LTB 179: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 179 rezensiert. Ob dieser Band tolles Top, ein schrecklicher Flop oder einfach nur Mittelmaß ist, erfährst du hier. Dranbleiben ;-) Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 179.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 179 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!


Cover[Bearbeiten]

Auf dem Cover erkennt man einen großen Dagobert, der im Vordergrund einer goldenen Statue steht. Klaas Klever scheint sehr wütend über diese Statue zu sein. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Die letzte Seite[Bearbeiten]

I TL 1901-A

Onkel Dagobert präsentiert Donald sowie Tick, Trick und Track eine neue vollautomatische Druckmaschine für Zeitungen und Zeitschriften. Doch Donald fällt unglücklicherweise in die Maschine hinein, wird in einen elektrischen Impuls umgewandelt und auf eine Zeitschriftenseite gedruckt. Dagobert und die Drillinge machen sich in den Exemplaren der Zeitschrift „Klatsch und Tratsch“ auf die Suche. Als ob das nicht schon schwierig genug wäre, müssen sie auch noch die Abonnenten abklappern und geraten dabei von einer haarsträubenden Situation in die nächste...

Am Ende übersehen sie Donald fast auch noch! Die Neffen sind schon todtraurig, doch dann finden sie ihren Onkel schließlich - ein Mädchen hat ihn sich in ihrem Zimmer als Poster aufgehangen.

Mittelmaß Der Plot ist nicht gerade der beste; er erinnert stark an Der verteufelte Druckfehler aus LTB 3. Dennoch ist die Idee nicht übel, zumal bei Herrn Düsentriebs Erfindungen ja öfter etwas schief geht. Die Zeichnungen sind nicht schlimm, halten aber auch nichts Großes bereit. Folglich eine 3+. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Vom Regen in die Traufe[Bearbeiten]

I TL 1904-A

Es ist Sommer in Entenhausen und alle schwitzen. Donald hat schon einen Hitzschlag, weil er bei der enormen Hitze seine Blumen gießen muss. Tick, Trick und Track fragen Daniel Düsentrieb um Rat; der erfindet einen Regenschirm, der das bei Tag verdunstende Wasser der Pflanzen auffängt und sie bei Nacht damit gießt. Onkel Dagobert, der ähnliche Probleme auf seinen Plantagen hat, interessiert sich sehr für diese Erfindung und lässt seine Felder damit aufrüsten. Doch leider zeigt sich erst später, dass die Technik einen gravierenden Nachteil hat...

Denn das Obst und das Gemüse verliert jeglichen Geschmack! Und natürlich möchte niemand Essen kaufen, das nach nichts schmeckt. Doch zum Glück hat Herr Düsentrieb eine Idee: Er erfindet einen künstlichen Geschmack, den irgendjemand aber noch in die Früchte injizieren muss. Und dieser irgendjemand ist wieder einmal Donald... So findet die Geschichte zumindest für Onkel Dagobert noch ein gutes Ende.

Gut Kein schlechter Einfall, eine Vorrichtung zu entwerfen, die dafür sorgt, dass die Pflanzen gut wachsen. Allerdings zeigt sich auch hier: Es gibt wieder mal Nebenwirkungen. Gute Zeichnungen. Aber wieder das Schema: Erfindung – großer Vorteil – großer Nachteil. Reicht meines Erachtens dennoch gerade noch für eine 2-. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Das Überraschungsei[Bearbeiten]

I TL 1899-B

Minni will in der Konditorei ein Überraschungsei für Klarabella abholen. Doch durch einen Zwischenfall geht ihr der Karton auf dem Weg zu Klarabella verloren. Zwar findet sie ihn wieder, aber das Ei ist weg. Minni und Micky machen sich auf die Suche, geraten dabei jedoch in einige komische Situationen...

Am Ende stellt sich dann heraus, dass das Ei gar nicht verschollen ist, sondern der verstreute Verkäufer der Konditorei Minni eine leere Schachtel mitgegeben hat.

