LTB 123

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Lustiges Taschenbuch

Band 123

Onkel Dagobert lebe hoch!
LTB 123.JPG
Egmont Ehapa)

Christoph Kolumbus
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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 13. Oktober 1987
Chefredakteur:

Dorit Kinkel

Übersetzung:

Alexandra Ardelt

Geschichtenanzahl: 4
Seitenanzahl: 262
Preis: D: DM 6,20
A: öS 48
CH: sFr 6,20
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+123 LTB 123 Infos zu LTB 123 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten]

Mit 80 Talern um die Welt[Bearbeiten]

I TL 1600-A

Im Entenhausener Milliardärsklub protzt Klaas Klever damit, mit seiner Luxusyacht eine Weltumsegelung hinzulegen. Bis auf Onkel Dagobert sind alle anderen Mitglieder begeistert von dem abenteuerlichen Projekt. Dagobert hält die Schnapsidee für eine Verschwendung an Geld und Ressourcen. Er könne die Welt mit gerade mal 80 Talern umrunden und sogar noch eine Begleitperson mitnehmen. Klever setzt dagegen und so kommt es zu einer beeindruckenden Wette, für die der Klubpräsident Weißgold der Schiedsrichter sein soll. Die Reise soll über jeden Kontinent erfolgen, wobei Dagobert sein nächstes Ziel an Ort und Stelle erhält. Es fällt Onkel Dagobert nicht schwer, seinen Neffen Donald zu überreden, ihn bei der abenteuerlichen Reise zu begleiten, da Donald sowieso kein Geld für einen normalen Sommerurlaub hat. Klaas Klever trägt seinem Schergen Anwantzer auf, die Ducks wo es nur geht zu sabottieren und dafür zu sorgen, dass sie ihr Budget überschreiten.

Für ihre erste Station New York fahren Dagobert und Donald im Auftrag einer Autovermietung einen schmucken Wagen an die Ostküste und nehmen nebenbei noch die quirlige Dolly Duck mit. Die Überfahrt nach Afrika gestaltet sich als schwieriger, denn die beiden Ducks heuern auf einem Luxusliner für gestresste Millionäre an, auf dem sich zufällig auch Gustav Gans befindet. Anwantzer sorgt in Verkleidung dafür, dass Donald Unsummen im Bordrestaurant bei einer Soirée ausgibt. Als das Schiff nach der Landung in Afrika und bei der Weiterfahrt nach Europa in die Hände der kriminellen Crew und deren Piratenkapitän Morgan fällt, sind Dagobert und Donald die Einzigen, die der Entführung ein Ende bereiten und die Küstenwache verständigen können.

Von Südeuropa geht es mit zwei von Gustav Gans gefundenen und wieder weggeworfenen Flugtickets für Dagobert und Donald nach Indien. Dort werden sie fälschlicherweise für zwei Experten für Spezialeffekte gehalten, die bei einem Abenteuerfilm mitwirken sollen. Glücklicherweise befindet sich Erfindergenie Daniel Düsentrieb ganz in der Nähe und greift den beiden Ducks sprichwörtlich bei ihrem Problem unter die Arme. Der hocherfreute Regisseur überlässt den beiden Weltreisenden kurzerhand seine Propellermaschine, mit der sie nach Sri Lanka gelangen. Dort treffen Dagobert und Donald auf Daisy und Gitta Gans, die dort Urlaub machen und die ausgezehrten Männer doch noch zum Essen einladen. In dem kleinen Flugzeug geht es weiter nach Australien, wo sich die Ankunft von Herrn Weißgold noch um einen Tag verzögert. Wenig später geraten Dagobert und Donald in das Komplott von Klaas Klever und dem angeblichen Archäologen Archie Buddler. Allerdings scheint Dagobert die Intrige zu durchschauen und lässt sich nicht dazu hinreißen, eine sündhaft teure Ausgrabung zu finanzieren.

In der Nacht vor der Abreise nach Entenhausen sabotiert Anwantzer das Flugzeug, wird dabei jedoch von dem gerissenen Onkel Dagobert überrascht. Er zwingt Anwantzer dazu, seinen Chef anzurufen und zu verlauten, dass alles in Ordnung sei. Sehr zur Überraschung von Klaas Klever und Herrn Weißgold tauchen Onkel Dagobert und Donald pünktlich im Entenhausener Milliardärsklub auf und berichten ausführlich von den schändlichen Untaten von Klaas Klever. Damit haben es Dagobert und Donald endgültig geschafft, nicht mehr als 80 Taler auszugeben und wohlbehalten wieder nach Entenhausen zurückzukehren. Zur Bestrafung muss sich Klever 80 Haare ausreißen, während sich Dagobert freut, dass er die 80 Taler von Klaas Klever für sich behalten darf, womit sich die Reise für ihn mehr als gelohnt habe.

