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LTB Enten-Edition 14: Rezension

Aus Duckipedia
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(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel, kann jeder seine persönliche Meinung, zu den im LTB Enten-Edition 14 erschienenen Geschichten, verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht, mit 3 oder 4 Tilden. Die Geschichten können mit Higlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen miteinbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Der Preis der Enten – Edition wurde mit dieser Ausgabe mal eben so um 25 Cent auf 5,20€ erhöht. Teurer muss aber auch wirklich nicht sein! Das sind schließlich über 1,5 Cent pro Seite! Man könnte ja eigentlich mit der Preis- auch eine Qualitätssteigerung erwarten – wäre ja eigentlich nur gerecht. Ob dem so ist? Folgende Geschichten gab’s in dieser Ausgabe, die sich rund um den Glückstaler (und damit natürlich auch um Gundel) dreht: ZicheFan 18:47, 22. Mär 2006 (CET)


Nur ein lumpiger Zehner[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

MittelmaßEine fast schlechte Geschicht, die gerade so Mittelmaß erreicht. Die Geschichte fängt recht selbstbewusst an "eine der schrecklichsten Schlachten die [Dagobert] je zu schlagen hatte und hat auch einige gute Elemente und Ideen und Zeichnungen zu bieten. Die Wende der GEschichte vollzieht sich jedoch zu plötzlich: es sieht so aus als ob Dagobert den Glückszehner zu leicht hergibt (er würde ja normalerweise lieber verdursten, als seine Nummer Eins herzugeben. Memm 17:52, 22. Sep 2005 (BST)

Gut Nach einem ihrer unzähligen fehlgeschlagenen Zehner – Klau – Versuche schickt Gundel die Ducks diesmal im wahrsten Sinne des Wortes in die Wüste. Durch einen von ihr manipulierten Fernseher wird die Nachricht ausgestrahlt, in der Wüste seien die Schätze einer Hochkultur entdeckt worden. Doch man habe nicht genug Geld, um das Edelgestein aus der Wüste zu bringen. Dagobert lässt sich natürlich nicht davon abhalten, zusammen mit Donald und den Kindern aufzubrechen... Nette Geschichte, die allerdings ohne die fetzigen Dialoge nicht mehr als „gut“ wäre. Doch so wird die Geschichte zum reinen Lesevergnügen. Hier einige Stilblüten:

  • Dagobert: „Obacht, dass das Nudelsieb keine Löcher kriegt!“
  • Gundel wurde tiefgefroren. Donald: „Mich fröstelt! Und sie wird kochen vor Wut!“ Dagobert: Tiefgekühltes kann erst kochen, wenn es aufgetaut ist. Und bis dahin kochen wir selbst (ein Siegemahl).“
  • Dagobert zu Gundel: „Flieg nach Hause und mach dir ein Fußbad, ehe ich dir nach allen Regeln der Kunst den Kopf wasche.“
  • Dagobert zu Baptist: „Heute soll’s nicht bei einem Stück Torte bleiben! Geben sie jedem zwei halbe!“
  • Donald: „Die Rampelei macht mich ganz rammdösig!“
  • Donald: „Und bloß, weil dich die Gier im Griff hat!“ Dagobert: „Dich hat auch gleich wer im Griff, dass es nur so knackt!“
  • Donald: „Sag noch einmal Zehner und du kannst dir den Zwicker vom Bürzel pflücken!“
  • Mitten in der Wüste ohne Vorräte. Donald: „Ich hab schon Halunkinasionen! Ich rieche Kurzgebratenes! Was würde ich jetzt für Ente süßsauer geben...“
  • Dagobert sieht Gundel: „Sieh an! In dieser Wüste gibt es Natterngezücht aus der Gattung Falsche Schlange!“ (alle Textauszüge © Egmont Ehapa)

Jedenfalls sind die Dialoge ein echtes Highlight. Die Zeichnungen sind auch gut, nur die Story könnte noch etwas länger sein und so gibt’s „nur“ die Note: 2+ ZicheFan 18:54, 22. Mär 2006 (CET)


Operation Hexenzauber[Bearbeiten]

Mittelmaß Dagobert erfährt von einer Hellseherin, dass es einen Zauber geben soll, mit dem er seinen Glückszehner für immer vor Gundel beschützen kann. Doch für diesen Zauber braucht man einen Teil von der betreffenden Person (also Gundel) oder eines von einer Person, die Gundel sehr nahe steht. Donald bekommt also die „ehrenvolle“ Aufgabe, eine Schwanzfeder von Nimmermehr zu besorgen... Die recht originelle Story wird durch nicht besonders gelungene Zeichnungen verschlechtert. Der Zeichenstil erinnert mich persönlich stark an Valerio Held in seinen „gewalttätigen Zeiten“ und so vergebe ich hier die Note: 3+ ZicheFan 18:54, 22. Mär 2006 (CET)