Mittelmaß Für 18 Seiten eine relativ gut ausgereifte Handlung: Eine typische Schnitzeljagd mit Micky; hier auch noch mit Minni. Doch Alberto Lavoradori scheint Charaktere aus dem Maus-Universum nicht so gut zu zeichnen wie solche der Ducks. Auch der „Lückenfüller-Hintergrund“ macht die Geschichte eher schlechter. Mit mehr Seiten wäre sicherlich mehr dringewesen. Das reicht aber noch für eine 3-. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Eine selbstlose Entscheidung[Bearbeiten]

I TL 1878-C

Der gelangweilte Donald landet beim Zappen durchs TV in der Verkaufsshow eines Zauberers, der unfehlbare Glücksbringer anpreist. Weil der Zauberer bisher noch keinen einzigen verkauft hat und Donald Mitleid empfindet, kauft er ihm einen ab. Anfangs glaubt er nicht daran, doch tatsächlich beginnt eine riesige Glückssträhne für ihn. Allerdings muss Donald feststellen, dass seine Mitmenschen immer mehr Pech haben. Der Zauberer erklärt ihm schließlich, dass das Glück auf der Welt begrenzt ist und dass, wenn Donald seinen Glücksbringer nicht zerstört, nur noch er Glück und alle anderen nur noch Pech haben werden. Falls Donald seinen Talisman zerstört, würde das jedoch bedeuten, dass auf ihn eine riesige Pechwelle zukommt...

Und Donald trifft die richtige Entscheidung: Er zerstört den Glücksbringer, weil er weiß, wie blöd es wäre, wenn nur noch er Glück hätte. Aber sofort danach hat er Pech – Gewinne, die er gewonnen hatte, wurden wohl falsch verlost als Folge dessen springen auch alle anderen Begeistern ab, die vorher etwas an ihm toll fanden.

Gut Angenehme Zeichnungen und ein ziemlich guter Plot bilden eine stabile Grundlage für eine gute Bewertung. Nur das gewisse etwas fehlt. Note: 2. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Träume sind Schäume[Bearbeiten]

I TL 1808-A

Micky liest Mack und Muck vor dem Einschlafen Märchen vor, doch die finden sie völlig veraltet. Micky denkt darüber nach und kommt auch zu dem Schluss, dass man sie „modernisieren“ sollte. In seinem nächtlichen Traum landet plötzlich eine Märchenfee der Moderne in seinem Zimmer. Micky begleitet sie ins Märchenland und stellt fest, dass sich beim Wolf und den drei kleinen Schweinchen, dem hässlichen Entlein, dem Rattenfänger von Hameln, Cinderella und Schneewittchens böser Stiefmutter einiges geändert hat...

Und genau so, wie Micky die Märchen im Märchenland zu Gesicht bekommen hat, trägt er sie seinen Neffen vor. Doch diese reagieren gelangweilt auf die eben noch geforderten Änderungen und unterrichten Micky, sie würden doch nicht an Märchen glauben.

Mittelmaß Eine Geschichte mit einem eher „Na ja“-Ende. Zudem zieht sich der Besuch im Märchenland etwas. Note: 3. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Satellitenjagd im Weltraum[Bearbeiten]

I TL 1871-D

Donald und Dussel sind neue Angestellte des Satelliten-Kontroll-Centers von Onkel Dagobert. Eigentlich nur als Putzmänner, doch als die zwei Kontroll-Inspekteure ausfallen, müssen die beiden ran. Die Aufgabe, Satelliten zu kontrollieren, ist jedoch mehr als langweilig. Als Donald und Dussel unerlaubterweise während der Arbeitszeit Eis essen gehen, stellt Dagobert jedoch fest, dass sein Börsenkommunikationssatellit – der Satellit, der all seine Geschäfte leitet – abzustürzen droht. Er beauftragt Donald und Dussel damit, ihn zu retten. Der Satellit ist aber eigentlich gar nicht gefährdet, denn auf dem Kontrollbildschirm war ein Computerspiel zu sehen, mit dem Donald und Dussel sich die Zeit vertrieben haben. Das wollen sie vor Dagobert aber nicht zugeben, und fingieren eine Rettung, die jedoch eine Kettenreaktion unter den anderen Satelliten hervorruft. Das können sie zwar stoppen, doch die Auswirkungen auf der Erde sind verheerend...

