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Duckipedia:Oscar Spezial 2007

Aus Duckipedia
Version vom 19. Februar 2007, 13:53 Uhr von Sir Donnerbold (Diskussion | Beiträge)
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©Disney Duckipedia Oscar Spezial 2007

Herzlich Willkommen beim Duckipedia Oscar Spezial 2007. Hier findet ihr sämtliche wichtigen Fakten über die diesjährigen Oscar-Nominierten aus dem Hause Disney. Außerdem gibt es hier einige Einschätzungen darüber, wer gewinnen könnte. Und in der großen Oscar-Nacht vom 25. auf den 26. Februar findet ihr hier eine topaktuelle Berichterstattung über die diesjährige Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt.


Das wichtigste Hollywood-Ereignis des Jahres

Dieses Jahr wird der Oscar zum 79. Mal verliehen - und erstmals wird die Duckipedia über die größte und berühmteste Preisverleihung der Welt berichten.

Der begehrteste Preis Hollywoods

Verliehen wird der Goldjunge von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die den Preis 1929 ins Leben rief - damals noch als Wiederbelebungsmaßnahme des Kinos gedacht und bis heute wird hinter vorgehaltener Hand behauptet, die damaligen Preisträger hätten sich den Preis erschleichen können. Mittlerweile ist der Oscar der berühmteste und auch wichtigste Filmpreis überhaupt - Schauspieler, Regisseure und Autoren, die einen Oscar gewinnen haben ausgesorgt. Sie haben mehr Mitbestimmungsrecht, gelten als wichtig und sie können mit höheren Gagen rechnen.

In den letzten Jahren wird zugleich jedoch immer mehr Kritik laut: Die Acadamy entscheide meist am Publikum hinweg und vergebe den Preis oft auch nach Sympathie und weniger aufgrund der eigentlichen Leistung. Doch diese Kritik hat dem Preis nicht geschadet: Bei keinem anderen Preis interessiert sich das Publikum so sehr dafür, wer gewinnt und wer verliert.

Hollywood feiert sich selbst und die größten Leistungen des vergangenen Jahres - und wir von der Duckipedia sind dabei, um euch auf dem Laufenden zu halten.

Wo hat Disney die größten Chancen, wo steht der Gewinner praktisch fest. Lest dies und mehr in unserem Oscar Special 2007.

Sind dies die Oscars 2006 oder die Oscars 2007?

Eine häufig gestellte Frage ist die danach, ob dieses Jahr die Oscars 2007 (Jahr der Verleihung) oder die Oscars 2006 (Jahr der Filmveröffentlichungen) verliehen werden. Eine klare Antwort gibt es nicht: Meistens ist von den Oscars 2006 die Rede, doch manche Kritiker und Experten sprechen beharrlich vom Oscar 2007. Am besten ist es, wenn man es wie die Acadamy macht und die Preisverleihung 2007 schlicht als die "79th Annual Acadamy Awards" bezeichnet.

Die Nominierten

Hier findet ihr sämtliche Oscar-Nominierungen dieses Jahres. Die nominierten Filme des Disney-Konzerns sind fett gedruckt.

Bester Film

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  • Babel
  • Departed - Unter Feinden
  • Letters from Iwo Jima
  • Little Miss Sunshine
  • Die Queen

Beste Regie

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  • Alejandro González Inárritu - Babel
  • Martin Scorsese - Departed
  • Clint Eastwood - Letters from Iwo Jima
  • Stephen Frears - Die Queen
  • Paul Greengrass - Flug 93

Bester Hauptdarsteller

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  • Leonardo DiCaprio - Blood Diamond
  • Ryan Gosling - Half Nelson
  • Peter O'Toole - Venus
  • Will Smith - Das Streben nach Glück
  • Forest Whitaker - Der letzte König von Schottland

Beste Hauptdarstellerin

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  • Penélope Cruz - Volver - Zurückkehren
  • Judi Dench - Tagebuch eines Skandals
  • Helen Mirren - Die Queen
  • Meryl Streep - Der Teufel trägt Prada
  • Kate Winslet - Lttle Children

