LTB Sonderedition 3/2008

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Lustiges Taschenbuch Sonderedition – 80 Jahre Micky Maus
Band 3
Meine extremen Expeditionen
80MM 3.png

Erscheinungsdatum: 13. November 2008
Chefredakteur: Peter Höpfner
Übersetzer: Michael Bregel, Gudrun Penndorf, Gerlinde Schurr, Peter Daibenzeiher, Alexandra Ardelt
Geschichtenanzahl: 6
Seitenanzahl: 408
Preis: 6,95 €
Weiterführendes
Ind.PNG Infos zu LTB Sonderedition – 80 Jahre Micky Maus 3 im Inducks


Geschichten:
Name Seiten Hauptfigur Genre
Sonne in der Nacht 36 S. Micky Maus, Goofy
Die rätselhaften Pyramiden 50 S. Micky Maus, Goofy, Zapotek, Marlin
Aus dem Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Kolumbus alias Micky Maus 88 S. Micky Maus, Goofy, Kater Karlo
Die Herme der Heroen 28 S. Micky Maus, Indiana Goof
Der Allmeister rettet die Welt 78 S. Micky Maus, Goofy
Die verschollene Expedition 36 S. Micky Maus, Goofy


LTB-Geschichten[Bearbeiten]

Sonne in der Nacht[Bearbeiten]


Die rätselhafte Pyramide[Bearbeiten]

I TL 1868-A

Micky und Goofy sollen im Auftrag von Prof. Zapotek und Prof. Marlin ins Alte Ägypten reisen. Der Grund ist eine kleine Pyramide aus Zink, die bei Ausgrabungen gefunden wurde. Zink wurde erst ab dem 2. Jh. v. Chr. verwendet, die Pyramide ist aber laut einem Dokument älter als 5000 Jahre. Für zusätzliche Verwirrung sorgt die Auskunft im Dokument, dass sie von den Göttern innerhalb einer Sekunde erbaut worden sei. Die Professoren fliegen mit Micky und Goofy nach Alexandria, wo sich die Freunde als Ägypter verkleiden und in die Zeit zurückreisen, um dem Geheimnis der Pyramide auf den Grund zu gehen...

Aus dem Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Kolumbus alias Micky Maus[Bearbeiten]

I TL 1452-AP

Im Wohnzimmer des überraschten Micky Maus haben Mack und Muck unzählige Bücher ausgebreitet, da sie für die Schule ein Referat über das Leben des bedeutenden Seefahrers Christoph Kolumbus vorbereiten sollen. Micky lobt den Eifer seiner Neffen und zieht entschlossen eine Enzyklopädie aus dem Regal, um daraus über das Leben von Kolumbus vorzulesen. Micky rekapituliert den Werdegang des jungen Kolumbus von dessen Geburt über dessen schulische Ausbildung an der Handels- und Schiffahrtsschule bis hin zu Kolumbus' ersten Erfahrungen auf hoher See. Er berichtet davon, dass Kolumbus 1473 die Insel Chios gegen die Türken verteidigte, drei Jahre später vor der Küste Portugals Schiffbruch erlitt und bis in den hohen Norden reiste. Der wissbegierige Seefahrer ist beseelt von dem Gedanken, wie einst Marco Polo die Schätze aus den sagenumwobenen Ländenr Kathei und Cipangu auf dem Seeweg nach hause zu bringen.

Nun taucht Goofy bei Familie Maus auf und ist neugierig zu erfahren, was Micky vorliest. Als er hört, dass es um die Entdeckung Amerikas geht, erinnert er sich an das alte Tagebuch seines Vorfahren Amerigoof, welches dieser seinen Nachfahren hinterlassen hat und das noch immer auf Goofys Dachboden liegt. Aus dem Tagebuch von Amerigoof gehen weitere persönliche Anekdoten um den Freund von Christoph Kolumbus hervor, die dergestalt in keinem Geschichtsbuch zu finden sind.

Entgegen den Ansichten des strengen Vaters ist der junge Christoph hocherfreut, endlich einen Brief von dem berühmten Gelehrten Paolo Toscanelli erhalten zu haben, der die These stützt, dass die Seereise gen Westen nach Indien möglich sei. Da die beiden furchtlosen Entdecker einen überzeugten Finanzier für ihr waghalsiges Unterfangen benötigen, wollen sie in das portugiesische Sintra reisen, wo sie an der Seefahrerschule den König Johan II. um Förderung ihrer Expedition bitten wollen. Es gelingt dem schlecht vorbereiteten und zutiefst vorsichtigem Kolumbus jedoch nicht, den Sachverständigenrat des Königs zu überzeugen. Enttäuscht ziehen die beiden Freunde weiter nach Spanien, wo sie im Kloster Rapida bei Palos in dem gastfreundlichen und belesenen Pater Perez einen wichtigen Fürsprecher für sich gewinnen können. Auf Empfehlung des Paters sollen Kolumbus und Amerigoof bei der spanischen Königin Isabella I. vorsprechen. Allerdings werden die weitgereisten Gäste gar nicht bis zum Hofe vorgelassen, sondern scheitern an den bärtigen und streitsüchtigen Gelehrten des spanischen Sachverständigenrates. Kurz nachdem Christoph Kolumbus und Amerigoof beschließen, nunmehr beim französischen König vorstellig zu werden, werden sie von Pater Perez darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihnen doch noch eine Audienz beim Königspaar gewährt wurde.

