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Habakuk

Aus Duckipedia
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©Disney Achtung! Der Titel dieses Artikels hat mehrere Bedeutungen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem bärtigen Einsiedler. Habakuk ist auch ein älterer Name für Maxi Smart. Nicht zu verwechseln ist er außerdem mit Habaduk aus den Drachenrittern.


Habakuk in LTB 104.
Habakuk in der Geschichte „Tanz der Taler“ in LTB 383

Habakuk (engl. Hard Haid Moe) ist ein störrischer Einsiedler, der zusammen mit seinem Hund „Tiger“ eine Hütte fernab von Entenhausen bewohnt und sich durch gelegentliche Besuche der Ducks, speziell Donald und Dussel, eher belästigt fühlt. Er ist laut Dussel etwas einfach gestrickt, und man sollte in seiner Gegenwart keine komplizierten Worte verwenden.

In vielen Geschichten wohnt Habakuk in dem Dorf Hinterwildenwaldwinkel und mit seinem Nachbarn Truz führt er oft Nachbarschaftsscherereien. Ungebetene Gäste vertreibt Habakuk mittels seiner Schrotflinte. In einer Geschichte soll Habakuk gar Bürgermeister von Hinterwildenwaldwinkel werden, da Habakuk jedoch zu jähzornig dafür ist, wird Habakuks Kuh Bürgermeister von Hinterwildenwaldwinkel.

Habakuk ist ein Charakter aus den S-Code-Stories und stammt, wie auch Dussel, aus der Feder von Dick Kinney und Al Hubbard. Er tauchte zuerst 1964 in der Geschichte It's Music? (dt. Volkes Stimme, Hall of Fame 17) auf. In den „Entenhausener Kurier“-Geschichten der 1970er-Jahre, meist geschrieben von Dick Kinney und gezeichnet von Tony Strobl, welcher den immer mehr von Spielfilmen eingespannten Hubbard ersetzte[1], wird häufig von dem Raubein Habakuk Gebrauch gemacht. Heute ist Habakuk in Italien noch am gegenwärtigsten, wo er auch in Sonderseiten des Topolino auftritt.

Habakuk gilt als Menschenhasser, dafür liebt er Tiere umso mehr. Allerdings hasst er auch nicht alle Menschen. Kinder mag er gerne, wie in einer Geschichte deutlich wird.

Weil in Europa nur wenige Habakuk-Comics veröffentlicht wurden, hat er dort den Status einer „Kultfigur“, die nur in wenigen, aber denkwürdigen Comics auftritt, obwohl es sehr viel mehr Comics mit Habakuk gäbe. Der Grund hierfür liegt darin, dass den Redakteuren manche Comics mit Habakuk zu gewalttätig waren und Habakuk eine Menschengestalt ist und damit nicht der prototypische anthropomorphe Disney-Charakter mit Hundenase[2].

In südamerikanischen Ländern erfreut sich Habakuk besonderer Popularität und erhielt in Brasilien sogar eine eigene Heftreihe, wie auch Dussel Duck[2][3].

Einzelnachweise[Bearbeiten]