Denn mit ihrem Rettungsmanöver haben sie die Laufbahnen sämtlicher Satelliten durcheinandergebracht. Und Onkel Dagobert ist erzürnt über die Kosten, um eine Raumkapsel in den Weltraum zu schießen. Also jagt er Donald und Dussel wieder einmal.

Mittelmaß Laufen Onkel Dagoberts ganze Geschäfte wirklich über einen Satelliten? Und dann auch noch über einen eigenen? Die Geschichte wurde wohl nicht so ganz zu Ende gedacht und bildet einen Tiefpunkt des Bandes. Vielleicht sollte die Idee anders rüberkommen, bei mir kam sie jedenfalls nicht an. Außerdem dürfte Dagobert ja wohl mittlerweile klar sein, dass es nicht gut ist, Donald und Dussel einzustellen, nur weil sie billig sind. Oft zahlt er dafür am Ende nämlich einen ganz schön hohen Preis. Die Zeichnungen sind aber ganz gut. Note: 4+, angesichts der schlechten Handlung. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Kampf gegen den Abstieg[Bearbeiten]

I TL 1880-C

Micky entdeckt durch Zufall seinen alten Eishockey-Verein wieder. Doch dieser befindet sich in Geldnot. Es droht, dass die Halle, die dem Verein gehört, wegen zu hoher Schulden dem Erdboden gleichgemacht und der Verein aufgelöst wird. Damit gibt sich Micky nicht zufrieden. Weil aber sonst kein anderer Trainer für die Mannschaft gefunden werden kann, welche Motivationsprobleme hat, gibt Micky den Trainer. Aber einem Baulöwen passt das so gar nicht – denn er will um jeden Preis gewinnen dort, wo die Halle steht, ein Hotel errichten...

Letztendlich aber gelingt es Micky, den „Täter“ zu entstellen und er verhindert mit einem Sieg der Mannschaft die Auflösung des Vereins.

Gut Wahrscheinlich das Highlight des Bandes. Die Handlung ist ausgereift; alles andere gut ausgewählt. Nur wegen der schwachen Zeichnungen reicht es nicht für die Höchstwertung. 2+. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Die neue Statue[Bearbeiten]

I TL 1892-D

Onkel Dagobert hat eine teure Statue von sich anfertigen lassen, die er auf dem Marktplatz aufstellen lassen will. Leider plant Klaas Klever das Gleiche mit einer Statue von sich, und als die beiden sich zufällig begegnen, kommt es aus Streit darüber zu einer Schlägerei zwischen den beiden. Das bekommt auch noch die Presse mit und berichtet darüber, weshalb das Ansehen der beiden vermeintlich eitlen Milliardäre, die damit nur Werbung für sich bzw. ihre Produkte machen wollen würden, in der Bevölkerung auf dem Nullpunkt ist. Klaas Klever will das Blatt wenden und schafft es, Dagobert einzureden, dass er der Größte sei und er seine Statue aufstellen solle. Der verzichtet jedoch, weil er dem mittelmäßigen Klever eine Chance geben wolle. Nun sieht es so aus, dass keiner seine Statue aufstellen wird, und Dagobert scheint das viele Geld für die Anfertigung umsonst ausgegeben zu haben. Zum Glück haben Tick, Trick und Track die rettende Idee...

Und so lässt er die Statue umgestalten und widmet sie Drutzbert Duck, einem Schriftsteller von Entenhausen.

Highlight Ich selbst mag diese Geschichte sehr, weil sie zeigt, welche Streithähne Klaas Klever und Dagobert Duck sein können und wie fies sie dabei vorgehen. Die Zeichnungen von Silvia Ziche sind schön zu betrachten und warten immer wieder mit netten Kleinigkeiten auf. Von mir bekommt diese Geschichte deshalb eine 1-, auch wenn sie neutral gesehen wahrscheinlich eher eine 2 verdient hätte. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)


Fazit[Bearbeiten]

Ein gelungener Band, der mit der letzten Geschichte sehr überzeugt. Auch wegen des Mix' der Geschichten, wo für jeden wohl etwas dabei sein dürfte, eine klare Kaufempfehlung. Glückstaler (Diskussion) 15:36, 27. Okt. 2021 (CEST)