McDuck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''[[Sir Dämelak Duck]]''' (''Sir Stuft McDuck'') leerte um 1200 die Schatzkammer der Duckenburgh, um Schottland freizukaufen. Sein Nachkomme '''[[Sir Dümpelfried Duck]]''' (''Sir Roast McDuck'') brach in die Speisekammer [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Schottland) Wilhelms des Löwen] ein, überaß sich und starb. Dies brachte den Namen des Clans für längere Zeit in Verruf.
'''[[Sir Dämelak Duck]]''' (''Sir Stuft McDuck'') leerte um 1200 die Schatzkammer der Duckenburgh, um Schottland freizukaufen. Sein Nachkomme '''[[Sir Dümpelfried Duck]]''' (''Sir Roast McDuck'') brach in die Speisekammer [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Schottland) Wilhelms des Löwen] ein, überaß sich und starb. Dies brachte den Namen des Clans für längere Zeit in Verruf.
1220 mauerte '''[[Sir Dusseltrutz Duck]]''' (''Sir Swamphole McDuck'') die Verliese der Duckenburgh zu, weil es zu kostspielig geworden war, eine Folterkammer zu erhalten.


=== Die McDucks und die Templer ===
=== Die McDucks und die Templer ===
Trotz ihres in Schottland nunmehr schlecht beleumundeten Namens schafften es die McDucks, durch Mitgliedschaft im Templerorden einiges an Bedeutung zurückzugewinnen (siehe „''[[Ein Brief von daheim]]''“). Als 1307 die Tempelritter in Frankreich verhaftet wurden, konnten sie zuvor einen Großteil ihrer Schätze in Sicherheit bringen. Ein gutes Versteck schien ihnen die [[Duckenburgh]] zu sein – wohl wegen ihrer Lage im schottischen Hochmoor.
Trotz ihres in Schottland nunmehr schlecht beleumundeten Namens schafften es die McDucks, durch Mitgliedschaft im Templerorden einiges an Bedeutung zurückzugewinnen (siehe „''[[Ein Brief von daheim]]''“). Als 1307 die Tempelritter in Frankreich verhaftet wurden, konnten sie zuvor einen Großteil ihrer Schätze in Sicherheit bringen. Ein gutes Versteck schien ihnen die [[Duckenburgh]] zu sein – wohl wegen ihrer Lage im schottischen Hochmoor. In den folgenden Jahrhunderten waren weitere McDucks Mitglieder des Ordens. Der berühmteste von ihnen war zweifellos '''Sir Simon Duck''' (1437–1509), der ein kompliziertes System an Fallen ersann, um den Templerschatz vor der [[Ein Brief von daheim#Der Prieuré de Sion|Priorei von Zion]] in Sicherheit zu bringen. Er begleitete auch Kolumbus als Abgesandter des Ordens auf die Westindischen Inseln, um auf die Krone der Kreuzritter aufzupassen.


=== Niedergang des Clans ===
=== Niedergang des Clans ===

Version vom 24. März 2020, 16:22 Uhr

McDuck heißt die schottische Linie der Vorfahren der Ducks. Laut dem Stammbaum von Don Rosa dürfte es sich um eine andere Familie handeln als die Ducks, die ihre Verwandtschaft zurück auf Bootsmann Bottervogel (Pintail Duck) verfolgen können und ihren Namen über Oma Ducks Ehemann Hilmar/Adolar und beider Sohn Degenhard an Donald vererbten. Der Clan der McDucks hingegen hat mit Dagobert (engl. Scrooge McDuck) den letzten männlichen Erben.

In der deutschen Übersetzung ist die Namensgebung weniger einheitlich: Erika Fuchs gab Dagobert beim Übersetzen den Nachnamen Duck, ebenso wie einigen seiner Vorfahren, darunter Sir Donnerbold oder Sir Dümpelfried. Andere Vorfahren behielten den Namen McDuck. Um beide Familien dennoch auseinanderzuhalten, werden die McDucks in der deutschen Übersetzung von Don Rosas Stammbaum „Der schottische Clan der Ducks“ genannt, während die „Familie Duck“ die Nachfahren von Bootsmann Buttervogel bezeichnet.

Geschichte

Der Clan der McDucks hat seinen Ursprung ungefähr 100 n. Chr. Der erste laut Don Rosa bekannte McDuck – damals hießen sie noch nach ihrer schottisch-gälische Namensform McDuich – verkaufte Kaiser Hadrian die Steine, die er für den Bau des Hadrianswalls brauchte (nördliche Grenzbefestigung des Römischen Reiches in Britannien). 400 n. Chr. vertrieben die Schotten die Römer aus dem Grenzland und ein McDuich führte die Truppen. Im Frühmittelalter ist nichts über den Clan bekannt, außer dass sie das Monopol von Kerzen hielten und sich so wahrscheinlich ein Vermögen verdienten.

Irgendwann in dieser Zeit dürfte die Duckenburgh, der Stammsitz des Clans, gebaut worden sein. Laut dem Micky Maus Magazin Nr. 4 vom 16.01.2007 wurde die Duckenburgh von Drako Duck gebaut, da er vor Überfällen sicher sein wollte, und um dort auf der Burg seinen Lebensabend zu genießen. Er blieb jedoch nicht auf der Duckenburgh und segelte wieder fort.

