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Die Wette

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Die Wette
Wintertime Wager
Erstveröffentlichung: Januar 1948
Entstehungsdatum: 15.08.1947
Storycode: W WDC 88-02
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 10
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: MMM 1/1952
Weiterführendes

Ind.PNG Infos zu

Die Wette

beim Inducks

Die Wette (Original: Wintertime Wager) ist ein Zehnseiter von Carl Barks aus dem Jahre 1947. Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass Gustav Gans, den Barks eigens für diese Geschichte erfand, in ihr zum ersten Mal auftritt.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Gustav bei seinem Erstauftritt

Es ist ein eiskalter Neujahrstag, Donald will es sich am warmen Kamin gemütlich machen und schwört, dass in bei dieser Mordskälte keine zehn Pferde rausbringen. Doch da kommt sein Cousin Gustav, der ihn darauf hinweist, dass er im Sommer eine Wette abgeschlossen habe, in der er sagt, dass er am Neujahrstag im „Erpel-Teich“ badet. Wenn er diese Wette nicht einhält, muss er Gustav sein Haus überlassen. Donald erinnert sich an diese Wette, doch weigert sich rauszugehen und im zugefrorenen Teich zu baden. Seine Neffen, die ihr Haus natürlich nicht verlieren wollen, versuchen ihn mit allen möglichen Mitteln in den Teich zu ziehen, doch sie versagen und Donald überschreibt Gustav sein Haus.
Just in dem Moment kommt Daisy herein und weist Gustav auf eine Wette hin, in der er behauptet, er könne 10 Liter Limo in einer Stunde trinken. Wenn er die Wette verliert, muss er Donald dessen Haus zurückgeben (diese Wette hatte Daisy im Sommer mit Gustav abgeschlossen, um Donalds Haus zu retten). Gustav versagt (siehe weiter unten) und Donald kriegt sein Haus zurück.
Doch Donald und Gustav haben ihre Lektion nicht verstanden, denn kaum ist Daisy aus dem Haus, schon streiten sich die beiden und schließen eine noch irrsinnigere Wette für den nächsten Sommer ab...

Hintergrund und Entstehungsgeschichte[Bearbeiten]

In dieser Geschichte verliert Gustav die Wette. Das hätte sein Glück doch gar nicht erlauben dürfen, oder? Tatsächlich entwickelte sich sein Glück erst in den späteren Geschichten. In dieser ist er nur ein gemeiner, arroganter Cousin von Donald.

Das Thema Glück, das später zu einem Markenzeichen Gustavs werden sollte, hatte Barks bereits früher verwendet. In „Die fabelhafte Hasenpfote“ zeigte er anhand der titelgebenden Hasenpfote, was Glück in der Entenwelt bedeuten kann und thematisierte, dass manche viel mehr Glück haben als andere. Ein ähnliches Konzept verfolgte er allerdings bereits 1938 mit den Skizzen zum geplanten Filmprojekt Lost Prospectors, wo Franz Gans viel Glück hat, während Donald leer ausgeht.[1]

Bedeutung[Bearbeiten]

Für diese Geschichte schafft Carl Barks Gustav. Der wird zwar nicht seine bedeutendste Erfindung, aber auf jeden Fall eine seiner bedeutendsten. Denn mit Gustav schafft er einen Vetter Donalds, der mit ihm so stark verfeindet ist und mit dem er aus diversen Gründen in so harter Konkurrenz steht, dass sich mit ihm zahlreiche Geschichten machen lassen. Auch Barks erkennt dieses Potenzial und so verwendet er Gustav anfangs sogar häufiger als den in „Die Mutprobe“ kurz zuvor erfundenen Dagobert Duck. Gustav wird damit zu einer wesentlichen Figur der Zehnseiter. Außerdem kommt mit Gustav endlich mal eine Figur ins Duck-Universum, die der Leser so richtig schön hassen kann.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lost Prospectors. Barks Comics & Stories 2.