert wurden. Daneben wurde Bosko von Carman Maxwell synchronisiert. 1932 wurde der Cartoon Er hat mich wieder erwischt für einen Oscar nominiert, der sich gegen Flowers and Trees durchsetzen konnte.

Mit diesem Erfolg wuchs auch die Anzahl der Film die unter der Federführung von Hugh Harman und ihm entstanden sind. 1935 entstand mit Im Land der Kuscheltiere für MGM ein Cartoon der 1936 ebenfalls für einen Oscar nominiert wurde, sich aber nicht gegen den Disney-Cartoon Three Orphan Kittens durchsetzen konnte.

1936 wurden er und Hugh Harman von Walt Disney für die Produktion des Silly Symphony Cartoons Merbabies beauftragt, da die Disney-Studios zu stark mit der Produktion des Films Schneewittchen und die sieben Zwerge beschäftigt war. Des Weiteren sollten seine Cartoons The Waywead Goldfish und Goldilocks and the Three Bears ebenfalls unter dem Disneybanner veröffentlicht werden, aber hierzu kam es nicht. Stattdessen wurde diese von MGM veröffentlicht. Ein weiterer Oscarkandidat von Rudolf Ising entstand im Jahr 1936 mit dem Cartoon The Old Mill Pond, der sich wiedermals nicht gegen einen Silly Symphony Cartoon durchsetzen konnte.

1940 animierte er den ersten Tom und Jerry Cartoon Jerry treibt’s zu bunt es folgten zahlreiche weitere bekannte Filme wie Die Milchstraße (1940) und Barney Bär als Rekrut (1941). Sein letzter Kinocartoon wurde Private Snafu Presents Seaman Tarfu in the Navy aus dem Jahr 1946, der nicht mehr im Kino präsentiert wurde, da es sich hierbei um einen Propagandacartoon handelte.

1960 produzierte er den Fernsehfilm The Adventures of Sir Gee Whiz on the Other Side of the Moon, der sein letzter Film werden sollte. 1988 wurde er mit einem Winsor McCay Award und einem Annie Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Für Walt Disney[Bearbeiten]

Für andere Filmstudios[Bearbeiten]

  • 1929: Bosko the Talk-Ink Kid
  • 1932: Er hat mich wieder erwischt
  • 1933: Cubby's World Flight
  • 1935: Im Land der Kuscheltiere
  • 1936: The Old Mill Pond
  • 1940: Jerry treibt’s zu bunt
  • 1941: Barney Bär als Rekrut
  • 1946: Private Snafu Presents Seaman Tarfu in the Navy
  • 1960: The Adventures of Sir Gee Whiz on the Other Side of the Moon

Weblinks[Bearbeiten]

  • Michael Barrier: Hollywood Cartoons, S. 38–39.
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