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Der Rattenfänger von Entenhausen

Aus Duckipedia
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Der Rattenfänger von Entenhausen
The pied piper of Duckburg
Erstveröffentlichung: 27.02.1990
Entstehungsdatum: 1989
Storycode: H 89174
Story: Don Rosa
Zeichnungen: Don Rosa
Seiten: 8
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs, Peter Daibenzeiher, Jano Rohleder
Deutsche Erstveröffentlichung: Barks Library Special Daniel Düsentrieb 2
Weiterführendes

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Der Rattenfänger von Entenhausen

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Der Rattenfänger von Entenhausen (Original The pied piper of Duckburg) ist eine von Don Rosa gezeichnete Comicgeschichte. Das Skript wurde von Carl Barks begonnen, aber von Don Rosa beendet. Es handelt sich um eine Parodie des Märchens Der Rattenfänger von Hameln.

Figuren[Bearbeiten]


(©Egmont Ehapa)

Handlung[Bearbeiten]

Rattenplage in Entenhausen! Besonders Dagobert Ducks Bankhaus ist betroffen. Da Dagobert Angst hat, die Ratten könnten an sein Geld gehen, ruft er Daniel Düsentrieb, damit dieser sich eine Lösung ausdenkt. Mit Helferleins Hilfe ist diese auch schnell gefunden: Man muss einen Käse fabrizieren, dessen Geruch für Ratten so unwiderstehlich ist, dass diese ihm folgen und man sie so aus de Stadt locken kann.

(©Egmont Ehapa)

Düsentrieb macht sich ans Werk und hat auch schnell den idealen Geruch gefunden. Also macht er sich auf den Weg zu einer Brücke. Diese will er dann sprengen, sobald die Ratten drüber sind und ihnen so den Rückweg erschweren. Das Mittel funktioniert auch tatsächlich hervorragend und schnell sind Millionen von Ratten hinter Düsentrieb her. Doch als er die Brücke erreicht, ist da ein Polizist, der natürlich, als er erfährt, dass Düsentrieb die Brücke in die Luft sprengen will, ihm das untersagt. Also geht Düsentrieb zurück zum Bürohaus Dagoberts, um den zu fragen, ob er denn nicht die Brücke kaufen könne, damit er sie dann in die Luft sprengen könne. Doch leider nimmt er den Käse mit und alle Ratten folgen ihm. Und sie folgen ihm auch weiter bis zum Geldspeicher, zu dem Düsentrieb geht, da Dagobert jetzt dort ist.

Der Glatzenkogel (oder das, was von ihm übrig bleibt) im letzten Panel der Geschichte (©Egmont Ehapa)

Als Daniel dann im Geldspeicher ist, versuchen auch die Millionen von Ratten, hereinzukommen. Dagobert gerät in Panik und drängt Düsentrieb dazu, schnellstmöglich einen Ausweg aus dieser bedrohlichen Situation zu finden. Auf die Schnelle fällt dem aber nur eins ein: Den Käse entsorgen. Also schüttet er den Käse in den Abfluss. Das hat zur Folge, dass die Millionen von Ratten, die den Käse sogar im Wasser verdünnt riechen können, anfangen, sich zu den Abflussrohren durchzugraben. Da der ganze Glatzenkogel von Ratten bedeckt ist, ist schnell nicht mehr viel von ihm übrig…


Besonderheit[Bearbeiten]

Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass es die einzige Geschichte ist, die Carl Barks und Don Rosa direkt miteinander verbindet, denn das Skript wurde von Barks begonnen und von Don Rosa fertiggestellt, der dann auch die Geschichte zeichnete. Tatsächlich hatte Barks in den 50ern die Geschichte angefangen und bereits drei Seiten skizziert, als er aufgab: „Ich fühlte, dass ich für eine so kurze Geschichte in etwas zu Verwickeltes kam. Ich hätte wahre Ströme von Kindern, Ratten und Menschen zeichnen müssen, was bei dieser Seitenzahl einfach unmöglich war.“ Die Geschichte wurde erst 30 Jahre später von Don Rosa fertiggestellt. Die drei ersten Seiten entsprechen dem Skript von Barks.


Sonstiges[Bearbeiten]

Daniel singt das Rattenfängerlied (© Egmont Ehapa)
  • Im Jahr 2007 schrieb Daan Jippes seine eigene Fortsetzung des Rattenfängers von Entenhausen.
  • Selbstverständlich basiert der Plot auf dem Märchen Der Rattenfänger von Hameln der Gebrüder Grimm, in dem der Rattenfänger mithilfe einer verführerischen Melodie die Ratten aus Hameln lockt.
  • In dieser Geschichte gibt es eine kleine Unstimmigkeit mit einer anderen Geschichte von Don Rosa: In Auf der Suche nach der verlorenen Bibliothek geht es darum, dass es unter dem Geldspeicher eine Unterirdische Kammer gibt, in der eine Bibliothek versteckt ist. Auch von einem Geheimgang ist die Rede. Von diesen beiden Bauwerken ist hier jedoch nichts zu sehen, obwohl man im letzten Panel ja eigentlich sehen sollte, was sich unter dem Geldspeicher so alles befindet...
  • Übrigens gibt es in dieser Geschichte keine D.U.C.K.-Widmung, da die ersten drei Seiten von Carl Barks stammen.


Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Quellen außerhalb der Geschichte[Bearbeiten]