Bester Nebendarsteller

  • Alan Arkin - Little Miss Sunshine
  • Jackie Earle Haley - Little Children
  • Djimon Hounsou - Blood Diamond
  • Eddie Murphy - Dreamgirls
  • Mark Wahlberg - Departed

Beste Nebendarstellerin

  • Adriana Barraza - Babel
  • Cate Blanchett - Tagebuch eines Skandals
  • Abigail Breslin - Little Miss Sunshine
  • Jennifer Hudson - Dreamgirls
  • Rinko Kikuchi - Babel

Bestes Original - Drehbuch

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  • Guillermo Arriaga - Babel
  • Iris Yamashita & Paul Haggis - Letters from Iwo Jima
  • Michael Arndt - Little Miss Sunshine
  • Guillermo del Toro - Pans Labyrinth
  • Peter Morgan - Die Queen

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • Sacha Baron Cohen, Anthony Hines, Peter Baynham, Dan Mazer & Todd Phillips - Borat
  • Alfonso Cuarón, Timothy J. Sexton, David Arata, Mark Fergus & Hawk Ostby - Children of Men
  • William Monahan - Departed
  • Todd Field & Tom Perrotta - Little Children
  • Patrick Marber - Tagebuch eines Skandals

Bester fremdsprachiger Film

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  • Nach der Hochzeit (Dänemark)
  • Days of Glory (Marokko)
  • Das Leben der Anderen (Deutschland)
  • Pans Labyrinth (Mexiko)
  • Water (Kanada)

Bester animierter Film

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  • Cars
  • Happy Feet
  • Monster House

Beste Kamera

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  • Vilmos Zsigmond - Black Dahlia
  • Emmanuel Lubezki - Children of Men
  • Dick Pope - Der Illusionist
  • Guillermo Navarro- Pans Labyrinth
  • Wally Pfister - Prestige

Beste Ausstattung

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  • John Myhre & Nancy Haigh - Dreamgirls
  • Jeannine Claudia Oppewall, Gretchen Rau & Leslie E. Rollins - Der gute Hirte
  • Eugenio Caballero & Pilar Revuelta - Pans Labyrinth
  • Rick Heinrichs & Cheryl Carasik - Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
  • Nathan Crowley & Julie Ochipinti - Prestige

Beste Kostüme

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  • Chung Man Yee - Der Fluch der goldenen Blume
  • Patricia Field - Der Teufel trägt Prada
  • Sharen Davis - Dreamgirls
  • Milena Canonero - Marie Antoinette
  • Consolata Boyle - Die Queen

Bester Schnitt

  • Douglas Crise & Stephen Mirrione - Babel
  • Richard Chew & Steven Rosenblum - Blood Diamond
  • Alfonso Cuarón & Alex Rodriguez - Children of Men
  • Thelma Schoomaker - Departed - Unter Feinden
  • Clare Douglas, Richard Pearson & Christopher Rouse - Flug 93

Bester Song

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  • I Need to Wake Up von Melissa Etheridge - Eine unbequeme Wahrheit
  • Listen vom Henry Krieger, Scott Cutler & Anne Preven - Dreamgirls
  • Love You I Do von Henry Krieger & Siedah Garrett - Dreamgirls
  • Patience von Henry Krieger und Willie Reale - Dreamgirls
  • Our Town von Randy Newman - Cars

Beste Originalmusik

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  • Gustavo Santaolalla - Babel
  • Thomas Newman - The Good German
  • Philip Glass - Tagebuch eines Skandals
  • Javier Navarrete - Pans Labyrinth
  • Alexandre Desplat - Die Queen

Bester Ton

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  • Kevin O'Connell, Greg P. Russell & Fernando Cámara - Apocalypto
  • Andy Nelson, Anna Behlmer & Ivan Sharrock - Blood Diamond
  • Michael Minkler, Bob Beemer & Willie D. Burton - Dreamgirls
  • John T. Reitz, David E. Campbell, Gregg Rudloff & Walt Martin - Flags of Our Fathers
  • Paul Massey, Christopher Boyes & Lee Orloff - Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Bester Tonschnitt

