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Ein Brief von daheim

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Ein Brief von daheim
A Letter from Home/The Old Castle's OTHER Secret
Erstveröffentlichung: 20.2.2004
Entstehungsdatum: 2003
Storycode: D 2003-081
Story: Don Rosa
Zeichnungen: Don Rosa
Seiten: 36
Deutsche Übersetzung: Jano Rohleder
Deutsche Erstveröffentlichung: MM 17–19/2004
Weiterführendes

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Ein Brief von daheim

beim Inducks

Splashpanel der ersten Seite (© Egmont Ehapa)

Ein Brief von daheim (Original A letter from home oder The Old Castle's OTHER Secret) ist eine Comicgeschichte von Don Rosa. Einerseits handelt es sich bei dieser Geschichte um eine Schatzsuche, in der die Ducks nach dem legendären Templerschatz suchen, auf den sie in Die Krone der Kreuzritter gekommen waren, wodurch Ein Brief von daheim eine Fortsetzung zur Kreuzritter-Geschichte ist. Andererseits jedoch ist diese Geschichte das alles abschließende Bonuskapitel der Reihe Sein Leben, seine Milliarden, denn hier findet Dagobert wieder zu seinen Idealen zurück.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Der Templerorden war einst mächtig und reich, doch das kam ihm nicht nur zugute: Der französische König Philipp IV., der bei ihm hoch verschuldet war, ordnete 1307 die Verhaftung sämtlicher Mitglieder und die Beschlagnahmung jeglichen Besitzes des Ordens an. Dieser war jedoch vorgewarnt und reagierte schnell: Er versteckte seinen wertvollsten Besitz, den legendären Templerschatz, in einer Burg in Schottland. Einige Jahre später sollte dann ein anderer, unfassbar wertvoller Schatz der Templer nach Amerika gebracht werden: die Krone der Kreuzritter. Doch die ist dort verschwunden und blieb da auch lange Zeit, bis zur Ankunft des größten Schatzsuchers aller Zeiten: Dagobert Duck! In einem spannenden Abenteuer (siehe Die Krone der Kreuzritter) findet dieser sie auch tatsächlich. Der Direktor der Internationalen Währungsbehörde, Monsieur Molay, versucht zwar, sie ihm zu klauen, versagt jedoch. Trotzdem muss Dagobert die Krone abgeben, denn sie gehört dem haitianischen Volk. Er macht sich dennoch auf nach Schottland, in das Schloss seiner Ahnen, wo er den legendären Templerschatz, von dem Molay ihm zuvor erzählt hatte, vermutet. Mittlerweile hat Molay jedoch die Kreuzritterkrone mithilfe des Stein der Weisen gestohlen (goldene Schutzgitterstäbe eines Museums lassen sich leichter verbiegen als eiserne) und macht sich zusammen mit seinem Kollegen Montarde, der aber nichts von seinen illegalen Machenschaften weiß, auf Dagoberts Fersen nach Schottland.

Mit ihr hatte er nicht gerechnet... (© Hachette)

Dagobert und seine Neffen kommen an. Doch dort erwartet den Milliardär eine böse Überraschung: Der neue Wächter des Schlosses ist niemand anderes als seine Schwester Mathilda, mit der er seit fast 25 Jahren nicht mehr geredet hat. Sie ist auch nicht gerade erfreut, schon gar nicht, als sie erfährt, dass Dagobert wegen des Schatzes da ist. Und auch nach 25 Jahren ist sie nicht bereit, ihrem Bruder für die Fehler, die er in seinen jüngeren Jahren gemacht hat, zu verzeihen (siehe Kapitel 11 von Sein Leben, Seine Milliarden). Anscheinend weiß sie jedoch über den Schatz weit mehr als ihr Bruder, da ihr Vater (Dietbert Duck) ihn seinerzeit schon suchte, Dagobert, so glaubt sie, aber nicht davon erzählen wollte, da dieser in seinen Augen zu geldgierig war. Sie erzählt, dass der Schatz tatsächlich in diesem Schloss versteckt sei, da die Ducks dessen Wächter gewesen waren. Doch nach einigen Generationen verlor sich das Geheimnis des Versteckes. Außerdem verspricht sie, Dagobert am nächsten Tag den Ausgangspunkt Dietberts zu zeigen, unter der Bedingung, dass Dagobert sofort wieder geht, sobald er den Schatz gefunden hat. Mittlerweile sind auch Molay und Montarde angekommen und haben das ganze Gespräch belauscht.