Aus dem Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Kolumbus alias Micky Maus[Bearbeiten]

I TL 1452-AP

Im Wohnzimmer des überraschten Micky Maus haben Mack und Muck unzählige Bücher ausgebreitet, da sie für die Schule ein Referat über das Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Kolumbus vorbereiten sollen. Micky lobt den Eifer seiner Neffen und zieht entschlossen eine Enzyklopädie aus dem Regal, um daraus über das Leben von Kolumbus vorzulesen. Micky rekapituliert den Werdegang des jungen Kolumbus von dessen Geburt über dessen schulische Ausbildung an der Handels- und Schiffahrtsschule bis hin zu Kolumbus' ersten Erfahrungen auf hoher See. Er berichtet davon, dass Kolumbus 1473 die Insel Chios gegen die Türken verteidigte, drei Jahre später vor der Küste Portugals Schiffbruch erlitt und bis in den hohen Norden reiste. Der wissbegierige Seefahrer ist beseelt von dem Gedanken, wie einst Marco Polo die Schätze aus den sagenumwobenen Ländenr Kathei und Cipangu auf dem Seeweg nach hause zu bringen.

Nun taucht Goofy bei Familie Maus auf und ist neugierig zu erfahren, was Micky vorliest. Als er hört, dass es um die Entdeckung Amerikas geht, erinnert er sich an das alte Tagebuch seines Vorfahren Amerigoof, welches dieser seinen Nachfahren hinterlassen hat und das noch immer auf Goofys Dachboden liegt. Aus dem Tagebuch von Amerigoof gehen weitere persönliche Anekdoten um den Freund von Christoph Kolumbus hervor, die dergestalt in keinem Geschichtsbuch zu finden sind.

Entgegen den Ansichten des strengen Vaters ist der junge Christoph hocherfreut, endlich einen Brief von dem berühmten Gelehrten Paolo Toscanelli erhalten zu haben, der die These stützt, dass die Seereise gen Westen nach Indien möglich sei. Da die beiden furchtlosen Entdecker einen überzeugten Finanzier für ihr waghalsiges Unterfangen benötigen, wollen sie in das portugiesische Sintra reisen, wo sie an der Seefahrerschule den König Johan II. um Förderung ihrer Expedition bitten wollen. Es gelingt dem schlecht vorbereiteten und zutiefst vorsichtigem Kolumbus jedoch nicht, den Sachverständigenrat des Königs zu überzeugen. Enttäuscht ziehen die beiden Freunde weiter nach Spanien, wo sie im Kloster Rapida bei Palos in dem gastfreundlichen und belesenen Pater Perez einen wichtigen Fürsprecher für sich gewinnen können. Auf Empfehlung des Paters sollen Kolumbus und Amerigoof bei der spanischen Königin Isabella I. vorsprechen. Allerdings werden die weitgereisten Gäste gar nicht bis zum Hofe vorgelassen, sondern scheitern an den bärtigen und streitsüchtigen Gelehrten des spanischen Sachverständigenrates. Kurz nachdem Christoph Kolumbus und Amerigoof beschließen, nunmehr beim französischen König vorstellig zu werden, werden sie von Pater Perez darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihnen doch noch eine Audienz beim Königspaar gewährt wurde.

Trotz der harten Verhandlungen konnten sich der König Ferdinand II.., der von seiner Gattin überredet werden kann, und der zähe Kolumbus zusammen mit dem schlauen Schatzmeister Luis de Santángel auf die Konditionen der Partnerschaft einigen. Neben dem finanzierten Schiff soll die Stadt Palos zwei weitere Karavellen stellen, weshalb Kolumbus und Amerigoof Kontakt mit der Schiffahrtsgesellschaft der Gebrüder Pinzon aufnehmen sollen. Es werden die Vorbereitungen getroffen, die Mannschaften angeheuert und die drei Schiffe Santa Maria, Niña und Pinta getakelt. Neben dem frischgebackenen Admiral Kolumbus treten die Brüder Vicente Yáñez Pinzón und Martín Alonso Pinzón in die Dienste als Kapitäne der Forschungsreise.

Nach der triumphalen Abreise in Palos am 3. August 1492 kamen die drei Schiffe zunächst südwesetlichen Kurs auf, um sich auf den Kanarischen Inseln mit Vorräten zu versorgen. Außerdem wurden die in einem Sturm beschädigten Schiffe wieder instandgesetzt und Kolumbus traf auf Gran Canaria die letzten Vorbereitungen, zum Beispiel instruierte er den tüchtigen Kartographen Juan de la Coza. Erst jetzt werden ihm und Amerigoof die vielen möglichen Gefahren bewusst, die auf der langen Seereise lauern könnten. Des Nachts wird Kolumbus von Albträumen geplant, obwohl er nicht an den Seemansgarn glaub und felsenfest davon überzeugt ist, dass die Erde keine Scheibe, sondenr eine Kugel ist. Mit zunehmender Reise wird die Moral der Mannschaften immer schlechter und es zeichnet sich Streit mit den Brüdern Pinzon ab. Vom 10. auf den 11. Oktober kam es zu einer Meuterei der Besatzung, der Kolumbus nur schwerlich Einhalt gebeten konnte, indem er mit dem Kriegsgericht drohte.