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  • Sean McCormack & Kami Asgar - Apocalypto
  • Andy Nelson, Anna Behlmer & Ivan Sharrock - Blood Diamond
  • Alan Robert Murray & Bub Asman - Flags of Our Fathers
  • Alan Robert Murray - Letter from Iwo Jima
  • Paul Massey, Christopher Boyes & Lee Orloff - Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Bestes Makeup

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  • Aldo Signoretti & Vittorio Sodano - Apocalypto
  • Kazuhiro Tsuji & Bill Corso - Klick
  • David Martí & Montse Ribé - Pans Labyrinth

Beste visuelle Effekte

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  • John Knoll, Hal T. Hickel, Charles Gibson & Allen Hall- Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
  • Boyd Shermis, Kim Libreri, Chas Jarrett & John Frazier - Poseidon
  • Mark Stetson, Richard R. Hoover, Neil Corbould & Jon Thum - Superman Returns

Bester Kurzfilm

  • Binta and the Great Idea
  • One Too Many
  • Helmer & Son
  • The Saviour
  • West Bank Story

Bester animierter Kurzfilm

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  • The Danish Poet
  • Lifted
  • The Little Matchgirl
  • Maestro
  • No Time for Nuts

Bester Dokumentarkurzfilm

  • The Blood of Yingzhou District
  • Recycled Life
  • Rehearsing a Dream
  • Two Hands

Bester Dokumentarfilm

  • Deliver Us from Evil
  • Eine unbequeme Wahrheit
  • Iraq in Fragments
  • Jesus Camp
  • My Country, My Country


Vorstellung der Disney-Nominierungen

An dieser Stelle möchten wir euch die Produktionen vorstellen, die aus dem Hause Disney stammen und für den diesjährigen Oscar nominiert wurden. Kurz und knapp findet ihr auf einem Blick heraus, worum es im jeweiligen Film geht und wofür er nominiert wurde. Außerdem stellen wir kurz die nominierten Künstler vor, die sich nun die Hoffnung auf den wichtigsten Filmpreis überhaupt machen können.

Die Vorstellung der Nominierten ist hier nach Filmen geordnet, nicht nach Kategorien oder nominierter Person.

Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

Der Film: Nach den Ereignissen aus Fluch der Karibik schien zunächst Normalität in das Leben der Protagonisten eingekehrt zu sein - doch weit gefehlt: Die Erlebnisse schlagen hohe Wellen, und diese Auswirkungen bekommen Jack Sparrow, Will Turner und Elizabeth Swann bald zu spüren. Weil sie Jack geholfen haben zu fliehen, sollen Will, Elizabeth und Norrington exekutiert werden. Jack dagegen muss um sein Leben bangen, weil der gefürchtete Davy Jones nun nach Jacks Seele trachtet. Jeder der vier versucht nun das ganze zu seinem Gunsten auszuloten - dabei stehen sie sich jedoch auch im Weg...

Produziert wurde Fluch der Karibik 2 von Jerry Bruckheimer (Armageddon, Pearl Harbor, The Rock, Gegen jede Regel, Déjà Vu, ...), Regie führte Gore Verbinski, der sich auch für The Ring verantwortlich zeichnete. In den Hauptrollen des von Ted Elliott und Terry Rossio geschriebenen Films sind Johnny Depp, Keira Knightley, Orlando Bloom und Bill Nighy zu sehen.

Die Kategorien: Fluch der Karibik 2 ist dieses Jahr einer der führenden Filme in den Technikkategorien: Mit vier technischen Nominierungen gehört der erfolgreichste Film des Jahres 2006 zu den Topfavoriten in diesem Teilbereich der Oscars. Dies sollte auch nicht all zu sehr verwundern, immerhin investierten Walt Disney Pictures und Jerry Bruckheimer Films 225 Millionen Dollar in diesen Film. Und von diesem bis dato höchsten Filmbudget aller Zeiten ging ein sehr großer Anteil in die Setbauten, das modernste Equipment und in die aufwändigen Spezialeffekte. So wurde der Film für die beste Ausstattung nominiert, was sowohl das Design als auch die Ausführung der Sets, Locations und Requisiten betrifft. Unter den meist gelobten Ausstattungsstücken von Fluch der Karibik 2 gehören das Geisterschiff Flying Dutchman, die schaurige Fantasie besonders realistisch umsetzt, die besonders detaillierte und von Disney-Veteran X. Atencio gelobte Hütte Tia Dalmas und das Dorf des Kannibalenstamms der Pelegosto.