Donald und die Neffen finden die Hinweise (©Egmont Ehapa)

Am nächsten Tag machen sich die Ducks also auf zum alten Friedhof, wo das erste Indiz liegt: ein Loch im Grabstein eines der Wächter des Clans: Sir Simon Duck. Wenn man durch dieses Loch schaut, wird der Blick auf ein ganz bestimmtes Fenster gelenkt. Also machen sich Donald, Tick, Trick und Track auf, um in das Fenster zu gelangen. Der Raum dahinter ist zwar mit „Fallen“ bestückt, die vor allem Donald zu schaffen machen, doch schließlich schaffen sie es, in den Raum zu gelangen und dort einen in die Wand gemeißelten Code abzuschreiben. Dann gehen sie wieder in die Wohnbereiche der Burg, wo sie den Code, der in einer Geheimschrift der Templer (die Dagobert kennt) verfasst ist, entziffern und mithilfe des Schlauen Buches übersetzen. Dieser Code besteht aus einer Reihe Hinweisen, die einen zum Schatz führen. Dann will Mathilda gehen, doch draußen wird sie von Molay und Montarde, die die ganze Zeit gelauscht haben, überrascht und festgehalten.

Währenddessen folgt der Rest der Familie dem ersten Hinweis und gelangt über den Zugang hinter der Rüstung von Sir Dusseltrutz Duck, den sie in Das Gespenst von Duckenburgh entdeckt hatten, in den Geheimgang zu den Verliesen. Dummerweise hatte Dagobert zuvor auch den zweiten Zugang (unter dem Grab von Sir Dusseltrutz) laut erwähnt, sodass Molay und Montarde, die ja gelauscht hatten, diesen zusammen mit Mathilda nehmen können. Dennoch gelangen die Ducks vor ihnen in das gesuchte Verlies, das tatsächlich den Zugang zu einem weiteren Geheimgang gewährt. So gelangen sie in einen langen Flur, dessen Boden aus riesigen, runden Templerkreuzen besteht. Laut Hinweis müssen sie diesen Raum „nach der antiken traditionellen Art“ betreten. Anhand des Schlauen Buches finden sie heraus, dass das heißt, dass man auf dem dritten, dem achten und dem 15. Symbol halt machen muss. Da öffnet sich ein Tor, doch in seiner Eile tritt Dagobert aus Versehen auf das letzte Symbol, wodurch eine Falle ausgelöst wird, der er nur knapp entkommt. Doch nun wieder zurück zu Montarde und Molay: Sie sind zusammen mit Mathilda in das Verlies gekommen, wo auch sie den Geheimgang finden (sie brauchen gar nicht die Rätsel zu lösen, da alles von den Ducks noch da ist). Doch als Molay weiterwill, widerspricht ihm Montarde vehement und wirft ihm vor, den Schatz nur für sich haben zu wollen, nicht für das Gemeinwohl. Er werde das hier nicht länger mitmachen. Mathilda unterstützt ihn, doch da zieht Molay eine Pistole, bindet Montarde an der Wand fest und offenbart sich: er gehört nicht zum Templerorden, sondern zum „Prieuré de Sion“, einer Abspaltung des Ordens, einer Geheimorganisation von gierigen, skrupellosen Leuten, die nur an ihren eigenen Profit denken. Doch Molay ist sogar stolz darauf und lässt Montarde im Verlies, während er mit Mathilda, die er als Geisel noch braucht, weiter geht.

