Miklos

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© Egmont Ehapa

Miklos, der Graue ist ein krimineller Doppelgänger von Micky, der auch vor extremen Straftaten wie Mord nicht zurückschreckt.

Allgemein[Bearbeiten]

Erfunden wurde die Figur 1953 von Bill Walsh und gezeichnet das erste Mal in „Das diabolische Double“ (Floyd Gottfredson Library 11) von Floyd Gottfredson. Seitdem wurde die Figur in nur drei weiteren Geschichten verwendet.

Charakter[Bearbeiten]

Miklos, der Graue ist ein diabolischer Doppelgänger von Micky, der mehrmals seinen Platz einnimmt und andere davon überzeugt, dass er der echte Micky sei. So hat er Micky mehrmals verleumdet. Er ist skrupellos, gewalttätig, manipulativ und bösartig. Er würde alles tun um sein Ziel zu erreichen. Er ist ein Meister der Verkleidung und hat sogar Micky davon überzeugen können, dass Miklos Micky sei. Er ist mit einem außergewöhnlichen Intellekt ausgestattet, der es ihm ermöglicht, äußerst komplexe Pläne zu erstellen.

Handlung[Bearbeiten]

© Egmont Ehapa

Bei seinem ersten Auftritt führt er eine Reihe von Straftaten aus und schiebt die Schuld Micky unter die Schuhe. Er lässt sich sogar in Mickys Haus nieder und entführt Pluto, den er als Geisel hält. Später versteckt er sich in einer Spielzeugfabrik, wird aber von der Polizei gestellt. Jedoch ähneln sich beide so sehr, dass weder Kommissar Hunter noch Minnie den echten Micky identifizieren können. Nur Pluto ist dazu in der Lage, jedoch wird von Hundedamen abgelenkt. Am Ende wird er durch einen Tauchgang entlarvt, da seine natürlichen grauen Haare ersichtlich sind. Am Ende flüchtet der Doppelgänger.

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In Micky und die 7 Schatten gelingt es Miklos durch eine List den Platz von Micky einzunehmen und ihm zu suggerieren, dass Micky eigentlich der Zirkusartist Zicky Zwiemaus sei. Minnie engagiert zu Mickys Geburtstag die sieben Schatten, die ihn doubeln und überraschen sollen. Es kommt zu einem Unfall und als Micky davon überzeugt ist, dass er Zicky sei, nimmt er dessen altes Leben als Zirkusartist wieder auf. Dort versucht eine Komplizin Mickys Leben auszulöschen. Am Ende wird Miklos durch eine List Minnies entlarvt. Sie hat ihm eingeredet, dass Micky eine Tätowierung hätte und um nicht aufzufliegen, lässt er sich das Tattoo stechen.

Im letzten Auftritt, der Jubiläumsgeschichte anlässlich Mickys 90. Geburtstag, geht Miklos eine Kooperation mit dem Schwarzen Phantom ein. In der bisher noch nicht auf Deutsch veröffentlichten Geschichte „Topolino e il flagello grigio“ schließt sich Miklos mit Kater Karlo zusammen und gibt sich erneut als Micky aus.

Aussehen[Bearbeiten]

Physisch sind Miklos und Micky identisch. Das einzige Unterscheidungsmerkmal sind die grauen Haare von Miklos. Später überredet ihn Minnie dazu ein Tattoo stechen zu lassen

Literatur[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Miklos ist ein männlicher Vorname altgriechischer Herkunft (nike = der Sieg; laos = das Volk = Sieg des Volkes)
  • Miklós ist die ungarische Form von Nikolaus
  • Mit „Der königliche Doppelgänger“ zeichnete Gottfredson 1937 bereits eine Doppelgängerversion von Micky.
  • Die gespaltene Persönlichkeit bzw. ein Doppelgänger sind Archetypen der Horrorliteratur.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]