LTB 113

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 113

Manege frei für Donald Duck!
LTB 113 BV.jpg
Egmont Ehapa)

Die Goldsonde
LTB 113 neu.jpg
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 4. Juli 1986
Chefredakteur: Dorit Kinkel
Übersetzung:

Gudrun Penndorf

Geschichtenanzahl: 10
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,20
A: öS 48
CH: sFr 6,20
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+113 LTB 113 Infos zu LTB 113 beim I.N.D.U.C.K.S.


Inhalt[Bearbeiten]

Das erlebt ein Polizist auch nicht alle Tage! (© Egmont Ehapa)

Drei Neffen auf Abwegen[Bearbeiten]

I TL 1166-A

Schon wieder ein Tag, an dem Tick, Trick und Track die ganze Hausarbeit alleine erledigen müssen. Dabei wäre eigentlich Donald, zumindest anteilig, dafür zuständig, finden sie. Als Donald dann ein „Stückchen“ Hähnchen haben will und er als Scherz der Neffen nur ein Fitzelchen serviert bekommt, ereilt ihn ein heftiger Wutanfall und Tick, Trick und Track retten sich aufs Baumhaus. Aber auch da werden sie wieder übel von ihrem Onkel reingelegt.

Schließlich fassen die drei einen Entschluss: Sie fahren einfach zu ihrer Oma raus aufs Land und haben ein paar Tage Ruhe vor Donald. Doch ihr Taschengeld ist alle, und so wenden sie sich an den zufällig vorbeikommenden Onkel Dagobert. Doch anstatt ihnen Geld zu leihen, dürfen sie nach einer Tränen-Oper bei einer älteren Dame mitfahren.

Bei Omas Hof angekommen, müssen die Neffen feststellen, dass Oma gar nicht da ist. Aber plötzlich begegnen sie einem Onkel ohne Neffen, wie dieser selbst berichtet. Sofort sind die drei hellauf begeistert...

Und auch hier läuft es nicht ganz rund: Der neue Onkel ist zwar auf den ersten Blick recht nett, verhält sich beim genaueren Hinsehen aber ziemlich komisch. So wollen Tick, Trick und Track einfach wieder abhauen. Und genau da passiert es: Durch Zufall stößt einer der drei an eine Vase. Die schnellste Reaktion ist das Weglaufen, anstatt mit dem Onkel darüber zu reden. So werden sie zu halbwüchsigen Einbrechern, die auf der Flucht vor der Polizei sind. Jedoch bleiben sie das nicht lange und werden ins Gefängnis gesperrt. Ihre letzte Idee ist, dass Onkel Donald oder Onkel Dagobert vielleicht für sie bürgen könnten, aber die Polizei glaubt keinem. Am Ende finden sich alle beim Steineklopfen wieder. Nur Donald hat es gut: Weil er verletzt ist, muss er nur stricken...

Das Spar-Rezept[Bearbeiten]

ZD 64-09-13

Daisy hat als Haushaltsexpertin einen neuen Job im Fernsehen gefunden. Dort zeigt sie ihren Zuschauern, wie man beim Kochen sparen kann. Beispielsweise kann man als Vorspeise Nudeln mit Schinken nehmen. Wenn man die Nudeln selbst zubereitet und Schinkenreste vom Metzger nimmt, spart man gut und gerne 2 Taler pro Pfund. Aber Donald scheint nicht wirklich interessiert, da liest er lieber ein Buch. Später hat er noch eine Verabredung mit Daisy, bei einem Nobelrestaurant. Dort bestellt Daisy die ganze Karte rauf und runter.

Bösen Mächten ausgeliefert[Bearbeiten]

I TL 1156-B

Donald von seiner fiesen Seite... (© Egmont Ehapa)

Donald will noch ein wenig länger schlafen und dreht sich noch mal um. Doch er schläft ein und wird erst später wieder wach. Oh nein! Dabei hat muss er doch heute arbeiten und der neue Chef hat ihn eh schon auf dem Kieker. Begeistert ist dieser von Donalds Verspätung nicht – er kündigt ihm. Bei Herrn Düsentrieb sucht Donald Rat. Dieser empfiehlt ihm eine Art Wandlungsmaschine, die ihn zu einem besseren Angestellten machen soll. Doch die Behandlung ist so unangenehm, dass Donald an die Schalter des Apparates kommt und daraus ein technischer Fehler folgt: Nun überwiegen seine unschönen Seiten! Geschwind sperrt er Herrn Düsentrieb in einen Schrank ein, und dann geht es mit dem Fähnlein Fieselschweif weiter...

