Disney Club

Aus Duckipedia
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Die Unterhaltungssendung Disney Club wurde von 1991 bis 1995 vom SDR produziert und in der ARD ausgestrahlt.

Geschichte der Sendung[Bearbeiten]

Am Samstag 05. Januar 1991 wurde die erste Folge des Disney Clubs ab 14:25 bis 15:50 mit den Moderatoren Ralf Bauer, Antje Pieper und Stefan Pinnow zum ersten Mal ausgestrahlt. Die erste Sendung wartete gleich mit einer Überraschung auf die Zuschauer es wurden neben dem Classic Cartoon auch die deutsche TV-Premiere der Serie Chip & Chap – Die Ritter des Rechts präsentiert. Außerdem wurde in jeder Folge noch eine Disney-Realserie präsentiert wie zum Beispiel Teen Angel oder die Serie Spiel, Satz und Sieg.

Seit dem 05. Januar 1991 lief die Show immer samstags zur gleichen Zeit und wurde sonntags ab 8 Uhr wiederholt. Neben Chip & Chap - Die Ritter des Rechts feierten auch Darkwing Duck, Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew, Arielle, die Meerjungfrau (TV-Serie) ihre TV-Premiere. Auch die zweite Staffel der DuckTales wurde im Disney Club zum ersten Mal ausgestrahlt. Die Sendungen des Disney Clubs wurden in den Bavaria Filmstudios in München produziert. Regie führte meistens Dieter Schlotterbeck.

1993 verließ Ralf Bauer als erster die Sendung und Stefan Pinnow und Antje Pieper moderierten bis 1994 weiter. 1994 übernahm Benedikt Weber vorübergehend die Moderation der Sendung anstelle von Ralf Bauer. Im gleichen Jahr verließ schließlich auch Antje den Disney Club. Sie wurde durch Judith Halverscheid ersetzt. Sie und Stefan Pinnow verließen 1995 gemeinsam den Disney Club.

1995 liefen die Lizenzen mit der ARD ab und da sich die deutsche Walt Disney Company mit 50% an dem Fernsehsender Super RTL beteiligte, wurden diese nicht verlängert. Die Sendung lief samstags und sonntags ab 1996 im Vormittagsprogramm mit einer losen Zusammenstellung von Disney-Serien und Cartoons auf RTL. Die ARD behielt das Konzept bei und produzierte ab diesem Zeitpunkt eben den in Göppingen produzierten Tigerentenclub und konnte sich dank der Ausstrahlung der DuckTales einige Stammzuschauer erhalten.

Im Jahr 2001 verschwand der Disney Club komplett von der Bildfläche. Auf RTL wurde der Dinsey Club von folgenden Moderatoren präsentiert: Nina Louise (1996-1999), Tobias Ufer (1999-2001), und Beatrice Jean-Philippe (1999-2001).

Der typische Showablauf[Bearbeiten]

Die Show auf der ARD orientierte sich am berühmten Vorbild des Mickey Mouse Club aus den USA der 1950er und 1960er Jahre. Die Sendung wurde mit Publikum und einigen Gags produziert.

Nach der Begrüßung und einige Wortgefechten der Moderatoren wurde immer wieder ein Classic Cartoon gezeigt und stimmte meistens fröhlich auf den weiteren Verlauf der Sendung ein. Dann wurden einige Minidokumentationen über verschiedene Dinge gezeigt wie zum Beispiel das damals neue Disney-Meisterwerk Aladdin oder über die Präsentation von einer neuer Attraktion der Disney-Parks. Danach wurde kurz mit Gags übergeleitet in die nächste Trickserie wie Die Gummibärenbande. Danach interviewte man berühmte Sänger (z. B. DJ Bobo), Fußballer (z. B. Freddy Bobic) oder eine Band wie die Backstreet Boys. Anschließend wurde eine weitere Trickserie, wie Käpt'n Balu präsentiert. Danach kam man mit einer kurzen Überleitung zur etwa 20 Minuten dauernden Realserie. Nach der Realserie traten immer wieder verschiedene Sänger auf, die langsam auf das Ende der Sendung verwiesen. Nach diesem großen Abschluss konnte man sich noch an einem Quiz beteiligen und etwas gewinnen.

Das Studio[Bearbeiten]

Das Studio war ziemlich bunt aufgebaut. In der Mitte des Studios befand sich ein Boot auf dem die Serien oder Präsentationen auf einem großen Bildschirm gezeigt wurden, der aus insgesamt neun handelsüblichen Fernsehgeräten zusammengesetzt war. Um dieses kleine Boot herum befanden sich überall Sitzplätze für das Publikum. Diese wurden von einem kleinen Wäldchen und einer kleiner Stadt umgeben. Außerdem gab es ein Grassofa auf dem Gäste interviewt wurden.

Ausländische Versionen[Bearbeiten]

Ähnliche Sendungen gab es zum Beispiel in Italien, Frankreich, Spanien die unter jeweils anderen Namen wie z. B. Disney Afternoon präsentiert wurden.

Weblinks[Bearbeiten]