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Glatzenkogel

Aus Duckipedia
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Der Geldspeicher auf dem Glatzenkogel

Der Glatzenkogel (engl. Kill Motor Hill) ist ein Hügel in Entenhausen, auf dem Onkel Dagoberts Geldspeicher steht.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Sein Leben, seine Milliarden (Kapitel 10) ©Disney

In den 1580er Jahren ließ der berühmte englische Gentleman-Pirat Sir Francis Drake das „Fort Drachenfels“ auf dem Glatzenkogel erbauen. Später fiel es in die Hände von Emil Erpel und wurde in „Fort Entenhausen“ umgetauft. Das Fort entwickelte sich zum Zentrum einer Siedlung. Einige Zeit nutzte auch das Fähnlein Fieselschweif das Fort als Hauptquartier, doch Dagobert, der das Fort Emil Erpels Enkel Emanuel Erpel abgekauft hatte, kam nach Amerika und verscheuchte die Pfadfinder. Noch später wurde das Fort bei einem Kampf zerstört.

Laut Don Rosa ließ Onkel Dagobert 1902 seinen Geldspeicher auf dem Glatzenkogel errichten (SLSM-Kapitel „Der Herrscher über Entenhausen“ / „The Invader of Fort Duckburg“ ). Unter diesem befinden sich noch heute Kellerräume des alten Forts („Auf der Suche nach der verlorenen Bibliothek“ / „The Guardians of the Lost Library“).

Auftritte des Glatzenkogels[Bearbeiten]

Der englische Name Killmotor Hill wurde erstmals in Barks' „Eingefrorenes Geld“ / „The Big Bin on Killmotor Hill“ erwähnt. Der deutschsprachige Name wurde vermutlich von Peter Daibenzeiher für das SLSM-Kapitel „Der Herrscher über Entenhausen“ / „The Invader of Fort Duckburg

Nicht in allen Geschichten steht Dagobert Ducks Geldspeicher im Zentrum Entenhausens auf einem Hügel. In vielen Geschichten von Carl Barks und anderen Zeichnern steht der Geldspeicher mitten im Straßennetz. Auch die Höhe und Form des Hügels unterscheidet sich in vielen Geschichten: Mal nur eine kleine Anhöhe, mal ein steiler Anstieg, mal ein halbkugelförmiger Hügel.

LTB 259, Die große Flut ©Disney

Gelegentlich wird der Name Glatzenkogel von Übersetzern auch für andere Anhöhen verwendet. So wird etwa in der deutschen Übersetzung von „Die große Flut“ / „???“ von Huck Akin und Fecchi ein Berg außerhalb Entenhausens so genannt.

Interessanterweise stand der Geldspeicher nicht immer auf einem Hügel. In den ersten Geschichten von Carl Barks steht der Geldspeicher mitten im Straßennetz. Später wuchs der kleine Hügel zu einem Berg an, so hat es auch Don Rosa in seine Dagobert-Duck-Biografie „Sein Leben, seine Milliarden“ übernommen (siehe rechts). Heutzutage wird der Glatzenkogel - ganz besonders in den LTBs - wieder als kleiner Hügel gezeigt. Extrem ist dies auf dem Entenhausen-Stadtplan des Micky-Maus-Magazins von 1996 zu sehen (rechts).