Die Spitzen der Gesellschaft

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Die Spitzen der Gesellschaft
The Status Seeker
Erstveröffentlichung: 6. Dezember 1962
Entstehungsdatum: 16. Mai 1962
Storycode: W US 41-02
Story: Carl Barks
Zeichnungen: Carl Barks
Seiten: 20
Deutsche Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus
27, 28 & 29/1964
Weiterführendes

link= W US 41-02 Infos zu Die Spitzen der Gesellschaft beim Inducks

Die Spitzen der Gesellschaft oder Onkel Dagobert und die feinen Leute (Original: The Status Seeker) ist eine Comicgeschichte von Carl Barks aus dem Jahre 1962.

Figuren[Bearbeiten]

Handlung[Bearbeiten]

Ausschnitt aus Splash-Panel
(Panel aus Klassik Album 44 © Egmont Ehapa)

Bei einem Routinebesuch in einem seiner Entenhausener Hotels wird Dagobert Duck vom arroganten Erich von Ehrenspeck darauf aufmerksam gemacht, dass man in der heutigen Zeit nur noch als jemand gilt, wenn man etwas besonderes besitzt. Geld ist nicht exklusiv genug, selbst wenn man als reichster Mann der Welt bekannt ist. Das gibt Dagobert zu denken, doch dann erfährt er voller Freude, was als das größte Statussymbol überhaupt gilt: der rosa gestreifte Rubin. Und dieser befindet sich in seinem Besitz.

Auch Dagobert ist ein wenig eitel…
(Panel aus Klassik Album 44 © Egmont Ehapa)

Das dachte Dagobert zumindest, doch dann fällt ihm ein, dass er den Edelstein vor gut 40 Jahren auf der Insel Rippan Taro gegen irgendetwas eingetauscht hatte. Er macht sich mit seinen vier Neffen in einem Unterseeboot auf die Reise, im Gepäck einige Kisten an Tauschgütern. Leider ist es von Ehrenspeck am Hafen gelungen die Ducks auszuspionieren. Er heuert die Panzerknackerbande als Besatzung an, und folgt Dagobert mit einem Piratenschiff.

Na, also…
(Panel aus Klassik Album 44 © Egmont Ehapa)

Die Fahrt ist für Familie Duck aber auch ohne die Verfolger schon gefährlich und aufregend genug. Sowohl eine Horde Haifische als auch eine gigantische Riesenqualle bringen das Schiff in große Gefahr.

(Rest der Handlung wird noch ergänzt)

Die Verhandlungen sind nicht einfach…
(Panel aus Klassik Album 44 © Egmont Ehapa)

Bedeutung[Bearbeiten]

Die Geschichte enthält eine Szene mit einer Anspielung auf die Barks-Geschichte Das große Tauschgeschäft aus dem Jahr 1960, die aber in Deutschland erst wesentlich später erstmals erschien und so in der Kontinuität für die deutschen Leser noch nicht nachvollziehbar war (u.a. Micky Maus 9 – 11/1973 und DDSH 93 (1988)). Als Dagobert den gestreiften Rubin zwischen den Pfefferminzbonbons versteckt, erinnert ihn einer seiner Großneffen daran, dass ein vergleichbarer Plan früher schon einmal misslang.

Bezug bei Don Rosa[Bearbeiten]

Gegen was Dagobert anno 1920 seinen candy-like ruby eingetauscht hatte, blieb für die Leserschaft bis Anfang der 1990er Jahre ein Geheimnis. Don Rosa lüftete es schließlich in seinem Epos Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden.

In der Geschichte Der gewissenlose Geschäftsmann aus Entenhausen läuft Dagobert bei einem Geschäftsbesuch auf Rippan Taro zum dritten Mal Fudas Zombie über den Weg, der von seinen Großneffen 30 Jahre später „Bombie“ getauft wird. Zuvor war er ihm bereits in der Arktis und beim Untergang der Titanic knapp entkommen. Der König ist nicht weiter geschockt, da man sich auf seiner Insel mit Magie gut auskennt. Er macht Dagobert das Angebot, den Zombie durch seinen Medizinmann für lange Zeit auf der Insel zu bannen. Im Gegenzug möchte er den rosa gestreifte Rubin haben. Wie zu erwarten lehnt Dagobert zwar erst einmal entschieden ab, doch als Bombie ihn schließlich am Hals gepackt hat, willigt er in letzter Sekunde ein.

Das erklärt auch, warum der Zombie erst um 1950 herum in Entenhausen eintrifft und dann die Handlung der Geschichte Wudu-Hudu-Zauber auslöst. Rosa verknüpfte in seinem Werk mehrere Fakten aus Barks Feder zu einer stimmigen und plausiblen Story und lieferte viele Antworten auf offene Fragen.

Versionen[Bearbeiten]

Die Chotjewitz-Übersetzung
(Panel aus Ich Onkel Dagobert
© Melzer, Bertelsmann, Ehapa)
  • Als die Geschichte im Jahr 1964 als Dreiteiler in den Micky Maus Ausgaben 27 bis 29 abgedruckt wurde, fehlte wegen Überleitungstexten das erste Panel von Seite 9 und das zweite Panel von Seite 15.
  • Im Hardcoverband Ich Onkel Dagobert wurde eine vom Ehepaar Chotjewitz übersetze Version in komplett neuer Montage unter dem Titel Onkel Dagobert und die feinen Leute verwendet. Der Band erschien in den 1980er Jahren auch als Neuauflage von Ehapa, diesmal mit der zweiten Fuchs-Übersetzung.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]