Eine weitere Nominierung erhielt Fluch der Karibik 2 für den besten Ton des vergangenen Jahres. Diese Kategorie wird vom durchschnittlichen Kinogänger häufig unterschätzt, aber in Hollywood selbst legt man viel Wert auf einen ausgezeichneten Ton. Dabei ist es gerade der Ton, der von Cuttern und Regisseuren am häufigsten gescholten wird - unklar, nicht effektvoll genug, zu großes Rauschen, zu dumpf... Doch bereits die Verantwortlichen für den Ton von Fluch der Karibik wurden von Experten hoch gelobt - kein Wunder, dass man bei der Fortsetzung erneut auf Mitglieder des alten Tonteams setzte und nun auf den Oscar hofft.

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Ebenfalls nominiert wurde Fluch der Karibik 2 für den besten Tonschnitt: Eine Kategorie, in der meistens Actionfilme brillieren - denn hier kann ein schlechter oder guter Tonschnitt alles oder nichts bedeuten. Gerade in Fluch der Karibik 2 konnten die Verantwortlichen zeigen, wie der Ton geschnitten und abgemischt werden kann: Hans Zimmers epische Hintergrundmusik, wichtige Dialogzeilen, das Knarzen der Schiffsplanken, das Schlagen der Wellen, das Klirren der Schwerter und dann noch laute Kanonenschläge oder der gigantische Kraken - und bei alledem soll der Zuschauer noch wissen, wo ihm der Kopf steht.

Doch die von den meisten bemerkte technische Leistung des Films betrifft die visuellen Effekte, für die er auch nominiert wurde: Um Davy Jones darstellen zu können, entwickelte die Effektschmiede ILM eine neue Technik für das Motion Capturing, mit dem man schon Gollum und King Kong schuf. Nun konnte Bill Nighy am Set mit den anderen Darstellern drehen - etwas bisher nie da gewesenes, bislang mussten die Darsteller der CGI Figuren in einem eigenen Studio drehen. Durch die neue Technik konnte Nighy emotionaler spielen - was neue Herausforderungen hervorbrachte, da man nun noch mehr Mimikspiel im Computer umsetzen musste. Dem Team ist es wohl gelungen: Viele Kritiker dachten, Nighy habe vor der Kamera schweres Makeup getragen und Jones sei gar nicht am Computer erstellt worden. Doch nicht nur wegen Jones wurde das Effekteteam nominiert: Ganze Landschaften und Schiffe wurden am Computer erstellt und der gigantische Kraken verbindet klassische visuelle Effekte mit modernster Computertechnologie.

Die Nominierten: Aufgrund von Fluch der Karibik 2 können neun Künstler und Techniker auf einen Oscar hoffen. Hier möchten wir sie euch kurz und knapp vorstellen.

Für die Ausstattung wurde Rick Heinrichs nominiert, ein alter Freund von Kultregisseur Tim Burton, mit dem er schon an insgesamt acht Filmen zusammengearbeitet hat. Außerdem entwarf Burton einige Konzepte für Fluch der Karibik 2. Heinrichs war einer der wenigen neuen im Team von Fluch der karibik 2, die meisten hatten schon an Fluch der Karibik mitgearbeitet. Ebenfalls für die Ausstattung nominiert wurde Cheryl Carasik, die mit Heinrichs schon öfter zusammenarbeitete, unter anderem an Ghostbusters 2 und lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse.