Dort spendiert er den Oberstwaldmeistern eine kleine Dusche. Als nächstes stattet er Daisy und ihren Freundinnen einen Besuch ab, lässt wilde Hunde herein oder bekleckert die Kleider der Frauen mit Tinte. Als Donald nun auch zu Dagobert geht, nimmt er dort alle gefangen – inklusive Herrn Düsentrieb, welcher sich inzwischen dank Helferlein befreien konnte und Donald nun ein Gegenmittel verabreichen wollte. Doch Helferlein ist flink und kann Donald schnell das Gegenmittel aufzwingen. Schon ist er wieder normal!

Aber plötzlich kommt Dagoberts Butler herein und sorgt noch einmal für Spannung: Er will Dagobert ausrauben. Doch nun kann der wieder normale Donald schnell durch mutiges Eingreifen verhindern, dass die Schätze seines Onkels gestohlen werden.

Kuriose Computerspiele[Bearbeiten]

I TL 1090-B

Als Dagobert mal wieder seine Post durchwühlt, kommt ihm neben Rechnungen, Werbung und anderen nervigen Dingen auch etwas Wichtiges entgegen: Ein Einberufungsbefehl! Aber wie denn das? Dagobert ist doch mittlerweile so alt, da kann er gar nicht mehr den Wehrdienst antreten. Er geht sofort zur Behörde und fragt nach. Weitergeholfen werden kann ihm hier nicht. Und da sich der Computer, mit dem die Daten erfasst werden, ja nicht irren kann, muss es wohl so sein...

In den folgenden Tagen besuchen ihn seine Neffen, die ihm Tipps vorschlagen. Dagobert entscheidet sich für Donalds Tipp, krank zu spielen. Jedoch will ihm die Musterungsbehörde nicht glauben, nicht zuletzt dank anonymer Fotos, die Dagobert zeigen, wie er voller Lebenskraft einen Taler auf der Straße blitzschnell aufhebt. Tick, Trick und Track machen sich derweil mit von Herrn Düsentrieb ausgeliehenen Unsichtbarkeitshelmen auf eigene Faust auf die Suche. Dabei bringen sie in Erfahrung, dass der dort verwendete Computer aus einem der Werke Klaas Klevers stammt. Der Fall ist also klar: Klever hat den Computer manipuliert, um Dagobert von dessen Geschäften abbringen zu können. Donald und Dagobert sind von dem Geschick der Neffen ganz schön erstaunt...

Der Zeitungskrieg[Bearbeiten]

Ach ja? (© Egmont Ehapa)

I TL 720-C

Tick, Trick und Track haben seit neuestem eine kleine Zeitungsredaktion. Doch die anderen Kuriere sind ihnen einfach immer voraus. Und nur knapp bekommen sie noch mit, dass gerade ein Spiel zwischen zwei wichtigen Mannschaften steigt. Als sie ins Stadion wollen, haben sie aber kein Geld für Tickets. Und der Einlasser ist streng, er gewährt den dreien keinen Zutritt. Also müssen sie sich mit dem Über-die-Mauer-Zuschauer-Platz zufrieden geben. Als das Spiel vorbei ist und sie die Zeitung fertig haben, kommt ihnen die Konkurenzzeitung „Schülerplage“ um wenige Sekunden zuvor. Schon wieder bleiben sie auf allen Exemplaren sitzen.

Da haben sie eine Idee: Warum tun sie sich nicht einfach mit jemandem zusammen, um eine vorhersehbare Handlung zu erzeugen und drucken vorab die Zeitung, damit man sie direkt verkaufen kann? Die Knackerknaben sind die ersten, die ihnen über den Weg laufen, und so planen sie, dass die Panzerknacker den Geldspeicher überfallen. Der Plan geht perfekt auf und Tick, Trick und Track werden alle Zeitungen los. Aber an nur einen Käufer. In der Zeitung muss wohl etwas gestanden haben, das ihn mächtig interessiert hat.