Der Tempel mit den Ritterstatuen (© Egmont Ehapa)
(© Egmont Ehapa)
Molay greift zur Waffe (© Egmont Ehapa)

Währenddessen sind die Ducks in eine riesige Tempelartige Höhle gelangt. In der Mitte dieser Höhle befindet sich ein achtsäuliger Tempelbau, an jeder Säule steht eine Ritterrüstung mit Schwert, jeder Ritter ist einer der neun ersten Tempelritter. An der Decke hängt der Kopf einer riesigen Schlange, dem Shamir, den Salomon der Legende nach benutzt haben soll, um seinen Tempel zu bauen. Laut Hinweis soll man die Schwerter der Ritter in verkehrter Reihe nach ihrem Rang bewegen, das heißt, dass man mit dem niedrigsten der neun anfangen soll. Doch jetzt kommt das große, unerwartete Problem: noch nicht mal das Schlaue Buch kennt die Reihenfolge der neun ersten Tempelritter! Die Ducks sind schon kurz vorm Aufgeben, als Molay die Höhle betritt und ihnen erklärt, dass die Krone der Kreuzritter der Schlüssel zum Schatz ist: einzig auf ihr steht die Reihenfolge der neun ersten Templer. Sir Simon hatte seinerzeit diese Sicherung eingebaut, um den Schatz vor dem Prieuré de Sion zu schützen. Das Geheimnis hatte sich im Laufe der Generationen verloren, sodass weder Dietbert (der bei der Schatzsuche seinerzeit auch genau bei diesem Rätsel stehenblieb und schließlich aufgab, da er die Krone nicht hatte), noch Dagobert es kannten. Doch jetzt scheint auch diese letzte Sicherung geknackt worden zu sein. Doch als Molay das, was auf der Krone steht, mit den Initialen der neun Ritter auf den Statuen vergleicht, erwartet diesmal ihn eine böse Überraschung: es stimmt nicht! Tatsächlich steht die Antwort nämlich nicht auf der Krone, sondern auf dem Kopf, der sie trägt. Und dieser Kopf ist Molays Glatzkopf, denn er hatte die Krone zuvor auf. Also lesen die drei Neffen, was auf seinem Kopf steht und wollen die Schwerter ausrichten um die Schatzkammer zu öffnen. Als sie bei dem letzten Ritter sind, zieht Molay wieder die Pistole. Just in dem Augenblick kommt Montarde rein (er hatte sich mithilfe des Stein der Weisen, den Molay aus Versehen bei ihm gelassen hatte, aus seinen Eisenfesseln befreit). Molay nimmt Mathilda als Geisel und richtet das Schwert des letzten Ritters, um in die Schatzkammer zu gelangen, doch vorerst öffnet sich nichts. Da wirft Donald Molays Pistole mit dem Stein der Weisen, den Montarde ihm gegeben hatte, aus der Hand. Molay lässt die Pistole fallen, schafft es aber, sie sich wiederzunehmen und will auf Mathilda schießen. Todesmutig wirft Dagobert sich vor sie, doch die Pistole explodiert, denn sie ist aus Gold, also zu weich, um schießen zu können. Jetzt wird endlich der uralte Mechanismus ausgelöst (Molay hatte zuvor ja das letzte Schwert ausgerichtet), die Schlange an der Decke des Tempels saust hinab, zerstört den Boden und schafft so einen Zugang zu einer weiteren Höhle unter der ersten.

Der Schatz der Tempelritter (© Egmont Ehapa)

Und dort befindet sich — der Schatz der Templer! Er ist wirklich überwältigend: riesige Goldhaufen, Riesenamphoren voll mit Edelsteinen, legendäre Schätze. Doch Molay versucht, mit einer Ersatzpistole (Gauner wie er habe natürlich immer mehrere Pistolen parat) den Schatz an sich zu reißen, aber wieder einmal hindert Donald ihn daran (diesmal allerdings mit dem Heiligen Gral, den er dabei zerstört — Donald hat eben doch unglaubliches Pech).