Trotz der harten Verhandlungen konnten sich der König Ferdinand II.., der von seiner Gattin überredet werden kann, und der zähe Kolumbus zusammen mit dem schlauen Schatzmeister Luis de Santángel auf die Konditionen der Partnerschaft einigen. Neben dem finanzierten Schiff soll die Stadt Palos zwei weitere Karavellen stellen, weshalb Kolumbus und Amerigoof Kontakt mit der Schiffahrtsgesellschaft der Gebrüder Pinzon aufnehmen sollen. Es werden die Vorbereitungen getroffen, die Mannschaften angeheuert und die drei Schiffe Santa Maria, Niña und Pinta getakelt. Neben dem frischgebackenen Admiral Kolumbus treten die Brüder Vicente Yáñez Pinzón und Martín Alonso Pinzón in die Dienste als Kapitäne der Forschungsreise.

Nach der triumphalen Abreise in Palos am 3. August 1492 kamen die drei Schiffe zunächst südwesetlichen Kurs auf, um sich auf den Kanarischen Inseln mit Vorräten zu versorgen. Außerdem wurden die in einem Sturm beschädigten Schiffe wieder instandgesetzt und Kolumbus traf auf Gran Canaria die letzten Vorbereitungen, zum Beispiel instruierte er den tüchtigen Kartographen Juan de la Coza. Erst jetzt werden ihm und Amerigoof die vielen möglichen Gefahren bewusst, die auf der langen Seereise lauern könnten. Des Nachts wird Kolumbus von Albträumen geplant, obwohl er nicht an den Seemansgarn glaub und felsenfest davon überzeugt ist, dass die Erde keine Scheibe, sondenr eine Kugel ist. Mit zunehmender Reise wird die Moral der Mannschaften immer schlechter und es zeichnet sich Streit mit den Brüdern Pinzon ab. Vom 10. auf den 11. Oktober kam es zu einer Meuterei der Besatzung, der Kolumbus nur schwerlich Einhalt gebeten konnte, indem er mit dem Kriegsgericht drohte.

Die Stimmung besserte sich spürbar, als ein ast und zwei Holzplanken aus dem Meer geholt worden und Seevögel gesichtet worden waren. Der Matrose Rodrigo de Triana war der Erste, der festes Land erblickte. Am 12. Oktober 1492 landete Kolumbus auf der Insel San Saldavor an und ging mit seinen Männern an Land, wo sie auf die Ureinwohner trafen. Der mitgereiste Dolmetscher war zwar überfragt, doch man verständigte sich durch die Übergabe von Geschenken, sodass die Seeleute zum ersten Mal in Berührung mit Tabak, Mais und Kartoffeln kamen. Wegen der schweren Beschädigung der Santa Maria musste dieses Schiff aufgegeben werden und Kolumbus erteilte an die Männer Diego de Harana, Pedro Gutierez und Rodrigo de Escovedo den Auftrag, aus den Planken ein Fort zu errichten und dieses zusammen mit vierzig Mann zu halten, bis Kolumbus zurückkehren würde.

Nach der strapaziösen Rückfahrt, bei der sich Admiral Kolumbus als ausgezeichneter Steuermann hervortat, wurden die Entdecker gebührend empfangen und auf den Straßen Barcelonas gefeiert. Die Neider aus dem spanischen Adel konnte Kolumbus mit dem Trick um das angestoßene Ei des Kolumbus bloßstellen. Dennoch hielt er zu Lebzeiten daran fest, den Seeweg nach Indien entdeckt zu haben. In Wirklichkeit entdeckte erst Amerigo Vespucchi, dass es sich um einen neuen Kontinent handelte, dem der Kartograph Martin Waldseemüller erstmalig den Namen „Amerika“ gab.

Damit endet die Geschichte des bedeutenden Seefahres Christoph Kolumbus.

Die Herme der Heroen[Bearbeiten]


Der Allmeister rettet die Welt[Bearbeiten]

I TL 1833-AP

Die verschollene Expedition[Bearbeiten]