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Für Ton und Tonschnitt wurde ein Dreigespann nominiert, wessen Mitglieder schon fast Oscar-Stammkandidaten sind. Lee Orloff wurde bereits acht Mal für den Oscar nominiert, darunter für Fluch der Karibik, hat den Preis aber bisher nur einmal gewinnen können, nämlich für seine Arbeit an Terminator 2. Sein Kollege Christopher Boyes, der mit ihm auch an Fluch der Karibik mitarbeitete, wurde bereits zehn Mal nominiert und konnte bislang vier Oscars abräumen. Er gewann den Oscar jeweils für seine Arbeiten an King Kong, Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs, Pearl Harbor und den bislang erfolgreichsten Film aller Zeiten, Titanic. Neu im Team ist Paul Massey, der erst für den zweiten Teil der Trilogie zum Pirates-Team stieß. Massey wurde sechs Mal für den Oscar nominiert und arbeitete an über 130 Filmen mit, darunter Master and Commander: The Far Side of the World, Air Force One und X-Men 2. Für die Effekte wurde ein Quartett aus der berühmten Effektschmiede Industrial Light & Magic nominiert: Der Star Trek und Star Wars erfahrene John Knoll (bislang vier Nominierungen), seine Fluch der Karibik-Kollegen Hal T. Hickel (zwei Nominierungen) und Charles Gibson (Sohn des Schauspielers Henry Gibson und Oscarpreisträger für Ein Schweinchen namens Babe) sowie der neu dazu gestoßene Alan Hall, der für Forrest Gump mit dem Oscar ausgezeichnet wurde


Cars

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Der Film: Rennneuling Lightning McQueen ist einer der drei großen Favoriten für den großen Rennfahrpreis, den "Piston Cup" - doch auf der Fahrt zum großen Entscheidungsrennen landet der Rennwagen auf dem dunklen Highway und schließlich in einem verschlafenen Nest namens Radiator Springs. Die Bewohner wollen Lightning erst fahren lassen, wenn er die Straße, die er zerstört hatte, wieder repariert. Hier lernt Lightning den Wert von Freundschaft kennen... Der Film spielt in einer Welt ohne Menschen - hier leben nur Autos, LKWs, Traktoren, Flugzeuge und Helikopter.

Regie führte John Lasseter, Pixar-Veteran und Freund von Disney-Animator Glen Keane. Es ist seine erste Regiearbeit nach dem Erfolg von Toy Story 2 und seinem ausgedehnten Familienurlaub, der ihn zu diesem Film inspirierte. Gewidmet ist der Film dem verstorbenen Animator und Autor Joe Ranft.

Die Kategorien: Cars wurde in den Kategorien Bester animierter Langfilm und Bester Song nominiert. Die Kategorie für Animationsfilme ist die jüngste in der Geschichte der Oscars: Für das Filmjahr 2001 eingeführt ist sie ein Grund für allerlei Zwietracht unter Brancheninsidern und (Animations-)Filmfans. Während einige froh darüber sind, dass Animationsfilme nun eine eigene Kategorie haben und so mehr Ansehen erlangen könnten, sehen andere darin einen Schachzug der Acadamy, um Trickfilme aus der Bester Film-Kategorie fernzuhalten - auch wenn es keine Regel gibt, die es Trickfilmen verbietet in beiden Kategorien nominiert zu werden. In den vergangenen Jahren gab es ein stets Kopf- an Kopfrennen zwischen Dreamworks und Pixar. Dieses Jahr ist Dreamworks nicht nominiert, so dass Pixar zumindest bei den Nominierungen aufholen konnte.

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Die Kategorie für den besten Song ist sozusagen eine Disney-Stammkategorie. Über 40 Songs aus dem Disney-Konzern wurden in dieser Kategorie nominiert, der letzte Sieg war Ohne dich wäre ich des Lebens nicht froh aus Die Monster AG von 2001 - Songschreiber war damals Randy Newman, der auch dieses Jahr Disneys und Pixars Oscarhoffnung erhöht.