Streit Mathilda-Dagobert (©Egmont Ehapa)

Und während Montarde Molay abführt, die Neffen den riesigen Schatz erkunden und Donald versucht, den Heiligen Gral wieder zusammenzuflicken, sind Dagobert und Mathilda in einen emotionalen Streit verwickelt, über Dagobert, seine Entwicklung und was Mathilda von ihm hält. Doch sie vertragen sich letztendlich nach fast 25 Jahren wieder (siehe weiter unten) und Dagobert gesteht seine Fehler ein. Er beschließt, von nun an wieder das Leben zu führen, dass er führen will, das zu tun, was er gern tut — unter der Bedingung hin und wieder „einen Brief von daheim zu bekommen“.

Informationen über den Clan der Ducks in dieser Geschichte[Bearbeiten]

In Ein Brief von daheim erfahren wir eine Menge mehr über Familie Duck und das Verhältnis der Mitglieder zueinander. Diese Geschichte fungiert auch als Auflösung des elften Kapitels von Sein Leben, Seine Milliarden.

Verhältnis Mathilda-Dagobert[Bearbeiten]

Dagobert und Mathilda vertragen sich wieder (© Egmont Ehapa)

Mathilda Duck ist eine jüngere Schwester von Dagobert. In ihrer Jugend hatte sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Bruder, doch dieser wird in ihren Augen immer geiziger und geldsüchtiger, bis sie eines Tages zusammen mit ihrer noch jüngeren Schwester beschließt, nie mehr mit ihm reden zu wollen (siehe Kapitel 11 von Sein Leben, Seine Milliarden). Daran hält sie sich auch noch 25 Jahre später, als Dagobert in dieser Geschichte mal wieder zurück nach Schottland kommt, wo sie mittlerweile die Rolle des Schlosswächters angenommen hat. Sie ist immer noch überaus sauer auf ihren Bruder und will, dass dieser sich sofort wieder verzieht, sobald er den Schatz gefunden hat. Doch man merkt ihr schon an, wie sehr dieses schlechte Verhältnis zu ihrem Bruder, den sie tief in ihrem Herzen doch liebt, an ihr zehrt. Aber erst einmal lässt sie ihre ganze Wut raus, als sie meint, dass Dagobert sich wahrscheinlich gar nicht vor sie geworfen habe, um sie vor Molays Schuss zu schützen, sondern nur gestolpert sei und Dagobert darauf mit einem grummelndem „Ja, vermutlich“ antwortet. Nach einem saftigen Tritt in den Hintern wirft sie ihm vor, dass von dem Dagobert ihrer Jugend, den sie alle (Eltern, Geschwister) so geliebt hatten, nichts mehr übrig sei. Dagobert brüllt sie an, davon habe er nichts gewusst, er bekam ja nie einen Brief von daheim. Aber Mathilda fährt fort, dass da nur noch der geldgierige, hartherzige Milliardär sei, den alle hassten. Und dass er sich noch einmal entschuldigt habe. Da gesteht Dagobert: Durch seine langen Reisen habe er seine wahren Ziele von den Augen verloren, er sei aber zu stur gewesen um das einzusehen. Und dann, als ihn auch noch seine Schwestern verließen, hatte er keine Freude am Leben mehr, so allein. Doch das habe sich dann mit der Bekanntschaft mit seinen Neffen schlagartig geändert: sie hatten in ihm seine ganze Lebenslust wiederauferweckt, seine wahren Ziele wiederauferstehen lassen (siehe Kapitel 12 von Sein Leben, Seine Milliarden). Mit ihnen sei er wieder ein bisschen der Alte geworden. Außerdem gesteht er, dass er das Geld vor allem wegen der mit ihm verbundenen Erinnerungen liebt. Und dann entschuldigt er sich bei ihr und bittet um Verzeihung. Mathilda verzeiht ihm, und schließlich gesteht Dagobert, eigentlich sei er schon immer reich gewesen und werde es auch bleiben — „solange ich das Leben führen kann, das ich mir ausgesucht habe. Solange ich das tun kann, was ich ab und zu liebend gern tu... und solange ich hin und wieder einen Brief von daheim bekomme.”. Mit diesem Satz endet die Geschichte und mit diesem Satz ist auch die alte Liebe zwischen Mathilda und Dagobert endlich wiederhergestellt.