Der Frosch-Hüpfwettbewerb[Bearbeiten]

S 82018

Der Entenhausener Gemeinderat hat mit überwiegender Mehrheit beschlossen, dass am letzten Juli-Wochenende dieses Sommers in Entenhausen ein Frosch-Hüpfwettbewerb stattfinden soll. Direkt nach der Verkündung fragt Donald, ob Daisy mit ihm zusammen antreten möchte, aber sie lehnt ab. Auch Gustav und Dussel wollen mitmachen. Tick, Trick und Track beschließen, Daisy zu vertreten. Jetzt gilt es nur noch, einen guten Frosch zu erwischen. Und das ist gar nicht so einfach – wo im Moment ganz viele Froschfans auf der Suche nach einem Tier sind, das möglichst gut und schnell springen kann.

Schließlich geht es los: Donald und Gustav treten gegeneinander an. Während sich ihre Frösche in Startposition befinden, rauben die Panzerknacker das Preisgeld. Aber Gustavs Frosch jagt ihnen mutig hinterher, weshalb sie das Geld wieder verlieren. Weil Donalds Frosch sich aber nicht von der Stelle bewegt hat, wird er disqualifiziert. Danach treten Dussel und die von Tick, Trick und Track repräsentierte Daisy an: Daisys Frosch siegt auf ganzer Linie! Da können sich fast alle freuen. Bis auf Donald: Jetzt will er mit seinem Frosch Weit- statt Hochsprung trainieren.

Angeln will gelernt sein[Bearbeiten]

Da hat Donald sich aber ganz schön schlau gemacht! Doch wird ihm das auch von Nutzen sein? (© Egmont Ehapa)

I TL 469-A

Dank dem Buch „Angeln will gelernt sein“ sieht sich Donald jetzt bestens auf einen Angelwettbewerb vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch die richtige Ausrüstung. Zwar kostet diese ein Vermögen, aber das ist Donald in Angedacht des Ruhmes bereit, zu zahlen. Ab nun beginnt eine Zeit des intensiven Vorbereitens und Einarbeitens in die Welt des Angelns... Nachdem Donald sich ausreichend genug mit Dingen wie der Bodenbeschaffenheit, der Strömung, der Umgebung, der Wassertemperatur usw. beschäftigt hat, ist der Tag des Wettbewerbs gekommen.

Als Donald angekommen ist, erfährt er, dass Gustav auch mit von der Partie ist. Doch dieser hat sich kaum vorbereitet. Für Donald klingt es mit solch vieler Erfahrung urkomisch, einfach die Angel ins Wasser zu werfen und Comics zu lesen. Aber genau das hat Gustav vor. Donald traut dessen Strategie nicht, und trotzdem ist Gustav ihm überlegen. Für Donald scheint es ein unerklärlicher Grund zu sein, Gustav denkt, er hat wie gewohnt Glück. Zwar angelt auch Donald keine winzigen Fische, aber die seines Vetters sind einfach noch ein bisschen größer.

Aber am Ende hat Donald doch noch Glück und es beißt ein so großer Fisch an, der ihn sogar von Bord seines kleines Angelbootes reißt. Weil aber der Fisch genau an Gustavs Boot vorbeikommt, bekommt dieser zufällig und ohne Anstrengung die Angel in die Hände. Das merkt Donald schließlich erst bei der Preiskrönung – bis er seine Initialen in der Angel sieht. Also versucht er, klarzumachen, dass er den Fisch eigentlich geangelt hat, jedoch ist es laut den Regeln egal, wer und mit welcher Angel den Fisch fängt. Somit steht am Ende der Sieger fest: Es ist Gustav Gans!

Der Eindringling[Bearbeiten]

S 81114

Die Panzerknacker sind in der Nähe von Oma Ducks Hof und stellen so einigen Unsinn an. Sie schießen sinnlos in der Gegend herum. Aber dann werden sie von Omas Hoftieren ganz schön überrascht!

Donald und der Geheimcode[Bearbeiten]

I TL 1147-A

Komisch, wenn die Tür nur noch zu und aufgeht, wenn man „hmmm“ sagt... (© Egmont Ehapa)

Dagobert klopft mal wieder bei Donald an, während dieser gerade gemütlich schlummert. Grund dafür ist Daniel Düsentriebs neueste Erfindung, die Dagobert seinem Neffen vorstellt: Er nimmt ihn mit in den Geldspeicher und fragt ihn dort etwas, auf das er mit „hmmm“ antwortet – und plötzlich öffnet sich die Tresorwand, die zu der Barschaft Dagoberts führt. Dann erklärt er Donald, dass er für ein paar Tage verreisen wird und sein Neffe in der Zwischenzeit auf den Geldspeicher aufpassen und die Taler polieren soll. Sofort macht sich Donald an die Arbeit. Und jeden Tag aufs neue von 9 bis 12 und von 3 bis 6 Uhr ist Donald im Geldspeicher und wienert Münzen.