Die Stimmung besserte sich spürbar, als ein ast und zwei Holzplanken aus dem Meer geholt worden und Seevögel gesichtet worden waren. Der Matrose Rodrigo de Triana war der Erste, der festes Land erblickte. Am 12. Oktober 1492 landete Kolumbus auf der Insel San Saldavor an und ging mit seinen Männern an Land, wo sie auf die Ureinwohner trafen. Der mitgereiste Dolmetscher war zwar überfragt, doch man verständigte sich durch die Übergabe von Geschenken, sodass die Seeleute zum ersten Mal in Berührung mit Tabak, Mais und Kartoffeln kamen. Wegen der schweren Beschädigung der Santa Maria musste dieses Schiff aufgegeben werden und Kolumbus erteilte an die Männer Diego de Harana, Pedro Gutierez und Rodrigo de Escovedo den Auftrag, aus den Planken ein Fort zu errichten und dieses zusammen mit vierzig Mann zu halten, bis Kolumbus zurückkehren würde.

Nach der strapaziösen Rückfahrt, bei der sich Admiral Kolumbus als ausgezeichneter Steuermann hervortat, wurden die Entdecker gebührend empfangen und auf den Straßen Barcelonas gefeiert. Die Neider aus dem spanischen Adel konnte Kolumbus mit dem Trick um das angestoßene Ei des Kolumbus bloßstellen. Dennoch hielt er zu Lebzeiten daran fest, den Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. In Wirklichkeit entdeckte erst Amerigo Vespucchi, dass es sich um einen neuen Kontinent handelte, dem der Kartograph Martin Waldseemüller erstmalig den Namen „Amerika“ gab.

Damit endet die Geschichte des bedeutenden Seefahres Christoph Kolumbus.

Die fliegenden Eisberge[Bearbeiten]

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Entenhausen ächzt unter der Trockenheit einer unbarmherzigen Hitzewelle, die immer weitere Wasser-Sparmaßnahmen der Regierung heraufbeschwört. Die Wasserknappheit nimmt immer absurdere Züge an und Onkel Dagobert ist bestrebt, etwas dagegen zu tun. Ihm kommt die Idee, Wasser wie in einer Mine abzubauen und nach Entenhausen zu transportieren. Seinen verdutzten Neffen erläutert er, dass das größte Süßwasservorkommen der Erde als Eis in der Antarktis verborgen ist und dort nur fachgerecht gefördert werden muss. Leider hat Klaas Klevers Sekretär Anwantzer die Idee ausspioniert und fährt mit seinem Boss in einer Limousine sofort zum städtischen Konzessions-Büro, um sich Schürfrechte in der Antarktis zu sichern. Doch Onkel Dagobert kommt seinen Kontrahenten zuvor und hat eine Schnabelspitze Vorsprung. Allerdings sieht das Gesetz vor, dass er etwas von dem geschürften Eis nach Entenhausen bringen muss, sonst fällt die Konzession an Klaas Klever. Zusammen mit Donald sowie Tick, Trick und Track stampft Onkel Dagobert in Windeseile ein Projekt gigantischen Ausmaßes aus dem Boden und begibt sich mit seinen Ingenieuren und dutzenden Arbeitern zum Südpol. Dort wird ein riesiger Eisberg abgetrennt und soll mit Schiffen nach Entenhausen geschleppt werden.

Allerdings hat der fiese Klaas Klever ein geheimes Unterseeboot in Stellung gebracht und torpediert nicht nur die frostige Fracht, sondern auch die fulminante Flotte des reichsten Mannes der Welt. Wie sich herausstellt, hat Onkel Dagobert jedoch mit einem derartigen Angriff zu Wasser gerechnet und hat diese Aktion als Ablenkungsmanöver für seinen Rivalen geplant. In Wahrheit gedenkt er, die Eisberge an großen Heißluftballons hängend nach Entenhausen einfliegen zu lassen, da die Südwinde günstig stehen. Der wütende Klaas Klever greift nun zum äußersten Mittel und beordert ein Geschwader an Kampfjets in die Lüfte. Die Flugzeuge zerschießen die meisten Ballons, nur einer mit Onkel Dagobert, Donald und Tick, Trick und Track kann entkommen. Die Ducks überfliegen eine Wüste und können gerade noch Entenhausen erreichen, bevor auch sie von Klever vom Himmel geholt werden. Doch pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt kann Onkel Dagobert doch noch einen kleinen Eiswürfel präsentieren und die Konzession erhalten.

Die Geisterstadt[Bearbeiten]

D 7424

Eigentlich wollen Micky und Goofy einen ruhigen Urlaub in der alten Goldgräberstadt Goldtown verbringen. Doch im verfallenen Städtchen Ghostly soll ein Gespenst im alten Hotel umgehen, das Besucher gar nicht gern sieht. Die beiden Spürnasen lassen sich nicht abschrecken und lüften das Geheimnis des angeblichen Gespenstes.

Siehe auch[Bearbeiten]