Verhältnis Dietbert-Dagobert[Bearbeiten]

(©Egmont Ehapa)

Mathilda erwähnt im Laufe der Geschichte mehrmals, dass auch Dietbert, der Vater Dagoberts, diesen zu geldgierig und hartherzig fand und ihm daher auch nicht das Geheimnis des Schatzes anvertraute. Doch als Molay das letzte Schwert des letzten Ritters in der tempelartige Höhle ausrichtet, fällt eine kleine Box aus der Rüstung (das geht erst einmal im Geschehen unter). In dieser Box befindet sich eine Nachricht, die Dietbert an Dagobert schrieb, als er merkte, dass er den Schatz nicht mehr finden würde. Er war sich sicher, dass Dagobert dort eines Tages auch sein würde (womit er Recht behielt). In der Nachricht steht, dass er jahrelang den Schatz gesucht hat, dass ihm aber anscheinend ein letztes Indiz um den Schatz zu finden fehle. Er schreibt, dass er sich jedoch sicher ist, dass Dagobert ihn mithilfe seiner Intelligenz und seiner Ausdauer eines Tages bestimmt finden würde. Vor allem schreibt er jedoch, dass Dankrade und er immer stolz auf ihren Sohn gewesen seien, vom Anfang bis zum Ende: „du weißt dann, dass wir stolz auf dich waren, ganz egal, was du getan hast. Ich fühle mich so reich, wie du es einmal sein wirst! Dein Papa”. Hier erfahren wir also, dass Dagoberts Eltern ihn sehr gut verstanden haben und die ganze Zeit über stolz auf ihn waren.

Ist Geld wirklich das Wichtigste in Dagoberts Leben?[Bearbeiten]

Am Ende der Geschichte wird noch einmal betont, dass Dagobert nicht das Geld an sich liebt, sondern all die Erinnerungen, all die erlebten Abenteuer, die hinter jeden einzelnen Münze stecken. Noch wichtiger sind ihm allerdings die Abenteuer, die er erlebt, um all dieses Geld zu kriegen. „Durch den Ruhm harter Arbeit reich werden“. Diese Ideale, die er im Laufe seiner Jugend angesammelt hatte (siehe Sein Leben, seine Milliarden), hat er im Laufe der Zeit als er komplett alleine war wieder verloren, doch durch seine Neffen gewann er sie wieder zurück.

Der Brief von daheim[Bearbeiten]

Manch einer fragt sich jetzt wahrscheinlich, was denn an diesem Brief von daheim so wichtig sei. Tatsächlich ist Dagoberts Argument, warum er seine alten Ideale verlor und knausrig und gierig wurde, dass er während seiner Reisen durch die Welt nichts von dem Stolz seiner Familie, nichts von deren Liebe mitbekam — er war komplett auf sich alleine gestellt. All das wäre anders gewesen, hätte er hin und wieder einen Brief von seinen Eltern oder seinen Geschwistern, der ihm ein bisschen Liebe und Zuneigung bringt, bekommen — einen Brief von daheim. Dieser Brief ist es, der Dagobert lange Zeit fehlte, daher ist es dieser Brief den Dagobert braucht, um ein glücklicheres, seinen ursprünglichen Idealen gerechtes Leben zu führen.

Mehr über den Clan der Ducks[Bearbeiten]

In dieser Geschichte erfahren wir auch eine Menge Neues über den Clan der Ducks. Schon in Die Krone der Kreuzritter hatten wir erfahren, dass ein Mitglied des Clans Templer war, doch hier wird darüber weit mehr verraten: es handelt sich dabei um Sir Simon, und er war nicht nur Templer, sondern sogar Wächter über den legendären Templerschatz. Diese Tradition soll Dagobert nun übrigens weiterführen: er wurde am Ende der Geschichte von Montarde zum neuen Wächter über den Templerschatz erklärt.