Geiz-Gewitter über Entenhausen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

SchlechtEine Geschichte, die von der Idee her mehr hergegeben hätte, jedoch viel zu schnell erzählt wird. Die Zeichnungen sind nicht mein Geschmack, meiner Meinung nach unterdurchschnittlich (z.B. Dagobert Backenbart, Gundels Aussehen (viel zu jung)). Mit anderen Zeichnungen und vorallem einem Faden, der sich durch die Geschichte zieht, sowie einer spannenderen Erzählweise, bei der nicht plötzlich Ereignisse hopplahopp abgehakt werden (z.B. die Ernennung von Tick, Trick und Track zum Vormund, die Verhaftung Dagoberts und Donalds), hätte es eine gute oder sehr gute Geschichte werden können. Memm 17:52, 22. Sep 2005 (BST)

MittelmaßRodolfo Cimino, oft als einer der Besten Autoren aller Zeiten bezeichnet ( z.b. Die Vierteilige Geschichte um Prinzessin Marbella ) zeigt mit dieser Geschichte, das auch er nicht perfekt ist. Die Zeichnungen von Scala sind nicht jedermans Sache, insbesondere der Backenbart Dagoberts verdeutlicht seinen ungewöhnlichen Stil. Ich finde ihn nicht so schlecht, es geht auch schlimmer. Ein barmherziges Mittelmaß. GummibärchenandieMacht 22. Sep 2005

Gut Durch einen raffinierten Technik – Zauber wird Dagobert vom Geizkragen zum edlen Spender gemacht. Doch Donald und Tick, Trick und Track geben ihren Onkel nicht auf. Als dann Donald allerdings auch zum völligen Verschwender wird, der mit Dagobert zusammen Geld ausgibt, ist guter Rat teuer... Meiner Meinung nach ist Matilda Malefiz eine billige Nachmache von Mona Menetekel, die viel mehr Persönlichkeit besitzt als diese Möchtegern – Technik – Hexe! Die Geschichte ist allerdings bei weitem nicht die schlechteste und die Zeichnungen überzeugen voll und ganz, bis auf Dagoberts wahnsinnigen Backenbart und (wie immer bei Scala) Baptist. Note: 2- ZicheFan 18:56, 22. Mär 2006 (CET)


Verliebt in eine Hexe[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut Als Rache für einen „Luftangriff“ mit einer Knoblauchkanone zaubert eine Hexe, dass sich Dagobert in seine Todfeindin verliebt – das heißt im Klartext in Gundel. Nun hat Donald ein Problem. Wie soll er nur den Glückszehner retten und gleichzeitig Dagobert wieder kurieren. Da gibt’s nur eins: professionelle Hilfe! Er findet einen Zauberer, dem geldgierige Menschen höchst zuwider sind – er empfindet sie als Konkurrenz, weil er selbst geldgierig ist... Wirklich schöne Geschichte mit sehr netten Zeichnungen. Für diese Leistung gibt’s die Note: 2+ -ZicheFan 18:59, 22. Mär 2006 (CET)


Ein unschlagbares Team[Bearbeiten]

Gut Gundel schleust eine “trojanische Münze” in Dagoberts Geldspeicher ein. Diese ist verzaubert, sodass sie sich eigenständig bewegen kann und dabei Gundel aufs Wort gehorcht. Sie ist eigentlich ein besseres Haustier als jeder Hund! Die Münze steckt im Geldspeicher die anderen Münzen mit dem Zauber an. Und bald scheint es, als ob das Geld Dagobert nicht mehr mag... Die Story beurteile ich als sehr gelungen, weil eine wirkliche emotionale Bindung zwischen Dagobert und seinem Geld entsteht. Wenn man die Geschichte zu Ende gelesen hat, glaubt man fast, die Wärme und Liebe, die Dagobert seinen Münzen entgegenbringt, zu spüren. Die Zeichnungen sind akzeptabel und so verdient sich diese Geschichte die Note: 2+ ZicheFan 19:03, 22. Mär 2006 (CET)