Die Nominierten: Während in der Filmkategorie auch wirklich der Film selbst nominiert wurde, wird in der Songkategorie der Texter und Songschreiber nominiert - der in diesem Falle Randy Newman ist. Seine melancholische Hymne an Radiator Springs Our Town aus Cars ist seine 17. Oscarnominierung. Newman gewann bislang nur ein einziges Mal, nämlich für seinen Titelsong der Monster AG. Newman schreibt meistens Text und Melodie seiner Lieder und er ist es oft auch, der sie im Original singt - vor allem bei seinen Pixar-Titeln stellt er sich selbst vors Mikrofon. Newman wurde 1943 geboren und gilt als talentierter Pianist. Neben seiner Filmmusik schreibt und singt er auch oftmals satirische Popsongs. Newman ist außerdem der Verfasser des Songs You Can Leave Your Hat On, der Jahre nachdem Newmans Version auf den Markt kam durch Joe Cocker zu einem Riesenhit wurde und spätstens seit 9 ½ Wochen im kollektiven Gedächtnis als Striptease-Song festgesetzt wurde.

Prestige

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Der Film: Prestige erzählt die Geschichte zweier konkurrierender Magier aus London zum Ende des viktorianischen Zeitalters. Beide versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen und zu behindern - dabei wird ihr Kampf immer erbitterter und mündet schließlich sogar in einen Kampf um Leben und Tod.

Regie führte Christopher Nolan, der mit Batman Begins und Memento viel gefeierte, düstere Werke ablieferte. Auch Prestige, dessen Drehbuch von Nolan und seinem Bruder stammt, wurde als düsteres Drama bejubelt, dass die Zuschauer in seinen Bann ziehen soll. Produzierende Studios waren Warner Bros. und Touchstone Pictures.

Die Kategorien: Prestige wurde sowohl von amerikanischen, als auch von internationalen Kritikern hoch gelobt, vor allem für die spürbar sichere und energische Regie Nolans und die beiden Hauptdarsteller Hugh Jackman und Christian Bale. Einige Kritiker sahen für zumindest einen der drei auch Chancen auf eine Oscar-Nominierung. Doch die drei gingen leer aus. Stattdessen wurde Prestige für seine detaillierte Ausstattung nominiert, die das viktorianische London und die Welt der Zauberer treffend darstellt. Nominiert wurde der Film auch für die beste Kamera - Prestige hat eine für Nolans Filme sehr typische Kameraführung, die den Zuschauer hypnotisch ins Geschehen ziehen soll.

Die Nominierten: Kameramann Wally Pfister erntete für seine Arbeit an Prestige seine zweite Oscarnominierung. Seine erste erhielt er letztes Jahr für Batman Begins, an dem er ebenfalls mit Nolan zusammenarbeitete. Pfister gehört zu Nolans Stammteam, gemeinsam erhielten sie viel Ehre für die verstörende Bildgewalt in Memento. Für die Ausstattung wurden Nathan Crowley und Julie Ochipinti nominiert. Crowley und Ochipinti sind seit 1998 im Geschäft und haben gemeinsam an Batman Begins gearbeitet. Crowley lernte Nolan schon bei der Arbeit an Memento kennen, arbeitete aber auch an Jerry Bruckheimers Drama Die Journalistin mit.

Die Queen

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Der Film: Am 31. August 1997 stirbt Prinzessin Diana aufgrund eines schweren Autounfalls in Paris. Die britische Bevölkerung stürzt in große Trauer. Queen Elizabeth II. aber fühlt sich nicht dazu fähig, zum Schicksalsschlag Stellung zu nehmen und verschanzt sich mit Prinz Phillip und weiteren Familienmitgliedern im Schloss. Die Öffentlichkeit aber verlangt nach einer Stellungnahme der Queen, was dazu führt, dass immer mehr kritische Stimmen gegenüber der Queen laut werden.

Der Film basiert auf den wahren Ereignissen nach Dianas Tod und versucht neutral das Geschehene nachzustellen. Regie führte der oft gefeierte Stephen Frears, Helen Mirren spielt die Hauptrolle.