Den Panzerknackern bleibt dies nicht lange unbemerkt. Also kundschaften sie zunächst Donald bei seiner Arbeit aus und stellen ihm dann als verkleidete Personen eine Falle, auf die er prompt hereinfällt. Donald weigert sich aber, das Codewort preiszugeben und sagt den Panzerknackern, sie sollten mit ihm machen, was sie wollen. Also darf er für einige Zeit deren Haushalt auf Vordermann bringen, bis er entkommen kann.

Bei seinem Onkel im Geldspeicher entlädt er seine Wut und fragt, warum Dagobert kein Lösegeld bezahlen wollte. So will er jetzt ihn erpressen, doch Dagobert ist ihm eine Nase voraus. Am Ende muss Donald wieder mal die Taler seines Onkels polieren...

Die Goldsonde[Bearbeiten]

I TL 1175-BP

Tick, Trick und Track wollen, dass ihr Onkel endlich eine Arbeit findet. Jeden Tag faulenzt er nur auf dem Sofa. Doch da dieser sich nicht bewerben will, gehen sie zu Herrn Düsentrieb und fragen ihn, ob er nicht ein Gerät erfinden könnte, welches Gold in jedweder Tiefe aufspürt. Dann könnte Donald als Teilhaber bei Onkel Dagobert einsteigen und hätte etwas zu tun. Herr Düsentrieb erfindet das Gerät innerhalb von 3 Stunden – und schon kann Donald seinem Onkel die Idee vorstellen. Dieser ist tatsächlich schwer begeistert. Zwar ist die Aufteilung des Gewinns nicht so einfach, aber nach dem brechen die zwei sofort auf.

Kann man der Sonde trauen? (© Egmont Ehapa)

Zuerst bleibt die Sonde eine Zeit lang inaktiv. Doch auf einmal fängt sie an, zu ticken. Und genau gleichzeitig wird der Hubschrauber, in dem die Geschäftspartner sitzen, flankiert. Wie sich später herausstellt, sind die beiden über eine Zweigstelle von Fort Knox geflogen. Dorthin wurden erst kürzlich Unmengen an Gold transportiert. Nach diesem Fehlschlag machen sich Donald und Dagobert weiter auf die Suche...

Fündig werden sie diesmal mitten in der Natur in einem felsigen Gebiet. In Dagoberts Goldwahn muss auch Donald sofort anfangen, zu buddeln. Nach einigen Metern der harten Graberei gibt plötzlich der Boden nach und sie landen in einem Stollen. Zum Leidwesen Dagoberts ist das ein Bergwerk, das ihm gehört! Schon zweimal haben sie Zeit und Geld verschwendet. Tick, Trick und Track aber meinen, dass sie bisher immer an der falschen Stelle gesucht haben: Im Meer gibt es viel mehr Gold! Dort sind viele Schiffe untergegangen, die randvoll mit Gold beladen waren. Dem Rat folgen Donald und Dagobert. Auch Tick, Trick und Track kommen mit.

Auf dem Wasser stoßen sie dann auf Gustav – auch er versucht sein Glück bei der Schatzsuche. Er berichtet den fünfen, dass, an der Stelle, wo sie sich gerade befinden, 1502 das Schiff „Amadea“, das mit 50.000 Dublonen beladen sein soll, untergegangen ist. Da wittert Dagobert seine Chance, kauft Donald die Sonde für 1.000 Taler ab und tut sich mit Gustav zusammen. Tatsächlich finden sie das Gold. Aber behalten will es Gustav. Als er die Sonde in dem Glauben, sein Glück hätte ihn zu dem Schatz geführt, über Bord schießt, geraten er und sein Onkel in eine Prügelei.

Aber anstatt sich zu streiten, macht Donald mit seinen Neffen viel lieber eine Kreuzfahrt...

Siehe auch[Bearbeiten]