Die falsche Hexe[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Gundel bekommt Besuch von ihrer Hexenkollegin Luzilla. Diese berichtet Gundel, man habe ihren (Gundels) Antrag auf Urlaub bewilligt. Sie bekomme jetzt einen Monat zum Ausspannen. Bedingung: Sie darf in diesem Monat nicht zaubern! Gundel berichtet Luzilla von den andauernden Niederlagen im Kampf um Dagoberts Glückszehner und erzählt ihr auch von ihrem nächsten, todsicheren (!) Plan. Das ist allerdings ein Fehler. Luzilla macht sich mit Gundels Plan im Kopf auf zum Geldspeicher, um den Glückszehner zu stehlen, und Gundel darf wegen ihrer einmonatigen Zauberpause nicht mit magischen Mitteln kämpfen. Doch sie stellt sich der Herausforderung und versucht, Luzilla mit normalen Methoden zu besiegen. Die Geschichte ist originell und ausführlich erzählt (kein Kampf zwischen Dagobert und Gundel, sondern ein Kampf zwischen Gundel und Luzilla). Besonders die ehrlichen Versuche, Dagobert oder wenigstens seine Familie vor Luzilla zu warnen, sind überaus amüsant. Bei Daisy zum Beispiel wird sie mit einem „Iiih! Die Hexe! Kreisch!“ empfangen, und bei Gitta wird sie per Schubkarre mit Knoblauch überschüttet. Einfach schön (zwar weniger für die Hexe, aber dazu umso mehr für den geneigten Leser)! Die Zeichnungen sind wunderbar einzigartig und verrückt und geben der Story den nötigen Schwung. Note: 1- ZicheFan 19:04, 22. Mär 2006 (CET)


Riskantes Spiel[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Luciano Gatto, der ungekrönte “King of Enten – Edition” hat wieder zugeschlagen. Meistens kann man sich ja auf Erstveröffentlichungen aus seiner Zeichnerfeder freuen. Und auch diese Geschichte fängt originell an: Dagobert schenkt Gundel seinen Glückszehner. Das ist kein Scherz! Gundel bekommt den echten Glückszehner von seinem „Herrchen“ höchstpersönlich in die Hand gedrückt! Ans Ziel ihrer Träume gekommen, freut sich Gundel bereits auf ihren Reichtum, doch da sieht sie durch ihre Glaskugel im Gameboy – Format, dass Dagobert vor seinen (Groß-) Neffen behauptet, er habe noch viel bessere Glücksbringer. Und so kommen Gundel Zweifel an der Qualität des Glückszehners... Die Story ist mir viel zu konfus. Dagobert würde so etwas leichtsinniges nie machen! Die Zeichnungen retten die Geschichte immerhin auf ein mittelmäßig – gutes Niveau. Note: 3+ ZicheFan 19:06, 22. Mär 2006 (CET)


Zwei gegen Dagobert Duck[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Gut In dieser außergewöhnlichen Geschichte schließen Gitta und Gundel, beide leidgeprüft im Umgang mit Dagobert, eine Wette ab. Für zwölf Stunden tauschen die beiden die Körper. Gundel soll erreichen, dass Dagobert sich in sie verliebt und Gitta soll ihrem Schatzimausi den Glückszehner klauen. Wie der Wettkampf ausgeht? Man darf gespannt sein! Die Grundidee ist auf jeden Fall originell, und auf 35 Seiten ist genug Platz für eine gelungene Story. Die Zeichnungen sind gar nicht schlecht, nur die Colorierung hätte besser gelingen können! Note: 2+ ZicheFan 19:07, 22. Mär 2006 (CET)


Tanz der Tapire[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Dagobert soll, um einem neuen Milliardärsklub – Kollegen zu beweisen, dass er was drauf hat, die „Entenhausener Tapire“, ein Football – Team ohne jeden Erfolg, an die Spitze der Liga bringen. Das ganze läuft mehr schlecht als recht, bis ein Super – Trainer kommt, der dafür sorgt, dass die Entenhausener Tapire endlich wieder nach oben kommen. Doch noch ahnt niemand, dass dieser Trainer mit wahrhaft magischen Kräften arbeitet... Story ziemlich langweilig, Zeichnungen aber sehr gut. Note: 3+ ZicheFan 19:09, 22. Mär 2006 (CET)


Unter fremdem Willen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Mittelmaß Gundel benutzt eine Erfindung von Daniel Düsentrieb, mit der man anderen Menschen seinen Willen aufzwingen kann, um Dagoberts Glückszehner zu stehlen. Reichlich platte Story mit saublödem Ende. Hohler geht’s fast nicht mehr. Die Zeichnungen verbessern nichts, vor allem wegen der grausamen Colorierung. Der Tiefpunkt des Bandes. Note: 4 ZicheFan 19:10, 22. Mär 2006 (CET)


Die Liebe einer Hexe[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Gundel trifft ihre Jugendliebe wieder. Mir fällt es unheimlich schwer, diese Geschichte zu beschreiben! Jedenfalls ist sie spitze! Die Story ist überaus originell und witzig und die Zeichnungen (inkl. Colorierung) sind mit die besten, die ich in meinem bisherigen LTB – Leben gesehen habe! Super! Note: 1 ZicheFan 19:28, 22. Mär 2006 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

  • Highlight 31 Seiten pro Geschichte
  • Schlecht langweiliges Cover
  • Highlight keine Egmont - Produktionen
  • Highlight allgemein gute Qualität der Erstveröffentlichungen

Gesamtnote: 2 ZicheFan 19:29, 22. Mär 2006 (CET)