Wie ein gewöhnlicher Clan, von welchen es zu dieser Zeit viele in Schottland gab, trugen die McDucks kleine Kriege und Auseinandersetzungen aus, galten damals aber als gefürchtete Recken, da sie dank ihrer Körpergrösse mühelos ihre Feinde unterhalb deren Sichtfeld angreifen konnten. Alleine ihr Name ließ jeden Schotten vor Furcht erstarren. Und geizig waren sie dazu auch noch. Man sagt, sie hätten sich vor nichts gefürchtet, außer dem Steuereintreiber. Der Tartan (Schottenrockmuster, Stammeszeichen eines schottischen Clans) der McDucks hat laut der Barks-Geschichte Der Hund der Whiskervilles die Farben grün-orange. Er wurde zu jedem besonderen Anlass getragen.

Königreich Alba

843 versuchte ein McDuich die Völker Schottlands, Skoten und Pikten, zu vereinen. Doch der Clan der Mormaers entschied, sie wollten keinen König, der lispelte, und krönten Kenneth MacAlpin zum ersten schottischen König des Königreiches Alba. Die McDuichs halfen in der folgenden Zeit mit, alle Pikten, Angeln und Sachsen aus Schottland zu vertreiben.

946 führte Sir Daunenstert Duck (Sir Eider McDuich) die schottischen Truppen gegen die Sachsen. Sir Daunenstert ist der erste bekannte Vorfahre der McDucks, der den Adelstitel «Sir», also Ritter, führte. Sein Heimatland (Schottland) bedeutete ihm viel und er schlug auch einige Schlachten ganz erfolgreich, wobei kein wirklich überwältigender Sieg nachzuweisen ist. Wie jeder McDuck, war auch Daunenstert sehr geizig.
Diese Knausrigkeit machte sich 946 bei einer Belagerung der Sachsen bemerkbar, als er seinen Söldnern nur 30 Kupferstücke pro Stunde auszahlen wollte – und das allen zusammen! Außerdem gingen ihm die Pfeile aus, welche damals ein Vermögen kosteten. Seine Truppe verließ ihn kurz vor dem Zusammenstoßen der beiden Armeen. Ganz alleine und auf sich gestellt wurde der schon 60-jährige von einer Horde Sachsen niedergemäht.

Sein Nachfahre Sir Slye McDuich half König Malcolm II., 1018 die Angeln von Northumbria zu besiegen, weil er die Feinde ausgespäht hatte.

1057 gab es in Schottland einen Aufstand gegen den damaligen König Macbeth und dieser wandte sich an Sir Donnerbold Duck (Sir Quackly McDuich). Im Gegenzug für das Beschützen des Königs in der Duckenburgh bot Macbeth Donnerbold eine Schatulle mit Schätzen der schottischen Schatzkammer.
Da er als echter Schotte ein solches Angebot schlecht ablehnen konnte, nahm er dankend an. Schade nur, dass er sich beim Verstecken des Schatzes zusammen mit der Kiste einmauerte und auch Macbeth nicht mehr beschützen konnte, der kurz darauf abgesetzt wurde. Donnerbold erstickte in der Mauer. Noch Jahrhunderte danach suchte der Clan der Ducks verzweifelt nach dem verschwundenen Gold, doch man fand nicht einmal den Sir selbst! Seitdem die Burg verlassen steht, spukt er als Geist herum und vertreibt ab und an die Whiskervilles (Erzfeinde der McDucks).

1066 eroberte Wilhelm der Eroberer England. Er brachte die französische Kultur nach England und die McDuichs, um auch am englischen Hof reüssieren zu können, nannten sich fortan McDucks. Im folgenden Jahrhundert gelang ihnen dies auch gut. Etwa halfen sie Richard Löwenherz 1189 seinen Kreuzzug zu finanzieren. Diese Zeit kann wohl als die Blütezeit des Clans bezeichnet werden.

Sir Dämelak Duck (Sir Stuft McDuck) leerte um 1200 die Schatzkammer der Duckenburgh, um Schottland freizukaufen. Sein Nachkomme Sir Dümpelfried Duck (Sir Roast McDuck) brach in die Speisekammer Wilhelms des Löwen ein, überaß sich und starb. Dies brachte den Namen des Clans für längere Zeit in Verruf.

1220 mauerte Sir Dusseltrutz Duck (Sir Swamphole McDuck) die Verliese der Duckenburgh zu, weil es zu kostspielig geworden war, eine Folterkammer zu erhalten.

Die McDucks und die Templer

Trotz ihres in Schottland nunmehr schlecht beleumundeten Namens schafften es die McDucks, durch Mitgliedschaft im Templerorden einiges an Bedeutung zurückzugewinnen (siehe „Ein Brief von daheim“). Als 1307 die Tempelritter in Frankreich verhaftet wurden, konnten sie zuvor einen Großteil ihrer Schätze in Sicherheit bringen. Ein gutes Versteck schien ihnen die Duckenburgh zu sein – wohl wegen ihrer Lage im schottischen Hochmoor. In den folgenden Jahrhunderten waren weitere McDucks Mitglieder des Ordens. Der berühmteste von ihnen war zweifellos Sir Simon Duck (1437–1509), der ein kompliziertes System an Fallen ersann, um den Templerschatz vor der Priorei von Zion in Sicherheit zu bringen. Er begleitete auch Kolumbus als Abgesandter des Ordens auf die Westindischen Inseln, um auf die Krone der Kreuzritter aufzupassen.

Niedergang des Clans

Die McDucks wurden 1675 von den Whiskervilles aus ihrem Stammsitz, der Duckenburgh, vertrieben.

Vorfahren der Ducks mit Nachnamen McDuck

(Name, ...zu Donald)

Quellen