D.U.C.K.-Widmung[Bearbeiten]

Die D.U.C.K.-Widmung im Splash-Panel der ersten Seite dieser Geschichte ist in der Umrahmung der Fenster des großen Turmes der Duckenburgh versteckt.

Barks-Bezüge[Bearbeiten]

Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte zahlreiche Bezüge auf Barks-Geschichten. Hier die zwei wichtigsten:

Außerdem bezieht sich Don Rosa auf sein eigenes Werk Sein Leben, seine Milliarden.

Historische Hintergründe[Bearbeiten]

Wie bei Die Krone der Kreuzritter spielt die Geschichte vor geschichtlicher Kulisse, aus der die meisten Fakten wahr sind, bei der es aber auch sehr viel um Legenden geht. Hier noch mal die wichtigsten dieser Fakten und Legenden.

Der Templerorden[Bearbeiten]

Der Templerorden (© Egmont Ehapa)

Der Templerorden spielt genau wie in „Die Krone der Kreuzritter“ in dieser Geschichte eine äußerst wichtige Rolle. Hier einige Fakten zu diesem mystischen Orden, die nötig sind, um die Handlung besser zu verstehen. Es handelt sich dabei um einen christlichen Orden, der 1118 von neun noblen Franzosen in Jerusalem gegründet wurde, mit dem Ziel, die Pilger nach Jerusalem, das während der Kreuzzüge erobert wurde, zu beschützen. Der Orden wuchs schnell zu einer mächtigen Armee heran und etablierte sein Hauptquartier in den Ruinen des alten Tempels (daher auch Templerorden). Aus diesem Tempel haben sie auch einen Teil des legendären Templerschatzes. Doch im Jahre 1291 wurden sie von den Sarazenen verjagt. Also etablierten sie sich in Europa, wo sie in das Bankgeschäft gingen. Der Templerorden wurde schnell zum reichsten Orden aller Zeiten. Im Jahre 1307, am 13 Oktober, erließ Philipp IV., der damalige König Frankreichs, jedoch Haftbefehl gegen alle Mitglieder des Ordens, bei dem er hochverschuldet war. Doch dieser war vorgewarnt und brachte den legendären Schatz mithilfe von 18 Booten nach Schottland.

Der Templerschatz[Bearbeiten]

Der Schatz der Tempelritter (© Egmont Ehapa)

Der Templerschatz ist ein mystischer Schatz des Templerordens. In dieser Geschichte wird erzählt, dass er aus dem Schatz Salomons, den die ersten neun Templer bei den Erkundungen der Bereiche unter dem Tempel in Jerusalem fanden, den Einnahmen aus dem Bankgeschäft, sowie aus der Beute der Kriege, die die Templer führten, besteht. Er enthält also mystische Objekte (Heiliger Gral, Elfenbeinthron Salomons, Bundeslade…), unglaubliche Mengen an Edelsteinen, Gold und Geld. In der Realität handelt es sich dabei um einen sagenumwobenen, bis heute nicht gefundenen Schatz, der der Legende nach in Giros (Normandie) versteckt sein soll.

Der Prieuré de Sion[Bearbeiten]

Bei dem Prieuré de Sion (auch Bruderschaft vom Berg Zion genannt) handelt es sich um eine nicht minder sagenumwobene, geheime Abspaltung des Templerordens. Obwohl Historiker seine Existenz vehement abstreiten, ranken sich um ihn eine Menge Sagen und Verschwörungstheorien. Viele Berühmtheiten, wie zum Beispiel Leonardo da Vinci, sollen ihr angehört haben.

Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Mehr über diese Geschichte[Bearbeiten]

Für mehr Infos über die historischen Hintergründe[Bearbeiten]