Die Kategorien: Die Queen ist nicht nur die größte Oscar-Hoffnung des Disney-Konzerns in diesem Jahr, sondern auch ein schlagendes Argument für die Fortführung des in den letzten Jahren herunter gekürzten Miramax-Studios. 2006 veröffentlichte Miramax 13 Filme in den USA, der Trend sollte weiter nach unten gehen. Von den weit über zwanzig Filmen, die einst im Jahr veröffentlicht wurden möchte man abweichen. Doch die alten Gerüchte, Disney möchte Miramax vielleicht völlig schließen sollten nun verstummen - das bei den Oscars erfolgreichste Studio des Konzerns wird wohl niemand schließen möchte. Allein Die Queen ist sechs Mal nominiert, darunter in der wichtigsten Kategorie: Bester Film.

Außerdem wurde Helen Mirren als beste Hauptdarstellerin nominiert. Bereits bei den Golden Globes und einigen anderen Preisverleihungen wurde sie als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, weshalb sie bei den Oscars als Favoritin ins Rennen geht. Stephen Frears, der bereits eine eigene Fangemeinde hat, kann nun auf den Oscar für die beste Regie hoffen. Die Queen wurde außerdem für das beste Original Drehbuch nominiert - eine klassische Nominierung für Nominierte in der Kategorie bester Film. Die Queen gehört außerdem zu den wenigen zeitgenössischen Filmen der letzten Jahre, der für die besten Kostüme nominiert wurde. Und schließlich kann der Film auf den fast schon disneytypischen Oscar für die beste Originalmusik hoffen.

Die Nominierten: Die Produzenten des Films würden bei einem Sieg in der Kategorie bester Film den Oscar entgegennehmen dürfen. Andy Harries würde somit seinen ersten wichtigen Filmpreis gewinnen ebenso wie Produzentin Christine Langan. Tracey Seaward, die schon zuvor mit Regisseur Stephen Frears zusammenarbeitete hatte mit Kleine schmutzige Tricks bereits Hoffnungen auf den europäischen Filmpreis.

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Der 1941 in Leicester geborene Stephen Frears begann seine Karriere in den 60er Jahren am Theater. 1985 schaffte er mit Mein wunderbarer Waschsalon den Durchbruch in der Kinobranche. Mittlerweile gilt er als einer der führenden britischen Regisseure und gewann bereits den goldenen Bären bei der Berlinale. Für den Oscar wurde er vor Die Queen bereits 1991 nominiert, jedoch verlor er gegen Kevin Coster und dem, der mit dem Wolf tanzt.

Helen Mirren erhielt durch Die Queen ihre dritte Oscar-Nominierung. Die 1945 geborene Britin ist eine klassische Shakespeare-Darstellerin und spielte im Überraschungserfolg Kalender Girls mit. Dieses Jahr gewann sie nicht nur den Golden Globe für ihre Darstellung der Elizabeth II. in Die Queen, sondern auch für ihre Darstellung von Elizabeth I., die sie in einer TV-Kurzserie spielte. Drehbuchautor Peter Morgan feiert mit Die Queen seinen ersten wirklich großen Erfolg. Sein bislang skurrilstes Werk ist die TV-Kurzserie Metropolis, die von Touchstone Television als amerikanische Zeichentrickproduktion im Anime-Stil neu verfilmt wurde. Kostümschneiderin Consolata Boyle ist bislang hauptsächlich für Eine Hochzeit zu dritt bekannt und feiert mit Die Queen ebenfalls ihren ersten großen Erfolg.

Der für die Musik nominierte Franzose Alexandre Desplat hat an über 90 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, darunter der gefeierte Episodenfilm 11'0901 – September 11 und die künstlerische Oscarhoffnung von 2004, Das Mädchen mit dem Perlenohrring.

Die weiteren nominierten Disney-Filme werden demnächst an dieser Stelle vorgestellt. Vorbeischauen lohnt sich!

Oscar Vorhersage

Die Oscar-Redaktion der Duckipedia wird hier in der großen Oscar-Woche aktuell sämtliche Kategorien nach den möglichen Gewinnern abklopfen. Freut euch schon auf die Duckipedia-Vorhersage der Oscar-Gewinner dieses Jahres.