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Segelregatta in die Südsee

Aus Duckipedia
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Segelregatta in die Südsee
Race to the South Seas
Erstveröffentlichung: Oktober 1949
Entstehungsdatum: Dezember 1948
Storycode: W MOC 41-01
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 22
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Die tollsten Geschichten von Donald Duck (Sonderheft) 87
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu

Segelregatta in die Südsee

beim Inducks

Segelregatta in die Südsee (Original Race to the South Seas ist eine Comicgeschichte von Carl Barks. Sie ist ein Meilenstein in der Entwicklung des gerade erfundenen Gustav Gans.

Figuren[Bearbeiten]


Handlung[Bearbeiten]

Gustav lässt es sich gut gehen (© Egmont Ehapa)

Dagobert ist in der Südsee verschollen! Das trifft sich gut, denn Donald und Gustav streiten sich gerade, wer sein Lieblingsneffe sei. Und wer es schafft ihn zu retten, der wird garantiert sein Lieblingsneffe und so sein ganzes Vermögen erben! Umso besser, dass Dagobert den beiden gerade aus einem unbekannten Grund jeweils einen Segler geschenkt hat, denn so können sie beide auf in die Südsee! Tick, Trick und Track kommen natürlich mit. Doch haben die Ducks wirklich eine Chance gegen Gustav? Denn egal was er macht, sein Glück wendet es immer zum Guten für ihn und zum Schlechten für die anderen. Und was heißt hier egal was er macht? Tatsächlich macht Gustav nämlich gar nichts, und das braucht er auch nicht, weil er so viel Glück hat!

Gustav reitet auf einer aus dem Nichts aufgetauchten Wille über ein Riff, das eigentlich unüberwindbar ist (© Egmont Ehapa)


Und so ist das Rennen eigentlich schon entschieden. Es passieren immer verrücktere Sachen, die Gustav näher ans Ziel bringen. Doch die Ducks geben nicht auf und bleiben dran. Aber als sie dann tatsächlich als erste ans Ziel kommen, werden sie von Einheimischen verjagt. Und Gustav wird (wer hätte es gedacht?) aus einem lächerlichen Grund (weil er Gamaschen trägt) mit Freuden aufgenommen und zu Dagobert geführt.

Doch dort erwartet ihn eine seltsame Überraschung: Dagobert ist da mit einem riesigen Büro, arbeitet und lässt es sich gut gehen. Und als Gustav erzählt, dass er gekommen sei, um ihn zu retten, wird er sogar wütend. Denn er wünscht nicht, gerettet zu werden! Im Gegenteil, er hat sich hier versteckt, beschützt von den Einheimischen, um ungestört arbeiten zu können! Er ist sogar so wütend, dass er Gustav von der Liste seiner möglichen Erben streicht. Und Donald? Da die Einheimischen ihn nicht durchgelassen hatten, weiß Dagobert nicht, dass er auch da ist! Und Gustav hatte es ihm nicht gesagt, da er am Anfang den gesamten Ruhm für sich allein haben wollte! Tja, für einmal war es Glück, kein Glück zu haben...


Bedeutung[Bearbeiten]

Mitten im Rennen fängt Gustav an, zu angeln, weil ihm langweilig ist. Da beißt ein riesiger Schwertfisch an und zieht ihn Richtung Ziel...(© Egmont Ehapa)

Diese Geschichte ist ein Meilenstein in der Entwicklung von Gustav Gans: Als er vor einem guten Jahr zum ersten Mal in „Die Wette“ auftrat, war er noch lediglich ein fieser, arroganter Vetter von Donald. Nach und nach bekam er dann auch ein bisschen Glück, aber nie in den unglaublichen Mengen, wie wir sie heute kennen. Das änderte sich mit dieser Geschichte schlagartig: Auf einmal hat Gustav dieses riesige Glück, nichts braucht er zu machen, alles gelingt ihm. Und weil er ja nichts zu tun braucht, bekommt er gleich noch einen zweiten Charakterzug, denn er bis heute behält: Seine unglaubliche Faulheit. Wozu arbeiten und sich anstrengen, wenn man eh Geld kriegt und alles gewinnt? Barks liefert in dieser Geschichte auch gleich eine Erklärung für dieses Glück: Gustav sei unter einem Glücksstern geboren.
Außerdem liefert „Segelregatta in die Südsee“ auch ganz interessante Informationen, was die Verwandtschaftsgrade der Figuren untereinander angeht: Gustav sagt, Dagobert sei seiner „Mutter Bruder Schwager“. Das heißt, dass Dagoberts Schwester einen Mann hat, dessen Schwester Gustavs Mutter ist. Diese Verwandtschaftsgrade wird Don Rosa auch für seinen Stammbaum, sowie für seine Reihe „Sein Leben, seine Milliarden“ verwenden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Leider sind die ursprünglichen Druckfilme der Geschichte verloren gegangen. Daher existiert die Geschichte nur noch als Nachzeichnung von Daan Jippes oder in minderer Qualität.


Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]